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Es war einmal

Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 14:21
von Gast
Lange hatte er gesucht.
Zu lange war es her das er Knappe war, der Garde beigetreten, sie wieder verlassen hatte, um nach etwas zu suchen das er verloren hatte.
Seine Geliebte, seine Freunde, eine neue Zukunft.

Selbst seine Familie hatte sich von ihm abgewandt.
Das einzige was ihm geblieben war, war sein fester Glaube und sein Schwert.
Eine Alte Rüstung die er in Zahlung gegeben hatte und einige Münzen.
Was war nur aus ihm geworden.
All das nur für eine verlorene Liebe ?
War er wirklich so dumm... so verletzbar geworden? Hatte Alathar ihn schon fest im Griff?
Die Münzen die er hatte würden nicht reichen um seine Rüstung aus zu lösen. Dennoch versuchte er es, doch der Mann in Bajard, der die silberne Rüstung schon vor ihm ausgebreitet hatte, lachte nur als er den Betrag sah.
Schon wollte er diese wieder fort packen, als Artec schon danach gegriffen hatte.
Der bullige Mann kam zwar noch um den Tisch herum, doch Artec hatte nichts von seiner Kampferfahrung verloren.
Mit ein zwei Schlägen hatte er den Mann gestoppt und machte sich dann, die Rüstung an der Hand, wieder hinaus aus Bajard.

Ein letztes Mal noch wollte er sehen wie weit er sich noch selber vertrauen konnte, obwohl dieser Anfang jetzt nicht gerade der Beste war um wieder vollends zurück zu Temora zu gelangen
Vielleicht konnte er ja dann doch wieder zurück zum Regiment.
So ausgerüstet reiste er zum Unheilsberg wo er sich rüstete.
Schon lange passte er nicht mehr ganz in seine Rüstung. Er hatte abgenommen und war längst nicht mehr so trainiert wie früher.

Gerüstet und mit seinem Schwert in der Hand betrat er die Höhle.
Er kam auch erstaunlich gut durch, bis er zu den Zyklopen kam.
Ihren Schlägen hatte er nichts mehr entgegen zu setzen.
Schlag auf Schlag prasselte auf ihn nieder, die er noch versuchte mit dem Schild auf zu fangen, dann jedoch kam noch ein weiterer hinzu.
Das Schild zerbrach.
Artec wurde niedergeschlagen und während er noch zu Boden glitt ereilten ihn viele weitere Schläge, die der junge Mann schon gar nicht mehr bemerkte.
Er war längst erlöst, und auf dem Weg zu Temora.
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