Stille im Eisgrab
Verfasst: Montag 10. April 2006, 13:19
Ein kalter Hauch wehte über den steinhart gefrohrenen Boden des Eisgrabes als sie sich langsam der Insel im See näherten.
Es war nicht so das die Monster in der Höhle keine Geräusche mehr machten... nein. Schritte schluften durch die Gänge und ihre heiseren Schreie hallten vielfach von den Wänden wieder.
Doch etwas war anders... etwas klang und fühlte sich nicht so an wie immer.
Irgendetwas fehlte.
Langsam führten sie Ihre Schritte an die Bücke heran.
Das diffuse Licht liess nur bedingt einen Blick auf die Insel zu.
Diffuses Licht?
Wo waren die Fackeln der Wachen die sonst die Höhle in einem warmen Licht erhellten?
Schnell traten sie über die Brücke.
Große Felsen waren aus der Decke gebrochen und versperrten das Ende der Brücke.
Kräftig packten sie alle gemeinsam an und schafften es so die Felsen gerade soweit zu entfernen damit sie an ihnen vorbei kamen.
Langsam blickten sie sich auf der Insel um und liessen den Lichtschein ihrer eigenen Fackeln über den weißen Boden gleiten.
Was sie sahen ließ die Kälte der Höhle tief in ihre Glieder kriegen und hinterliess einen eisigen klumpen in ihren Mägen.
Dort... im Schnee des Eisgrabes lagen sie auf dem eisigen Boden, den ihr Blut rot gefärbt hatte.
Die treuen angurischen Wachen welche tagein, tagaus den Drachen bewachten. Didier, Arwed, Joel und Wotan. Die Männer mit denen sie noch gestern geredet und gescherzt hatten. Mit denen sie gefeiert, getrunken und gekämpft hatten.
Wotan... der erst vor zwei Mondläufen geheiratet hatte; Joel... der sich aufopferungsvoll um seinen blinden alten Vater kümmerte; Didier... nie um einen Scherz verlegen ; und Arwed... der Knabe der erst seit einem Monat bei der Wache war, kaum seiner Kinderkleidung entwachsen wollte er der Welt beweisen was für ein Krieger und Mann er war.., und wie stolz war er gewesen... wie stolz waren sie alle gewesen für die hohe Ehre den heiligen Drachen bewachen zu dürfen.
Vor der Brücke hatte etwas mit anscheindend heißen Hufen tiefe Abdrücke hinterlassen und um die Männer herum war der Schnee aufgewirbelt als wenn ein Wirbelwind über sie gekommen währe.
Tiefe Schnittwunden zierten nun ihre leblosen Körper
Still blickten sie sich um.
Wer war das gewesen? Und warum? Wer konnte so eine brutale und sinnlose Tat vollbringen?
Und warum hatte Slain nicht eingegriffen?
Noch während sie sich diese Frage stellte wurde ihnen erneut und schmerzlich die Stille bewusst die sie umgab.
Slain - war verschwunden. Seine Schritte, seine machtvolles Gebrüll, hallten nicht länger von den Wänden der Höhle wieder. Sein weiser Blick ruhte nicht länger auf den Männern und Frauen des Volkes, mit denen er sich so verbunden gefühlt hatte.
Neben dem Lager des Drachen gab es eine Blutlache... sicher... sie war groß... doch nicht genug für einen Drachen.
Wo also war Slain hin verschwunden?
Was war mit ihm geschehen?
Und wer war verantworlich für den Tod der Männer?
Es gab viel zu tun.
Es war nicht so das die Monster in der Höhle keine Geräusche mehr machten... nein. Schritte schluften durch die Gänge und ihre heiseren Schreie hallten vielfach von den Wänden wieder.
Doch etwas war anders... etwas klang und fühlte sich nicht so an wie immer.
Irgendetwas fehlte.
Langsam führten sie Ihre Schritte an die Bücke heran.
Das diffuse Licht liess nur bedingt einen Blick auf die Insel zu.
Diffuses Licht?
Wo waren die Fackeln der Wachen die sonst die Höhle in einem warmen Licht erhellten?
Schnell traten sie über die Brücke.
Große Felsen waren aus der Decke gebrochen und versperrten das Ende der Brücke.
Kräftig packten sie alle gemeinsam an und schafften es so die Felsen gerade soweit zu entfernen damit sie an ihnen vorbei kamen.
Langsam blickten sie sich auf der Insel um und liessen den Lichtschein ihrer eigenen Fackeln über den weißen Boden gleiten.
Was sie sahen ließ die Kälte der Höhle tief in ihre Glieder kriegen und hinterliess einen eisigen klumpen in ihren Mägen.
Dort... im Schnee des Eisgrabes lagen sie auf dem eisigen Boden, den ihr Blut rot gefärbt hatte.
Die treuen angurischen Wachen welche tagein, tagaus den Drachen bewachten. Didier, Arwed, Joel und Wotan. Die Männer mit denen sie noch gestern geredet und gescherzt hatten. Mit denen sie gefeiert, getrunken und gekämpft hatten.
Wotan... der erst vor zwei Mondläufen geheiratet hatte; Joel... der sich aufopferungsvoll um seinen blinden alten Vater kümmerte; Didier... nie um einen Scherz verlegen ; und Arwed... der Knabe der erst seit einem Monat bei der Wache war, kaum seiner Kinderkleidung entwachsen wollte er der Welt beweisen was für ein Krieger und Mann er war.., und wie stolz war er gewesen... wie stolz waren sie alle gewesen für die hohe Ehre den heiligen Drachen bewachen zu dürfen.
Vor der Brücke hatte etwas mit anscheindend heißen Hufen tiefe Abdrücke hinterlassen und um die Männer herum war der Schnee aufgewirbelt als wenn ein Wirbelwind über sie gekommen währe.
Tiefe Schnittwunden zierten nun ihre leblosen Körper
Still blickten sie sich um.
Wer war das gewesen? Und warum? Wer konnte so eine brutale und sinnlose Tat vollbringen?
Und warum hatte Slain nicht eingegriffen?
Noch während sie sich diese Frage stellte wurde ihnen erneut und schmerzlich die Stille bewusst die sie umgab.
Slain - war verschwunden. Seine Schritte, seine machtvolles Gebrüll, hallten nicht länger von den Wänden der Höhle wieder. Sein weiser Blick ruhte nicht länger auf den Männern und Frauen des Volkes, mit denen er sich so verbunden gefühlt hatte.
Neben dem Lager des Drachen gab es eine Blutlache... sicher... sie war groß... doch nicht genug für einen Drachen.
Wo also war Slain hin verschwunden?
Was war mit ihm geschehen?
Und wer war verantworlich für den Tod der Männer?
Es gab viel zu tun.