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Freude schenken

Verfasst: Mittwoch 23. März 2016, 16:43
von Nathelia Salberg
Soviele Torten, Pilze, Federn, Holz, Edelsteine, Fisch, Blumen, Reagenzien und vieles mehr hatte Nathelia angesammelt. Sie war fleissig dabei weiter zu sammeln. Mit Taliara backte sie Torten und weil sie viel bei ihrem Hof mithalf, bekam sie noch Blumen und Süßkram für den Verkauf. Von ihrem Onkel bekam sie die Reagenzien und von ihren eigenen Sachen nahm sie alles was sie verkaufen konnte, und verpackte es in Kisten. In den Mondläufen, seit sie in Kronwalden war, hatte sich schon recht viel angesammelt. Und sie teilte alle Sachen nun auf. Schliesslich mussten viele Kronen als Strafe bezahlt werden. Und Millie war fleissig. Heimlich ihrer Mutter gegenüber, da jene sich vorgenommen hatte, alles alleine zu bezahlen. Aber Millie war schuld und Millie wollte es bezahlen. Zumindest mitbezahlen, da konnte ihre Mutter so oft Nein sagen wie sie wollte. Sie waren eine Familie und hatten Freunde und alle hielten zusammen. Das würde ihre Mutter doch einsehen?

Sie sammelte schon eine ganze Weile die Dinge die sie an die guten Leute verkaufen konnte, mit der Hoffnung, das sie auch gekauft werden. Eine der Blumen behielt sie aber für ihre Mutter, denn das waren so schöne Blüten, daß sie ihr einfach einen der Blumentöpfe schenken musste. Neben der ganzen neuen Lernerei, die ihr auch Freude bereitete, lernte sie auch Dinge über das Verkaufen und schon ein wenig rechnen bei ihrer Mutter, Taliara und Liliana. Sie konnte auch schon einige Worte lesen und schreiben und war richtig glücklich darüber, daß ihre Mutter das Kissen mit den bestickten Blümchen und ihrem Spitznamen darauf, so gern hatte, das es ihr neues Kuschelkissen wurde.

Sie überlegte auch weitere Geschenke für ihre Verwandten und Freunde und hatte schon viele Ideen. Klar Geschenke sollten nicht für Wiedergutmachungen herhalten, aber Freude schenken durfte sie doch, nachdem die letzten Wochen so grausig für alle waren. Sie wollte das alle wieder glücklich waren, lachten und sich keine Sorgen machen mussten. Das Gold das sie mit dem Verkauf ihrer Sachen einnehmen würde, würde sie dann an das Regiment zahlen oder ihrer Mutter geben, ob sie das wollte oder nicht. Musste die Burg, für die sie so eisern gespart hatte, halt noch etwas länger warten.

Ihr treues Pferd Leelas half ihr all die Sachen zu tragen, denn es war schon einiges geworden. Das konnte kein Mensch mehr tragen, vielleicht aber ein Kalure oder ein Thyre. Sie musste sich noch gute Preise überlegen und ihr Wissen im Rechnen und zählen verbessern, dann konnte sie bald alles verkaufen. Vielleicht nahm sie auch trotzdem noch einen der Erwachsenen mit, wenn sich jemand anbot. Sie wusste auch noch nicht ob sie herumlaufen und die Sachen anbieten sollte oder ob sie einen Markstand machen würde. Oder vielleicht sogar beides? An einem Tag liess sich eh nicht alles verkaufen, dafür war es schon viel zu viel geworden. Bis sie alles genauer wusste und plante, sammelte sie weiterhin fleissig Dinge für den Verkauf mit der Hoffnung, das sie damit ihrer Mutter helfen durfte. Die Geschenke bereitete sie, so sie Zeit hatte, nebenbei auch noch für die lieben Leute vor und hoffte, das damit alles bald wieder gut oder besser sein würde.

Verfasst: Mittwoch 23. März 2016, 19:05
von Taliara Levar
Gestern Abend spät noch hatte mit Millie begonnen Teig zuzubereiten, sie wollte mit ihr gemeinsam Kuchen backen, den sie dann verkaufen konnte. Sienutzte auch gleich die Möglichkeit, ihr dabei etwas rechnen beitzubringen. Da es ne Menge Kuchen werden sollte, kamen sie beim zählen bis 100. Auch erklärte sie ihr was gramm und kilos sind, damit sie auch für solche Mengen ein Gefühl bekam. Sie stellte sich wi ein alklem nicht dumm an und schien es schnell zu begreifen.

Der Teig war nun im Backofen, also machten sie sich gemeinsam daran die Erdbeeren zu putzen um damit den Boden zu belegen. Recht schnell dank Millies Hilfe waren die Kuchen fertig und nun fehlten nur noch die Sahnetupfen. Sie füllte einen provisorisch hergestellten Spritzbeutel mit der geschlagenen Sahne, den drückte sie Millie dann in die Hand und erklärte ihr genau anhand von einigen Übungen was sie damit machen soillte. Ich staunte nicht schlecht, schon der sechste oder siebte Tupfen schien perfekt. und so verzierte sie alle Kuchen und das ...waren nicht wenige..

Sie liebte dies Kind wie ihr eigenes und es schien als würde sich Millie auch bei ihr wohl fühlen, das rührte ihr Herz seltsam...

Am nächsten Tag trugen sie gemeinsam die ganzen Kuchen verpackt in Körbchen zum Packtier.

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 08:59
von Zahrak Salberg
Sie war gut, das musste man ihr lassen. Gut, da kamen des Öfteren mal heimliche Fragen nach dem Preis und er musste sie hin und wieder unauffällig an gewisse Etikettenregeln wie die Anrede erinnern, aber verkaufen konnte sie. Etwa 2/3 des Ertrags waren ihr zu verdanken und das ganz ohne falsche Bescheidenheit einem Kind gegenüber. Der Marktstand hatte sich redlich gelohnt und sie waren lange noch nicht alles los geworden. Da würden bestimmt noch 2 oder vielleicht sogar 3 Abende drin sein und vielleicht sogar mit noch mehr Salbergs zusammen. Nachdem er sich von Anfang an mit der Nichte in Adoran hin gestellt und alles besorgt, aufgebaut und verkauft hatte, waren Nia, Amelie, Liliana und Taliara zwischendrin regelmäßig gekommen, haben Gesellschaft geleistet, gekauft, mit die Kunden unterhalten.. Es war bunt für's Auge und für's Gemüt. Einfach nur ein voller Erfolg und mindestens genauso lehrreich - wenn auch auf andere Art und Weise - wie der Glaubensunterricht, den man zugegeben trotz anfänglicher Skepzis in die Thematik auch einem Kind hätte zumuten können. Keine Horroszenarien und keine Details. Ende gut, alles gut!?

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 09:58
von Grimm Donnerfaust
..

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 10:26
von Liliana van Drachenfels
Auch Lili kam zu dem Marktstand und beschloss sogleich zu helfen. Sie hatte Amelie angeboten die Strafe zu zahlen, für sie wäre das nicht ein mal viel gewesen, aber so stur wie sie Amelie kannte, lehnte diese natürlich ab. Nicht daß Lili dies nicht auch schon vorher klar gewesen wäre, anbieten wollte und mußte sie es dennoch. Als sie dann sah was Zahrak und Millie alles so anboten eilte sie zum bunten Kessel, deckte sich mit ausreichend Gold ein und kehrte zum Stand zurück. Dort kaufte sie alles was ihr gefiel, ob sie es nun brauchte oder nicht. Schatzkarten, Kleidung, Säfte, eine Blume, ein Wandteppich..
Sie geriet regelrecht in einen Kaufrausch. Wenn Amelie ihr Geld nicht nahm, dann würde sie es halt hier am Stand ausgeben. und so liess sie an diesem Abend auch ein beträchtliches Sümmchen dort und brachte grinsend ihre "Beute" heim.

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 12:59
von Taliara Levar
Es war schön an zu sehen, das Millie mit ihrer Idee Erfolg hatte. Sie hatte sie mit all ihrem Können unterstützt das sie an diesem Marktstand einiges zu bieten hatte. Sie wußte genau so clever wie die Kleine war würde sie auch mit ihrem Liebreiz alles an den Mann bringen früher oder später. Sie hatte all ihre Schätze die sie angehäuft hatte zusammen gekratzt und bot sie nun am Marktstand feil.
Sie hoffte innerlich das es genug Menschen noch gab in diesem Land, die noch wußten was es bedeutete ein Kind zu sein. Nach all den schweren Wochen die sie hinter sich hatte und nicht nur sie, war es sehr schön zu sehen wie sich langsam wieder ein Leuchten in ihre Augen schlich. Oft wenn sie ihre kleine Freundin leiden sah, oft wenn sie ihre Tränen trocknete ohne genau zu wissen was wirklich war, je lieber noch schloß sie sie in ihr Herz und es freute sie wenn sie ihr bei allem was sie unternahmen ein Lächeln auf ihre Lippen zauberte. Seis beim Kuchen backen, wenn gelegentlich etwas Mehl flog, ihre Nasen weiß wurden, weil sie sich mit den Fingern diese auf die Nasen strichen. Oder auch beim spielerischen Lernen, von Zahlen und Buchstaben.

Die Götter wußten warum jeder als Kind auf die Welt kam und nicht als Erwachsener. Kinder sollten lernen, lernen von ihren Eltern, lernen von der Umgebung und von anderen Menschen, denn Kinderseelen zerbrechen sehr leicht.