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Tleine Pfoten, drose Stapfen, dass is mansma swer...

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2015, 11:22
von Phreya Crain
*Könnte sie bereits schreiben, würde ihr Nachtebuch (des Tags findet man bei allem Spiel doch keine Zeit
zum Niederschreiben) in etwa so gefüllt sein….Bis sie das kann malt sie hinein oder erzählt es dem Buch einfach*



Alata drüse liebes Buch!

Is sein Rea Train, Tind von Ahad Tupa Train und Sneidameistarin Noma Train ausadem Swesta
von undlaublisse Assi. Tupa, Noma, Assi und is wohne in Düsesee bei Sted von die Fisser. Wir habe söne Haus
mit Darten wo wohne Tiere von Assi und meine Wufflwolf. Wir haben sodar droses Apfelbaum da, mit Leita
bis in Trone. Aba is noch nis tann alleine hochtlettern, darum noch nis weis was oben drauf sein. Bald aba bestimmt!

Am liebsten tu is spiele mit Swert was hat demacht Didion. Is sehr dros und swer aba macht tleine Arme start
für späta. Haben betommen ristide Messa von Alles. Alles is daaaanz toll, aber Messa sein teine Spielzeud und
erst
muss lernt Snitze eidenes Holzsswert, dann darf lernt tämpfen damit,
dass habe desadt Tlerita Fenia als eine Aufdabe von *zählt an den Fingern nochmal nach* drei!
Andere Aufdaben sind
lerne Mesitieren, das sein sowas wie traumen ohne
slafe. Is wird aba doch imma müde wenn Aude zu und teina helft bei Metussier-Reise.
Letzte Aufdabe von Alatadienarin Fenia is
flanzen Baum un aufpasse drauf.
Lanne hat nis verstandet is warum das machen. Bis vor paar Tade.


Madista Altan tam mit eine Mädsen das sah danz trank und trauris aus. Heiste auch Rea! Wollte nis
nassen Lutsers, nis spiele mit mis, nis rede mit mis. Alles weil hatte so Weh nach ihre eidene Nomama.
Is dann einfach eindeslaft in Arme von meine Noma, weil wollte tutten ob tann finden Familie bei Alata auf Burd.
Noma und is haben dann jedes Abend debetet, dass tann finden da und *murmelt nur noch zu ihrem Buch*
das Tupa nis da sein.

Is so viel passiert zwissedurs. Ware bei Rita Wolfeise und seine Frau Fann zu Besuch. Die haben
bissen aufdepasst weil alle mussen aufpassen diese Woches. Arme Tinda von Alata sind dlaub is auch trant. Drose
saden sein anders aba nis wirtlis ertlären zu mis warum alle wed sein und vorher waren böse. Is mad die nämlis.
Tennen son Irrrr der beidebrindt hat saden ‚Rrrrrrr‘ und die Jettse wo hat detrofft bei Bibitet. Aba
lanne nis deseht. Muss auch sreibe Brief! *malt sich eine Notiz ins Buch*

Vor paar Tade wollte mache Ausflud mit Onnel Lala-mach Ben, dabei detrofft Noma und Zauba-Onnel
Zion. Noma hatte tleines Tästsen bei mit Asse von anderes Rea Mädsen und is war bissen trauris weil hatte
dehofft sein bei Alata in Nillasur Burd. Noma hat desadt wir erst müsse bete bei Srein oda Tempel mit Asse, dann
tann finde Wed dahin.


Liebes Nachtebuch, das war danz besonderes beten.

War ja vorher son oft in Düsesee Tempel, war auch immer dutes Defühl. Oder das wo hat debetet in droße Haus
von Alata in Rahal, da hat droßer Pantha Rea stärta demacht und snella und slauer und söner und älta und
mehrwissenner und sowieso viel bessa, weil war brav sadt Tlerita. Das auch war toll, von da weis danz bestimmt,
dass droser Pantha mad Rea wie Rea mad ihn.
Is weiss auch nis immer darf bitte saden, wenn nis was dafür tu. Darum immer will helfen wenn tann tun. So
wollte auch helft bei zeiden anderes Rea Wed in Alataburd.

Hab Alata desadt, dass is anderes Mädsen tann versteht. Will bei ihres Tupapa und Nomama sein, die bestimmt
haben tapfa detämpft für Pantha und seine Dienas, so wie is will das meine Tupa wieda is bei uns. Hab dafür
versprocht das will weiter helft anders Mensen die suchen ihres Wed zu dir. Ob zu seines Burd oder zu seine
Dieners.

Und dann!

*nun baut sie sich stolz vor dem Buch auf, selbst Enomis dürfte oben gehört haben dass ihre Kleinste im
Keller mit ihrem Buch spricht*


Droße Pantha von Srein hat mis dezwintert! So ristis mit leustendes Aude!

Is war dann daaanz sisser das anderes Rea hat defundet ihres Tupapa und Nomama in Burd, weil Pantha
dezeidt hat das mis dehört hat.
Wollte dante saden und hab destreiselt Fote von drose Tatze, ristis hat detribbelt in Finners! Hab dem Pantha
deledt Apfel in Sale für Opfers, auch wenn Tatzen lieber mad Fleis, wollte deben was drade selber wollte, weil
hatte Hunner.

Jetz weis is wo Baum muss flanzen. In Nähe von Srein bei Drab von anderes Rea. Will fleden und diessen
wenn trotten is und von jedes Mal wenn deht Sammeln und flütten Früste, eines Opfern für Alata, damit teine
Tind was is allein, Hunner haben muss weil nis findet ihre Elters.

Werde zu Tlerita malen, dass jetz will Baum flanzen und fraden ob vielleist will helft.

Liebes Nachtebuch, für heute hab denud erzählt. Jetz will noch dehn beten, dann slafen. Du auch dut traumen
von Alata, ja?


*Sie winkt dem Buch zu, schließt es und verstaut es unter den Fellen ihrer Bettstatt. Dann tut sie wie gelobt,
schleicht mitten in der Nacht in das neue Altarzimmer und murmelt ein paar Worte des Dankes an die große
schwarze Katze, die ihren Geist und ihr Herz schon so sehr erfüllt*

Ein Land...Knirpsepony!

Verfasst: Montag 4. April 2016, 01:47
von Phreya Crain
Der Schnee war geschmolzen und alles grünte und wuchs. Genau wie Phee, welche über den Winter einen immensen Schub nach oben gemacht hatte und wundersamer Weise zu einer grasfarbenen Stubbelmatte auf dem Kopf gekommen war. Mit dem kleinen Hocker den ihr Noma besorgt hatte, kam sie fast an alles heran, was es im Haus zu erreichen gab, sogar dem immer größer werdenden Tudor, konnte sie schon alleine die Flanken striegeln.

In ein paar Monden würde Phreya bereits ihren sechsten Geburtstag feiern und fieberte auf diesen noch stärker hin als die Jahre zuvor, denn ihr Patenritter Dazen hatte ihr vor längerer Zeit in Aussicht gestellt, dass sie sich danach wohlmöglich als Pagin in die Dienste der Bruderschaft begeben dürfte. Auf kaum etwas sehnte sie mehr hin, als darauf endlich mit dem Ritterwerden beginnen zu können.

Seitdem „Eimerte“ sie jeden Tag durch Düstersee. Es hatte im vergangenen Jahr mit einem leeren Eimer und lediglich zehn Runden vor dem Schlafengehen begonnen, doch ehrgeizig und von immer neuen Erfolgserlebnissen angespornt, hatte sie den Schwierigkeitsgrad bereits einige Male erhöht, wenn ihr die bisherige Variante kaum noch Anstrengung abverlangte. Seit einem Wochenlauf etwa rannte sie nun mit zwei kleinen, aber randvollen Eimern, je nach restlichem Tagesverlauf, zwei oder sogar drei Mal am Tag ihre Runden und beendete diese zumeist mit noch messbarem Restbestand.

„Sswerteln“ gehörte seit ihrem letzten Unterricht beim Ritter ebenso zu ihren spielerischen Übungseinheiten. Zwar fehlte es an konkreter Unterweisung um den Hieben nicht nur Kraft sondern auch Ziel und Geschick zu verleihen, aber immerhin musste niemand sich die Mühe machen, hohes Gras oder Buschwerk um den örtlichen Spielplatz stutzen.
Doch war Phreya auch noch so bestrebt ihre Landknirps-Fähigkeiten zu verbessern, stieg der Bedarf an einem Lehrer, der ihr half ihre Ambitionen kindgerecht zu lenken.
So waren nach der letzten Einheit unter der Leitung Ritter Wolfseiches wieder manche Wochen verstrichen und so auch das Versprechen verschoben, Phee und Ean an die Reitkunst heranzuführen.Für die Ahadstochter war das jedoch kein Grund nicht weiter darauf zu hoffen.
Von Zeit zu Zeit unterbrach sie ihr „Eimern“ um an Verenas oder Eris Hof über den Zaun zu spähen und die dort tollenden Fohlen zu mustern. Denn da die „Großen“ ihr nicht zutrauten auf ihrem Tudor das Reiten zu lernen, musste sie warten, bis sich ein junges Pferd dazu entschied, mit dem Wachsen aufzuhören. Leider erwiesen sich jedoch alle bisher gesichteten Fohlen, als unbelehrbar und bedauernswert strebsam, was das in die Höhe schießen anbelangte.

Als nun neuerlich Onkel Alix in den Freundeskreis der Familie Einzug hielt und sich überraschender Weise als wahrer Pferdefreund und -kenner entpuppte (ganz im Gegenteil zu den Hufhassern Noma und Yassi), fachte sein Vorschlag, er könne sie in die Reitkunst einführen, den Wunsch nach einem passenden Pony noch stärker an.
Wieder und wieder ging sie die Höfe ab, hielt bei der Kutschfahrt nach Rahal Ausschau nach Bauern mit mehr Erfolg in der Kleinpferdzucht und warf selbst in private Ställe den einen oder anderen, hoffnungsschwangeren Blick. Aber nirgends konnte sie ein Tier entdecken, dass den Größenanforderungen von Noma entsprechen wollte.
Enttäuscht zog sie sich unter die Rutsche auf dem „Düseseer - Trainingsplatz“ zurück, wo sie meist gute Ideen hatte und grübelte. Dabei kamen ihr unter anderem die Worte von Telpa in den Sinn, der ihr einmal gesagt hatte, dass Alatar niemanden belohnte, der lediglich auf etwas wartete, dass er sich wünschte.

Sie musste etwas tun, etwas, dass dem All-Einen bewies, wie wichtig es ihr mit dem Reiten war!
Und so fasste Phee einen Plan, so einen richtigen, wo man sich vorbereiten musste und Listen schrieb über das was man brauchte und in Erfahrung bringen musste.


[img]http://abload.de/img/todolistponyp9q3h.jpg[/img]
Phreya mopste sich aus der Küche eine kleine Holzschale, welche sonst für Naschwerk Verwendung fand.
...säuberte ihren „Watspuhler“ und ihre Pantherkralle
...ließ ebenso unbemerkt ein paar Bandagen in ihrem Sammelbeutel verschwinden, die Noma aus dem anfallenden Verschnitt gefertigt hatte.
...sah den "Großen" dabei zu wie sie die alltäglichen Schnitte und Schürfwunden verarzteten.
...machte ihr Taufkleid absichtlich schmutzig, damit Noma es ganz rein wusch, dass es aussah wie am Tauftag selbst.
...studierte genau wann Noma gerne in die Taverne ging und wann sie dazu im Schlafzimmer verschwinden musste.
…und wartete genau einen solchen Abend ab um sich absichtlich früh müde zu stellen, damit ihre Mama das Haus verließ um in der Taverne gegenüber einen schönen Abend zu verleben.


Sie legte all ihre gesammelten und vorbereiteten Utensilien in ihre Umhängetasche und zog sich über ihr Taufkleid ein sehr langes anderes Kleid von Yassi, damit man ja nichts sah, falls man sie doch ertappte.
So gut ausgestattet huschte sie aus dem Haus, schlich sich an der Taverne vorbei und grüßte so wie immer die Tempelwachen, welche durchaus die ungewöhnlichen Zeiten der crainschen Gebetsstunden kannten und sie deshalb ungehindert passieren ließen, waren sie doch zudem schon in der Vergangenheit ausreichend mit Süßkram bestochen worden.

Drinnen zog sie rasch ihr Überkleid aus, stellte sich ihre mitgebrachten ParaPHEErnalien bereit, bereinigte ein paar Kerzen mit ihrem „Watspuhler“, legte Pantherkralle und Bandagen zurecht und ging dann vor der großen Pantherstatue hinter dem Alatar auf die Knie. Im schummrigen Licht und mit wildklopfendem Herzen, begann sie mit hoffnungsvoll gen Gottesabbild gehobenem Blick, leise zum All-Einen zu sprechen.



„Lieber Alatar!

Heute will ich nicht wie sonst Dan…ke sagen und auch mal nicht für Noma, Yassi oder andere beten die ich lieb hab.
Heute…komm ich dich besuchen, weil ich einen Wunss für mich hab.

Erinnerst du dich an das was ich dir bei meiner Taufe versprochen hab? Bestimmt! Also weisst du, dass ich wenn ich groß bin wie Tupa und die anderen Ritter für dich, meine Familie und unsere Freunde und meinen Gelobten…kämpfen will, damit…keine…Ketzer ihnen was tun…können!

Ich weiß, dass du immer alles siehst und glaub auch dass du mich…kennst und mitbe…kommst, dass ich mir ganz viel Mühe gebe um star…k zu werden und alles zu lernen, was eine Ritterin alles wissen und…können muss.
Dann hast du nämlich bestimmt auch gesehen wie Noma Tudor immer anssaut und dass ich auf ihm nicht lernen darf, wie ich später in eine Sslacht reiten muss.

Darum, lieber Alatar, bitte bitte mach dass es bald endlich ein Land…knirpsinnenpferd gibt.

Ich hab dir sogar was mitgebracht, wovon ich glaube dass du das sehr gerne magst und das will ich dir opfergaben auch wenn es ein bisschen pie…kst!“


Mit diesen Worten schob Phee die Dessertschale aus der heimischen Küche nochmal zwischen ihren Knien zurecht, zog ihre Pantherkralle aus der Dolchscheide und presste die Lippen fest zusammen, während ihr Blick noch ein paar Mal, Mut sammelnd, zwischen linkem Zeigefinger und Messerspitze hin und her wanderte.

Flüsternd und diesmal eher an sich selbst gerichtet murmelte Phreya entschlossen:


„Wenn ich mich sson unabsichtlich pie…ksen…kann, dann auch wenn ich es absichtlich will!“

Einen winzigen Laut des Schmerzes später, der hinter ihrem angespannt zusammengepressten Mund aufbrummte, bildete sich auch schon ein kleiner roter Tropfen an Fingerkuppe und fand seinen Weg in die „Heute-Opfer-sonst-Pudding-Schale“.
Mindestens genauso schnell verschwand der angestochene Opferfinger in dem Mund der kleinen Bittstellerin, wo er eine Weile lang taubgenuckelt wurde. Erst danach wickelte sie die, sorgfaltig von ihrer Mutter aufgerollte Bandage, kreuz und quer um ihre Hand und erhob abschließend ihre diesmal ein wenig erstickt klingende Stimme.

„Lieber Alatar, ich verspreche dir, wenn ich ein Land…knirpsepony be…komme, dann geb ich dem einen Namen, dass jeder weiß, dass ich es von dir hab!
Hoffentlich ssme…kt dir mein Opfer heute besser als das gammelige Drachenblut vom letzten Mal auch wenn es leider nicht so viel ist.
Sslaf gut lieber Alatar, bis morgen!“


Damit erhob sich die, in ihr Taufkleid gehüllte Phee, sammelte mit ihrer überbandagierten Hand alles bis auf die Nachtischschüssel ein und pirschte sich genauso unauffällig wie auf ihrem Hinweg, wieder zurück ins warme Bettchen.

Außer der fehlenden Schale, von welcher es mehr gab als sie zählen konnte, und der vollkommen in Verband gewickelten Hand, wird im Hause der Crains und Askar, nichts auf den nächtlichen Ausflug zum Tempel hindeuten. Lediglich ein aufmerksamer Tempeldiener könnte die ungewöhnliche Opferschale zu den Füßen des göttlichen Panthers finden, aber wer außer einem gewissen Vicarius, könnte da eine Verbindung ziehen?