Aufruhr und der erste Tag
Verfasst: Mittwoch 12. April 2006, 13:58
Gerimor. Gerimor, so hieß also das Land, auf dem sie sich befand. Ein netter Fleck, auch wenn einige seltsame Leute hier lebten, das hatte Karischa immerhin schon mal festgestellt. Sie war in einem kleinen Fischerdorf mit dem Namen Bajard angekommen, und sie hatte es verflucht. Es war das erste mal gewesen, dass sie mit einem Schiff gereist war und die meiste Zeit hing ihr Kopf über die Rehling und gab den Fischen ihr bereits vorverdautes Essen zum Speisen.
Nun hatte sie wieder festen Boden unter den Füßen und machte sich daran, das kleine Dörfchen auszukundschaften, auch wenn es hier nicht viel zu sehen gab. Doch vor Bajard wurde es bereits interessanter, so hatte sie doch tatsächlich eine kleine Ansammlung von Zelten aufgefunden. Wem diese wohl gehörten? Zigeuner? Zirkusleute? Fahrenden Händlern? Nun die Antwort erhielt sie nach einer Weile, als eine junge Frau hinter ihr stand, etwas kleiner als Karischa, blondes Haar und einen Wolf neben sich, der ziemlich aggressiv dreinblickte. Es stellte sich heraus, dass dieses Lager einer Gruppe Söldnern gehörte und zu Karischas Freude waren diese ihr scheinbar freundlich gesonnen, denn sie hatte sich mit jenen auf den Abend verabredet, heute Abend würde sie das erste mal seit langem wieder vor einer größeren Gruppe Menschen spielen. Es war bestimmt schon einen ganzen Mondlauf her seit dem letzten mal.
Sie bereitete sich nur minimal vor, wieso auch? Es war nicht mehr als ein kurzes Vortragen ihrer Künste. Trotz allem stimmte sie ihre Laute, zog die Saiten nach und ging einige Lieder im Kopf durch. Den Rest des Nachmittages hatte sie damit verbracht, sich von der langen Schiffsfahrt zu erholen, die mehr anstrengend als erholsam gewesen war. Ein kleines Plätzchen im Stall Bajards und sie genoss das Gefühl, wieder etwas Heu um sich herum zu haben und gönnte sich ein Nickerchen.
Der frühe Abend war gekommen, Karischa war rechtzeitig genug aufgewacht und nun machte sie sich auf den Weg zum Söldnerlager, um sich an der Gesellschaft zu erfreuen und auch ein wenig zu speisen und zu trinken, denn die Söldner hatten ihr gesagt, sie würden sie bewirten. Als sie jedoch am Lager ankam, herrschte eine seltsame Atmosphäre, einige der Söldner waren voll gerüstet und irgendwie schien im Allgemeinen eine sehr angespannte Stimmung zu herrschen. Dies bewahrheitete sich dann, als plötzlich ein seltsamer Mann in dunkler Rüstung ins Lager trat, eingehüllt von einer Wolke aus grünem Gift … der Beginn der Unruhe. Sie verstand nur die Hälfte von dem, was er von sich gab aber was sie hörte, war beunruhigend.
Der Abend war chaotisch verlaufen, doch hatte er immerhin gut ausgeklungen. Sie war auf eine Gruppe von Tiefländern getroffen, mit denen sie (nach einer kurzen Anlaufphase) den Abend in Bajard verbrachte und wenigstens ihnen noch ein wenig ihrer Künste vorzeigte. Sie erntete Lob, und wenigstens der Abend war noch angenehm verlaufen. Nun lag sie im weichen Stroh im Stall des Stallmeisters und schloss die Augen. Ein interessanter Tag …
Nun hatte sie wieder festen Boden unter den Füßen und machte sich daran, das kleine Dörfchen auszukundschaften, auch wenn es hier nicht viel zu sehen gab. Doch vor Bajard wurde es bereits interessanter, so hatte sie doch tatsächlich eine kleine Ansammlung von Zelten aufgefunden. Wem diese wohl gehörten? Zigeuner? Zirkusleute? Fahrenden Händlern? Nun die Antwort erhielt sie nach einer Weile, als eine junge Frau hinter ihr stand, etwas kleiner als Karischa, blondes Haar und einen Wolf neben sich, der ziemlich aggressiv dreinblickte. Es stellte sich heraus, dass dieses Lager einer Gruppe Söldnern gehörte und zu Karischas Freude waren diese ihr scheinbar freundlich gesonnen, denn sie hatte sich mit jenen auf den Abend verabredet, heute Abend würde sie das erste mal seit langem wieder vor einer größeren Gruppe Menschen spielen. Es war bestimmt schon einen ganzen Mondlauf her seit dem letzten mal.
Sie bereitete sich nur minimal vor, wieso auch? Es war nicht mehr als ein kurzes Vortragen ihrer Künste. Trotz allem stimmte sie ihre Laute, zog die Saiten nach und ging einige Lieder im Kopf durch. Den Rest des Nachmittages hatte sie damit verbracht, sich von der langen Schiffsfahrt zu erholen, die mehr anstrengend als erholsam gewesen war. Ein kleines Plätzchen im Stall Bajards und sie genoss das Gefühl, wieder etwas Heu um sich herum zu haben und gönnte sich ein Nickerchen.
Der frühe Abend war gekommen, Karischa war rechtzeitig genug aufgewacht und nun machte sie sich auf den Weg zum Söldnerlager, um sich an der Gesellschaft zu erfreuen und auch ein wenig zu speisen und zu trinken, denn die Söldner hatten ihr gesagt, sie würden sie bewirten. Als sie jedoch am Lager ankam, herrschte eine seltsame Atmosphäre, einige der Söldner waren voll gerüstet und irgendwie schien im Allgemeinen eine sehr angespannte Stimmung zu herrschen. Dies bewahrheitete sich dann, als plötzlich ein seltsamer Mann in dunkler Rüstung ins Lager trat, eingehüllt von einer Wolke aus grünem Gift … der Beginn der Unruhe. Sie verstand nur die Hälfte von dem, was er von sich gab aber was sie hörte, war beunruhigend.
Der Abend war chaotisch verlaufen, doch hatte er immerhin gut ausgeklungen. Sie war auf eine Gruppe von Tiefländern getroffen, mit denen sie (nach einer kurzen Anlaufphase) den Abend in Bajard verbrachte und wenigstens ihnen noch ein wenig ihrer Künste vorzeigte. Sie erntete Lob, und wenigstens der Abend war noch angenehm verlaufen. Nun lag sie im weichen Stroh im Stall des Stallmeisters und schloss die Augen. Ein interessanter Tag …