Eine Hyäne im Tempel
Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 08:35
Die ganzen vergangenen Tage hatte ich nervös und aufgeregt zugebracht. Dazu hatte ich mit Saajid genauso gesprochen wie mit Mina. Sie waren es besonders zu denen ich aufschaute. Saajid als Oberhaupt, Beschützer und Mina als Prekhaliq, als gute Seele der Familie. Beide redeten gut auf mich zu, sie erzählten mir wie warmherzig und hilfsbereit die Prehaatim sei. Dann endlich, am letzten Tag der Woche, sollte ich sie persönlich kennen lernen. Dabei war die Prehaatim mir gegenüber sehr offen gewesen. Sie hatte mich danach gefragt wie ich zum Tempel gefunden hatte. Ganz offen habe ich ihr dabei von der riesigen Welle, meinen Verletzungen und von der Erkenntnis erzählt der Allmara fortan dienen zu wollen. In der ganzen Zeit während des Gespräches hat sie einfach nur zu gehört. Ihr Gesicht verriet keine Regung keine Wertung nicht den geringsten Hauch von „Verurteilung.“ Auch und besonders nicht, als ich ihr davon erzählte, warum ich zuvor noch den Weg nach Menekur eingeschlagen hatte.
Sie hatte mich um meine Hand gebeten. Ich vertraute ihr blind, legte sie offen und sie berührte jene.
Fast umgehend habe ich dieses Kribbeln gespürt welches in meinen Fingerkuppen begann, es war wie ein Weg den es sich gebahnt hat, die Hand den Arm hinauf bis es an meinem Herzen, so glaube ich, angekommen ist. Dabei spürte ich eine innere Ruhe, eine Zufriedenheit ein Gefühl der Wärme und der Geborgenheit wie ich sie nur einst spürte als nach der Welle alles verloren schien. Dabei hörte ich Tritte im Sand und Palmen die sich im Wind wiegen. Das Rasseln einer Schlange im Wüstensand. Meine Nase hat den Geruch von süßen Datteln vernommen wie auch das leise Plätschern der Oase, dem Lichtblick der Wüste. Es war als würde ich alles auf einmal spüren und hören riechen und fühlen und das hier in einem geschlossenen Raum.
Als sie die Hand weg nahm, verebbte langsam alles. So offenbarte sie mir, das es noch nicht klar sei. Die Weise der Oase oder die Weise der Wüste, beide Bilder wären noch in mir, beide Seiten wären ein Teil von mir, doch eine der beiden würde überwiegen, wenn die Zeit gekommen wäre.
So lud sie mich in den ersten Unterricht ein. Dabei lernte ich auch die anderen Schüler kennen. Prekhaliq Hamza wie auch Saman waren mir vorher noch fremd, allein Mina war mir vertraut und ich war froh nicht ganz allein zu sein. Doch der Respekt innerhalb jener Gemeinschaft, die Akzeptanz von anderer Meinung und anderen Ansichten gab mir Halt. Es stärkte mich zudem in meinem Vorhaben. So lauschte ich dem Unterricht, machte mir Notizen, dachte über jenes nach was ich hörte und wurde Teil dieser Klasse.
Sie hatte mich um meine Hand gebeten. Ich vertraute ihr blind, legte sie offen und sie berührte jene.
Fast umgehend habe ich dieses Kribbeln gespürt welches in meinen Fingerkuppen begann, es war wie ein Weg den es sich gebahnt hat, die Hand den Arm hinauf bis es an meinem Herzen, so glaube ich, angekommen ist. Dabei spürte ich eine innere Ruhe, eine Zufriedenheit ein Gefühl der Wärme und der Geborgenheit wie ich sie nur einst spürte als nach der Welle alles verloren schien. Dabei hörte ich Tritte im Sand und Palmen die sich im Wind wiegen. Das Rasseln einer Schlange im Wüstensand. Meine Nase hat den Geruch von süßen Datteln vernommen wie auch das leise Plätschern der Oase, dem Lichtblick der Wüste. Es war als würde ich alles auf einmal spüren und hören riechen und fühlen und das hier in einem geschlossenen Raum.
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Als sie die Hand weg nahm, verebbte langsam alles. So offenbarte sie mir, das es noch nicht klar sei. Die Weise der Oase oder die Weise der Wüste, beide Bilder wären noch in mir, beide Seiten wären ein Teil von mir, doch eine der beiden würde überwiegen, wenn die Zeit gekommen wäre.
So lud sie mich in den ersten Unterricht ein. Dabei lernte ich auch die anderen Schüler kennen. Prekhaliq Hamza wie auch Saman waren mir vorher noch fremd, allein Mina war mir vertraut und ich war froh nicht ganz allein zu sein. Doch der Respekt innerhalb jener Gemeinschaft, die Akzeptanz von anderer Meinung und anderen Ansichten gab mir Halt. Es stärkte mich zudem in meinem Vorhaben. So lauschte ich dem Unterricht, machte mir Notizen, dachte über jenes nach was ich hörte und wurde Teil dieser Klasse.