Seite 1 von 1

Lenharts Abschied

Verfasst: Mittwoch 4. November 2015, 10:57
von Gast
Als Lenhart erwachte war es noch dunkel, er stand auf ,tapste mit leisen
Sohlen zur Tür .Sigarin schlief noch als er vorsichtig die Tür öffnete und die Treppe herunter ging . Dürch seine Erkältung die er hatte versuchte er nicht zu husten .
Einige gedanken schossen ihm dürch den Kopf
*Sigarin ist nett , er war immer für mich da dachte er bei sich *
schaute erneut zum Treppenabsatz , wischte sich eine kleine Träne aus dem Auge .
Er packte sich einige belegte Brote ein , wickelte diese in ein kleines Papier, einige Saftkrüge fanden den weg in seinen kleinen Rucksack .
Lenhart nahm sich aus dem Schrank ein kleines Haderpapier und ein Kohlestift und schrieb einen kleinen Brief in etwas krikeligen schrift an Sigarin und legte diesen auf den Esstisch .

Lieber Sigarin
Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll
leider ist es doch nicht mein Weg hier in Adoran wo ich mich wohl fühle .
An dir lag es nicht . Ich mag Abenteuer , in der Stadt ist es mir zu ruhig .
Du warst sehr nett ,und immer für mich da wie einst mein Papa es tat , das werde ich dir nie vergessen.
Du wirst ewig in meinem Herzen bleiben .


*Zwischen dem schreiben des Briefes liefen Lenhart einige Tränen auf das Harderpapier obwohl er sich fest vorgenommen hatte nicht zu weinen , konnte er seine Tränen nicht zurück halten . Mit dem Ärmel seiner Jacke wischte er sich die Nase ab und trocknete seine Tränen dann schrieb er weiter .

Meine Mama und mein Papa wären sehr stolz auf dich gewesen .
Ich danke dir für alles
Dein Lenhart


Dann legte er den Kohlestift ab , schaute sich einmal traurig um verließ das Haus und schaute noch einmal zum Haus zurück bevor er dürch das Westtor verschwand.
Als er noch einmal zurück schaute war die große Stadt Adoran nciht mehr zu sehen .

Verfasst: Mittwoch 4. November 2015, 11:42
von Sigarin van Glenkell
Er stand spät auf an diesem Vormittag. Er streckte sich und lugte rüber, wo Lenhart eigentlich schlafen sollte.
Das Bett war verweist.


Der soll doch gfälligst im Bett bleiben, der Banause, hat ihm der Heiler doch gesagt!

Verpennt ging er hinunter um den Kleinen zusammen zu stauchen.
Auch unten war niemand.
Er ging in seiner Morgenkluft vor die Tür und schaute sich um...


LENHART?
LENHART?

Er rief den Jungen mehrmals laut, wecken konnte er ja keinen mehr waren ja schon alle wach.

Na wenn ich den erwische....

Er stappfte wieder hinein und ging in die Küche um sich und Lenhart ein Frühstück zu bereiten. Malena hatte ihm und Lenhart ja gestern ein ganz tolles Fresspaket zusammengestellt.
Er brachte alles an den Esstisch und setzte sich, da bemerkte er auch den Zettel.
Er musste ihn mehrmals lesen bis sein gehirn die nachricht verarbeitet und realisiert hatte.


Scheiße!

Er lies alles stehen und liegen und eilte hinauf um sich anzuziehen - so halb wenigstens.
Stiefelanziehend stürmte er hinaus und richtung Tor.
Er rief die ganze Zeit nach dem Kleinen, bis er endlich am Tor war und die Diensthabenden Kameraden ausfragte wann und wohin der Junge gegangen war holte er seinen Gauel.

Den ganzen Tag würde er damit verbringen seinen Jungen zu suchen, und wahrscheinlich nicht nur den einen Tag.....

Verfasst: Mittwoch 4. November 2015, 12:51
von Gast
Den ganzen Tag lief Lenhart umher dürchstreifte die Wälder , pflückte hier und
da einige Beeren die er kannte und aß sie .Er war frei , nicht die lauten Geräusche der Stadt. Die Wälder , den Strand das war das was er liebte und sich dabei wohl fühlte .
Wie immer pflückte er Campions und verstaute diese in seinem Körbchen das er immer bei sich trug .Auf seiner Jacke stand in großen bestickten Buchstaben Lenhart Glenkel , diese hatte Lenhart sich zuvor besticken lassen bei einem Schneider der Stadt weil er Sigarin als sein Ziehvater an sah .
Den Campionkorb auf der einen Seite , den Fischkorb auf der andern und zwischen drin seinen kleinen Beutel den er von Malena geschenkt bekommen hatte mit allerlei Süßigkeiten .
Hier und da schreckte er dürch sein Husten einige Tiere auf die vor schreck flüchteten .

Im Bett bleiben

murrte er auf und schüttelte hastig den Kopf bei dem Gedanken

Ich bin ein Abenteurer

Mit den murmelden Worten tapste er mit großen Schritten düch den Wald bückte er sich hier und da nach einigen andern Käutern und Pilzen ,zwischendürch hustete er sehr stark doch das störte ihn nicht
einige schritte weiter gegangen
da war es passiert er trat in eine Bärenfalle .
Er schrie wie am spieß auf doch keiner hörte ihn .

Auaaa Auaaaa Hilfe Auaaa
er weinte bitterlich vor Schmerz doch im wald war außer seiner schreie niemand , zwischendürch hörte man hier und da nur einige Vögel zwitschern , und das rascheln im Glas von Tieren .

Da lag er nun , sein Fuß blutete stark und zwischendürch schien es, als würde er
das bewußtsein verlieren . Es fiehlen ihm immer wieder die Augen zu , doch er war stark und versuchte sie offen zu halten .
Einige Zeit verging und es fing an zu Regnen .Für Lenhat kahm es wie eine Ewigkeit vor ,wo er im Regen auf dem nassem Laub lag , es schien als ob er zwischendürch nach Luft japste, der Husten würde immer schlimmer wobei die Schmerzen des Fußes schlimmer zu sein schienen als der Husten und der Schnupfen selbst .

Hier und da kahmen einige Tiere und schnupperten an ihm , liefen dann aber schnell wieder weg , er sah sie nur leicht verschwommen die schmerzen hatten ihn geschwächt genau so wie seine Erkältung . Er konnte leichte Umrisse eines Igels, wilde Kanninchen , ein Reh und auch ein Marder erkennen .Er versuchte so laut wie es ging zu rufen .

Sigariiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin
seine stimme wurde leiser und er flüsterte nur noch mit schwäche
Hilfe

doch kein Sigarin hörte ihn keiner außer die Bäume die wilden Tiere ,dann japste er noch einmal nach Luft und seine Augen fiehlen zu .

Einige verwirrten Bilder gingen in Lenhats Kopf ab wie ein kleiner Film der sich abspielte , er sah seine Mutter und seinen Vater bei der Arbeit , er sah seinen Vater bei der Arbeit auf dem Adoraner Markt wo er seine Möbel verkaufte .
Dann wie er im wald Pilze pflückte , am Strand angelte.
Ein riesiges Feuer ,wo er vor stand ,als das Haus mit samt seiner Eltern bis auf die Grundmauern abbrannte *Er schrie in richtung des Hauses , dann war das Bild vor seinen Augen auch wieder verschwunden .
Er sah Malena im Königlichen Lehrhospital Adorans ,die ihm Süßigkeiten gab und ihn umsorgte .
Dann sah er Sigarin der sich liebevoll um ihm kümmerte ,wie ein Vater umsorgte , der mit ihm zum Hospital ging als er so stark hustete.Ihn zu Haus zudeckte und ihm liebevoll über den Kopf strich bis er einschlief .

Lenhart japste noch einmal auf ,dann hörte sein kleines Herz auf zu schlagen .

Eine ganze Nacht lag Lenhart tot auf dem Laub mitten im Wald als ein junger Jägersmann im Wald nach Tieren jagte , er sah Lenhart und erschrak,er trat an den toten Jungen heran , bückte sich und fühlte seinen Puls , nichts war zu spühren .Er sah die bestickung auf Lenharts Jacke und wußte sofort was er tun sollte .
Lenhart war blau im Gesicht , er nahm schnell einen großen Stock und klemmte damit die Bärenfalle auf . Zog das Bein des kleinen Jungens heraus , hob den toten Jungen auf seinen Arm und rannte so schnell er konnte Richtung Adoran Westor und schrie zu den Wachen .

Hilfe wir brauchen Hilfe sucht den Vater Glenkel

der Jägersmann rannte mit dem Jungen auf dem Arm zum Königlichen Lehrhospital und stieß die Tür auf und legte den Jungen auf die Krankenbare .
und rief .

Ein Heiler schnell ein Heiler und verständigt Vater Glenkel

die wachen liefen eilig umher schauten in der Komandantur nach , liefen auf den Markt , liefen zum Privatsitz des Wachtmeister Glenkels .

Nur keiner wußte außer der Jägersmann selbst das es zu spät zu sein schien .

Verfasst: Mittwoch 4. November 2015, 15:27
von Malena Rosenstein
Malena sass gerade in ihrem Büro als sie das Gebrüll vernahm. Sofort sprang sie auf und raste hinunter. Schon im laufen machte sie ich bereit.

Die Person lag schon in der Oridination auf der Liege als sie erkannte wer es war. Schnell wusch sie sich die Hände und ging dann auf den Körper zu. Er rührte sich nicht. Als sie dann seinen Körper befühlte. Nichts.

KALT!

Schell griff sie an den Hals und fühlte dort den Puls und ihr blick wurde Starr.

Sie betrachtete den Jägersmann und schüttelte den Kopf, schliesst die Augen des Kinderkörpers, und tratt zum Schrank, um ein weisses Tuch herraus zu hohlen, und jenes über den leblosen Körper zu legen.

"Es tut mir leid, aber hier kann ich nichts mehr machen." meint Malena traurig und hat Tränen in den Augen.

Der Jägersmann selbst wirkt etwas benommen und meint:
"Ich werde den Vater hohln."
Es war deutlich zu hören das seine Stimme belegt war und ihm ein Klos im Hals sitzt.

Malena hollte Eistränke aus dem Labor und Positioniert diese Sorgsam um den Leichnahm um diese kühl zu halten.

"Horteras soll deinen Weg zu Eluive geleiten. Aus dir wäre warlich ein Stolzer junger Mann geworden." Spricht sie mit trauriger Stimme.

Traurig setzt sie einen Brief an Hochwürden Aurea auf, der durch den Hospitalsboten überbracht wird:

Krone und Reich zu Ehr Hochwürden Aurea,

Leider schreibe ich euch mit einem Nicht so sonderlichen fröhlichem Grund.
Ich bitte um Bettung eines Jungen Mannes, Lenhart.
Wegen der Überstellung des Körpers bitte ich euch mir Bescheid zu geben wie es erfolgen soll. Durch das Regiment, da sein Ziehvater, Sigarin Glenkell, ein Mitglied dessen ist, oder durch die Kirche?

Alles weitere bitte ich euch, tortz der Grossen Trauer des Ziehvaters mit ihm zu Besprechen.

Voller Trauer und in hoffnung
Malena van Rosenstein,
Leiterin des Hospitals

Verfasst: Mittwoch 4. November 2015, 19:16
von Sigarin van Glenkell
Dreckig, verschwitzt und nass vom Regen kehrte er nach Sonnenuntergang wieder zurück.
Er schleppte sich müde wie er war nach hause, vor dem ein fremder auf ihn zu warten schien.

Er sagte ihm er habe Lenhart gefunden und er sei im Hospital.
Weiter hörte er nicht zu und stürmte gen des KLLH. Dort angekommen sah er Malena im Behandlungsraum über einem zugedekten körper zu stehen, mit Tränen in den Augen.

Mit zitternden händen trat er näher. Als Malena nickte zog er das Tuch zurück und erkannte Lenhart.


Dummer Junge, dummer, dummer Junge.

Sagte er mit vor Trauer bebender Stimme. Er zog sich einen Hocker hin und setzte sich. Wie er es schon etliche male zuvor gemacht hatte, streichelte er ihm den Kopf, als ob er sich nun schlafen legen würde, gab ihm einen kuss auf die Stirn und dekte ihn wieder zu.

Schlaf gut, kleiner Mann.

Verfasst: Montag 16. November 2015, 21:36
von Gast
Am späten Abend nach der Beisetzung von Lenhart Glenkell
macht sich Agnes auf,den hiesigen Schreinermeister aufzusuchen den sie einige Tage zu vor aufsuchte und ihm dem Auftrag gab , das Bild was sie vorher aus dem Register genommen hatte in einen schönen geschnitzeten Bilderrahmen zu setzen.
Sie nickte als sie den Bilderrahmen ansah , er war in schwarz -weiß mit kleinen Schnörkeln und Verziehrungen versehen an der Unterseite stand in großen Buchstaben

RUHE IN FRIEDEN LENHART GLENKELL

die kleine Glasscheibe schütze das Bild des Jungen .
Agnes war sehr zufrieden mit der Arbeit , gab dem Schreinermeister seinen Lohn , bedanke sich ordnungsgemäß und brachte es noch am gleichen Abend zu Sigarin nach Haus und überreichte es ihm als Andenken an seinen Jungen .

[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/40ab29-1447706503.jpg[/img]

Dann verabschiedete sie sich bei Sigarin und trat ihren Dienst in der Kommandantur an .