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Nur ein Spiel
Verfasst: Mittwoch 5. April 2006, 23:47
von Sol Kevlaris
Sol lag wach. Neben ihr ein Mann. Er war ihr neuester Liebhaber. Eng an sie geschmiegt, den Arm besitzergreifend und doch sanft und zaertlich um sie gelegt.
Eines hatte Sol gelernt, mit ihren 20 Jahren:
Maenner den Kopf zu verdrehen. Sie wollten alle eine suesse unschuldige Frau, naiv und ein bisschen dumm. Ihr Liebhaber war keine Ausnahme. Ihre mittlerweile perfekt einstudierte Maske der Unschuld und Naivitaet war schon fast ihr echtes Ich, solange spielte sie schon diese Rolle.
Einzig in den tiefen Stunden der Nacht, wenn sie wach lag, zeigte sich ihr wahres Gesicht:
Maenner! Wie leicht mit ihnen doch zu spielen ist! dachte die veraechtlich.
Tagsueber ging sie ihrer Arbeit nach, die ihr als Deckung diente, das Leben einer Schreinerin, bot ihr nicht viel Aufregung, Abwechslung oder Annehmlichkeiten. Sie wollte mehr.
Nachts verschloss ihr Liebhaber das ganze Haus. Viel wertvolles Zeug lag herum, doch noch besass sie keinen Schluessel. Dann nach langer Nacht schliefen sie beide voellig verausgabt ein.
Sol nahm sich jeden Abend vor zu gehen, sobald sie fertig waren. Doch etwas hatte sie nicht einkalkuliert.
Lust.
Es besorgte sie, wie sie sich ganz in seinen Armen verlieren konnte, stehts scheu und schuechtern zunaechst, als waere alles was er vorschlaegt neu fuer sie. Ha! so ein Idiot! Doch dann irgendwann ueberrannte es auch sie. Wohl das einzig Neue in ihrem Leben als Kurtisane von einflussreichen und vorallem reichen Maennern.
nach der zweiten Nacht... er war eingebildet genug, dass er dachte sie einschuechtern zu koennen mit etwas Muskeln und einer Ohrfeige. Diese Sorte Mann kannte sie zur genuege und wusste mit ihnen umzugehen.
Sol hatte sich aengstlich gegeben. Verzweifelt gar, nur um von ihm wegzukommen. Doch die Tuer war verschlossen fuer sie.
Er stellte sie vor die Wahl.
Sie waehlte und er nahm sie zaertlich in den Arm, als haette er nie sie so grob behandelt. Entschuldigte sich.
Wieder im Bett, rollte sie sich zussammen, wich zurueck,als er herantrat, manipulierte sein Gewissen geschickt, mit Angst, die sie deutlich zeigte, doch laut, scheinbar tapfer nur fuer ihn verneinte.
Er war ein so leichtes Spiel fuer sie.
Leidenschaft konnte einen aufzehren. Maenner waren getrieben von ihrer Lust. Er wuerde alles tun um sie in seinem Bett zubehalten.
Sie, Sol, war frei von solchen Albernheiten. Frei von der Diktatur des Koerpers die einen Triebe aufsetzten.
"Ab jetzt werde ich dir hoerig sein, mein Liebling" zwang er sie noch kurz vorm einschlafen zu sagen.
Im nachhinein, fand sie ihn mehr als erheiternd.
Sie liess ihn siegesgewiss den Willen fuer diese Nacht und das Spiel, dass sie so sehr liebte, um die Dominanz, begann...
Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 02:42
von Sol Kevlaris
Sie schickte ihn fort. Erstmal. Ihr Herzschlag jagte in ihren Ohren. Welch Dominanz. Sie leckte sich ueber die Lippen und blickte ihm hinterher.
Er war rasend vor Zorn. Sie hat es wie ein Gewitterwolke sich in ihm zusammenbrauen sehen. Wie koestlich! Denkt er wirklich ich wuerde ihn heiraten?!
Sein Ego war verletzt. Das war ihr gleich.
"Ich liebe diese Frau, sie ist mein Weib!" bruellte er irgendeine Verwandte an. Sol wurde es ganz kribbelig im Magen. Ich? Sein Weib? Ihr Spiel spielen war eine Sache. Sich von diesem taub-sturen Kerl sich in eine Heirat reinreden lassen... eine andere.
Ein Affaere zu haben war in Ordnung wenn es ihrem Spiel half. Doch jetzt kannte sie so gut wie die halbe Familie und sie waren ganz entzueckt, dass sie nicht klein bei gab.
Er hatte ihr nichtmals angeboten von sich aus ihre zerfetzte Kleidung zu ersetzen. Sie verlangte es einfach. Knurrend und fauchend und mit drohenden Worten ging er dann von ihr.
Sie bekam jetzt schon weiche Knie vor Aufregung bei der Vorstellung wieder alleine zu sein mit ihm.
Was fuer eine Dominanz! Aber heiraten? Dazu muesste er sie schon zwingen.
Verfasst: Sonntag 16. April 2006, 01:05
von Sol Kevlaris
Ihr war kalt und sie fror. Die kleinen Schnitte an ihren Handgelenken pochten, doch hatten dann irgendwann aufgehoert zu bluten. in der Nacht vermochte sie kaum zu schlafen. Nass. Kalt. Ratten. Kein Bett.
Sie wusste nicht so ganz wie sie sich hier wieder hinein manoevriert hatte. Die Oberflaechlichen Schnitte wuerden verheilen. Doch taten scheusslich weh. Ihr Liebhaber wenn er nicht schlief redete auf die zwei Wachhabenden ein, sein Weib zu ihm zu lassen.
Ha! Als ob diese rahaler doeskoeppe ueberhaupt begriffen was sie da taten.
Sie haette sich die Zunge abbeissen sollen. Sie haette dem Gardisten seinen Kuss geben und dann eiligst seine Verwandte suchen sollen. Aber nein... Sie musste ja wieder ihren Dickkopf durchsetzen. Nun sass sie ebenfalls in einer gesonderten Zelle. Und niemandem war damit geholfen.
Ihre Handgelenke schmerzten. Es kostete sie jedes quentchen Kraft dem Gardisten, der sie verhaftet hatte, zu bitten die Wunden wenigsten zu verbinden. Doch einerlei.. war es doch gleich, in diesem kalten Gemaeuer wuerde sie bald sich eine Lungenentzuendung einfangen. Es war erniedrigend wie sanft er war. Sie wuergte ein leises Danke hervor und lehnte sich schwerst erschoepft an ihre Zellentuer. Waehrend ihre Wangen mit anklagenden Traenen benetzt wurden.
Ihr Liebhaber schlief natuerlich wie ein Baby und fragte nichtmals wie es ihr ging.
Und der Laden? Wer sollte weiter Holz sammeln? Moebel herstellen, damit die Kunden alles dahatten?
UNgluecklich fragte sie sich, wie sie sich diesmal wuerde herauswinden koennen.
Verfasst: Sonntag 16. April 2006, 16:26
von Sol Kevlaris
Sol wachte auf und ungewollt entfuhr ihr ein Aechzen. Der harte boden war ihr ein unbequemes nachtlager gewesen.
Sie trank von dem faulen wasser, begriff sie doch dass sie hier keine drei mahlzeiten und genug zu trinken bekommen wuerde.
Rahal war ein ungastlicher Ort.
soviel stand fest.
nachdem sie etwas ihre kraefte gesammelt hatte. Fing sie aus Leibeskraeften irgendwas zu rufen, zu kreischen, zu bruellen, zu schimpfen und zetern.
Bis zur am fruehen nachmittag ihre stimme nur noch ein heiseres Fluestern war.
Verfasst: Montag 17. April 2006, 02:48
von Sol Kevlaris
Dank sei ihrer flinken Zunge!
Sie hatte sich irgendwie rausreden koennen. Diese Nacht wuerde sie in einer gemuetlichen Ein-Zimmerwohnung naechtigen und hoffentlich morgen freigesprochen. Es war etwas neues fuer eine Frau glaubhaft zu erscheinen. Doch alles war nicht gelogen. Sie hatte ihn nicht versucht zu befreien.
Der Gardist verband sanft ihre Wunden erneut. Sie fuehlte die Spannung zwischen ihnen. Ein angenehmes Kribbeln lief ueber ihre Haut.
Krieger.. aber so weich, so suess und sanft. Sie mochte es wenn er ueber ihre Albernheiten laechelte. Spuerte den Puls der durch seinen Koerper jagte, als sie ihm auf die Handinnenflaeche einen sanften Kuss aufdrueckte.
Er ging und sie laechelte, war zuversichtlich ueber ihre Zukunft. Er wuerde fuer sie sprechen bei der Verhandlung. Er war der Hauptzeuge, er hatte sie wirklich faelschlicherweise festgenommen. Er glaubte es ihr jetzt auch.
Und wieder bewies sie sich als aalglattes Wesen, das mit ihren geschmeidigen Zunge Maenner um den Finger wickelte. Jeder Mann fuer sich war eine andere eine neue Herausforderung. Man musste nur herausfinden wie jeder Mann zu erweichen war. Dieser hier verstand ihre simplen beinahe unschuldig wirkenden, ja zufaelligen Signale ihre Koerpers.
Ihr letzter Liebhaber war nutzlos fuer sie geworden.Vorerst. Im Gefaengnis und bald von vielen scheusslichen Narben gezeichnet. Drehte sie ihm so leichtfertig den Ruecken zu wie sie sich ihm hingeben hatte. Doch sie wuerde ihn bei der Stange halten. Sie fand immer glaubhafte Ausreden.
Sollte sie am naechsten Tag nicht ausgepeitscht werden wuerde sie diesen Gardisten nur so zum Spass weiter den Kopf verdrehen und sich eine Wohnung und spaeter dann wohl ein Haus errichten.
Sol kicherte albern. Ein Seufzen, Stoehnen, Traenen. Manche mochten sie temperamentvoll. Dieser Gardist, er beschuetzte seine Stadt.. er war pflichtbewusst. Eine leichte zu knackende Schale fuer sie. Ob Temora, ob Alatar. Das kuemmerte sie herzlich wenig. Sie hatte fuer bei nicht uebrig. Alles was sie interessierte war ihr Amusement.
Mein suesser Gardist. Welch leichte Beute du doch bist
Und noch ein Ahnungsloser den sie mit ihrem weichen Laecheln und einer sanften Weiblichkeit verzauberte.
Und das Spiel ging weiter.
Verfasst: Samstag 29. April 2006, 02:17
von Sol Kevlaris
Verflixt und zugenaeht!
Anders als geplant mochte sie den Gardisten. Sie kaempfte mit sich. Sie war nachlaessig geworden in ihrer Sorgfalt. Richard, ein Raeuber und nun dieser Gardist waren ihr auf die Schliche gekommen.
Nichts wofuer sie verurteilt werden koennte. Sie stahl nicht. mischte sich nicht in Ehen ein.
Er war bei ihr geblieben. Drueckte sich eng an die Wand, damit sie beide zu zweit Platz fanden in dem schmalen Bett. Beide nackt. Doch keiner ruehrte sich.
Der Gardist schlief schon sehr bald ein, so erschien es ihr. doch ihr schlaf war unruhig. Sie warf sich hin und her. Halb auf ihn, legte einen nackten Schenkel auf seinen und schmiegte sich an seine Brust. drehte sich wieder herum und presste den Po an seine Hueften. Auf den bauch, auf den Ruecken.... irgendwann gab sie auf und lauschte nur auf seinen Atem.
Welch suesse Qual sie beide doch erduldeten. sie kannte bisher keinen Mann, der Trotz offensichtlicher Begierde, sich damit begnuegte neben ihr zu Schlafen. und ihr damit den schlaf zu rauben....
sie dachte ihr gardist sei suess und sanft.. ein Lamm, dass sie solange der Reiz am Spiel nicht verloren ging auf die schlachtbank zu fuehren war. Auf dem goldenen Teller wollte sie ihn sich praesentiert sehen. Sie besass den Verstand, die noetige Raffinesse und den Willen dafuer.
Doch sie spielte mit dem Feuer. Seinen Glauben zu verspotten in seiner Stadt. und sei es auch nur in sein ohr gefluestert in ihrem zimmer. Ihn einen Narren zu schimpfen. sie verlor die kontrolle ueber sich und ihn.
Doch am ende bewies sie sich als besser. er lag nackt in ihrem bett. es war seine entscheidung. Das machte den Reiz des spiels aus.
Die maenner glauben zu lassen sie haetten eine Wahl. doch in wahrheit hatte sie ihn in ihr Bett manipuliert.
Warum konnte sie dann nicht schlafen?
Verfasst: Samstag 29. April 2006, 20:31
von Sol Kevlaris
Seidig sanft zog sie ihre Faeden um den Gardisten, betoerte ihn mit Worten bis er zugab ihr verfallen zu sein. Eine heisse Flamme gaerte in ihrem Innern vor Freude. Hatte sie ihn doch richtig eingeschaetzt. Sie forcierte kein Treffen. Doch beiden war gewahr dass sie sich wiedersehen wuerden.
So liess sie ihn sanftmuetig ziehen. Doch kaum dass er ausser Hoer- und Reichweite war, jauchzte sie erstickt und freudig auf. Welch ein Triumpfgefuehl sie doch befluegelte, wenn ein Mann sich in ihre Haende begab.
Sie ignorierte ihr schlechtes Gewissen, dass zuhause ihn eine Gefaehrtin erwartete. Schliesslich verfuehrte sie ihn nicht. Sie unterhielt sich nur mit ihm sporadisch und jedesmal klangen ihre Gespraeche intensiver. Er war es der sie aufsuchte, wenngleich sie seine Gesellschaft genoss...
Das einzige wessen sie sich schaemte war ein kuss, um den sie ihn gebeten vor einigen tagen hatte. Suess und sanft wie der ganze Mann war er gewesen. Sie sah die verwundbaren Zweifel in seinem Blick. Und wieder liess sie ihn ziehen.
Dann verbrachte er in Keuschheit die Nacht in ihrem Bett. Waehrend sie sich hin und herwaelzte und mit sich selber lamentierte, dass, da er gebunden, nicht hier sein sollte. Und alles andere als keusche Gedanken und Gefuehle sie beherrschten.
Kaum eine stunde zuvor hatte er sie unter andeutung ihres wahren gesichtes eine hure genannte, waehrend eine Hand sich um ihren Hals schloss und ihr die luft abschnuerte.
Die exquisiete Panik rauschte durch ihren Koerper und liess sie schwach und feminin verletztlich zurueck.
Und erneut bemaechtigte sie sich seiner durch eine flinke Zunge. Doch sie verliess ihn im Zwielicht. Die Tote stunde wie sie es nannte.
Fragen, ob sie nicht den Falschen fuer ihre Zwecke ausgesucht hat, ueberwaeltigten sie. Doch sie schob sie beiseite und genoss ihr Treiben mit ihm. War er doch ein zu williges Opfer ihres Koennens.
Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 03:49
von Sol Kevlaris
.... ein Gaensehaut liess sie schaudern. So kraftvoll. So undurchschaubar. Er war bisher ihre groesste Herausforderung und sie hatte verloren. Er hatte sie durchschaut. Das Spiel war zuende.
Sie verliess ihn.
Doch besaenftigte ihn - so hoffte sie - mit den Worten, dass vielleicht spaeter einmal eine Freundschaft draus werden wuerde.
Den Raeuber, der ein lockendes Angebot fuer sie bereithielt, hatte sie nichtmehr gesehen und verbannte ihn aus ihren Ueberlegungen einstweilen.
Den Gardisten hatte sie auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Zumal sie von Gardisten gerade genug hatte nach diesem dreisten Auxilius.
Schmoren soll er dafuer! Und doch tat er ihr leid.
Sol war schon ein kompliziertes Wesen. Sie verstand sich selber die meiste Zeit nicht. Das ewige Raetsel, warum dieses Spiel sie sosehr reizte dass sie mit den Maenner trieb, blieb ungeloest.
Doch darum machte es nicht weniger Spass.
Verfasst: Dienstag 18. Juli 2006, 02:53
von Sol Kevlaris
Ihr Blick verfing sich in dem des Gardisten.
Wie ein Schockwelle durchlief es sie, als sein Blick sie traf. liess sie schwach zurueck.
Es war so lange her... sie war schon zu lange ohne einen Mann... ohne das Herumrollen in den Laken.
Fiel ihr dieser Gardist wieder ueber die Fuesse. Duester die Stimmung.
Ihr Magen verknotete sich hart vor Aufregung. Ungewollte Gedanken schossen ihr durch den Kopf.
Was waere.... wenn? Fluesterte lockend ein leises Stimmchen in ihrem Kopf. So leise. Doch Sol hoerte es.
Sie laechelte breit, als sie die Strassen von Rahal entlangschlenderte.
diese Stadt war schon laenger ihr heim, als je eine Stadt zuvor...
Sie froestelte.... wer? Sie? Sesshaft? nie im leben!!
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 04:49
von Sol Kevlaris
Sie hatte sich nach langem wieder zu etwas entschieden.
Sie wuerde nach Lameriast ziehen. irgendwo in den Wald. eine kleine Schreinerei errichten.
Sie untersuchte die Gegend, besah sich die Holzarten. Als ihr Blick sich auf paar smaragdgruene Augen richteten, am Hafen vom der neu besiedelten Insel.
Eisenwartler war er. Alatarglaeubig. Dieser Gott schien sie zu verfolgen.
Entweder man folgte ihm, verabscheute ihn, ignorierte ihn wie sie es tat. Hartnaeckig.
das was bei ihr scheinbar lange schlafend gelegen hatte, seit dem Gardisten aus Rahal. Flatterte erneut in ihrer Magengegend.
Der Reiz. Die Herausforderung. Was wuerde ihn wohl weichstimmen?
MItgefuehl.
Voller Anteilnahme lauschte er ihrer Geschichte.
Sie entschied sich zum ersten Mal von Anfang an fuer die Wahrheit. Doch dann drehte sie den spiess herum. Ohne nachzudenken log sie ihn an. irritierte ihn soweit dass er sie misstrauisch nun beaeugte.
Zorn gar las sie in seinen Auge und das amuesierte sie. Sie vermochte doch jeden Mann in ein Gefuehlschaos stuerzen. Doch das war nicht genug
"LOS! erschiess mich! dann erspar ich mir den weg ins wasser!" schrie sie ihn provokant an. Sie war noch nicht fertig mit ihm. Sie dreht sich weg und enthuellte alte Narben aus der Kindheit. so fein mittlerweile, dass er sie nah heranmusste, sie beruehren musste um sie zu sehen.
"Du verzauberst mich doch jetzt schon wieder!" unglauebig klang er. Erbost und misstrauisch.
Misstrauen hatte sie noch nicht gehabt.
eine neue herausforderung? Alles in ihr juckte danach ihr Spiel mit ihm zu treiben. Doch am Ende... entschied sie sich fuer eine simple Verfuehrung... simpel.. aber es schien ihr als wuerde die Lichtung in flammen stehen.
Sie zog sich an. ging zur strasse, er ging zur burg.
" wir werden uns wiedersehen "
Sol laechelte. sicher. die insel war klein.
er wollte erneut mit ihr spielen...zurueck in der Herberge runzelte die Stirn.
Niemand spielte mit ihr! Sie wuerde den Spiess umdrehen.
Nein.. nein nein.. sie wollte nicht mehr...waren die letzten Monate in Rahal nicht genug gewesen?
Sie wuerde sehen..
ein bisschen spielen tat sicher nicht weh....?
Verfasst: Freitag 29. September 2006, 00:56
von Sol Kevlaris
Daemlich Daemlich Daemlich, Sol!
aergerlich hackte sie aufs Holz ein. Sie brauchten holz, dann wuerden sie holz kriegen. Sie war das spielen satt, auch wenn sie wie eine Gier ueberkam, voellig unkontrolliert.
Als sie sich schlafenlegte walzte sie sich bald unruhig hin und her.
Nacheinander sah sie vier verschiedene Augenpaare. von grau bis smaragdgruen. Jedes Paar schien sie mit Gier zu betrachten. Eines mehr als das andere. Dann wirbelt die vier in einem Strudel durcheinander und sie wusste nicht so welches Paar begann.
Viele Stimmen hoerte sie. Zwischendurch hoerte sie ihr kehliges lockendes Lachen, sich selber Weinen...
"Du hast mich verzaubert Sol ....in deinen Bann geschlagen... Sag dass du mich liebst, und mir gehorchst, Sol... Du denkst du ich durchschau dein Spiel nicht?... Sol.. sol.. SOL-SOL-SOL!!!"
Schreiend und schweissnass richtete sie sich in ihrem bett auf. Sie wusste gar nicht mehr wer sie wirklich war.
war alles was sie ausmachte dieses Spiel? Sie wuerde allen Vieren aus den Weg gehen. Ihr Ex-verlobter lebte auf der Insel,das koennte unvermeidbar sein ihm zu begegnen.
der Gardist in Rahal war auf einer Reise ins Land der Gefuehlskaelte... sie wuerde ihm nicht folgen,
der Raeuber tauchte auf wie es ihm passte, ohne von ihr zu fordern, ausser ihr Geschick fuer die Bande einzusetzen...
Der Eisenwartler..... es war noch zu frueh... aber er gehoerte einer Riege von Moerdern an... toeten wenn der Burgherr es befahl? ohne zu zoegern oder das eigene leben ist verwirkt? sie glaubte nicht dass sie sich in solche Kreise wagen wollte.
Aechzend erhob sie sich und stiefelte mit einer Lampe in den Wald. All ihren Frust und ihre Wut liess sie an den Baeumen aus. und es war ihr egal, wenn sie jemand schreien hoerte bis ihre stimme heiser war.
Sol brauchte ein Ventil.. und schreien half ihre Wut zu lindern... auf die Maenner....
Verfasst: Sonntag 19. November 2006, 14:13
von Sol Kevlaris
Verwundert lauschte sie.
ganz entzueckt war sie.
da.. da war ihr ventil.... sie wuerde sich nicht mehr ausnutzen lassen.
HA!
was fuer eine Koestlichkeit!
noch immer grinsend kehrte Sol in ihre spaerliche Schreinerei zurueck....