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Ominöse Botschaft in Heinriks Postkasten

Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 16:29
von Gast
*Heinrik wird in seinem Postkasten einen aus Eisen gefertigten Wurfdolch und ein kleines flaches Fläschchen mit Gift vorfinden. Nichts deutet auf einen Absender hin*

Verfasst: Freitag 14. August 2015, 08:09
von Gast
Nachde sie dann die Federn zu etwas, in ihren Augen Sinvolles verarbeitet hat machte sie sich auf den Weg nach Adoran rein, um erneut das Haus von Heinrik auf zu suchen. Ein gut verschnürtes Packet mit Pfeilen fand dann den Weg über den Gartenzaun, aufgrund des mangelnden Platzes im Postkasten.
Dann nahm sie ein Pergament und zeichnete einen Mann an oberster Stelle und darunter eine wesentlich kleinere und zierlichere Frau. Dieses Pergament drückte sie dann in den Postkasten und entschwand wider freudestrahlend in den Wald.

Verfasst: Freitag 14. August 2015, 13:47
von Gast
*Unter einem knarrenden und gleichzeitig leise quietschenden Geräusch öffnet sich die Fensterlade im ersten Obergeschoß des Hauses und eine große trainierte Frau mit blonder Mähne steckt für einen kurzen Augenblick Stirnrunzelnd und mit hochgezogenen Augenbrauen ihren Kopf heraus.
Dann hallt ein Ruf durch das Innere*


Liebling... da schmeißt ein Kind freudestrahlend Sachen in den Vorgarten , gehst du mal nachschauen was das ist?

*murrend schließt sie das Fenster wieder und brummelt leise*

Diese Kinder..

Verfasst: Freitag 14. August 2015, 14:46
von Gast
Gerade aus dem Bad kommend schallte Heinrik schon die liebliche Stimme seiner Frau entgegen. In seinem Kopf bildete sich die intelligenteste Antwort auf jede Information. "Häh?" dachte er kurz und öffnete die Tür. Da lag tatsächlich ein Paket mit Pfeilen im Vorgarten."Wer wirft Pfeile in Vorgärten?Haben diese Kinder von heute keinen Anstand mehr und wieso spielen die mit Pfeilen?"

Das Paket aufgehoben ging er zum Briefkasten. Diese elende Ding wurde auch immer voller. Nacheinander ging er alles durch. Rechnungen, Bestellungen und links in der Ecke ein paar merkwürdigere Sachen. Nun staunte er nicht schlecht. Diesen Giftflakon kannte er und es traf ihn wie ein Schlag. Asranka war hier gewesen, doch woher wusste sie wo er wohnte? Den Zettel betrachtet er länger. "Ich diene." ging ihm der Spruch des Mädchens durch den Kopf. Meistens gefolgt von einem zuckersüßen Lächeln.

Diente sie weiterhin diesem Raul? Wollte sie nun ihm dienen?
Er brauchte keine Sklavin. Allein der Gedanke war absurd. Er müsste mit ihr wohl sprechen und das ziemlich zügig.


Wieder im Haus legte er die brisanteren Stücke auf den Tisch und nach der Frage wie das Mädchen aussah war sein Verdacht endgültig bestätigt. Mit Beruhigungswein und Keksen bewaffnet bat er seine Frau herunter. Als sie so die Treppe herunterkam lächelte er versonnen. Zuerst diese langen Beine, welche in einem kriegerisch trainierten Körper endeten und am Ende das liebliche Gesicht. Gerahmt von ihrem blonen Haar, lächelte sie ihm entgegen. Sie war wirklich ein Engel. "Was wurde uns in den Garten geworfen?" kam die Frage und sie schien berechtigt erbost über diese Frechheit.

Stumpf wie er zuweilen sein kann leitete er das kommende Gespräch ein. "Mein Engel, wir müssen reden." und sie redeten. Er erklärte ihr das er Asranka an der Kommandantur kennenlernte. Von ihrem unglücklichen Sklavendasein. Der Liebe zu ihrem Herren Raul und dem Plan alle Nebenbuhlerinnen umzubringen. Lange hatten Asranka und er geredet und sie war zumindest soweit überzeugt, dass sie Raul verließ und sich in Lichtenthal an ehrlicherer Arbeit als sich für den Herren unter Männer zu legen. Sie wollte schnitzen, er gab ihr Federn als Hilfe und nun hatte er Pfeile und ein Giftflakon.

Verfasst: Freitag 14. August 2015, 15:46
von Gast
Lange hatte sie suchen müssen in Adoran, um den Postkasten von ihrem neuen Gewissen zu finden. Nunmehr Täglich suchte sie ihn auf und warf ihm einige Dinge hinein, als Zeichen das er sie Wahrnimmt.
Wollte sie ihm doch zeigen das sie sich tatsächlich bessern will. Weg von dem Zwang, weg von den Gedanken anderen Leid zu zu fügen.
Doch konnte sie sich nicht auf Schriftlichem Wege mitteilen und so blieb ihr nur dieser Weg, so dachte sie. Ein Mann zu dem sie aufschauen konnte, der ihr so viele Wege im Leben aufzeigte.