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Die Ohnmächtige Wildkatze!

Verfasst: Mittwoch 16. März 2016, 21:29
von Gast
Gerade war sie von einem Auftrag zurück Richtung Düstersee gelaufen und sah diesen dunklen Fleck am Weg, als sie näher kam sah sie dass es eine Wildkatze war doch sie dort wie tot lag. Langsam näherte sie sich dem Tier natürlich mit einem sicheren Abstand, nicht das das Tier plötzlich aufsprang und sie angreifen würde.
Als sie näher kam, sah sie wie das Tier mehr tot als Lebendig war, vorsichtig streichelte sie dem Tier über das Fell, doch es reagierte nicht, erst als sie den Kopf auf den Oberkörper der Katze gelegt hatte spürte sie einen schwachen Atem.
Warum auch immer doch sie reagierte schnell und lief zu den Wachen, diese halfen ihr die Katze auf Ihr Pferd zu packen und nach Hause zu bringen, dort angekommen brachten sie die Katze ins Haus von Terina, sie wurde vor den Kamin auf das Bärenfell gelegt und Terina bedankte sich für die Hilfe bei den Wachen.
Sie hatte noch von ihrer Reise einige Tinkturen und Salben welche sie sich besorgt hatte falls sie mal verletzt werden sollte.
Schnell holte sie warmes Wasser und einige Tücher, legte alles vor das Tier welche immer noch fast Leblos vor ihr lag, wenn sie es nicht besser wüsste, würde man denken das es tot ist, doch der Atem war immer noch zu spüren und zu hören.
Terina säubert das Fell der Katze und tastet es Laienhaft ab, schaut ob sie irgendwo Wunden findet, sie hebt den Kopf der Katze an und schaut es in die Augen, die Lieder sind geschlossen und es rührt sich überhaupt nicht.
Sorgsam reinigt sie das Tier und legt dann wärmend eine Decke über den fast leblosen Körper, mit einer Pipette flößt sie vorsichtig etwas von der Heiltinktur in das Maul der Katze, in der Hoffnung das ihr diese Tinktur hilft.
Selber beschließt sie diese Nacht neben der Katze zu ruhen und sie zu beobachten, wenn sich ihr Zustand nicht verbessert benötigt sie wohl Hilfe…

Verfasst: Donnerstag 17. März 2016, 18:35
von Gast
Eine Lange und schlaflose Nacht hatte Terina hinter sich gebracht, doch hatte es wirklich etwas geholfen? Sie kümmerte sich gar Liebevoll um das Tier, immer wieder nässte sie die Nase der Katze mit einem feuchten Tuch ab, träufelte vorsichtig die Heiltinktur in das Maul der Katze, doch eine Besserung stellte sich nicht ein doch auch keine Verschlechterung, was gut war.
Aber wie sollte es weiter gehen, die Wildkatze war Ohnmächtig und sie kannte sich nicht mit dieser Art von Katzen aus, doch wollte sie dem Tier helfen, es war doch hilflos und konnte sich selber nicht helfen.
Lange überlegte sie wenn sie fragen könnte der ihr helfen konnte, doch eigentlich viel ihr nur Cara ein, immerhin kannte sie sich aus mit den Tinkturen, vielleicht wüsste sie auch einen Rat oder eine Tinktur die helfen könnte, das Tier wieder ins Leben zurück zu bekommen.
So musste sie wohl erstmal schlafen gehen um am Abend Cara Fragen zu können oder vielleicht wüsste Frau Crain jemanden der helfen könnte, immerhin hatte sie einen jungen Burschen dazu bekommen sich um die Katze zu kümmern solange sie sich ausruhte und Arbeiten ging, so würde immer jemand bei ihr sein und wenn es wäre, könnte man sie schnell holen.
Hilfe benötigt sie auf jedenfalls….

Verfasst: Samstag 19. März 2016, 19:24
von Der Erzähler
Von den Tagen der Ohnmacht in freier Wildbahn ausgezehrt hing das Leben nur noch an einem seidenen, glanzlosen Faden. So dünn dass die kleinste Erschütterung ihn wohl zum reißen bringen hätte können.
In undurchdringlicher Dunkelheit glomm der kleine Raubkatzenlebensfunken, nicht größer als ein Sandkorn, der zu erlöschen drohte. Doch war es ein unscheinbarer Impuls, der das Leben wieder aufglimmen ließ. Der banale Geruch von frischem Wasser der mit dem Duft der Frühlingsblüten und frischen Gräsern hereinwehte, als die Tür sich öffnete.
Es weckte einen, in der Ohnmacht tief vergrabenen, Instinkt und gewährte der täglichen Umsorgung endlich ihre Entfaltung.

Verfasst: Sonntag 20. März 2016, 00:02
von Gast
Auch in dieser Nacht hatte sie wieder Wache bei der Wildkatze gehalten, sie wollte das Tier noch nicht aufgeben und stellte eine flache Wasserschüssel neben ihren Kopf, Stroh und eine Decke sollten die Katze noch zusätzlich wärmen.
Das Feuer brannte die ganze Zeit so dass die Wärme nicht nachließ, immer wieder wurde der Katze die Nase befeuchtet und etwas von der Heiltinktur ins Maul geträufelt. Egal wie müde Terina war, doch sie wollte das Tier einfach nicht aufgeben.
Am späteren Abend versuchte sie Cara nochmal anzutreffen doch war sie leider nicht da, aber Frau Crain war im Laden und da dieses mal keine Kunden da waren, nutzte sie die Chance sie zu fragen, dort erfuhr Terina das wohl mehrere Katzen gefunden wurden.
Alle wurden verbrannt, denn die Angst von einer Ansteckung war wohl zu groß, Terina konnte nur mit dem Kopf schütteln, sicher war es ungewöhnlich, aber es waren doch hilflose Tiere. Nach dem Gespräch mit Frau Crain, beschloss Terina wieder nach Hause zu gehen.
Sie hatte schon so viel Zeit mit dem Tier verbracht, das sie das Risiko nicht eingehen wollte das man dieses Tier auch einfach verbrennen würde, sie schickte den Burschen für diesen Tag nach Haus, gab ihm noch einige Taler in die Hand und nahm ihm das Versprechen ab das er nichts über die Katze sagen würde.
Diese Nacht würde sie wieder über das Tier wachen und dafür sorgen das es nicht verbrannt wird, mühsam besorgte sie sich etwas frisches Fleisch, dazu frisches Blut und legte es in eine andere Schüssel vor die Katze. Vielleicht würde der Duft das Tier wieder zurück ins Leben holen.
Ein versuch wäre es wert dachte sie sich und so, würde sie die ganze Nacht wieder die Nase der Katze befeuchten und immer wieder Tröpfchen weise die Heiltinktur in die Schnauze tröpfeln.
Vielleicht würde sie am nächsten Tag Cara treffen und sie um einen Rat bitten, vielleicht würde es dem Tier besser gehen, denn irgendwie hatte Terina das Gefühl das ihre Bemühungen langsam ihre Früchte tragen.

Verfasst: Sonntag 20. März 2016, 09:45
von Gast
Wieder hatte Terina die Nacht bei der Wildkatze wache gehalten, ihr nach und nach von der Heiltinktur ein geflößt, in der Ruhe der Nacht konnte sie schon das leise Atmen der Katze vernehmen, auch wenn sie den Kopf auf den Brustkorb der Katze gelegt spürte sie wie dieser langsam auf und ab ging.
Endlich ein gutes Zeichen, es war so als würde sie langsam wieder zurückkommen, zwar wusste keiner wo sie ist und ob sie es wirklich schafft, aber ein Funken Hoffnung ist wieder aufgeglimmt bei Terina.
Als Terina am frühen Morgen vom Burschen abgelöst wurde, ging sie gleich zum Laden, in der Hoffnung Cara anzutreffen und zum Glück war sie endlich da. Sie sprachen eine Weile miteinander und irgendwie konnte Terina sehen das es eigentlich nicht viel Hoffnung gibt, doch alle Anzeichen die Terina, Cara erzählte, waren gute Zeichen.
Cara mischte ihr eine andere Heiltinktur, die wohl deutlich stärker war als die von Terina, nachdem sie sich verabschiedet hatten, ging Terina gleich zum Hafen um etwas frischen Fisch zu kaufen und Innereien, alles was normal keiner haben will.
Dann mischte sie zuhause einen Brei aus Fleisch und Blut, der Brei wurde so verdünnt das Terina es in eine Phiole geben konnte, in einer anderen Schüssel, packte sie all das rein was sie am Hafen gekauft hatte.
Vielleicht würde der Duft vom Frischen Fleisch, Blut, frischen Fisch und Innereien genau das was sie wieder zurückholt.
Die fertige Masse an Flüssigkeit gab sie dem Burschen der sie nun erstmal ablöste, so dass sie sich etwas hinlegen konnte und schlafen, es würde wohl weiter eine Geduldsprobe sein, ob die Katze überlebt oder nicht, doch die Hoffnung war deutlich grösser als vor ein paar Tagen noch.

Verfasst: Freitag 25. März 2016, 11:01
von Gast
Die Tage vergingen wie im Flug und die Pflege der Wildkatze wurde ohne Pause weitergeführt, Terina wechselte die Pflege mit einem jungen Burschen der sich mittlerweile genauso Liebevoll um das Tier kümmerte wie sie selber.
Aber es war schon etwas deprimierend, es hatte sich zwar vor einiger Zeit etwas verändert, die Atmung wurde besser und ab und an zuckte das Öhrchen der Katze, sie wollte allerdings immer noch nicht aufwachen.
All die Mühe jeden Tag frisches Fleisch und Fisch zubereiten im Wechsel, hatte noch keine Besserung gebracht.
An Aufgeben dachte aber keiner von beiden, sie hofften das dieses Tier überleben müsse wo so viele von ihnen getötet wurden, vielleicht hätte Terina auch etwas davon, weil eine Wildkatze als Beschützer auch nicht schlecht sein würde.
Terina und der Bursche überlegten zusammen welchen Namen man der Katze geben könnte und wie es weiter gehen würde, sie lachten weil sie sich gegenseitig Geschichten erzählten was man alles machen könnte mit dem Tier.
Auch kam der Gedanke auf das man die Katze wieder in die Wildnis aussetzen müsste, doch sie mussten nun erstmal schaffen das Tier wieder ins Leben zurück zu holen und dann könnte man immer noch entscheiden wie es weiter gehen würde.
Die Hoffnung das die Wildkatze es schafft wurde bei beiden immer Grösser und so kümmerten sie sich weiterhin sorgsam um das Tier, vielleicht würde es bald die Augen öffnen und wieder fressen, oder die Mühe würde zu Ende gehen und die Atmung würde aussetzen doch daran wollte sie zu diesem Zeitpunkt nicht denken, dafür hatten sie schon zu viel Zeit investiert.

Verfasst: Donnerstag 7. April 2016, 12:57
von Gast
Nun waren schon einige Wochen vergangen seit dem die Wildkatze gefunden wurde…

Sehr viel Zeit, sehr viel Mühe und unheimlich viel Kraft wurde aufgebracht um das Tier zu retten.
Die Mühe, Zeit und Kraft hatte sich gelohnt, denn langsam schien es so als würde die Katze wieder aufwachen.
Sie hob immer wieder den Kopf leicht in die Höhe doch noch war sie deutlich zu schwach und viel immer wieder in den Schlaf zurück.
Doch die Ohren und Pfoten bewegten sich nun deutlicher und wenn man genau hinschaute sah es aus als würde die Wildkatze Träumen und irgendwo hinrennen.
Aber das alles war egal, ein Lächeln wurde Terina auf ihre Lippen gezaubert als sie das Tier beobachtet auch der Bursche konnte seine Erleichterung nicht mehr zurück halten.
War der wenige Schlaf nicht um sonst gewesen, natürlich genoss man nach so langer Zeit auch irgendwie die Gesellschaft doch Terina musste nun erstmal wieder in den Laden.
Sie freute sich das sich das Tier scheinbar doch erholen würde und war froh das sie es auf genommen hatte und nicht aufgegeben hatte, ein Leben was so wertvoll ist wie auch eine Wildkatze, sollte damit belohnt werden gepflegt zu werden wenn es von Nöten sei.
Doch noch war nicht alles geschafft, weiterhin musste die Katze versorgt werden, noch war sie nicht ganz gesund und auch noch nicht ganz aufgewacht.
Noch mal musste alle kraft gesammelt werden um dem Tier den letzten stups in Richtung Leben wieder zu geben, also noch ein paar Nächte mehr mit sehr, sehr wenig schlaf.


Verfasst: Freitag 22. April 2016, 07:12
von Gast
Mit viel Freude betrachteten die beiden die Genesung der Katze, immer mehr rappelte sie sich auf auch wenn sie noch etwas tollpatschig war, merkten beide die ganze mühe war nicht um sonst gewesen.
Immer wieder versuchte sie aufzustehen und einige Schritte zu laufen, das Tier wurde sehr anhänglich und Terina befürchtete das mit dem Auswildern schwierig gestalten würde, zum einen hatte sie sich sehr an ihren Begleiter gewöhnt der nun auch schon am Fußende ihre Bettes schlief, zum anderen fragte sie sich wirklich ob das Tier allein zurecht kommen würde.
Auch wenn sie sehr schmusig war, war Terina bewusst das es eine wildes Tier ist, doch sie genoss die Zuwendung und Dankbarkeit des Tieres.
Es war schon ein Ritual geworden das die Katze und Terina zusammen auf den Kissen saßen und jeder seinen Teil aß, die Katze ging mit nach oben wenn sie sich Bettfertig machte und wenn die Ablösung kam, legte sie sich wieder an ihren Platz am Feuer, so lange bis Terina wieder nach Hause kam.
Nun war es an der Zeit Abschied von ihrer Hilfe zu nehmen, sie gab ihm noch einige Münzen und etwas zu essen und dankte ihm für seine Geduld, für seine Ruhe und natürlich für sein Schweigen.
Jetzt war Terina allein mit Ihr und irgendwie wurde sie auch zum Gesprächspartner, sie erzählte von ihrem Tag und wie sie durch die Wälder ging, das sie die Katze bald mitnehmen würde immerhin war es ihr zuhause, der Wald.
Natürlich wurde ihr damit auch schlagartig klar das die Wildkatze irgendwann einfach ihren Weg gehen würde wenn sie diese mit in den Wald nehmen würde, doch dort gehörte sie auch hin, auch wenn Terina sie gern behalten würde, aber das war wohl eine Sache der Katze wie sie sich irgendwann entscheiden würde.
In der Zwischenzeit genoss Terina die schmuse Einheiten und kraulte der Katze den Kopf….