Wer auf der Suche nach Wissen hinauszieht...
Verfasst: Freitag 18. Dezember 2015, 07:21
Schweißgebadet wälzte sich Mustafa Gashvaad Omar in seinem gut gepolsterten, mit reichlich Kissen ausstaffierten Bett. Im unruhigen Schlaf murrte und stöhnte er, ächzte und raunte unverständliches. Bis er mit einem unterdrückten Schrei aufschreckte, der Oberkörper empor schnellte und er von einem Moment auf den anderen im Bett saß. Verwirrt blickte er sich im düsteren Zimmer um, wischte sich den Schweiß mit dem Handrücken von der Stirn. Mit schnellem Atem, der Körper in spürbare Erregung versetzt, überwand er die wenigen Meter zu seinem Schreibtisch. Die darauf stehende Öllampe entzündete er mit geübten Bewegungen. Ein warmer Lichtschein breitete sich in seinem Zimmer aus und mit der Dunkelheit verschwand auch ein Teil der Beklemmung aus seinem Brustkorb. Mustafa griff nach dem obersten Buch mit deutlichen Gebrauchsspuren auf dem Stapel neben ihm. Es enthielt Geschichten über Eluive, das menekanische Volk und schwarzweiße Illustration selbiger.
Es war wieder eine der schlimmeren Nächte gewesen. Die Albträume quälten ihn nicht mehr so sehr wie in Kindertagen und kamen längst nicht mehr so häufig, doch hin und wieder erlebte er solche Nächte noch immer.
Am nächsten Morgen erwachte er, als die Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch kleine Lücken zwischen den Vorhängen bahnten und in seinem Gesicht kitzelten. Der Menekaner hob den Kopf vom Schreibtisch, an dem er über der nächtlichen Lektüre eingeschlafen sein musste und begann, sich auf den Tag vorzubereiten. Er wusch sein Gesicht und kämmte den dunklen Bart. Die am Abend zuvor bereitgelegte Kleidung vermittelte einen Hauch von Eleganz, ohne ihre Zweckmäßigkeit einzubüßen. Im Speisezimmer fand er ein reichliches Frühstück vor. Seine Mutter Layla hatte es selbst zubereitet, anstatt es von den Bediensteten erledigen zu lassen. Zur Feier des Tages sollte ihr einziger Sohn ein fürstliches Mahl bekommen. Schließlich hatte er eine weite Reise vor sich.
Mustafa bedankte sich gerührt von ihrer Fürsorge. Wie so oft in den letzten Wochen fiel ihm ihr Gesichtsausdruck auf. Trauer und Stolz schienen um die Vorherrschaft zu kämpfen, doch am Ende überwog immer der Stolz. Es war Layla, die durch das leidenschaftliche Erzählen über Eluive, ihre Passion an ihren Sohn weitergegeben hatte. Fast jede Nacht hatte sie ihren jungen Sohn damals mit Geschichten über die Mara zu beruhigen versucht. Sie litt fast so sehr wie ihr Sohn selbst, als sie das Elend erleben musste, dass ihrem Sohn immer wieder in seinen Träumen widerfuhr. Doch die Erzählungen beruhigten ihn ein wenig und halfen ihm, doch einige Stunden Schlaf zu bekommen. Es waren schlimme Albträume von den finstersten Wesen, dem personifizierte Grauen, das Mustafa in seinen Träumen verfolgte, ihm nach dem Leben trachtete.
Mit den Jahren wurde es erträglicher. Layla hatte einen durchreisenden Priester Eluives um die Segnung ihres Sohnes gebeten und dieser hatte Mustafa zusätzlich eine Meditationstechnik gezeigt. Diese praktizierte er regelmäßig seit früher Jugend. Das half ihm, Ausgeglichenheit zu finden, vor dem Schlaf viel vom Grauen aus seinem Unterbewusstsein zu vertreiben, welches für das schlafraubende Albdrücken verantwortlich war. Es gelang nicht immer und auch mit seinen nun mehr 23 Jahren bereitete es ihm immer noch ein wenig Unbehagen, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Er versuchte jedoch sein bestes, um sich dies nicht anmerken zu lassen.
Sobald er selbst lesen konnte, griff er sich jedes Buch über die Göttin, das ihm in die Hände fiel, und verschlang es in kürzester Zeit. Doch er las auch alles andere, was sich in der kleinen Familienbibliothek des Anwesens seiner Familie befand. Oft verlor er sich stundenlang in der Lektüre der Bücher. So konnte er die ausgeprägte Neugier in ihm beschwichtigen. Das Lesen und Schreiben lernen fiel ihm leicht. Durch die regelmäßige Lektüre über verschiedene Themen eignete er sich einen umfangreichen Wortschatz an. Durch seinen Hauslehrer wurde er auch in der Allgemeinsprache unterrichtet und lernte diese fast ohne Akzent zu gebrauchen.
Layla hatte ihm erzählt, dass Eluive die Welt und fast all ihre Bewohner geschaffen hatte. Es war ihre Schöpfung und sie verstehen lernen, hieß Eluive verstehen lernen; der Göttin näher zu kommen und ihrer Kreation die gebührende Würdigung entgegen bringen zu können. Als er diese Erkenntnis gewann, entwickelte sich ein fast zwanghafter Forschungsdrang in dem jugendlichen Menekaner. Er verbrachte Stunden damit, die Flora und Fauna der Wüste zu untersuchen. Er beobachtet Skorpione, Spinnen, Kamele, Wüstenfüchse, Schlangen. Jedes kleinste Detail versuchte er zu entdecken, fertigte Skizzen an und machte sich Notizen.
Neben seinem Unterricht in Benimmregeln, menekanischen Traditionen, Mathematik, Alchemie und Geschichte, eignete er sich durch Bücher auch Grundwissen in der Astronomie und Medizin an. Er führte unter Anleitung seines Lehrers Experimente mit Reagenzien durch, lernte einfache Tinkturen und Salben zu mischen.
Als in der kleinen Siedlung in der Wüste kaum noch neues für ihn zu entdecken war, festigte sich Mustafa Gashvaads Wunsch, die große Stadt Menek'Ur zu bereisen. Er träumte vom unermesslichen Reichtum an Wissen, der in der größten Bibliothek des Reiches der Sonne zusammengetragen sein musste und hoffte auf eine Ausbildung im Tempel. Der Glaube an Eluive war stark in ihm und die Bewunderung ihrer Schöpfung groß. Die Göttin hatte sein junges Leben bereits stark beeinflusst und er war versessen darauf, es voll und ganz in ihren Dienst zu stellen. Das war der Grund für den Ausdruck von Stolz im Gesicht seiner Mutter. Ihr war dieser Weg durch ihren Vater verwehrt geblieben und nun würde ihr Sohn das erreichen können, was ihr nie vergönnt war. Doch wie alle Mütter fürchtete sie den Tag, an dem ihr Kind ihr ausziehen und ihre Nähe verlassen würde. Und dieser Tag war heute, Beginn der Reise in die Hauptstadt des Reiches der Sonne.
Auch sein Vater, Achmed Basim Omar, kam, um seinen Sohn zu verabschieden. Als Sanjak der kleineren menekanischen Siedlung steckte er selten bis zum Hals in Arbeit, doch nach seinen Erzählungen musste er regelmäßig einigen Aufwand betrieben, um sich von seinen Pflichten frei machen zu können. Dies hielt ihn jedoch nicht ab, seinem Sohn die Grundlagen für das Überleben in der Wüste und der Kampfkunst beizubringen.
Als ehemaliger Säbelschwinger und Janitschar des Reiches der Sonne hätte er sich für seinen Nachkommen eine Laufbahn als Palastwache gewünscht. Doch schon bei den ersten Übungen hatte er einsehen müssen, dass dies wohl nicht die Profession seines Sohnes werden würde. Er hatte Mühe, die Bewegungen, die sein Vater ihm vorgab auszuführen und tat sich damit sichtlich schwerer als mit Aufgaben, die seinen Geist forderten. Der eher schmächtige Körperbau in der Kindheit war ein weiteres Ausschlusskriterium für eine Laufbahn als Säbelschwinger.
Dennoch ließ Achmed Basim nicht locker. Bis zum Tag der Abreise übte er mit seinem Sohn wöchentlich das Kämpfen und unternahm mit ihm Wanderungen durch die Wüste, bei denen sie nur das nötigste mitnahmen und sich von den Pflanzen und Tieren des Sandmeeres ernährten. Er lehrte seinen Sohn dadurch, die Prüfung, die Eluive für ihr Volk vorgesehen hatte, anzunehmen und zu bestehen. In seinen Augen sollte jeder Menekaner fähig sein, in der Wüste mit den Gaben Eluives auszukommen und das eigene Überleben zu sichern. Sie nutzten Kakteen als Wasserquelle, sammelten Feigen und andere genießbare Früchte und jagten kleine und größere Tiere, um sich davon zu ernähren und Häute und Krallen zur weiteren Verarbeitung zur Siedlung zu bringen.
Mustafa war nicht durch äußerliche Schönheit gesegnet und mit seinen 166cm eher von kleinem Wuchs. Dazu kam die eher schmale Statur. Sein Körper war durchaus in der Lage Strapazen zu ertragen und anstrengende Aktivitäten gewohnt. Der optische Eindruck konnte jedoch keinesfalls mit dem Anstieg seiner körperlichen Leistungsfähigkeit Schritt halten. Zur Befriedigung seiner Eitelkeit achtete er auf ein stets gepflegtes Äußeres und trug vornehme Kleidung, doch wichtiger war ihm, geistige Vollkommenheit zu erreichen. Dies tat er in seinen Augen, um ein fähiger Diener Eluives zu werden, doch in seinen jungen Jahren kam ihm eine tiefgründige, selbstreflektierte Auseinandersetzung mit den Gründen seiner Motivation nicht in den Sinn.
Arm in Arm standen Achmed Basim und seine Gemahlin Layla nun am Stadttor. Sie blickten der Karawane nach, die ihren Sohn nach Menek'Ur bringen sollte. Eine Träne rollte schwerfällig Laylas Wange herab, doch Achmed wischte sie lächelnd mit einem Daumen zur Seite. "Es wird alles gut gehen, Rani. Eluive wird ihm den Weg weisen und unser Sohn ist fähig genug, ihn zu gehen." Langsam nickend blickte sie dem Tross nach, bis er nur noch als kleiner Punkt am Horizont zu sehen war.
Es war wieder eine der schlimmeren Nächte gewesen. Die Albträume quälten ihn nicht mehr so sehr wie in Kindertagen und kamen längst nicht mehr so häufig, doch hin und wieder erlebte er solche Nächte noch immer.
Am nächsten Morgen erwachte er, als die Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch kleine Lücken zwischen den Vorhängen bahnten und in seinem Gesicht kitzelten. Der Menekaner hob den Kopf vom Schreibtisch, an dem er über der nächtlichen Lektüre eingeschlafen sein musste und begann, sich auf den Tag vorzubereiten. Er wusch sein Gesicht und kämmte den dunklen Bart. Die am Abend zuvor bereitgelegte Kleidung vermittelte einen Hauch von Eleganz, ohne ihre Zweckmäßigkeit einzubüßen. Im Speisezimmer fand er ein reichliches Frühstück vor. Seine Mutter Layla hatte es selbst zubereitet, anstatt es von den Bediensteten erledigen zu lassen. Zur Feier des Tages sollte ihr einziger Sohn ein fürstliches Mahl bekommen. Schließlich hatte er eine weite Reise vor sich.
Mustafa bedankte sich gerührt von ihrer Fürsorge. Wie so oft in den letzten Wochen fiel ihm ihr Gesichtsausdruck auf. Trauer und Stolz schienen um die Vorherrschaft zu kämpfen, doch am Ende überwog immer der Stolz. Es war Layla, die durch das leidenschaftliche Erzählen über Eluive, ihre Passion an ihren Sohn weitergegeben hatte. Fast jede Nacht hatte sie ihren jungen Sohn damals mit Geschichten über die Mara zu beruhigen versucht. Sie litt fast so sehr wie ihr Sohn selbst, als sie das Elend erleben musste, dass ihrem Sohn immer wieder in seinen Träumen widerfuhr. Doch die Erzählungen beruhigten ihn ein wenig und halfen ihm, doch einige Stunden Schlaf zu bekommen. Es waren schlimme Albträume von den finstersten Wesen, dem personifizierte Grauen, das Mustafa in seinen Träumen verfolgte, ihm nach dem Leben trachtete.
Mit den Jahren wurde es erträglicher. Layla hatte einen durchreisenden Priester Eluives um die Segnung ihres Sohnes gebeten und dieser hatte Mustafa zusätzlich eine Meditationstechnik gezeigt. Diese praktizierte er regelmäßig seit früher Jugend. Das half ihm, Ausgeglichenheit zu finden, vor dem Schlaf viel vom Grauen aus seinem Unterbewusstsein zu vertreiben, welches für das schlafraubende Albdrücken verantwortlich war. Es gelang nicht immer und auch mit seinen nun mehr 23 Jahren bereitete es ihm immer noch ein wenig Unbehagen, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Er versuchte jedoch sein bestes, um sich dies nicht anmerken zu lassen.
Sobald er selbst lesen konnte, griff er sich jedes Buch über die Göttin, das ihm in die Hände fiel, und verschlang es in kürzester Zeit. Doch er las auch alles andere, was sich in der kleinen Familienbibliothek des Anwesens seiner Familie befand. Oft verlor er sich stundenlang in der Lektüre der Bücher. So konnte er die ausgeprägte Neugier in ihm beschwichtigen. Das Lesen und Schreiben lernen fiel ihm leicht. Durch die regelmäßige Lektüre über verschiedene Themen eignete er sich einen umfangreichen Wortschatz an. Durch seinen Hauslehrer wurde er auch in der Allgemeinsprache unterrichtet und lernte diese fast ohne Akzent zu gebrauchen.
Layla hatte ihm erzählt, dass Eluive die Welt und fast all ihre Bewohner geschaffen hatte. Es war ihre Schöpfung und sie verstehen lernen, hieß Eluive verstehen lernen; der Göttin näher zu kommen und ihrer Kreation die gebührende Würdigung entgegen bringen zu können. Als er diese Erkenntnis gewann, entwickelte sich ein fast zwanghafter Forschungsdrang in dem jugendlichen Menekaner. Er verbrachte Stunden damit, die Flora und Fauna der Wüste zu untersuchen. Er beobachtet Skorpione, Spinnen, Kamele, Wüstenfüchse, Schlangen. Jedes kleinste Detail versuchte er zu entdecken, fertigte Skizzen an und machte sich Notizen.
Neben seinem Unterricht in Benimmregeln, menekanischen Traditionen, Mathematik, Alchemie und Geschichte, eignete er sich durch Bücher auch Grundwissen in der Astronomie und Medizin an. Er führte unter Anleitung seines Lehrers Experimente mit Reagenzien durch, lernte einfache Tinkturen und Salben zu mischen.
Als in der kleinen Siedlung in der Wüste kaum noch neues für ihn zu entdecken war, festigte sich Mustafa Gashvaads Wunsch, die große Stadt Menek'Ur zu bereisen. Er träumte vom unermesslichen Reichtum an Wissen, der in der größten Bibliothek des Reiches der Sonne zusammengetragen sein musste und hoffte auf eine Ausbildung im Tempel. Der Glaube an Eluive war stark in ihm und die Bewunderung ihrer Schöpfung groß. Die Göttin hatte sein junges Leben bereits stark beeinflusst und er war versessen darauf, es voll und ganz in ihren Dienst zu stellen. Das war der Grund für den Ausdruck von Stolz im Gesicht seiner Mutter. Ihr war dieser Weg durch ihren Vater verwehrt geblieben und nun würde ihr Sohn das erreichen können, was ihr nie vergönnt war. Doch wie alle Mütter fürchtete sie den Tag, an dem ihr Kind ihr ausziehen und ihre Nähe verlassen würde. Und dieser Tag war heute, Beginn der Reise in die Hauptstadt des Reiches der Sonne.
Auch sein Vater, Achmed Basim Omar, kam, um seinen Sohn zu verabschieden. Als Sanjak der kleineren menekanischen Siedlung steckte er selten bis zum Hals in Arbeit, doch nach seinen Erzählungen musste er regelmäßig einigen Aufwand betrieben, um sich von seinen Pflichten frei machen zu können. Dies hielt ihn jedoch nicht ab, seinem Sohn die Grundlagen für das Überleben in der Wüste und der Kampfkunst beizubringen.
Als ehemaliger Säbelschwinger und Janitschar des Reiches der Sonne hätte er sich für seinen Nachkommen eine Laufbahn als Palastwache gewünscht. Doch schon bei den ersten Übungen hatte er einsehen müssen, dass dies wohl nicht die Profession seines Sohnes werden würde. Er hatte Mühe, die Bewegungen, die sein Vater ihm vorgab auszuführen und tat sich damit sichtlich schwerer als mit Aufgaben, die seinen Geist forderten. Der eher schmächtige Körperbau in der Kindheit war ein weiteres Ausschlusskriterium für eine Laufbahn als Säbelschwinger.
Dennoch ließ Achmed Basim nicht locker. Bis zum Tag der Abreise übte er mit seinem Sohn wöchentlich das Kämpfen und unternahm mit ihm Wanderungen durch die Wüste, bei denen sie nur das nötigste mitnahmen und sich von den Pflanzen und Tieren des Sandmeeres ernährten. Er lehrte seinen Sohn dadurch, die Prüfung, die Eluive für ihr Volk vorgesehen hatte, anzunehmen und zu bestehen. In seinen Augen sollte jeder Menekaner fähig sein, in der Wüste mit den Gaben Eluives auszukommen und das eigene Überleben zu sichern. Sie nutzten Kakteen als Wasserquelle, sammelten Feigen und andere genießbare Früchte und jagten kleine und größere Tiere, um sich davon zu ernähren und Häute und Krallen zur weiteren Verarbeitung zur Siedlung zu bringen.
Mustafa war nicht durch äußerliche Schönheit gesegnet und mit seinen 166cm eher von kleinem Wuchs. Dazu kam die eher schmale Statur. Sein Körper war durchaus in der Lage Strapazen zu ertragen und anstrengende Aktivitäten gewohnt. Der optische Eindruck konnte jedoch keinesfalls mit dem Anstieg seiner körperlichen Leistungsfähigkeit Schritt halten. Zur Befriedigung seiner Eitelkeit achtete er auf ein stets gepflegtes Äußeres und trug vornehme Kleidung, doch wichtiger war ihm, geistige Vollkommenheit zu erreichen. Dies tat er in seinen Augen, um ein fähiger Diener Eluives zu werden, doch in seinen jungen Jahren kam ihm eine tiefgründige, selbstreflektierte Auseinandersetzung mit den Gründen seiner Motivation nicht in den Sinn.
Arm in Arm standen Achmed Basim und seine Gemahlin Layla nun am Stadttor. Sie blickten der Karawane nach, die ihren Sohn nach Menek'Ur bringen sollte. Eine Träne rollte schwerfällig Laylas Wange herab, doch Achmed wischte sie lächelnd mit einem Daumen zur Seite. "Es wird alles gut gehen, Rani. Eluive wird ihm den Weg weisen und unser Sohn ist fähig genug, ihn zu gehen." Langsam nickend blickte sie dem Tross nach, bis er nur noch als kleiner Punkt am Horizont zu sehen war.