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Geboren aus Asche und Staub- Familie Ryzan
Verfasst: Samstag 28. November 2015, 10:05
von Callista Anisa Ifrey
- Die schrecklichen Ereignisse der vergangenen Tage hingen über der Familie Ifrey wie ein dunkler Schleier. Niemand hätte gedacht, dass die Saat Alatars einmal das Herz zweier Söhne der Familie befallen könnte und sie zu einer so schändlichen Tat bewegte, wie jener das Haus Omar anzugreifen.
Die Söhne und Töchter der Familie, die nicht das Land fluchtartig verlassen hatten, versammelten sich. Sie wussten, dass sie der Gnade des Herrscherhauses und dem Emir ausgeliefert waren. Doch wie sein Plan für die Familie aussehen würde, war ihnen noch unbekannt. So fassten sie einen Entschluss gemeinsam und füreinander einzustehen. Sie wollten dafür kämpfen ein Leben frei von Schande führen zu können. Denn alle von ihnen hießen den Angriff auf Söhne der Omar weder gut, noch wollten sie damit in Verbindung gebracht werden. Sie standen fest hinter dem Emir als Geküsster der Allmara.
Um dies zu beweisen, wuchs eine Idee: die Idee davon sich neu zu finden und zu einen.
So begab es sich, dass Callista Anisa, die Prehaatim der Familie, einen Brief aufsetzte. Einen Brief an ihren Großgroßgroß Cousin, Bijan Javid aus dem Hause Ryzan. Sie hatte ihn vor Jahren bei der Beerdigung ihrer Großmutter, welche aus jenem Haus stammte, kennengelernt. Er war ein stolzer Wüstensohn und wortgewandt oben drein. Soweit Callista wusste, führte er schon eine Weile geschickt einen Karawanenstützpunkt in der Wüste.
Nun musste gehofft werden, dass Bijan Javid dem Hilferuf folgt und zur heiligen Stadt Menek’ur aufbricht um den übrig gebliebenen Mitgliedern aus dem Blut Ifrey zu helfen und in seinen Familienkreis aufzunehmen, damit sie als Ryzan neu erblühen können.
Der rettende Brief:
Verfasst: Samstag 28. November 2015, 10:24
von Callista Anisa Ifrey
Der rettende Brief:
Lange saß Callista an dem kleinen Tisch in ihrem Haus. Unzählige zerknäulte Pergamente lagen neben ihr. Normal war es für sie so leicht aus dem Stehgreif heraus die richtige Worte zu wählen. Hatte sie dies doch in ihren Messen schon unzählige Male getan. Doch heute, wollten ihr die Worte, einfach nicht auf das Pergament kommen.
Seufzend setzte sie zu einem erneuten Versuch an. Lies die Feder kratzend über das Pergament wandern. Ab und an schloss sie dabei einfach die Augen und überließ dem Geist und ihrem inneren Gebet zur Mara, die Worte auf das Pergament zu bringen.
- Salam Aleikum Bjian Javid aus dem Haus Ryzan,
ich hoffe die Mara hält ihre Schützende Hand über dich und du bist wohl auf, wenn du diesen Brief überreicht bekommst.
Ich weiß nicht, ob du dich noch an meine Person erinnerst. Wir trafen uns vor ein paar Jahren auf der Beerdigung unserer gemeinsamen Verwandten meiner Großmutter, Mirjam Latna aus dem Blut der Ifrey. Sie war jedoch nur angeheiratet und stammte aus dem Blut der Ryzan. Wohl auch der Grund, wieso du auf jener Beerdigung warst.
Meine Person war jene oben neben dem Haatim der die Messe hielt, die junge Khaliq Callista Anisa. Wir unterhielten uns nach der Messe noch eine ganze Weile und du brachtest mir die Familienphilosophie deiner Familie näher und erklärtest mir, wieso meine Großmutter so war wie sie war. Großmütig, Nächstenliebe und frei von Vorurteilen gegenüber jedem Sohn oder Tochter der Wüste.
Wohl das Erbe der Familie Ryzan. Und so erinnere ich mich noch heute an deine Worte und möchte mich daher in der größten Not an dich wenden. Und hoffen, dass noch genug jener Großmütigkeit und Nächstenliebe vorhanden ist.
In der Hauptstadt hat sich ein Unglück ereignet, dessen Ausmaße nicht greifbar sind. Das Oberhaupt der Familie Ifrey sowie sein Stellvertreter haben die Familie Omar, und allen voran den Emir angegriffen. Die schwarze Saat hatte wohl Einzug in ihr Herz gehalten, denn anders kann ich mir nicht erklären wie dies passieren konnte.
Jedoch stürzten sie mit jener Tat all jene in das Unglück, die Treu und Ungebrochen hinter dem Emir stehen. Sie stürzten die ganze Familie Ifrey in Schande, die nicht mehr wieder gut zu machen ist.
So stehen wir nun, die die hier zurück geblieben sind vor einem Haufen Scherben, vor einer Anklage, der sich keiner von uns Schuldig gemacht hat, aber dennoch da ist.
Führungslos, Perspektivlos und zu tiefst Erschüttert. Und so bleiben uns nur wenige Optionen, die es uns möglich machen ein Halbwegs normales Leben weiter leben zu können.
Daher hoffe ich, dass du es genauso siehst wie ich, eine Eingebung der Mara und ihren Willen, dass meiner Person deine Person eingefallen ist.
Huad ich bitte dich, mach dich auf den Weg in die Hauptstadt und sei jene helfende Hand der Mara, sei der Geschickte für die die übrig geblieben sind.
Ich bete das der Tag kommt wo wir uns wieder sehen.
Callista Anisa
Prehaatim des heiligen menekanischen Reiches
Verfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 17:16
von Nahlah Hibah Ryzan
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"Die Frucht vom Loslassen
ist die Geburt von etwas Neuem."
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Nahlah kniete zwischen all den Taschen und Truhen im schwachen, flackernden Schein der um sie herum aufgestellten Öllampen. Die Nacht hatte ihre kalte Stille über die Wüste gebettet, zugedeckt wie ein mit Diamanten besetzten Tuch, deren Glanz sie mit einem Blick durch das offene Fenster zu erblicken vermochte. Nur der Hund lag mit leisem Schnarchen auf dem letzten im Raum verbliebenen Teppich und doch war sein Geräusch nur eine Hintergrundmelodie, welche von ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen übertüncht wurde.
- Als er mich das erste Mal sprechen hörte, hielt er nicht viel von mir.
Als er mich das zweite Mal sprechen hörte, gewann ich seinen Respekt.
Als er mich das dritte Mal sprechen hörte, schenkte er mir sein Herz.
Das dritte Mal erzählte ich ihm die Geschichte vom sich drehenden Stern und machte einen anderen Mann aus ihm.
Und er hatte aus ihr eine andere gemacht, denn Liebe veränderte die Seele einer Frau wie es mit Worten nicht gerecht beschrieben werden konnte. Sie dachte, sie würde an dem Riss in ihrem Sein zu gänzlich zerbrechen, wie es vielen vor ihr ergangen war. Und sie wollte es, hatte tagelang in diesem Haus gelegen und wäre überrannt von salzigen Tränen einfach eingeschlafen und gestorben, wenn nicht jemand an ihre Tür geklopft hätte. Imraan teilte ihren Schmerz ohne Vorbehalt oder Vorwurf und erinnerte sie daran, dass sie noch eine Aufgabe hatte und der Weg in den Paradiesgarten Eluive noch lang für sie sei. Welche Aufgabe hätte dies sein sollen, warum sollte sie nicht gehen, wie Aaminah es getan hatte? Sie fand die Antwort nicht und atmete mit dieser Frage auf dem Herzen das nach Asche schmeckende Leben ein. Tag für Tag. Und in dieser Zeit fand sie etwas Trost, etwas Freundschaft, einen Hauch Liebe.
- „Komm her, ich muss mit dir sprechen! Hast du mir nicht etwas zu beichten? Neda? Du hast für zwei Herzschläge vergessen mich zu lieben.“
Sie lachte leise und wischte sich die Tränen unter den Augen fort, während sie nun weiter seine Schreibstube ausräumte und alles ordentlich in die Lederbeutel einsortierte. Nach weiteren vergangenen Wochenläufen hatte sie wieder angefangen zu arbeiten. Jeder Faden, der durch ihre Finger glitt, war wie ein Seil, das sie über dem Treibsand hielt. Jeder Stich ihrer Nadeln glich einem Stoß gegen die eiskalte Hand, die ihr die Luft abdrückte. Arbeiten war betäubend und hielt ihren Körper und ihren Geist in Bewegung, sorgte dafür, dass sie kurz dem Abgrund an ihren Fersen den Rücken zuwandte. Jede Arbeit hatte ein Ziel, ein Ziel, welches ein Stück weiter voraus lag und Zeit brauchte. Es war Zeit, die sie am Leben hielt. Sie brauchte bloß eine Aufgabe. Und diese wurde ihr eines erhofften Tages in den Schoß gelegt, mit einem Strahl der Hoffnung, wie er süßer und verstörender ihr zerrissenes Gemüt kaum berühren könnte. Bijan wollte ihr einen Namen und eine Familie schenken, ihr die Möglichkeit geben zurückzugewinnen, was sie durch Männer der Ifrey verloren hatten… durch ihren Mann, den sie dennoch unweigerlich noch liebte. Doch niemals hätte Razyr von ihr gewollt, dass die Liebe sie vergehen ließ, statt sie zum Aufblühen zu bringen. Sie durfte ihren Mann nicht beerdigen. Sie durfte seine Schande und seine Schuld nicht begleichen. Aber sie konnte helfen etwas ganz besonderes zu tun, was MenekUr lange nicht gesehen hatte: Aus einer gefallenen Familie eine neue erblühen lassen. Wieder gut machen, was an Schmerz gebracht wurde.
Mutig sein. So stark sein, wie er sie gemacht hatte. Neu anfangen.
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"Nicht das Beginnen wird belohnt,
sondern einzig und allein das Durchhalten."
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Verfasst: Donnerstag 31. März 2016, 14:01
von Nahlah Hibah Ryzan
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"Die Familie ist es, die unsren Zeiten nottut."
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Es hatte seine Zeit gebraucht, aber die Familie war mit großen Schritten voran gekommen. Es war ein erleichternder Segen gewesen und mochte manch einen mit Stolz erfüllt haben, dass ihnen ein großes Anwesen innerhalb der Stadt zugewiesen wurde.
Tagelang war das Haus voll gewesen und die Hände fleißig. Es wurden Küchen gemauert, Wände hochgezogen, die Böden geputzt, Möbel in die verschiedenen Etagen getragen. Die Blüten und Söhne der zusammengeschlossenen Familie saßen Stunden wenn nicht gar Tage über den Kisten, die sie als Erbe hatten mit nehmen können, und sortierten. Manch eine Überraschung kam dieser Tage ans Licht. Erinnerungsstücke, die vergessen schienen und noch einmal das Herz anrührten. Nein, man musste sich nicht von allen Erben lossagen und konnte seine kleinen Schätze behalten.
Natürlich gehörte eine gewisse Orientierung zur Zusammenfindung, es mussten gesprochene oder auch nur stille Regeln aufgestellt werden, damit das Familienleben gedeihen konnte und jeder wusste, wo sein Platz lag.
Zumindest durften die Blüten sich sicher sein, von liebevoller, aber auch traditioneller Hand geführt zu werden, welche die Kultur ihres Volkes aufrecht erhalten würde. Und gleichzeitig nahm es ihnen nicht ganz ihre Selbstbestimmung, glich keiner Tyrannei, war frei von Gewalt.
Wie in jeder der großen Familien gab es Phasen, in denen die Mitglieder sich nicht täglich sahen und einige aufbrachen um ihren Arbeiten nachzukommen, ihre Freunde in der Ferne zu besuchen. Man tröstete Nahlah darüber hinweg und sie war froh darüber Zaara im Basar edler Künste zu haben, jemanden, der auf eine gewisse Weise auch ihren Alltag begleitete. Der Basar edler Künste war ein guter Anlaufpunkt für die Familie, für alle wohl. Er verband das Tagewerk zu einem gemeinsamen Projekt, zu gemeinsamen Zielen und Arbeiten. Ja, es machte ihr Freude mit Zaara im Basar zu arbeiten und sie wünschte sich auch, dass Shahin häufiger die gemeinsamen Abende dort begleiten würde.
Die Familie bot viel Potenzial, weil sie eine gute Grundlage besaß. Wohl erzogen, traditionell und doch offen durch ihre Geschichte für Einflüsse. So mag es nicht verwunderlich sein, dass die Familienmitglieder unter dem Segen Maras Positionen im Tempel bekleideten, einer hohen Ausbildung in der Akademie nachkamen um in das Lied einzuwirken, sie sich für die Wesirposten und deren Assistenzstellen bewarben, ihren Weg in den Palast suchten oder das Handelshaus der Stadt füllten und damit den Namen auch weit ins Grünland trugen.
Und wer auch immer in die Familie Ryzan nachrücken würde - er hätte in viele Richtungen eine helfende Hand und würde alsbald selbst eine für das Wüstenreich sein.
Am letzten Wochentag wollten sie sich wieder treffen um die nächsten Ziele zu besprechen. Und was für eine Freude wäre es, wenn an diesem Tag bereits neue Gesichter hinzustoßen würden, um in den Schoß der Familie aufgenommen zu werden?
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Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet,
das letzte, wonach er die Hand ausstreckt,
das kostbarste, was er im Leben besitzt
... ist die Familie.
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(Links für Interessierte:
[url]http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=85046&highlight=[/url]
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Verfasst: Montag 11. April 2016, 11:01
von Gast
Etwa 4 Mondläufe waren Selim und Aylin mit einer kleinen Karawane
auf Reisen und haben in dieser Zeit verschiedenen Städte und Dörfer im
Norden und Osten Gerimors aufgesucht um ihr Wissen um die Heilkunst
und der Alchemie zu vertiefen. Gespräche mit zahlreichen Gelehrten und
Heilkundigen fremder Völker wurden geführt und sich untereinander
ausgetauscht. Neue Kräuter und Rezepte verschiedener Arzneien wurden
entdeckt und für das Reich der Sonne archiviert, so dass ihr Volk auch in
Zukunft davon profitieren könnte.
In ihrer Abwesenheit hatte Nadim die Amtsgeschäfte des Oberhauptes
übernommen und Razyr zu seinem vorübergehenden Stellvertreter
ernannt. Selim vertraute den beiden und hatte keinerlei Befürchtung,
dass es mit der Familie Azeezah zu weiteren Streitigkeiten oder gar einem
Eklat kommen würde. Doch er sollte sich täuschen.....
Nach ihrer Rückkehr hatten die beiden bereits an den Grenzen Menek'urs
ein ungutes Gefühl. Sie wurden während der Kontrolle durch die
Janitschare zwar nicht unfreundlich behandelt, aber man vermittelte ihnen
auch nicht das Gefühl, dass sie willkommen sind. Das Ganze sollte sich an
den Stadttoren dann wiederholen, denn einer der beiden Janitschare wollte
tatsächlich den Bürgerbrief von Selim und Aylin kontrollieren und machte
im Verlauf des Gespräches verschiedene seltsame Andeutungen wie...
„Ihr lebt nicht länger innerhalb der Mauern.“ oder „Es sind noch Häuser im
Viertel der Hauslosen frei.“ … Zunächst dachten die beiden sich nichts
dabei und taten diese Bemerkungen als einen üblen Scherz ab, doch
sollten sie schon bald eines besseren belehrt werden.
Die strengen Blicke der am Straßenrand stehenden Menekaner, während
sie durch die Straßen in Richtung Familienhaus ritten, waren befremdlich.
Gelegentlich konnte man leises tuscheln oder auffälliges flüstern
vernehmen und es fielen immer wieder die Worte … „Schande...“,
„Ehrlose Menekaner...“ oder „Was wollen die beiden innerhalb der
Stadtmauern...“
Ein letztes Mal bogen sie rechts ab und standen letztlich vor den Toren des
Familienhauses. Doch standen dort nicht wie gewohnt zwei Wachen in den
Farben der Familie Ifrey. Auch das Haus sah von außen gänzlich anders
aus, als hätte man das alte dem Erdboden gleich gemacht. Die beiden
trauten ihren Augen nicht, traten aber dennoch an die Tore heran und
läuteten. Es dauerte eine Weile bis Zaraa, die Tuchweberin der Familie
ihnen die Pforte öffnet und den beiden mit einem strahlenden Ausdruck
auf den Zügen entgegentrat. Sie freute sich sichtlich über die Rückkehr,
doch hielt jene nicht sehr lange an. Sie begann letztlich bei einer Tasse
Mocca zu berichten. Leider bekam sie von dem was geschah nicht viel mit
und konnte daher kaum Details nennen. Nur soviel, dass es zu einem
Kampf zwischen dem Erhabenen und verschiedenen Janitscharen vor dem
Familienhaus kam und dass sowohl Nadim, als auch Razyr und Faruk ihren
Wunder erlagen.
Der Name Ifrey wurde aus allen Aufzeichnungen und Archiven es Reiches
entfernt und alle ehemaligen Mitglieder der Familie, die den Namen nicht
abgelegt haben, müssten in Schande leben. Aus den verbliebenen
Mitgliedern der Familie entstand eine gänzlich Neue, die sich fortan Ryzan
nannte. Selim, neugierig wie er war suchte das Gespräch zu weiteren
Menekanern. Unter anderem mit der Sekban des Reiches der Sonne
Khalida, die ihm dann auch Details zu den Vorkommnissen nennen konnte
und ihm riet, um eine Audienz beim Erhabenen zu bitten und den Namen
Ifrey für alle Zeit abzulegen. So kam es dann letztlich auch, nur einen Tag
später fanden sich Selim und Aylin im Palast wieder und schworen dem
Namen ab um fortan als hauslose vor den Toren der Stadt zu leben. Einst
stolzes Oberhaupt der Familie Ifrey und Hakim Basha des Reiches und nun
ehrloser Menekaner am Rande der Gesellschaft, ohne Familie und
wohnhaft draußen vor den Mauern der Stadt.... ohne Schutz.... Immer
wieder stellten die beiden sich die Frage... „Warum?“ … „Wie konnte es
nur dazu kommen?“ … „Hätten sie es verhindern können?“
Zu allem Überfluss erreichte sie dann noch die Nachricht, dass die
Karawane mit der Shafiq, Inayah und weitere Familienmitglieder
unterwegs gewesen sind bisher nicht zurückkehrte. Sie galten demnach
als verschollen....