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Bewegung in Varuna ...

Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 20:18
von Aradan Krenor
Griesgrämig war die Stimmung der auf ausdrücklichen Befehl des Hauptmannes von etwaigen Urlaubt zurückkommandierten Gardisten und noch schlechter wurde sie, als jene von den erweiterten Wachplänen und den verdoppelten Wachschichten auf den Wällen Varunas und Berchgards erfuhren doch schlug jene regelrecht in Besorgnis um als sich jene auch noch auf ihrer ersten Wacht gewahr wurden, dass die auf den Wällen stationierten Schützen neben dem sonst so gewöhnlichen Langbögen noch eine schwere Armbrust mit sich führten und die Kohlepfannen auf den Mauern ständig heiss und bereit gehalten wurde. Gerüchte machten sich unter den Mannen breit, welche ausdrücklichen Befehl hatten jedwede Information für sich zu behalten. Geardezu besorgt und ernst wurden die Gesichter der pflichtbewussten Verteidiger Varunas jedoch, als ihre Offiziere durch die Reihen schritten und sich nach Männern und Frauen mit Späherfähigkeiten für einen "Geheimauftrag" erkundigten. So wurden abseits von dem Trubel des heute stattfindenden Marktes zu Varuna die ersten Verteidigungsvorbereitungen getroffen ungesehen vom Großteil der Bevölkerung, welche man aufgrund von noch ungesicherten Informationen nicht zu beunruhigen suchte. Pfeil- und Bolzenbündel wurden durch abseitige Gassen transportiert und in die Türme und Wachhäuser der Tore aufgebarrt. Einige grosse Kessel sowie die wenigen Fässer Pech die man für einen solchen Vorfall bereit hielt fanden ebenso den Weg in die provisorischen Waffenlager, wie frische Klingen und Rüstungen. Erstaunlich viele Karren brachten die ersten Ernten und Vorräte von eingelagerten Getreide, Gemüse Brot und Obst in die Stadt in von Gardisten geschützten Warenhäusern und Kornkammern. die Brunnen der Stadt waren immer von mindestens 2 Gardisten gesichert welche penibelst daraufachteten das niemand sie verunreinigte. Ernst war der Ausdruck der durch Varuna patrouillierenden Gardisten, nervös mochte man meinen hielten sie nach Verdächtigen Aktivitäten innerhalb der noch offenen Stadtmauern ausschau und nichts war seitens der Garde von dem herannahens des Frühlings, des wiedererwachens aus der winterlichen Starre zu spüren...

Im ersten Stock des Varuna Kastells stand der junge Hauptmann der Varuna Wache und blickte aus dem Fenster und obwohl sein Leben nur wenige Lenze zählte hatte er doch einiges durch die Reisen mit seinem Vater und durch den Dienst in der Garde gesehen. Die Fäuste der Hände waren geballt und der Blick welcher offenkundig auf die Häuserfassade des gegenüberliegenden Hauses gerichtet war interessierte das Balzverhalten des Vogelpaars welches im Giebel des Daches sein Nest einrichtete wenig. Die Bernsteinfarbenden Augen sahen auch nicht die Solide und schön geputze Wand des Fackwerkhauses, sondern Flammen und eingefallene Häuser... von Sorge zerfurchte Gesichter teilweise blutbeschmiert. Die ihn umgebene Stille wandelte sich langsam zum Kampflärm aufeinander treffenden Stahls, gebrüllter Befehle und den Schmerzensschreien der verwundeten. Er sah den Schrecken des ersten großen Krieges an denen er selbst teilgenomen hatte erneut in seiner ganzen Abscheulichkeit vor sich. wie man vor dem Osttor gegen die Orken vor dem Südtor gegen die Untoten und vor dem Westtor gegen die Ausgeburten des Brudermörders selbst kämpfte. Damals hat eine Flucht und der überraschende Verrat der Untoten den Untergang Varunas verhindert. Man hatte es mithilfe der unübertroffenen handwerkskunst der ZWerge neu errichtet, die Wälle verstärkt und auf den Trümmern des alten Varunas wurde das neue erbaut ... "Das Tor briiicht!!!" drang eine verzweifelte Stimme in sein Ohr und Riss ihn aus den Traum. Er sah sich ruhig um und es brauchte wenige Augenblicke, bis er realisierte das er nicht auf den Schlachtfeld Varunas sondern im Büro des Varuna Kastelles stand. Zwitschernd flogen die beiden Vögel davon und der junge Ritter wandte sich um. Nein .. diesmal wird es ihnen nicht gelingen ... nicht erneut ... Drache hin oder er würde nicht zulassen, dass Varuna oder gar Berchgard in die Hände jener verblendeten und verdorbenen Seelen fällt und zu einem weiteren Punkt des sich sammelnden Bösen wird... diesmal nicht ...

Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 20:46
von Letast
Letast sitzt am Kamin im Palast von Rahal und zieht an seiner Pfeife langsam bläst er den Rauch aus seinen Lungen und senkt die Pfeife langsam steht er auf und Steckt sich seine blauen Augen weiten sich kurz ehe er zum Hölzernen Tisch geht der hinter dem Sessel steht.

Langsam schweifen seine Augen über die vor ihm aufgebreiteite Karte.
Er hebt leicht seine Hand und führt die Pfeife erneut zum Mund und fährt dann mit der linken über eine Line auf der Karte .. Leise murmelt er zu sich selbst
Nein das Funktioniert nicht....

Plötzliches klopfen an der Türe reist ihn aus seiner Konzentration sein Blick wandert auf diese und er spricht mit heißerer Stimme HEREIN!

die knorrige holztüre öffnet sich langsam und ein vermummter Mann betritt denn raum ...

Sire ... sofort geht dieser auf die Knie und neigt sein Haupt

Letast nickt nur sachte und Spricht dann erneut im heißerer Stimme:

Ist das passiert was ich erwartet habe?

Der vermummte Nickte nur Schwach und behielt seine Körperhaltung inne

Ihr dürft nun gehen sprach Letast langsam und wande sich wieder seinem Sessel zu. Einen leisen Säufzer hörte man von der Türe die sich wieder Schloss.

Verfasst: Mittwoch 12. April 2006, 15:50
von Aradan Krenor
*Nachdem einige Tage vergangen wahren wurde die Stimmung im Lager der Varunesischen Truppen nervöser. 10 Mann wurden aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt und im stillen vom Hauptmann persönlich in diesem Auftrag unterwiesen. Mit Anspannung die einem durch den ganzen Körper ging, verharrte man die Tage und sah zum Horizont, sich bei jedem ungewöhnlichen Fleck zwei und dreimal versichernd, dass es keine gerüsteten Truppen waren. Nun am 12. Wechselwind 249 brachen die 10 Mann auf, kaum das Aradan den Schrieb in den Händen hielt. Sie Schlichen gekonnt durch die Wälder der näheren Umgebung, bewaffnet nur mit einem Bogen und einem Langmesser verbargen sie sich in den Umliegenden Wäldern vor Rahal. Nur eines, der als Zweimanntrupps ausgesandten Spähereinheiten hatte die Wälder Bajard als Ziel und verbarg sich dort in jenen Wäldern. Zu deutlich waren die Worte Leannes auf den diplomatischen Treffen mit den Hinrahs und Aradan wollte nicht das Risiko eingehen das Bajard rahalische Truppen ungehindert passieren liess. Die Restlichen 4 Späherschaften postierten sich rund um die Kreuzung und vor dem Flusse und beobachteten in abwechselnden Schichten Tag ein Tag aus die Berge Rahals sowie deren Eingang. Unbemerkt und leise sollten sie Vorgehen, jeden Konflikt vermeidend. Jeder von ihnen trug ein langes wohl gekrümtes Horn mit sich, welches sie benutzen würden, sollten Gefahr und grössere Bewegungen Seitens Rahals erkennen. Ferner würden sich jene 4 Gruppen im Zwölfstunden Takt mittels nachgeahmter tierischer Laute verständigen und so durchgeben das alles in Ordnung währe. So hoffte man, dass die besten Späher der königlichen Garde Varunas ein erneuten Überraschungsangriff verhindern konnten.

In Varuna unterdessen wurde die Stimmung noch angespannter und etwas nervöser vorallem Seitens der Bürger. Der vom Hauptmann selbst erlassene Befehl, einen jeden Bürger bei der Einreise nach Varuna zu kontrollieren, sorgte für unbehagen und Allerlei Gerüchte unter ihnen. Der Ernst und die Anspannung in den Gesichtern der Torwachen, welche jenem Befehl pflichtbewusst nachkamen, tat sein übriges um die friedlichen Bürger Varunas zu verunsichern. Von einer drohenden Gefahr wurde gemunkelt, oder einem Schwerverbrecher welchen die Garde suchte. Nur wenige sahen, dass der junge Hauptmann persönlich zu durch die Strassen stapfte, für die gerade zu Verschwenderisch anmutende Schönheit des im Frühling erblühenden und von reichlichen Düften durchzogenen Varuna, keinen Blick habend. Er suchte die Tormanschaften auf und verstärkte auch hier die wachhabenden Gardisten, sodass jedes der Tore, selbst das in Berchgard jederzeit möglichst schnell hochgefahren werden konnte. Die Männer, welche zu jenen Diensten abgestellt wurden murrten nicht einmal mehr. Die Stimmung innerhalb der Wache hatte jedem von Ihnen auf den Magen geschlagen und ein jeder ahnte, dass es etwas verdammt Wichtiges sein musste, wenn der Hauptmann mit einem solchen Gesicht rumlief. Und so ward Varuna und Berchgard langsam aber Sicher vom erahnenden Unheil überschattet. Nur die Tiere ahnten nichts von der stillen Gefahr die in der Luft lag und erfreuten sich am Frühling ...

Verfasst: Sonntag 16. April 2006, 19:57
von Aradan Krenor
Verwundert sahen einige Bürger zu der Kolonne Gardisten welche 5 seltsam und unterschiedlich geschwungene Hörner trugen. Groß waren jene und auf einem Gestell aus festem Eisen montiert. Die Tore Varunas und Berchgard waren ihr Ziel und so schleppte man die Hörner mit den unterschiedlichen Klängen hoch zu den Tormanschaften. im Darauffolgenden erklang in Abstand von wenigen Minuten der kräfte Varuna durchdringende Schall jener Hörner, dumpf und tief bei dem einen, klar und hoch bei dem anderen. So ausgerüstet würde man wissen welches Tor in arge Bedrängnis sein würde und auch wenn die Bewohner verwundert von jenem Klang waren, ahnten viele wohl noch nicht, wass auf die friedliche GRafschaft zukommen könnte. Schliesslich erklang zuletzt das 5te Horn, nur gedämpft aber dennoch deutlich hörbar klang jenes von Berchgard nach Varuna. So konnten sich die Dörfer und STädte im Notfall verständigen und Aradan welcher jene Arbeiten selbst beaufsichtigte nickte zufrieden. Wahrscheinlich nur ein Tropfen auf ein heissen Stein aber das Wasser würden eh die tapferen Krieger selber sein müssen ...

Verfasst: Montag 17. April 2006, 08:50
von Letast
letast geht langsam vor einer reihe gardisten auf und ab und musterte einen nach dem anderen eintringlich


wurde alles zur zufriedenheit des allmächtigen herrn erlädigt ?

sprach er in scharfen tonfall und einer der offizere antworte sofort

jawohl erhabener

langsam wendete sich letast als er am ende der abteilung seiner gardisten angekommen war und ging nun wieder weiter

nun die neuersten berichte aus varuna zeigen an das sie für einen krieg rüsten .... anscheined haben sie sich vor meinen gespenst mehr erschreckt als es geplant war ...

Soldaten

Ihr seht die Allmacht des Herrn ihr spürt die Allmacht des Herrn

Sogar gerüchte das Rahal in einen Krieg zieht bringt sie dazu zu erzittern ... sie erzittern vor euch und vor dem Herrn!
Wenn der Herr für uns einen Krieg vorgesehen hätte wäre er schon längst vorbei und Varuna in Schutt und Asche ... doch die Zeit SOLDATEN ist noch nicht gekommen es gibt anderes was derzeit wichtiger ist als ein paar unfähige Ketzter die durch die Selektion so oder so druchfallen werden

Letasts stimme klingt kalt und seine blauen augen wandern erneut an denn Soldaten auf und ab

unteroffiere lasst abtretten ... offiziere zu mir in denn besprechungsraum

langsam wendet sich letast ab und geht langsamen schrittes auf denn turm zu
leise murmelt er dabei

welche narren sie fürchten sich vor schatten... doch ist es schön zu sehen das varuna solche angst endwickelt wenn wir ihnen nur die rute ins fenster stellen