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Gesiebte Luft
Verfasst: Sonntag 5. Juli 2015, 23:35
von Ithilias
Ruhig blickte er sich in der kleinen,kargen Zelle des lichtenhaler Regiment's um. Der Blick wirkt leer,der Körper ohne jegliche Spannung. Von Aussen kannte er den Zellentrakt und die einzelnen Zellen,doch nun fand er sich innerhalb dieser Wieder. Viele Gespräche und Kontrollen lagen an diesem Abend hinter Ihm. Eine seelische Erschöpfung machte sich in Ihm breit. Die letzten Worte mit den Regimentlern wurden nicht mehr realisiert. Alles in Ihm wirkte abgestumpft. Nie wieder würde er hier landen,sei es durch seine mögliche,bervorstehende Hinrichtung oder durch seine von Pein begleitete Freilassung. Gedanken schossen durch seinen Kopf und die möglichen Szenarien wurden detailreich im Geiste durchwandert. Er hatte das zufriedene Lächeln auf den Lippen der Wachen gesehen als er wie ein Hund an der Leine durch die Tore schritt. Die Wut ergriff Ihn.. Die Wut über die Schadenfreude der Leute,die Wut über die Ohnmacht in welcher er sich befand. Jetzt blieb Ihm nurnoch übrig,in alter muffiger Sträflingskleidung auf seinen weiteren Verbleib zu warten. Auf Hilfe brauchte er an diesem Ort zumindest nicht zu warten. Also blieb nurnoch das warten auf das Ungewisse. Eine Person ging Ihm bei alle dem nicht aus den Gedanken. Um Ihn müsse man sich gewiss nicht sorgen,das waren doch seine eigenen Worte und hinter diesen muss er auch stehen. Das erste was er jetzt machen würde wenn er auf freiem Fuße wäre...Sie aufsuchen. Die Augen fielen bei diesen aufbauenden Gedanken langsam zu. Viel Schlaf würde gewiss nicht folgen,doch war die Erschöpfung nicht von der Hand zu weisen. So begann seine Nacht als Gefangener des Regiments.
Verfasst: Montag 6. Juli 2015, 21:21
von Fermindia Atensus
"Wenn du mich das nächste Mal suchst, frag in der Garde, die wissen sicher wo ich bin"
Und sie wussten es wirklich, allerdings war die Antwort nicht die Erhoffte.
Festgenommen von den Adoranern, mehr sei allerdings auch nicht bekannt.
Der Boden unter ihren Füßen bebte, bis er ihr vollkommen entglitt.
Die musste handeln, und das sofort.
Also fand sie heraus, was es herauszufinden gab.
Als einfache Köchin verkleidet und mit bestechenden Speisen bewaffnet
suchte sie das Regiment auf, in der Hoffnung etwas in Erfahrung zu bringen.
Sie erfuhr von seiner Festnahme, wo er aufgegriffen wurde,
und was ihm in den kommenden Tagen drohen wird.
Sie versuchte einen Blick auf den Gefangenen auszuhandeln.
Entweder um ihm Brot zu reichen, oder um wenigstens mal zu betrachten,
wer denn da hingerichtet werden soll.
Auch wenn er sie ob der Verkleidung nicht sofort erkannt hätte,
hätte ihr Ohrring ihm zumindest verraten, dass sie da ist.
Das sie um seine Situation weiß, und dass sie alles ihr mögliche tun wird,
um ihn da heraus zu holen.
Doch ihr wurde jeglicher Zutritt verwehrt.
Aber sie hatte Informationen. Jene würden ihr helfen.
Die Wut die in ihr kochte hätte sie fast töricht werden lassen,
der Versuch all die Wachen alleine zu überwältigen wäre sicher misslungen,
und hätte ihn auch nicht wieder aus dem Kerker gebracht.
Sie zog sich aus Adoran zurück und eilte zur Festung. Sie berichtete,
und sie hoffte auf Unterstützung.
Vielleicht hat er durch die Kerkermauern ihre Stimme erkannt
oder spürt, dass sie ihn nicht alleine lassen wird.
Aber vielleicht sitzt er verloren in dem Kerker,
davon ausgehend, dass niemand um seinen Verbleib weiß
oder ihn niemand retten wird.
Sie musste etwas unternehmen.
Verfasst: Montag 6. Juli 2015, 22:51
von Ithilias
Es war erst der zweite Abend,doch kam es Ihm schon vor wie ein ganzes Jahr,welches er nun schon in dieser verfluchten Zelle hockte. Seine sonst so diplomatische Ader half Ihm hier nicht weiter. Alles was ''SIE'' wollten waren Antworten.. Antworten die er Ihnen nicht geben konnte oder wollte. Eine Reihe von Gardisten bildete sich in dem kleinen Zellentrakt,es kam Ihm vor wie eine ganze Horde gieriger Personen,welche alle das selbe Ende sehen wollten. Vorschläge schossen durch den Raum. Sei es der Wunsch,der Gefangene solle den Arm verlieren bis hin zu seiner Enthauptung. Ein jener Betroffener,der behauptet das Ihn solche Maßnahmen kalt lassen,ist entweder ein Lügner oder bereits schon in seinen Gedanken verloren. Was wäre er denn noch ohne eine intakte Mutorik? Ein Geist welcher bis zu seinem Tod auf der Ebene wandelt. Da könnten Sie ihm gleich das warten auf das Ende nehmen. Doch auch bei diesen Gedanken schnellte das Herz in seiner Brust in schnellem Takt. Er begann sich umzusehen doch weder das Baumaterial der Zelle,noch die wachsamen Gardisten ließen einen Fluchtversuch auch nur ansatzweise möglich erscheinen. Er vernahm eine Stimme,welche Ihm bekannt vorkam. Das wäre zunächst nichts verwunderliches,kannte er doch die meisten im Regiment. Doch diese Stimme gehörte hier nicht hin. Er begann die Stimme einzuordnen,nein sie gehörte ganz bestimmt nicht hier hin. Das Gesrpäch mit seinen Unterhaltern wurde gewiss nicht unterbrochen,um nicht den Hauch eines Ausdruckes in seinem Verhalten zu bemerken,welches auf die vertraute Stimme hinweisen könnte. Eine Gardistin verschwand und die Stimme verstummte nach kurzer Zeit. Es schien aber auch verdammt schwer hinter diesen schalldämpfenden Wänden zwischen Gesprächen und Rüstungsklappern irgendwas in einen Kontext zu bringen. Nach einiger Zeit tauchte die Gardistin wieder auf und für einen Moment hielt er den Atem an,doch es folgte kein negativer Bericht. Erleichtert normalisierte er seine Atmung wieder. Die Gespräche wurden noch einige Zeit aufrecht erhalten und die Gesprächspartner hin und wieder gewechselt ehe Ruhe in den kleinen Zellentrakt einkehrte. Er nahm seine Tagesration an Brot und Wasser zu sich,denn diese nur mit Verweigerung zu betrachten würde seinen ''Gastgebern'' wohl kaum eins auswischen. Alsbald verfiel er dann in einen Ruhecocktail bestehend aus Erschöpfung und Gedankenchaos.
Verfasst: Montag 6. Juli 2015, 23:15
von Fermindia Atensus
Sie lies nicht locker. Sie konnte es nicht.
Der Ritter lauschte ihren Worten, als sie hastig berichtete.
Nach einiger Zeit suchten sie gemeinsam Frau Hauptmann der Garde auf.
Auch hier berichtete sie von ihren neu erworbenen Informationen.
Sie drängte, denn die Zeit drängte.
Er soll in Berchgard festgenommen worden sein,
auf der Suche nach einem Heiler heisst es. War er im Unheilsberg?
Wie schwer war er verletzt? Haben sie ihn wenigstens notdürftig versorgt?
Der Gedanke, dass er leidend auf dem Kerkerboden liegt, ließ ihr Blut kochen,
dass es in den Ohren rauschte.
Sie fand Gehör, man suchte nach einer Lösung.
Die Zeit drängte.
Als sie des Nachts an die Decke ihres Schlafgemaches starrte,
durchliefen Bilder ihre Gedanken, von der Art der beschrieben Hinrichtung.
Es ist das adoraner Regiment, da fällt man nicht mit Fanfaren und Trompeten ein,
das muss geplant und gut durchdacht sein.
Sie mussten ihn da rausholen.
Morgen.