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Untiere aus vergangenen Tagen... oder doch mehr?

Verfasst: Donnerstag 30. März 2006, 21:18
von Ian Vondran
Deutlich war die Stirn des Glaeubigen mit Sorgenfalten gezeichnet. Machten ihm doch die momentanen Vorkommnisse arge Kopfschmerzen. Etwas war nicht in Ordnung, irgend etwas stimmte nicht. Schon zuvor hatte er von einigen Gardisten die noch zur spaeten Abendstunde ihren Dienst antretten mussten gehoert, dass sich unter den Buergern ein besorgniserregendes Geruecht herrum gesprochen hatte. Und jetzt so etwas?! Hatte ihn doch seine kindische Neugierde dazu angepicht, in die Menschenmenge zu tretten und nach dem Grund der zuvorigen Ansammlung zu fragen. Mit einem unerwuenschtem Grund: Einer Kreatur, welche eine Armee von Untoten antretten ließ und etliche Flueche aussprach, und das unmittelbar vor den Mauern Varuna's!

Es ließ ihn nicht in Ruhe, der Glaube daran dass es sich um mehr als nur ein Untier aus vergangenen Tagen handelte. Es hatte einen misterioesen, unheimmlichen Ursprung, daran glaubte er zumindest. Und ... was hatte diese sonderbare Kette am Boden verloren, mit Moos bewachsen, bei welcher nicht einmal er maechtig war jene auch nur einen Lenz zu bewegen?

Es hatten sich viele Fragen in ihm aufgetan doch wusste er zumindest was nun als erstes zu tun war: Es hieß den Hauptmann zu informieren, ihn den Vorschlag zu unterbreiten Barieren errichten zu lassen, seinen Ritter und die Ritterschaft zu informieren und vor allem: wachsam zu sein.

Verfasst: Donnerstag 30. März 2006, 21:31
von Ulric Vlagire
*noch am selben Abend mag ein Schreiben an die Garde ergehen*

Stolz und Ehre, Gardisten der Grafschaft,

wie auf bitten des Gardisten Ian Vondran, entsende ich dies Schreiben an euch.
Es bezieht sich auf einen Vorfall, welcher sich am heutigen Tage am Südtore Varunas ereignete und euch gewiss bekannt gemacht werden sollte.

Es ward am frühen Abend als eine Kreatur aus den Fluten des Burggrabens im Süden der Stadt stiegt, schnell hatte sich ein haufen Schaulustiger gesammelt... Die Kreatur bezeichnete einen von ihnen einen jungen Manne als Mörder... und beschwor einen Haufen Untote welche mit vereinter Kraft der ánwesenden Krieger bezwungen werden konnten, auch wenn viele zu Boden gingen.
Die Kreatur verschwand im Laufe der Kampfhandlungen... als dann lößte sich die Versammlung auf... jedoch ward es an mir und dem Druiden Lukan, ein Schmuckstück an der Stelle zu finden, an der die Kreatur erschien... dieses schien jedoch mit dem Erdboden verwachsen und ließ sich nicht bewegen.
Ich vermute es hat etwas mit der Kreatur zu tun vermag es jedoch nicht genau zu sagen...
Doch so meine unwürdige Meinung gefragt ist... hallte ich jenen Ort für eine Gefahr für jedes Wesen das sich in die nähe Wagt...

*es ist sauber unterzeichnet mit*

Ulric aus der Sippe der Vlagire, Wanderer auf dem Pfade des Schwertes

Verfasst: Donnerstag 30. März 2006, 22:01
von Ian Vondran
Der Hauptmann, mal wieder nicht anzutreffen >>Verflucht!!<<
Eigenstaendiges Handeln ist nicht gern gesehen, doch ist Vorsicht nun mal bekanntlich besser als Nachsicht. Es hieß einfach etwas zu unternehmen. Und er wusste auch was.

So ließ er eine prophylaktische Absperrung mit Hilfe der Holzarbeiterzunft errichten, die auch noch ein Schild aufhing. >>Vorsicht Gefahr!<< Deutlicher haette man es nicht mehr machen koennen dass sich hinter jener Absperrung nichts Gutes verbergen mochte.

Mehr konnte er im Moment einfach nicht tun. Ihm fehlte die Exekutive, er musste auf seinen Ritter warten, auf seinen Hauptmann, ach er musste staendig warten und er ward es manchmal leid, waren doch die schutzlosen Seelen Varuna's in Gefahr und war es doch sein Ziel jene zu
schuetzen.

Er musste die edlen Herren aufsuchen, so schnell er konnte...

Verfasst: Samstag 1. April 2006, 21:08
von Faldor
Am Tag des Geschehens trauerte er noch lange um sein gestorbenes Pferd, ehe er heimging. Er hattenichts von den anderen Vorfällen und der Kette mitbekommen.

Doch schon nach kurzer zeit klopfte Ian an seiner Tür. Er brauche dringend einen Holzarbeiter für die Schutzanlage. Sie soll die Bürger von der Kette fernhalten. Erst jetzt bemerkte er die mysteriöse Kette. Er schlug von der Eiche schnell ein paar dicke Äste ab und baute damit eine provisorische Palisade, die aber sehr einfach umgestossen werden konnte. Heute am späten Abend in der trauernden Stimmung konnte er einfach nicht mehr machen.

Zwei tage darauf führte sein Weg wieder zur Kette und er traf auf Ian und Ulric. Sie unterhielten sich darüber, dass es besser wäre eine stabile Palisade zu errichten, falls die untoten wieder aus dem Wasse stiegen. Und so erklärte Faldor Ian und Ulric, wie man eine Palisade errichtet und sie bauten einen stabile Holzmauer. Somit brauche man sich keine Sorgen mehr zu machen, dass die Untoten unerwünscht in die Stadt ein einmarschieren

Verfasst: Samstag 1. April 2006, 21:25
von Ian Vondran
Damit hatte er nicht gerechnet. Der Holzarbeiter hatte keine verfuegbaren Handlang... nun... nennen wir es Arbeiter, mehr. Und gewiss fuehlte sich jener auch keineswegs peinlich beruehrt, den Gardisten, Allianzler und Knappen aufzufordern ihm mit bei seinem Vorhaben zur Hand gehen zu lassen. Und er hatte auch recht! Warum haette er sich zu fein dafuer sein sollen?! War es doch zum Wohle der Stadt, zum Schutze der Buerger, eben dafuer, wofuer er sich seid jeher einsetzte und war er doch nicht mehr als dieser Arbeiter - ein Mensch!

Etwas ueberrascht ueber Ian's Hilfestellungen packte auf Ulric mit an, welchem gewiss die komplizierten Schritte, die eine gehoerige Portion an Fingerfertigkeit von einem abverlangen, Schwierigkeiten bereiteten, wenn gleich es bei ihm selbst nicht besser aus sah. Er hatte nie zuvor mit dem Element Holz zu tun, jedenfalls musste er es noch nie bearbeiten, doch reichten derer Faehigkeiten dennoch aus um eine Bariere zu errichten, die das selbstgesteckte Ziel erreichen und ihn zufrieden stellen wuerde.