Klare Befehle
Verfasst: Sonntag 27. März 2016, 11:27
Das Licht der kleinen Kerze in dem kleinen Zimmer in einer Taverne in Rahal war längst seit Stunden erloschen. So stand Monique, eine Decke um ihre Schultern geschlungen, seit Stunden am Fenster und blickte auf die dunklen Mauern dieser Stadt.
Beschwerlich und lange war ihre Reise hierher gewesen. Zuerst die tagelange Irrfahrt dieser verdammten Nussschale und dann das ziellose Herumstreifen in fremden Landen.
„Knie nieder…“ die Worte hallten in ihrem Kopf wieder und wieder. Erst wenige Stunden zuvor traf sie diese dunkle Gestalt unerwartet nach einer kleinen unbefriedigenden Jagd. Doch trafen sie diese Worte wie ein Blitz.
Endlich… Fast wie in Trance folgte sie der Aufforderung und mit einem Mal war es, als wäre alles wie damals…
Damals in ihrer Heimat im Reiche Namoth. Auf ihrem Schlachtross sitzend, Seite an Seite mit Beleth und den Servanten in den Krieg reitend. Eine blutige Spur hinter sich ziehend und den Hass, der ihr entgegenschlug gierig und genussvoll in sich aufsaugend.
Klare Befehle, klare Strukturen, stets bewaffnet und die Hellebarde in einer Hand, um dem unwürdigen Getier zu zeigen, wen sie zu fürchten hatten. Ja, sie wurde gehasst, Ja, sie wurde gefürchtet und ja….. sie genoss all dies mehr als alles andere.
Doch der Fall nach Beleths Tod war mehr als sie ertragen konnte. Mehr als sie jemals glaubte. So war es wohl die gerechte Strafe dafür menschlichen Gefühlen nachzugehen, sodass sie jetzt hier vor dieser Gestalt am Boden kniete. Verraten von ihrem einstigen Gott, ziellos herumstreunend und mit dieser kleinen Begegnung rückten ihre Gedanken wieder gerade.
Er gab ihr Befehle, er gab ihr Aufgaben… Ein Ziel, einen Fokus und die Hoffnung keimte wieder in der Kriegerin auf, wie einst in Namoth, nun auch hier über die Lande zu streifen, einem Gott, den sie bisher kaum kannte zu dienen und sein Recht durchzusetzen.
Sich zu erheben aus dem dreckigen Schlund, der sie noch gefangen hielt. Die einstige Stärke wiederfinden und diesen Hass in etwas produktives zu verwandeln, um nicht mehr wie eine dreckige Made in dieser billigen Kammer zu hausen.
Wutentbrannt schleuderte sie die billige und minderwertige Klinge in die andere Ecke des Raumes, wohl schien es ihr gleichgültig, ob andere Gäste des Hauses dadurch gestört wurden.
Ja, es würde harte Arbeit werden.... aber ja..... sie war bereit...
Beschwerlich und lange war ihre Reise hierher gewesen. Zuerst die tagelange Irrfahrt dieser verdammten Nussschale und dann das ziellose Herumstreifen in fremden Landen.
„Knie nieder…“ die Worte hallten in ihrem Kopf wieder und wieder. Erst wenige Stunden zuvor traf sie diese dunkle Gestalt unerwartet nach einer kleinen unbefriedigenden Jagd. Doch trafen sie diese Worte wie ein Blitz.
Endlich… Fast wie in Trance folgte sie der Aufforderung und mit einem Mal war es, als wäre alles wie damals…
Damals in ihrer Heimat im Reiche Namoth. Auf ihrem Schlachtross sitzend, Seite an Seite mit Beleth und den Servanten in den Krieg reitend. Eine blutige Spur hinter sich ziehend und den Hass, der ihr entgegenschlug gierig und genussvoll in sich aufsaugend.
Klare Befehle, klare Strukturen, stets bewaffnet und die Hellebarde in einer Hand, um dem unwürdigen Getier zu zeigen, wen sie zu fürchten hatten. Ja, sie wurde gehasst, Ja, sie wurde gefürchtet und ja….. sie genoss all dies mehr als alles andere.
Doch der Fall nach Beleths Tod war mehr als sie ertragen konnte. Mehr als sie jemals glaubte. So war es wohl die gerechte Strafe dafür menschlichen Gefühlen nachzugehen, sodass sie jetzt hier vor dieser Gestalt am Boden kniete. Verraten von ihrem einstigen Gott, ziellos herumstreunend und mit dieser kleinen Begegnung rückten ihre Gedanken wieder gerade.
Er gab ihr Befehle, er gab ihr Aufgaben… Ein Ziel, einen Fokus und die Hoffnung keimte wieder in der Kriegerin auf, wie einst in Namoth, nun auch hier über die Lande zu streifen, einem Gott, den sie bisher kaum kannte zu dienen und sein Recht durchzusetzen.
Sich zu erheben aus dem dreckigen Schlund, der sie noch gefangen hielt. Die einstige Stärke wiederfinden und diesen Hass in etwas produktives zu verwandeln, um nicht mehr wie eine dreckige Made in dieser billigen Kammer zu hausen.
Wutentbrannt schleuderte sie die billige und minderwertige Klinge in die andere Ecke des Raumes, wohl schien es ihr gleichgültig, ob andere Gäste des Hauses dadurch gestört wurden.
Ja, es würde harte Arbeit werden.... aber ja..... sie war bereit...