Der letzte Tag im Leben eines stolzen Menekaners
Verfasst: Donnerstag 7. Januar 2016, 14:32
Schon während der Audienz im Palast verspürte Rahim immer und immer wieder ein ziehen inmitten seiner Brust, ein stechender Schmerz der nach Lust und Laune zustach gleich eines lästigen Insekts das Gefallen daran fand. Ungeachtet dessen brach er einen Tag später auf, das gelobte Land zu verlassen und die Grenze zu passieren, er ritt vorbei an der Akademie und weiter abseits des Weges in Richtung Varuna.
Dort angekommen führte er sein Pferd an den einstigen Burggraben und lies es rasten während er sich dem Getier annehmen würde das in der Ruinenstadt hauste. Er schritt sodann hinein, das Schild in der linken und den Dolch in der rechten Hand führend, stets bereit und gewappnet gegen einen lästigen, kriechenden Feind zu fechten.
Er steuerte zielstrebig einige dunkle Ecken an und schnitt hier und da einen Büschel der wuchernden Kräuter und pflanzen ab. Jene steckte er in eine Umhängetasche. Da war es wieder, das ziehen, der stechende Schmerz der ihn schon seit einigen Tagen plagte. Doch dieses Mal war es anders, der Schmerz, derart heftig das er sich an einer bröckelnden Mauer abstützen musste um nicht ins wanken zu geraten. Derart beengend das er ihm den Atem raubte und er gezwungen war, hilflos wie ein Welpe nach eben jener zu japsen als würde ihn die Mara jeden Moment zu sich holen.
Einige quälende Augenblicke später schließlich ebbte der Schmerz ab und er entschied es gut sein zu lassen. Als er die Brücke auf dem Rückweg erneut überquerte begann er den Schild zu schultern und den Dolch in der Halterung zu verstauen als ihm etwas auffiel...
An seinem linken Hosenbein riss die Naht. Ein etwa zwei Fingerbreit langer Spalt tat sich auf und zeigte eine bereits geronnene Wunde vergangener Tage, nurmehr der darauf befindliche, rotbraun schimmernde Schorf erinnert an die Verletzung. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen...
…Es war diese lästige Infektion, eine Verletzung die er sich bestimmt schon mehrere Dutzend Male in seinem Leben zugezogen hatte....Diese sollte nun sein Ende bedeuten? Er beschloss keine Zeit mehr zu verlieren, sprintete hastig zu seinem Pferd und sprang in den Sattel.
Auf dem Ritt zurück ins gelobte Land fiel ihm das Atmen zunehmend schwerer, die Glieder erschlafften und es schien als würde er jeden Moment aus dem Sattel seines Pferdes fallen. Gerade noch so schaffte er es vor die Pforten der Stadt ehe er aus dem Sattel fiel und dumpf auf den kargen Steinboden aufschlug.
Als sich der Staub um ihn legte war es lediglich sein Pferd welches ihm die letzte Ehre erwies und ihm sein anmutendes Haupt neigte. Die Nüstern schnaubten, die Hufte scharten und klirrten auf dem steinernden Boden.
Ein Ende auf der Spitze, das hatte er immer gewollt. Scheint als habe ihm die Mara dies vergönnt.
Da lag er nun, vor den Toren, jegliches Leben aus seinem Körper gewichen, endgültig und unwiederbringlich - tot. Lediglich die fleischliche Hülle die überbleibt, auf dass ihm jene die ihn zu schätzen wussten die letzte Ehre erweisen würden.
Dort angekommen führte er sein Pferd an den einstigen Burggraben und lies es rasten während er sich dem Getier annehmen würde das in der Ruinenstadt hauste. Er schritt sodann hinein, das Schild in der linken und den Dolch in der rechten Hand führend, stets bereit und gewappnet gegen einen lästigen, kriechenden Feind zu fechten.
Er steuerte zielstrebig einige dunkle Ecken an und schnitt hier und da einen Büschel der wuchernden Kräuter und pflanzen ab. Jene steckte er in eine Umhängetasche. Da war es wieder, das ziehen, der stechende Schmerz der ihn schon seit einigen Tagen plagte. Doch dieses Mal war es anders, der Schmerz, derart heftig das er sich an einer bröckelnden Mauer abstützen musste um nicht ins wanken zu geraten. Derart beengend das er ihm den Atem raubte und er gezwungen war, hilflos wie ein Welpe nach eben jener zu japsen als würde ihn die Mara jeden Moment zu sich holen.
Einige quälende Augenblicke später schließlich ebbte der Schmerz ab und er entschied es gut sein zu lassen. Als er die Brücke auf dem Rückweg erneut überquerte begann er den Schild zu schultern und den Dolch in der Halterung zu verstauen als ihm etwas auffiel...
An seinem linken Hosenbein riss die Naht. Ein etwa zwei Fingerbreit langer Spalt tat sich auf und zeigte eine bereits geronnene Wunde vergangener Tage, nurmehr der darauf befindliche, rotbraun schimmernde Schorf erinnert an die Verletzung. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen...
…Es war diese lästige Infektion, eine Verletzung die er sich bestimmt schon mehrere Dutzend Male in seinem Leben zugezogen hatte....Diese sollte nun sein Ende bedeuten? Er beschloss keine Zeit mehr zu verlieren, sprintete hastig zu seinem Pferd und sprang in den Sattel.
Auf dem Ritt zurück ins gelobte Land fiel ihm das Atmen zunehmend schwerer, die Glieder erschlafften und es schien als würde er jeden Moment aus dem Sattel seines Pferdes fallen. Gerade noch so schaffte er es vor die Pforten der Stadt ehe er aus dem Sattel fiel und dumpf auf den kargen Steinboden aufschlug.
Als sich der Staub um ihn legte war es lediglich sein Pferd welches ihm die letzte Ehre erwies und ihm sein anmutendes Haupt neigte. Die Nüstern schnaubten, die Hufte scharten und klirrten auf dem steinernden Boden.
Ein Ende auf der Spitze, das hatte er immer gewollt. Scheint als habe ihm die Mara dies vergönnt.
Da lag er nun, vor den Toren, jegliches Leben aus seinem Körper gewichen, endgültig und unwiederbringlich - tot. Lediglich die fleischliche Hülle die überbleibt, auf dass ihm jene die ihn zu schätzen wussten die letzte Ehre erweisen würden.