Von der Heimat zur Familie
Verfasst: Montag 4. April 2016, 08:54
*Noch ehe sie sich in der kleinen Mietstaverne in der Arwan sie geführt hatte zu Bett begab, holte sie ein in Leder eingeschlagenes Buch hervor und begann im Kerzenschein mit Feder und Tinte etwas hinein zu schreiben. Trotz ihrer Müdigkeit von der langen anstrengenden Reise wirkt die Schrift sehr Ordentlich und verschnörkelt*
Liebes Tagebuch
Ich habe Maradon nun verlassen und die viertägige doch unerwartet anstrengende Reise hinter mich gebracht. Ich bin gestern in diesem Fischerdorf namens Bajard angekommen das Vater in seinem letzten Brief erwähnte.
Ich war sehr überrascht das neben Vater soviele andere Menschen standen. Zuerst dachte ich, sie würden alle wen bestimmten aus der Familie oder ihre geliebten abholen wollen, doch sie waren tatsächlich alle wegen mir da.
Sovile waren gekommen um mich zu sehen und kennen zu lernen, ich gestehe es war mir schon ein wenig Peinlich, soviel Aufsehen um meine Person zu erleben.
Doch die größte Freude war es, Vater endlich wider zu sehen. Gemeinsam fuhren wir dann noch mit einer kleineren Fähre in eine andere Stadt. Laut Zahrak war es die Hauptstadt des Reiches und heist Adoran. Es war überwältigend groß und es waren viele Menschen dort unterwegs.
Überall standen schwer gerüstete Wachen rum und taten ihren Dienst. Es schien fast, als würden sie jede Kleinigkeit beobachten. Nach einem Fußmarsch kamen wir dann in einem kleinen Ort namens Kronwalden an, hier von dem aus ich auch gerade schreibe.
Im Haus von Amelie saßen wir dann alle bei Tee und Kuchen zusammen und erzählten von einander. Es waren spannende Geschichten die ich erfuhr. War es die Amelie mit ihrer Tochter Millie die nach einer sehr turbolenten Zeit und einer Trennung wider zu einander fanden. Oder gar Zahrak, der bei Amelie als Lehriling zum Schneider begann und sich ebenso wie sie zu einem der besten Schneider im Reich mauserten.
Dann war da noch Keylon, der sich als Wachtmeister im Regiment verschrieb und sogar einen Knappenplatz bei einem Baron und Kronritter bekam. Den Namen dieses Barons habe ich leider schon wider vergessen, aber den erfahre ich sicher noch mal. Und dann war da noch Endress der Schönling der sein Leben scheinbar nur geniessen mag und seinen Weg offenbar noch nicht gefunden hat. Allesamt waren wirklich sehr lieb und nett und nahmen mich direkt mit offenen Armen auf.
Ich habe sogar eine Edle an dem Abend kennen gelernt die, wie sie sagt, zwar als Heilerin keine Patienten mehr hat, aber sich der Schatzjagd verdingt hat.
Aber es ist schon spät, du weist ja, ich muss morgen wider früh raus und mich um alles kümmern. Ich möchte Vater und den anderen ein gutes Frühstück bereiten und schauen wo ich mich einbrigen kann.
*Das Buch lies sie eine Weile noch offen liegen um die Tinte trocknen zu lassen, ehe sie es zuschlug und wider sorgsam in der Tasche verstaute.*
Liebes Tagebuch
Ich habe Maradon nun verlassen und die viertägige doch unerwartet anstrengende Reise hinter mich gebracht. Ich bin gestern in diesem Fischerdorf namens Bajard angekommen das Vater in seinem letzten Brief erwähnte.
Ich war sehr überrascht das neben Vater soviele andere Menschen standen. Zuerst dachte ich, sie würden alle wen bestimmten aus der Familie oder ihre geliebten abholen wollen, doch sie waren tatsächlich alle wegen mir da.
Sovile waren gekommen um mich zu sehen und kennen zu lernen, ich gestehe es war mir schon ein wenig Peinlich, soviel Aufsehen um meine Person zu erleben.
Doch die größte Freude war es, Vater endlich wider zu sehen. Gemeinsam fuhren wir dann noch mit einer kleineren Fähre in eine andere Stadt. Laut Zahrak war es die Hauptstadt des Reiches und heist Adoran. Es war überwältigend groß und es waren viele Menschen dort unterwegs.
Überall standen schwer gerüstete Wachen rum und taten ihren Dienst. Es schien fast, als würden sie jede Kleinigkeit beobachten. Nach einem Fußmarsch kamen wir dann in einem kleinen Ort namens Kronwalden an, hier von dem aus ich auch gerade schreibe.
Im Haus von Amelie saßen wir dann alle bei Tee und Kuchen zusammen und erzählten von einander. Es waren spannende Geschichten die ich erfuhr. War es die Amelie mit ihrer Tochter Millie die nach einer sehr turbolenten Zeit und einer Trennung wider zu einander fanden. Oder gar Zahrak, der bei Amelie als Lehriling zum Schneider begann und sich ebenso wie sie zu einem der besten Schneider im Reich mauserten.
Dann war da noch Keylon, der sich als Wachtmeister im Regiment verschrieb und sogar einen Knappenplatz bei einem Baron und Kronritter bekam. Den Namen dieses Barons habe ich leider schon wider vergessen, aber den erfahre ich sicher noch mal. Und dann war da noch Endress der Schönling der sein Leben scheinbar nur geniessen mag und seinen Weg offenbar noch nicht gefunden hat. Allesamt waren wirklich sehr lieb und nett und nahmen mich direkt mit offenen Armen auf.
Ich habe sogar eine Edle an dem Abend kennen gelernt die, wie sie sagt, zwar als Heilerin keine Patienten mehr hat, aber sich der Schatzjagd verdingt hat.
Aber es ist schon spät, du weist ja, ich muss morgen wider früh raus und mich um alles kümmern. Ich möchte Vater und den anderen ein gutes Frühstück bereiten und schauen wo ich mich einbrigen kann.
*Das Buch lies sie eine Weile noch offen liegen um die Tinte trocknen zu lassen, ehe sie es zuschlug und wider sorgsam in der Tasche verstaute.*