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Wühlertagebuch des Belgrom Donnerfaust

Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 15:25
von Gast
Für Belgrom war es bisher ein normaler Tag gewesen an welchem er einige Geschäfte im Sippenhaus der Donnerfäuste machte. Er war gerade mit einem Kunden beschäftigt, als die Tür aufschwang und sich somit sein weiterer Werdegang schlagartig ändern sollte.

Durch die Tür traten der Graik Dar Baznuk Donnerfaust und der Gotteskrieger und Kal Khazad Daz Getwergelyn. Während nun Baznuk den Kunden übernahm, näherte sich der Kal Khazad Belgrom und begann diesen eingehend zu mustern und zu studieren. Zu Belgroms Verwunderung wurde er kurz darauf über sein Bestreben zur Aufnahme in der Kal-Khaz-Graik befragt und ob er sich sicher sei was dies betrifft...

Wenige Minuten später fanden der Kal Khazad und Belgrom sich dann im alten und prächtigen Thronsaal der Stadt wieder, wo Belgrom unter den strengen Blicken der Königswache genauestens beobachtet und gemustert wurde. In dieser prachtvollen Halle wurde das heilige Herz des Berges aufbewahrt und geschützt durch die Schlachtenwühler, welche dieses mit ihrem Leben verteidigten.
Unter den strengen Blicken wurde er näher an den steinernen Thron zum Kal Khazad hingebeten, wo er sich mit einem Fuß auf der ersten Stufe der Treppe, welcher seinen ersten Schritt Richtung Mitglied der Kal-Khaz-Graik bedeutet, hinkniete und demütig seinen Kopf senkte um Cirmias, dem Herzen des Berges, der Königsgarde und dem Kal Khazad seine Ehrerbietung zu zeigen.

Nun wurde Belgrom ehrfürchtig der heilige Schwur, sein Leben dem Bund der Kal-Khaz-Graik, Cirmias und dem Herzen des Berges zu widmen und den damit verbundenen Regeln und Sitten abgenommen. Er schwor auf ein Leben in Aksese und Demut gegenüber Cirmias und würde das Herz des Berges, den Götterberg selbst und einen jeden Kaluren mit seinem Leben beschützen. Dieser Schwur machte ihn nun bereit das Zeichen des Rhukum zu empfangen.

Bevor dies jedoch geschah erhellte die prächtige Rüstung des Kal Khazads den gesamten Raum in gleißendem Licht und vom Alter des Kaluren war nichts mehr zu erkennen. Die Runen der Rüstung erfüllten den gesamten Raum mit einer machtvollen und stärkenden Aura, welche eindeutig die Macht des Kal Khazads bewiesen.

Durch einige Runenmarkierungen des Kal Khazads, welche seine Haut hart und widerstandsfähig wie Stein werden ließen, geschützt legte ihm dieser nun eine heilige Artefaktaxt auf den Schädel, wodurch in blauen Flämmchen langsam sein Haupthaar in den Flammen der Axt verschmorte und seine Kopfhaut freigelegt wurde. Ohne zu zögern begann dann der Kal Khazad ihm sorgsam mit einem seiner geheiligten Dornenhandschuhe eine Rune in die Haut zu ritzen, sie kurz segnete und anschließend mit den Flammen der Axt zu versiegeln. Die leuchtende Rune auf seiner Stirn war nun das Zeichen, dass er als Rhukum auserwählt und somit er als Anwärter der Gotteskrieger akzeptiert worden war.
Nun begann die Tages- und Nachtgleitze für Belgrom, laut welcher kein Haarwuchs sich zeigen sollte, bis es ihm durch den heiligen Geheimbund gewährt werden würde. Ansonsten wäre er von Cirmias selbst als Unwürdig erachtet worden und würde den Rang des Rhukum verlieren.

Damit war die heilige Initiation als Rhukum der Gotteskrieger vollzogen worden.

Im Anschluss an diesen heiligen Akt erteilte der Khaz Skilam Daz Getwergelyn Belgrom seine erste Aufgabe, welche vorsah, dass er dem Volke der Kaluren die heilige Aufnahme als Rhukum verkünden sollte.

Verfasst: Sonntag 26. Juli 2015, 10:54
von Gast
Einige Tage waren nun vergangen seit der Vergabe des heiligen Mals eines Rhukum an Belgrom durch den Khaz Skilam. Und in dieser Zeit war er keineswegs Untätig gewesen. Kurz nach seiner Ernennung hatte Belgrom bereits erste Aufträge von seinem zweiten Ausbilder dem Skilam und Kal Dar Laz Getwergelyn erhalten.

Zum einen war es seine Aufgabe geworden das Wüstenvolk der Menekaner bei ihrem Unterfangen, die Grenzmauer der Rahaler einzureißen, zu unterstützen. Dazu reiste er als vom Kal Dar ausgewählter Geode zu ihnen mit einer kleinen Gefolgschaft und zusammen mit dem Emil der Menekaner wurde die Mauer auf Schwachstellen und Unregelmäßigkeiten untersucht.
Nach diesem ersten Treffen und einem Zwischenbericht an den Skilam, wurde daraufhin die Aufgabe ausgeweitet, die Türme um jeden Preis zu fall zu bringen.
Dafür standen ihm alle Mittel zur Verfügung.

Als dann der Angriff erfolgte, unterstützten Belgrom, der Graik Dar Baznuk und eine Abordnung der Graik und der Khazad Khôt den Angriff und trugen zum Abriss der Befestigungen bei, welcher durch einen Vulkanausbruch, starkem Schwefelqualm und starken Erdbeben erschwert wurde.

Nur durch die Standfestigkeit der Zwerge wurde das Unterfangen ohne Unterbrechungen weitergeführt, bis sich eine weitere Begebenheit einmischte.
Durch eine Eruption des Bodens, womöglich durch Alatar herbeigeführt, kamen etliche Feuerwesen zum Vorschein, welche durch die Krieger der Bundvölker schnell niedergeschlagen wurden. Dies führte letztendlich zum zeitweiligen Sieg und zur Zerstörung der Befestigungen. Was zu ausgelassenen Feiern führte und Belgrom die Verantwortung einer solchen Operation zeigte und lehrte.

Sein zweiter Auftrag war es die Handelskammer der Khaz-Aduir bei einem kulturellen Vorhaben zur Errichtung eines Amtes für Kommerz und Handel zu unterstützen. Dafür wurden ihm besondere Befugnisse von der Graik verliehen, um bis zum Umbau des HKA-Gebäudes eine temporäre Lösung für das Amt in der Festung Dûm Ďûn zu ermöglichen.

Durch diesen Auftrag wurde Belgrom gewahr, wie dem Allgemeinwohl zu helfen sei und sollte ihm die Wahrung und Kenntnis des rechten Maßes lehren.

Weitere Aufträge sollten schon bald folgen.

Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 19:50
von Gast
Im Eiltempo wuselte Belgrom durch seine Steinhütte, welche bisher nur dürftig eingerichtet war und suchte allerlei Gegenstände zusammen. Flaschen, Bierkrüge, Rüstungsteile, mehr Bierkrüge, einen Reisemantel für Zwerge, und nochmals Bierkrüge flogen auf einen immer größer werdenden Haufen.
Doch als der mittlerweile verstaubte und in nur einige Rüstungsteile gekleidete Rhukum den Berg aus Gegenständen betrachtete, so konnte er nur bedrückt und aufgeregt die Rune auf seiner Glatze kratzen, ehe er sich weiter auf die Suche nach Gegenständen für die morgige Aktion machte.

Es war eine Expedition geplant in die mittlerweile schwarz gebrannten Gebiete um den neulich ausgebrochenen Düstersee'er Vulkan, wo sich ein neues VVolk herumtreiben soll laut einiger Gerüchte und Hörensagen.
Es war eine Diplomatische Reise der Diplomandlin Darogan welche von einigen Graik der Bergwache begleitet werden sollte und der Rhukum war vermutlich einer von ihnen.

Ziel war es vermutlich Informationen über diese von ihm gern Lavafratzen genannten Wesen zu erhalten und auch Belgrom war neugierig wenn auch sehr skeptisch, denn diese Lavaleute könnten ebenfalls auch ein Problem für den Berg werden. Daher würde auch der Rhukum bei der Expedition die Augen für mögliche Schwächen der Lavakerle offen halten und bei Bedarf an die Graikführung weitergeben.

Mittlerweile hatte der kleine, runde Zwerg seine Rüstung komplett zusammengesucht und nun folgten seine Äxte und Hämmer dem Reisegepäck, welches zu Großen Teilen aus Bier und Fleisch bestand.

Gegen Abend war Belgrom dann soweit, er hatte soweit alles an Utensilien für die Reise gepackt und war bereit für fast alles. Nur seinen Steinbeißer Torrok musste er mal wieder suchen und füttern. Dieser hatte bestimmt wieder einige von den Steinen im Fundament des Sippenhauses gefuttert oder bestimmt wieder ein mit Kieselstaub bedecktes Hemd von Baznuk zerrissen und verspeist... Immer dieser Steinbeisser...

Verfasst: Samstag 8. August 2015, 21:40
von Gast
Erschöpft ließ sich Belgrom auf einen gepolsterten Steinstuhl in seinem Hause fallen, nachdem er von einem harten Übungstag wieder in Nilzadan angekommen war. Er hatte den Tag über mit dem Graik Dar ordentlich seine Ausdauer, Kraft und sein Geschick bis auf Äußerste trainiert.

Begonnen hatte alles noch harmlos mit einigen Wachgängen durch die Klamm und durch den Unheilsberg wobei sie spielend leicht jegliches Geviech beiseite räumten und so erfolgreich ihre Wachaufgaben erledigten.
Dann begann jedoch das wahre Training mit dem Graik Dar erst...

Um seine Ausdauer zu trainieren band der Graik Dar jeweils 20 Chirmitsteine an jedes Körperteil des jungen Rhukum und ließ diesen etliche Male über jegliche Wehranlagen der Frostklamm und von Nilzadan marschieren, was diesen einige Male auch gelang ehe er vom Graik Dar zur nächsten Übung verfrachtet wurde.

Als nächstes folgte das Krafttraining. Dazu führte Baznuk den Rhukum in die Steinbeisserhöhlen der Graik, wo er prompt damit beauftragt wurde den Beissern ihr Futter zu entwenden, was in einer riesigen Rangelei mit etlichenden kräftigen Käfer endete und ihm einige Käferbisse und Kratzer durch die Zangen und Beine der Käfer bescherte. Nachdem er dann das Futter entfernt hatte musste er es den Beissern noch zurückbringen ehe es weiter zue nächsten Übung ging.

Die letzte Übung für den Tag war es das Geschick des Rhukum zu trainieren. Dafür band der gnadenlose Sklaventreiber dem Rhukum jeweils einen Stein an jeden Arm und begann dann diesen mit etlichen Äxten und Hämmern jeglicher Art zu bewerfen. Diesen sollte Belgrom ausweichen, wenn er nicht ein Körperteil oder gar seinein Bart verlieren wollte.

Einige Schnittwunden und Stunden später waren dem Graik Dar die Waffen ausgegangen und Belgrom wurde entlassen.

Das letzte was Belgrom an diesem Tag tat war es seinen stolzen Frostbeisser Torrok und die anderen Abkömmlinge der Sippenbeisser zu versorgen, ehe er sich zur Ruhe begab und sich innerlich auf die nächste Übung des teuflischen Baznuk Graik Dar Donnerfaust bereits einstellte.

Verfasst: Samstag 8. August 2015, 22:54
von Baznuk Donnerfaust
Die Ernennung zum Wühlerknappen war für alle aus der Sippe eine wahre Freude, keiner hatte damit gerechnet und doch hat Ihn der Kal Khazad als würdig empfunden. Eine Ehre die auch Verpflichtungen mit sich brachte.
Belgrom trägt den Berg und jeden seiner Brüder, egal aus welcher Sippe im Herzen. Ungebrochen sein Wille unter dem Kal Khazad zu bestehen. Doch ebenso wie Ihm ist auch jedem anderen bewusst aus der Sippe das ein versagen nicht nur den Ruf der Sippe schädigt sondern auch ein Makel auf der Entscheidung des Kal Khazad hinterlässt. Beides Umstände die es um jeden Preis zu verhindern galt.
Belgrom war Baznuk in den Kampffertigkeiten bereits weit überlegen, dort konnte er Ihm zur Zeit nichts bieten. Doch die Gesamtverfassung des Donnerfaustchen Biervernichter konnte er angehen,.
Regelmässig hatte Baznuk undankbare und harte Einheiten für Belgrom. Ihn bestmöglich auf das vorzubereiten was noch auf Ihn zukam.
Stärke, Ausdauer und Geschicklichkeit waren die Punkte die er gezielt mit Belgrom trainierte.

Verfasst: Freitag 14. August 2015, 15:51
von Gast
Viele Übungen hatten der Graik Dar Baznuk und Belgrom nun bereits hinter sich gebracht, wobei der Graik Dar nach und nach immer heimtückischere und teuflischere Übungen ersann, um den Rhukum ordentlich zu trainieren.

Nachdem dieser sich allerdings langsam an die irrsinnigen Übungen des Graik Dar gewohnt hatte, hatte dieser für Belgrom nach etlichen Tagen ausnahmsweise eine Überraschung für ihn anstatt einer Übung.
Voller Aufregung folgte der Rhukum dem Graik Dar und auch Artefaktwächter der Donnerfäuste in den Keller des Sippenhauses, wo er Belgrom zur Beschäftigung mit dem Bierpool alleine ließ und selbst in einer der hintersten Ecken verschwand.

Nach viel Gerumpel im Keller kam der Artefaktwächter schließlich mit einer Alten und verstaubt wirkenden glanzlosen Axt in den Händen zurück welche er grinsend an Belgrom überreichte.
Die Axt selbst schien aus mit Pyrian gemischtem Mithrill zu bestehen und besaß einige Verzierungen im Axtblatt.

Am auffälligsten war jedoch bei weitem auf der einen Seite der Axt ein eingravierter Bierkrug mit einem Pilz darin. Auf der anderen Seite der Axt war das Schneidblatt mit einigen Dornen versehen, welche bei Bedarf in die Rüstung der Feinde geschlagen werden konnten, wie Belgrom mutmaßte. Am Stiel der Axt hingegen war eine kleine Gravur welche lediglich sagte: "Biervernichter".

Als dieses Meisterstück nun vom Graik Dar in die Hände des Rhukum gelegt wurde, begann die gesamte Axt in einem feurigen Schein zu glänzen, was ihn somit als würdig zeigte.

Mit einem Grinsen wurde daraufhin bei den Langbeinern im Norden, den Thyren, der späte Abend verbracht und es wurde kräftig mit Bier, Met und Fleischbällchen gefeiert.

Verfasst: Sonntag 23. August 2015, 21:30
von Daz Getwergelyn
*Eine behauene Steintafel ergeht an den Rhukum Belgrom Donnerfaust:*


Begleitschutzaufgabe erfüllt

Des mächtigen Cirmias Segen, Rhukum!

Deine letzte Aufgabe war es, die Diplomandin, Darogan die Graufelsin, in das Feuerreich der ziegenhörnigen Lavakerle zu begleiten, die sich selbst "Volk der Bro" nennen. Sie mit Deinem Leben zu schützen und heil in den geweihten Berg zurückzubringen, war Deine fromme Pflicht, die Dir von Deinen Ausbildern auferlegt wurde.

Wie mir berichtet wird, hast Du Deine Aufgabe mit Bra­vour gemeistert.

Ein Rhukum dient nie der Belohnung wegen. Und doch wird Dir für Deine Leistung eine Ehre zuteil. Halte Ausschau nach einer offiziellen Verkündigung beim Hauptquartier der Khaz-Graik, um sie zu erfahren.

Ruhm und Ehre den Wächtern der Berge!
Ruhm und Ehre den Kal Khaz-Graik!


*Daunter prangt das Wühlerwappen des Kal Khazads:*
[img]http://s28.postimg.org/f03he9oml/khaz_graik.png[/img]

Verfasst: Samstag 5. September 2015, 18:29
von Gast
Immer wieder zogen der Rhukum Belgrom sowie einige Mitglieder seiner Sippe los um das Können des Rhukum zu testen und gegebenenfalls zu verbessern. Dabei wurde kein Höhlensystem und kein Monster von der Sippe ausgelassen, von den Eishöhlen unter der Schattenklamm bis hin zu den frostigen Grotten oder den Ruinen von Varuna wurde alles von ihnen aufgesucht. Immer wieder zeigte der Rhukum dabei sein Können und erschlug zahlreiche Kreaturen des Alatar. Sein Können hatte demnach fast einen Höhepunkt erreicht und dennoch würde er nicht aufgeben sein Bestes zu geben und den Berg als zukünftiges Mitglied der Elitegarde zu schützen und zu verteidigen.

Verfasst: Samstag 26. September 2015, 22:43
von Gast
Viel Zeit verbrachte der Rhukum in letzter Zeit dem Kampfe zusammen mit seiner Sippe gegen die Ungetüme des Unheilsberges. Doch soviel sie auch erschlugen immer neue Gestalten zeigten sich und kämpften gegen die Kaluren.
Doch nicht nur dem Kampf widmete der Rhukum sich, denn auch viele Stunden oder sogar Tage verbrachte er in den Minenstollen Nilzadans, wo er nach dem heiligen Erz des Bergvaters suchte oder aber Höhlenpilze für die Trankmischer zusammenscharrte. Natürlich unterzog er die meisten Pilze einer Kostprobe, was immer wieder zu Halluzinationen und somit auch Irrwegen durch die Stollen führte. Doch letztlich fand er immer zurück in das Sippenhaus der Donnerfäuste, wo er immer genüsslich die produzierten Biere von Nurin und Grimm vernichtete.

Verfasst: Samstag 3. Oktober 2015, 01:14
von Gast
Ein weiterer Erfolgreicher Tag war für den Rhukum mit einem ausgiebigen Bierbad im Sippenkeller mit den anderen zu Ende gegangen. Es wurden Dart geworfen, Prügeleien veranstalten und etliche Biere und andere Säfte verspeist.

Einige Stunden zuvor hatte der Rhukum von seinem Khaz Skilam die ehrenvolle Aufgabe erhalten, seine taktischen Fähigkeiten im Kampf zu trainieren, weswegen sich Belgrom an den Graik Dar Baznuk gewandt hatte um von diesem unterrichtet zu werden.

Allerdings setzte dieser eher auf Praxis statt auf Theorie, weswegen er den Rhukum kurzerhand nach einer kurzeinweisung in die Schattenklamm und die dahinter liegenden Eishöhlen mitnahm, um an den langsamen Eisriesen und Kaltwasserlurchen die verschiedensten Kampftechniken zu zeigen.

Eine effektive Möglichkeit, um dem Feind dabei zu schaden, war es den Feind nicht nur mit der Axt, sondern auch, so es sich ergiebt, mit dem Schild zu bearbeiten, da ein Hieb mit dem Schild den Feind ins straucheln bringen konnte. Ein kräftiger Hieb mit der Schildkante hingegen war oftmals in der Lage ganze Knochen zum bersten zu bringen und damit Feinde effektiv zu verkrüppeln, was vom Graik Dar ohne zu zucken an einer Harpie demonstriert wurde.
Die nächste taktische Weisheit des Baznuk war es, gezielt bestimmt Körperteile von Monstern zu attackieren und sie so zu schwächen oder gar ganz zu Fall zu bringen. Ein solcher Angriff war es gezielt die Kniekehlen des Gegners von der Seite zu durchtrennen, wodurch ihm das weitere stehen mindestens erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Der letzte Ratschlag des Graik Dar war es immer in Bewegung zu bleiben und so möglichst immer bereit zu sein ankommenden Schlägen ausweichen zu können um dann schnell mit Waffe oder Schild einen vernichtenden Schlag ausführen zu können.
Zu guter letzt lehrte sein Ausbilder ihm noch in Boinwijk, wie wichtig es war erst die Fernkämpfer auszuschalten und sich dann den nahkämpfern zu widmen, da die Fernkämpfe mit einem gezielten Pfeil, welcher am Schild vorbeiging, einen Kampf komplett verändern und entscheiden konnten. Die Nahkämpfer hingegen könnte man mit der kalurischen Disziplin im Kampfe und einigen gezielten Axthieben sogut wie immer leicht erledigen.

Nach dieser erfolgreichen Lehrstunde, vergnügte die Sippe sich im Sippenhaus und im Keller... Aber dies ist bereits eine andere Geschichte, welche nach zahlreichen Bieren nur noch schwammig in Belgroms Erinnerungen herumgeisterte...

Verfasst: Sonntag 4. Oktober 2015, 18:54
von Daz Getwergelyn
*Eine kunstvoll verzierte Steintafel wird dem Rhukum Belgrom Donnerfaust überbracht:*


Taktisches Vorgehen im Kampfe

Des mächtigen Cirmias Segen, Rhukum!

Wie mir im geheimen Quartier der Graikführung berichtet wurde, hast Du Deine Lektion "Taktisches Vorgehen im Kampfe" mit Bravour gemeistert.

  • Wie Du weißt, hat ein Wühler niemals Belohnung für die Erfüllung seiner Pflicht zu erwarten. Und doch wird Dir für Deine Leistung Ehre zuteil:

    Du erwirbst das Recht, einen steinhart frisierten Haarkamm zu tragen. Damit endet die Zeit der zornigen Skalplocke und damit die Prüfungen des Wühlerzornes. Es beginnt die Zeit des unnachgiebig geradlinigen Haarkammes und der eisernen Wühlerdisziplin in jeder Wetterlage.


Ruhm und Ehre den Wächtern der Berge!
Ruhm und Ehre den Kal Khaz-Graik!


*Daunter prangt das Wühlerwappen des Kal Khazads:*
[img]http://s28.postimg.org/f03he9oml/khaz_graik.png[/img]

Verfasst: Samstag 7. November 2015, 22:31
von Gast
Mit vollem Eifer folgte der Rhukum dem Graik Dar und Ohrex Alaric Donnerfaust zurück zum Sippenhaus, wo er sich ins Bierbad der Sippe begab und sich erstmal ausgiebig entspannte.

Der Rhukum Belgrom war zuvor etliche Stunden zuvor mit dem Ohrex auf einer Expedition durch die Höhlensysteme des Götterberges und durch den Unheilsberg gezogen und hatte mit diesem jegliche Höhlenabschnitte kartographiert und auf kleinen Steintafeln festgehalten. Am Markantesten waren dabei die Höhle mit dem Eingang zur Mine Berchgards, welche im Notfall verteidigt werden musste und die Höhlen des Unheilsberges.

Bei den Höhlen zur Stadt Berchgard wurden einige Verteidigungsmöglichkeiten für den Notfall besprochen. Besonders die Platzierung von schweren Waffen und das mögliche Absprengen von Stalagtiten zur Verteidigung oder zur Versperrung waren dabei Hauptthemen.

Bei der Anschließenden Kartographierung des Unheilsberges wurde das Höhlensystem in mehrere Abschnitte unterteilt.
Im ersten Bereich gleich beim Höhleneingang stellten der Rhukum und der Ohrex eine sehr enge und verschlungene Umgebung fest, welche von Ruinen aus alten Zeiten, eventuell alte Zwergenaussenposten, geprägt ist und von vielerlei Banditen und einem nicht aufzuhörenden Strom aus Fledermäusen besteht.

Ähnlich verwinkelt ist der zweite Abschnitt des Höhlensystems, welcher an den ersten anschließt und mehrere Kammern mit Zweiköpfigen Riesen und Federfrauen, sowie etliche kleine Hüpferling, stinkende Trolle und sogar dreckige Orkse beinhaltet. Durch diese verwinkelten und engen Gänge ist es möglich vielerlei Wege zum Ziel zu finden oder diese leicht mit Fallen zu versehen und so Hinterhalte und Blockaden gegen Feinde zu errichten, welche in so engem Gelände von vornherein der Kampfkunst der Khaz-Aduir unterlegen sind.

Der dritte Bereich des Unheilsberges bildet der Süden des Höhlenkomplexes, in welchem ein riesieger Hort von Ogern gelegen ist, welche mit ihrem Anführer eine Gefahr für jeden Nicht-Khaz-Aduir darstellen und dies auch mit einigen Warnmarkierungen in Form von abgeknabberten Skeletten beweisen. Durch diese Gefahr können auch aus dem Süden Angriffe leicht abgewehrt werden, da diese zuvor an den Ogern eine vielzahl an Kämpfern verlieren werden und im Nachhinein durch andere Gefahren des Berges vernichtet werden würden. In diesem Bereich liegt dazukommend noch ein Zugang zu einem Spinnenverseuchten Untergeschoss welches ebenfalls eine natürliche Gefahr für jedes Langbein darstellt.

Der letzte Abschnitt der Höhle stellt eine letzte große Höhle dar, welche in einem Kampfesfall nach einer Säuberung leicht verteidigt werden kann durch gezielte Nutzung von Fallen und der so erfolgenden Leitung des Feindes durch bestimmte Gebiete. Diese Höhle ist allerdings nor so leicht zu säubern, da sie ein beliebter Fressplatz von kräftigen Titanen zu sein scheint, welche dort einen riesigen Bottich mit kochenden Leibern aufgestellt haben und dort Futter verteilen wie auf einem Beisserfressgelage! Doch nach einigen Axtschwingern sind auch diese Titanen nur noch leckeres Futter für unsere Steinbeisser. In dieser großen Höhle muss man allerdings die Tatsache besenken, dass es nur einen Ein- und Ausgang gibt, was einen optimalen Punkt für Hinterhalte oder Einkesselungen darstellt, ihn allerdings auch leicht zu Verteidigen macht.

Damit wäre die Kartographierung des Unheilsberges abgeschlossen und der Lehrpunkt der Beschaffenheit des Höhlensystems absolviert.
Mit dem Ende dieser Expedition began sich der Rhukum ins Bierbad und rollte sich anschließend hinter das Bierfass der Sippe, welches er heimlich angezapft hatte und für einen stetem Bedarf sorgte.

Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 08:48
von Gast
*höchstzufrieden war er an diesem Abend mit dem Rhukum nachdem die Exkursion über die Kartographierung des Unheilsberges und des Stollenzugangs von Berchgard aus abgeschlossen war.

Belgrom hatte verstanden, was es bedeutet taktisch zu denken, er brachte gute Einwände, stellte allerlei Fragen und half bei der rundum Erneuerung der Höhlenpopulation mit.

Dem Ohrex war vor allem wichtig dem Rhukum zu verstehen zu geben, dass eine vermeintlich aussichtslose Kampfsituation oftmals zugunsten der benachteiligten Seite entschieden werden kann, würde man sich die Umgebung und die natürliche Beschaffenheit des Schlachtfelds zugunsten machen.

Die engen Gänge mit ihren Abzweigungen wie sie im Herzen des Unheilsberges vorzufinden waren sind beispielhaft für ein solches Manöver, die Überzahl möglicher Invasoren wäre bedeutungslos, da sie zum Zweikampf gezwungen wären, Mann gegen Mann mit den Khaz-Aduir, ebenso schnell wie jeder andere erkannte der Rhukum das solch eine Situation ein klarer Vorteil für die Unseren sein würde, wie wir doch im Zweikampf und generell in allem anderen dominieren.

Zudem bevorteilt durch die überlegene Sehkraft in dunkleren Gefilden könnte man quasi dabei zusehen wie sich mögliche Feinde gegenseitig abschlachten.

Die letzten Etappen des praxisbegleiteten Seminars führten uns in das Ogerabteil und schlussendlich zu den Titanen. Strategisch wichtige Kammern, durch gezielte Manöver könnte man die Feinde dort hinein locken und die Zugänge dann verschütten, die Bestien würden gewiss den Rest erledigen.

Die Aufräumarbeit entfällt in beiden Fällen, so wurde dem Rhukum die Schlackegrube und der riesige Dampfkessel gezeigt, beide vollends auf die Zersetzung von organischen Lebewesen ausgelegt.

Ein ruhmreicher Tag.*



Verfasst: Freitag 13. November 2015, 11:07
von Gast
Mit hoch erhobenem Haupte saß der Rhukum mit seinen Brüdern Grindol aus der Donnerfaust Sippe und Molibur aus dem Graufelse Haufe am Ende des Rats Tisches und alle drei hörten der Anklage des Graik Dar Baznuks gegen die Langbeinerin Analope Reus gespannt zu. Das Volk der Khaz-Aduir mit Vorsitz von Paz Ithem Dar Getwergelyn war ebenfalls anwesend sowie auch Kaz Getwergelyn als Wache des Ratssaals. Die Langbeinerin hatte die Ehre der Sippe Donnerfaust durch Volksverhetzung und Unruhestiftung verletzt und einen Freund der Sippe der Narretei bezichtigt, woraufhin diese Festgenommen und vor das Sippengericht gebracht wurde.

Der erste Punkt, die Verletzung der Sippenehre durch Volksverhetzung und Unruhestiftung, hervorgebracht durch den Graik Dar, wurde schnell abgehandelt. Zwar wurde die Verhandlung und damit die Tradition und die Souveränität der Sippe zwischendurch von einigen Langbeinern gestört, für welche die Angeklagte Analope die Verantwortung übernehmen wollte, doch wurde nach einigem Aufbegehrem des Volkes, welches durch starke Führung beruhigt wurde, ein gerechtes Urteil, fast das Höchstmaß, gefällt.
Die Angeklagte würde das Haupthaar durch eine Kalurische Axt entfernt bekommen und müsste mit diesem Zeichen der Reue und des eventuellen Neuanfangs mindestens 3 Tage verweilen.

Der zweite Anklagepunkt, die Beleidigung eines verdienten Sippenfreundes wurde allerdings fallengelassen vom Ankläger.

Daraufhin wurde das Urteil der Haupthaarentfernung durch Kaz Getwergelyn makellos ausgeführt, ohne den Kopf von Analope auch nur irgendwie zu verletzen.
Das Volk und die Sippe wurden durch jedes vergossene Haar besänftigt und auch die Ehre war wieder hergestellt worden durch diese Verhandlung.

Für den Rhukum war dieser Verhandlungsvorsitz für die Sippe eine weitere wertvolle Erfahrung gewesen, welche ihm das makellose und bestens funktionierende Rechtssystem des Kalurischen Großreiches näher gebracht hatte und ihn in die Tiefen der Gesetze eingeweiht hat.

Verfasst: Dienstag 24. November 2015, 19:32
von Laz
*eine Horde von nach allem schnappenden und klackenden Beissern, umringen den Beisserführer als dieser mit einer für den Rhukum bestimmten Tafel an das Kloster ankommt.*



Ruhm und Ehre Rhukum Träger des steinhart friesierten Haarkamms!



wir, der Khaz Skilam und Skilam, haben beschlossen das dar während deines Außeneinsatzes ein Kriegstagebuch führen wirst.
Es dient dar Einblick in das wühlerische Bürokratenwesen zu erlangen und auch deine scharfe Sicht in Worte zu fassen.


Das Tagebuch ist ohne Aufforderung nach Beendigung des Einsatzes, an die Graikführung zu übergeben.
Die Aufgabe entbindet dar nor die Flamme des Berges weiterhin erstrahlen zu lassen, auf das sie ewig strahlen wird!




Ruhm und Ehre den Wächtern der Berge!
Ruhm und Ehre den Kal Khaz-Graik!





*darunter prangt das grünliche Grollzacksiegel des Kal Dar*