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Unabhängigkeitserklärung Schattenwinkel

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 00:01
von Kava Shasul
Im Schutze der Nacht wandern einige Boten durch das alatarische Reich und verteilen Pergamente vor Rahal, in Düstersee sowie den Siedlungen...
Des Allmächtigen Segen,

viel ist vergangen, wenig ist Geschehen seitdem Alatar die Welt betreten hat und uns eine Botschaft hinterließ. Das alatarische Reich soll sich wieder vereinen, zusammen mit den Letharen und den Rashar soll wieder Frieden im Reich herrschen um sich gegen den wahren Feind zu stellen, der wahre Feind welche viele im Osten vermuten.

Verdorbenes Fleisch in den eigenen Reihen der Anhänger Alatars hindert uns daran das Reich zu vereinen. Solange diese Fleisch das alatarische Reich kränkt erklärt sich die Siedlung Schattenwinkel unter Schirmherr, Ritter Kava Shasul als unabhängig vom Rest des alatarischen Reich.

Bewohner der Häuser im Schattenwinkel bekommen eine Woche Zeit ihre Seiten zu wählen. Weitere Blendung durch das verdorbene Fleisch oder wollt ihr die Jenigen sein welche die Krankheiten ausbrennen?!

Alle Gläubigen welche sich nicht länger blenden oder kränken lassen wollen erhalten zu dieser Zeit Zuflucht im Schattenwinkel.

Möge der All-Eine seine Pranke auf die Welt niederschmettern und das Unheil vernichten!


Kava Shasul
Ritter unter der Pranke des All-Einen
Schirmherr von Wetterau
Lord der Schatten

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 00:32
von Razhul Nachtklinge
Jubel - das Klirren von Waffen in überschwänglichem Eifer. Davon berichten die Mannen und Frauen - viele von ihnen von den Schatten des Panthers - und künden von den Worten des Ritters Shasul.

Er erhebt seine Machtvolle Stimme und verkündet die Unabhängigkeit für Schattenwinkel. Der Geschichte nach erhob er sein Schwert und ließ durch dieses den Zorn Alatars Sprechen - und er schlug jene nieder die er für fehlgeleitet hielt, welche durch ihre Verblendung unwissentlich gegen die Tugenden des Herren verstießen und das Reich schwächten.

und wie es bei Geschichten so ist, welche das Potenzial zur Legende haben, wird ein riesiges Gemälde in Auftrag gegeben, welche die Verkündung durch Ritter Shasul einwenig ... überspitzt darstellen sollte:

[img]http://fs1.directupload.net/images/150825/khxpfxv3.png[/img]
[Ritter Shasul bei der Erklärung der Unabhängigkeit Schattenwinkels]

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 00:49
von Aron'deryl
*Als er ein Schreiben des Ritters in die Haende bekommt, wandern die blutig rot unterlaufenen Augen ueber die Worte welche nieder geschrieben wurden. Die Maske einer Pantherfratze verbirgt hirbei wie gewohnt die Gesichtsregungen des Letharfen und so wird man die hagere Gestalt lediglich wieder in der dunkelheit verschwinden sehen aus welcher sie gekommen ist.*

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 04:20
von Gast
Immer wieder schien die hässliche Fratze in ihr durch. Hasserfüllt, korrupt, durchtrieben, voller Lügen und leerer Versprechungen. In Wahrheit traute sie niemandem. Nur sich selbst und ihrem unbändigen Hass auf das Reich, das sie entstellt hatte. Nun war es an der Zeit, sich zu rächen, ihre Maske abzulegen, und dem unbändigen Wahn nach Vergeltung nachzukommen. Wenig Menschliches konnte man der Schwarzmagierin anmerken. Nach etlichen Persönlichkeitswandlungen und purer, charakterlicher Inkonsequenz drang nun das wahre Ich hindurch. Mit einer Seele, die dermaßen krank, widerwärtig und verrückt wirkte, dass der Tod eine regelrechte Erlösung hätte bedeuten können.

So wanderte Sophie mit dem Anflug eines Grinsens an der kürzlichen Verkündung ihres Gildenführers entlang und hob die blutverschmierten Mundwinkel an. "Sie werden alle für ihre Respektlosigkeit bezahlen", erklang ihre Stimme wie das Zischen einer Schlange. Danach ging sie in Richtung Ordensburg zurück. Es warteten unansehnlich deformierte Leichen, die als Ventil für ihre krankhaften Experimentiergelüste dienten.

[img]http://fs1.directupload.net/images/150825/ue857fzk.jpg[/img]

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 10:54
von Gast
Die gesamte Situation gestern hatte ihn in seiner Meinung bestätigt, welche er sich damals schon über einige Personen des Rates gebildet hatte. Und welche nunmehr auch der gesamte Orden der Schattenpanther teilte. Die Führungsebene Rahals ist zum Teil bestückt mit faulem Fleisch. Scarlett Lillien und Fenia Treublatt haben mit ihrer an den Tag gelegten Attitude und Handlungen klar aufgezeigt, wie extrem fehlgeleitet sie sind.

Während Scarlett sich über ausnahmslos jeden Menschen stellt, um Schikane zu betreiben und jene direkt zu inhaftieren, welche sich dagegen erwehren wollen.. attackiert Fenia solche gleich und setzt ihr persönliches Handeln mit dem Willen des heiligen Vaters gleich. Diese Zustände sind unhaltbar.

Dieser hinterhältige Angriff auf sein Leben hat ihm deutlich aufgezeigt, wie sehr manche bereit sind ihre Macht auszunutzen und offenbar denken sich alles herausnehmen zu können ohne dafür Konsequenzen zu erfahren. Dieser hinterhältige Angriff auf sein Leben hat ihm deutlich aufgezeigt, wie sehr einige Personen seinen Hass verdienten und fürderhin seine volle Aufmerksamkeit geschenkt bekommen werden.

Doch für diese Respektlosigkeiten, die kurze Inhaftierung und den Angriff auf sein Leben wird er sich nicht nur revangieren.. er wird sie in der gleichen Art und Weise vergelten, wie es ihm angetan wurde. Und er steht nicht allein.. der gesamte Orden der Schattenpanther mag sich für diese und andere Taten - ähnliche Sachverhalte die sie in der Vergangenheit erdulden mussten - erhoben haben. Wie Kava es sehr passend formulierte: "Das faule Fleisch Rahals muss ausgemerzt werden", denn das Fass war voll und gestern ist der Tropfen gefallen, der es zum überlaufen brachte.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 14:56
von Maya Taruval
Gestern hatte sie eine Entscheidung treffen müssen. Sie hoffte sich richtig
entschieden zu haben.. für Zusammenhalt und Gemeinschaft. Und gegen die,
die in ihren und der Augen ihrer Kameraden nur Hass und Zwietracht in die
eigenen Reihen sähten. Mit der Inhaftierung Burro's war für sie jedenfalls eine Grenze überschritten. Auch wenn sie die Abneigung ihrer Kameraden gegen die
junge Clerica nicht teilte war es längst keine Frage des guten Geschmacks mehr ob
das Verhalten der "Höheren" hier irgendeiner Verhältnismäßigkeit entsprach.
Einen der wenigen verbliebenen treuen Kämpfer für die alatarische Sache, darüber
hinaus ein Angehöriger einer Gemeinschaft die bisher nie Zweifel an ihrer
Loyalität aufkommen ließ, auf offener Straße niederzublitzen und in eine
Kerkerzelle zu sperren wie einen gemeinen Ketzer ging auch ihr dann zu weit.
Die Zeit für Diskussionen war einfach vorüber... jetzt war es Zeit für Umstrukturierungen.
Mit Gewalt, wenn nötig.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 15:30
von Dion Shasul
Er war nicht wenig verdutzt, als die Blitze vom Himmel regneten und in seinen Kameraden vor sich einschlugen. Doch war es nicht einmal die Tatsache, dass die Clerica den Henker spielte, was ihn sauer machte, sondern viel mehr die Tatsache mit welcher Süffisanz die Frau Hauptmann den ganzen Vorfall beäugte und damit umging.

Ihm war es genug, er spuckte auf den Wappenrock den er trug, mehr und mehr schmeckte es ihm nach Machtspielchen. Offenbar war manchen Menschen im Reich ihre Macht zu Kopf gestiegen. Burro hatte manchmal eine Zunge wie ein Schwert, doch er wusste auch, dass er stets ein zielstrebiger Streiter des All-Einen und ein noch besserer Kamerad gewesen war. Weder den Kerker, noch die Blitze hatte er verdient. Diese Menschen hier, die sich in der Garde Kameraden nannten, wussten nichts von Kameradschaft. Sie kannten nur die Wertung über ordentlich ausgeführte Formalieren, Bürokratie und Platzzuweisung durch Drohungen und Rezitieren von irgendwelchen Richtlinien. Er gehörte in die Reihen seines Bruder.

Es machte ihn Stolz in dieser Reihe zu stehen, den Blick nach links und rechts gewandt sah er Familie, Freunde und Kameraden. So manch andere Menschen sind im heiligen Reich schon gefallen, weil sie dachten die Macht würde sie zu Puppenspielern machen. Zuviel Feuer verdirbt das Fleisch und muss herausgeschnitten werden, damit junges, gesundes Fleisch nachwachsen kann...

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 16:05
von Gast
Als sein Weg ihn des Nachts durch Grenzwart führte, sah er die Pergamente und blieb eine Weile davor stehen um diese einige Male zu lesen. Bei jedem weiteren Wort, das er las, wurde das Grinsen unter seiner Maske noch breiter, ehe er kopfschüttelnd davon ging. Sein Weg zog ihn in die Wälder, welche Grenzwart umgaben. Doch noch immer musste er an die Worte des Aushanges denken. Diese kamen ihm sehr bekannt vor, nahezu die selben Worte sprach Ritter Durion mit seiner zornerfüllten Stimme wenn jemand auf den Rat zu sprechen kam.

Ein Umstand der ihm wahrlich Freude bereitete, auch wenn es eigentlich eine traurige Angelegenheit war. Denn hätten sie die Wahrheit vor einem Mondlauf schon erkannt, dann wäre wohl heute einiges anders. Doch manche brauchen etwas mehr Zeit als andere um die Wahrheit zu erkennen, egal wie hart sie einem ins Gesicht schlägt.

Trotzt dessen musste er gestehen, dass er leichte Sympathien für ihre Sache übrig hatte. Denn dieses unterschied sich nicht mit dem Vorhaben, welches er einst unterstützte.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 16:28
von Tara OConner
Ein unwohles Gefühl beschlich Sie, als sie zu Dion hinüber blickte, dieser verließ gerade Wutentbrannt die Stadt und kreuzte ihren Weg.
Sie wusste erst nicht, ob sie ihm Folgen sollte, oder sollte sie ihn lieber seines Weges gehen lassen? Sein blick verriet bereits, das mit ihm wohl nicht gut auskommen war derzeit.
Der nächste blick galt Fermindia und schon wusste Sie, das dieser Abend nicht gut ausfallen würde. Doch sie wusste ganz genau, wo ihr Platz ist und was wohl auf sie zukommen würde, sollte ihre Entscheidung falsch gewesen sein. Doch gerade jetzt, wo sie Dion gesehen hatte, war es ihr egal.. denn ihr Herz hatte Entschieden ... Entschieden zu helfen.
Sie legte die Rüstung an und zog den Bogen über ihren Arm bis er seinen sitz auf ihrem Rücken fand. Es war lange her, das sie ihn genutzt hatte, doch ihr Wille gab ihr die Kraft. Sie legte die Rüstung an und zog den Bogen über ihren Arm bis er seinen sitz auf ihrem Rücken fand. Es war lange her, das sie ihn genutzt hatte, doch ihr Wille gab ihr die Kraft. Sie lies sich von Dions und Fermindia Wut anstecken und ballte die Faust während sie die Rüstung verschnurrte.
So folgte sie still und leise der Gruppe, bis zum jenen Platz, an dem der Kampf entbrannte. Unwohles Gerede aller beteiligten hatte die Situation eskalieren lassen ...
Spät am Abend erst sank sie schließlich Müde und erschöpft, aber immer noch nachdenklich in ihr Kissen in ihrem Haus.
Doch sie war sich sicher, sie würde eben jenen Schritt immer wieder machen, sie würde immer wieder helfen, wenn es sein Musste.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 16:42
von Xsereal
"Es geht nicht darum wie hart du zuschlagen kannst. Es geht darum wie hart du geschlagen werden kannst und trotzdem weiter machst. Wie viel du einstecken kannst und trotzdem weiter machst. Steh auf! Aber gib niemals auf."


Die Zeit der Schläge gegen die Schatten des Panthers ist vorbei. Jetzt wird die Krankheit bekämpft und diese für Immer ausgerottet!

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 16:46
von Gast
Eilig kam ein Bote zu ihm nach Rahal und übergab ihm eine Nachricht er solle sich bei der SP Burg einfinden. Rasch machte er sich auf den Weg um sich dort einzufinden. Er hörte sich die Umstände kurz an und versprach der SP mit seinem Schwert und seinem Schild zu helfen. So war doch Burro immer einer seiner Freunde, auch in schwierigen Tagen konnte man soweit es ihm möglich war, auf ihn zählen.

Jedoch erinnerte er sich nach der Befreiung von Burro, an die Worte, die sein Wegleiter Ritter Durion immer wieder von sich gab. Viel erinnert ihn hier daran was hier geschieht. Er fragt sich warum konnte man das nicht schon früher erkennen, warum wurden jene gejagt und warum wurde ihnen nicht wie es Alathar selber forderte, vergeben. All die Fragen schwirren ihm im Kopf herum.

Eines mag aber sicher sein, sein Schwert wird der SP gehören im Kampf gegen jenes Fleisch welches verdorben ist, welches nicht mehr den Geboten des all einen folgt, welches sich selbst über ihn stellt und welches seine Macht bei weitem überspannt hat, die Rache gebürt Ritter Durion, welchem er seine Rache liefern wird. Der Hass wird vollkommen, der Hass wird jene treffen die sich über das Gemeinwohl stellen und gegen jene, die ihre Macht missbrauchen um die Streiter des all einen nach ihrem eigenen Willen zuunterbinden.

Eilig übergibt er einem Boten ein Schreiben und schickt ihn sofort auf die Reise um Ritter Durion zu finden, ihm jenes Schreiben zu geben, welches die Vorkommnisse des Abends wiederspiegeln. In der Hoffnung das Ritter Durion es erhält und zurück zu seinen Brüdern kehrt um im Kampfe für den All einen sein Schwert zu erheben und das Unheil aus Rahal zu verbannen, so wie sie es mit ihm gemacht haben.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 17:00
von Berahthraban Aschengardt
Als er eines der Schreiben in die Hand bekommt wird es einen kurzen Moment gemustert.

"Wer sind denn die und was wollen die mit dem Geschwafel erreichen?"

Im Schutz der Parzelle wurde sich für einen Moment auf den Boden gesetzt ehe er das Schreiben einfach mit auf den Misthaufen warf.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 17:35
von Gast
*...Er saß wohl in seinem Keller, nichtsahnend schwenkte er seine Phiolen und zermürbte einige seiner Kräuter. Schließlich kam wohl einer der Recken der Schatten des Panthers in den Keller geeilt, um ihm die Mitteilung zu überbringen...Er nickt einigemale als sich schließlich ein breites Grinsen auf seine Lippen zeichnet...*

"Ich konnte diesen Korlay eh nicht leiden..."

*...alsdann wird er sich wohl wieder seiner Arbeit im Keller der Burg der Schattenpanther widmen...*

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 18:57
von Fermindia Atensus
Es war ein Akt der Brüderlichkeit, ein Akt der Gemeinschaft, ein Akt des Glaubens,
und ein Akt, der zwingend notwendig wenn nicht sogar überfällig war.


Sie erinnerte sich an die Errettung Ithilias aus Adoran,
die wenige Zeit die sie im Zimmer Frau Hauptmanns verbrachte um ihr verständlich zu machen,
dass eine Errettung eines Gläubigen unabdingbar ist, wohingehen erst einmal
alles diskutiert werden musste statt zu handeln.
Obwohl deutliche Schwierigkeiten beim Verständnis und der Artikulation herrschten.

Sie erinnerte sich an die Begegnung mit dem Ritter Durion im Walde,
als sie dazwischending wo Ithilias und Duion sich an die Gurgel springen wollten.
"Es wird sich alles klären, in einem ruhigen Gespräch, aber hier wird niemand abgeschlachtet!"
Wäre ein ruhiges, klärendes Gespräch geführt worden, hätte die jetzige Situation
nicht so lange auf sich warten lassen brauchen.

Mit fast schon stolz geschwellter Brust stand sie in Reih und Glied mit ihren Kameraden,
als der Ritter unser aller Standpunkt verdeutlichte, wobei auch hier deutlich zu bemerken war,
dass manch einer nicht geistreich genug ist, einfach gewählte Worte des Ritters zu verstehen.

Das verdorbene Fleisch hat erfahren, dass es nun beseitigt wird.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, und keine Frage um die Sache selbst.

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 21:19
von Ilphrin
Das Schreiben wird nicht lange im Axorn hängen da hört man soetwas wie ein Lachen durch das gesamte Axorn hallen. Laut hallt es von den felsigen Wänden wieder, verstärkt sich dadurch.
Sucht man die Quelle wird man [URL=http://www.directupload.net/file/d/4090/b2xhicyn_jpg.htm]Ilphrin[/URL] finden der irre Lachend und sabbernd durch die Höhlen hüpft.


Als der anfängliche Wahnsinn abgeklungen ist weißt er jeden Runenlosen den er finden kann an die Steinbrocken vor dem Tempel und dem Lethyrenturm in Richtung Schattenwinkel zu transportieren. Immer wieder murmmelt er dabei "Hier Vater.... benutze die selben Steine"