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schwerer Abschied
Verfasst: Freitag 24. März 2006, 17:22
von Livial N´antes
Langsam schlich sie um ihr zelt und blickte abschätzend zu Chaya. Ob ihre treue stute dies tragen kann? Doch sie sah Livial nur mit treuen Augen an und sie wusste das sie es tuen wuerde..
Langsam entfernte sie die Pflocken aus dem Boden und strich die Plane des Zeltes flach so das es in ihren rucksack passte. Die Truhen band sie der stute auf den ruecken welche die kisten tapfer trug.
Doch das meiste dahm Livial. Sie brauchte keine Leine fuer die stute diese wuerde ihr auch so folgen..Langsam gingen sie zum Lagerfeuer..
Leise zuengelten noch einige Flammen an den noch halb gefuellten Topf. doch die Stille war wunderschön.. Trauer schlich sich in ihre zuege als sie den Gildenring in die Kiste legte. Den Umhang behielt sie als ein Erinnerungsstueck.
" Alles hatte sich verändert..doch ohne mich.." sie hatte es schmerzhaft erfahren als Cai sie bat ihn allein zu lassen..als sie hoerte wie Rapha und Ronya an dem GildenStein miteinander sprachen..
Sie konnte hier nicht mehr verweilen. Es tat ihr einfach nicht gut..Doch wo nun hin?
Ein kleiner und verlassener Ort fiehl ihr ein..Dort wuerde sie bleiben und wenn Cai ihr folgen wuerde..dann sollte es so sein.
Nun machten sie sich langsam auf den weg..dem Herzen folgend..
Verfasst: Samstag 25. März 2006, 20:27
von Cai N´antes
Langsam verschwanden die beiden Hemden in der Holztruhe. Sicher- nicht gerade gefaltet oder äußerst säuberlich, aber dennoch mit nur matter Geste hineingelegt. Vielleicht hätte er sie werfen sollen, die Truhe zornig zuknallen oder mit melancholischem Blick über das Lager der Krähen sehen sollen...
... aber ihm war einfach nicht danach. Ein nachdenklicher Zug beherrschte die Miene des jungen Mannes und eher gedankenverloren strich er kurz über die Schwertscheide, welche am Gürtel geknüpft über dem letzten Stuhl im Zelt hing. Alles war nun gepackt... es war soweit, konnte also losgehen und die Trauer, welche er bis zu seiner Entscheidung vorherrschte war verschwunden.
Nüchtern betrachtete er seine Lage:
Man hatte ihm ruhig gestanden, dass eh ein Verrat geplant war und dies wiederum hatte ihn zuerst so schwer getroffen, dass er bittere Worte sprach, die er nun beinahe bereute. Das war die Sache doch gar nicht wert. Wollten sie Überlegenheit breittreten? Ihre eigenen Fehler auf einen Sündenbock wälzen?
Kurz zuckte er unbewusst mit den Achseln und ein gleichmütiges Schmunzeln verzog leicht belustigt die Lippen.
Dennoch musste er ihnen dankbar sein. Er hatte begriffen, dass sein Platz wonanders lag, hatte gesehen, dass sein Ideal nicht mehr bestand und mit einem amüsierten Lachen Alanos Reaktion auf den Umschwung bemerkt. Mit Alano war der letzte Kamerad nun fort... und er war frei. Frei zu gehen!
Wohin würde ihn der Pfad führen, welchen er nun an der Seite des wunderbares Wesens, welches steht still, sanft und dennoch innerlich stark stützend ihm zur Seite stand, ging führen?
In die Wälder... Sie liebte den Wald, den er bisher zu abschätzend betrachtet hatte. Die Augen dabei nie recht geöffnet. Das sollte sich ändern. Er wollte die Freiheit geniessen... er wollte lernen, diesmal sollte sie ihm ihre Welt zeigen, in welcher sie gemeinsam glücklicher werden konnten.
Verfasst: Mittwoch 29. März 2006, 09:15
von Livial N´antes
Wie frei sie sich fuehlte..es war herrlich.Sie breitete ihre arme gen Himmel aus und genoss es einfach hier in ihrem geliebten Wald zu stehen. Wo niemand sie stoeren kann.
Doch etwas betruebte sie auch, denn das war der Streit mit dem Waldelfen der ihr so ans herz gewachsen ist und welcher nun brutal wieder weggerissen wurde.
Es tat ihr weh mehr als sie dachte. Als sie die Taube ihres Bruders bekam freute sie sich sehr, doch dachte sie auch das sie wieder so ein verfluchtes kleid anziehen musste.
Wie sie dies Hasste, mehr als alles andere. Wo die baender ihre haut noch mehr zsammenzwaengten und jegliches Gefuehl der freiheit verloren ging.
Doch konnte sie auch nicht in ihren Ledersachen kommen. Ein seufzen kam aus ihren Mund und sieverbarg schnell ihre haende vor dem gesicht.
Lange machte sie dann einen spaziergang bis sie dann beinahe ueber ein nest am boden stolperte.
zwei weiße kleine Eier lagen darin doch war weit und breit die Mutter nicht zu sehen. Sie kniete sich nieder und beruehrte die weiße schale sanft.Sie waren noch warm doch auch schon ein wenig abgekuehlt.Das Nest war wohl von einem Ast eines busches gefallen.
Schnell hob sie das nest samt eier vorsichtig auf und trug es langsam richung ihres zeltes. Schnell machte sie draussen ein feuer und hielt eine deche ueber dies so das es sich rasch erwaermte.
Mit dieser decke bedeckte sie die eier und wiederholte diese prozedure jede stunde.
Hoffentlich wuerden die voegel es ueberleben...
Verfasst: Freitag 31. März 2006, 21:00
von Livial N´antes
Tag fuer Tag hatte sie sich wahrlich gut um die Vogeleier gekuemmert und war selber in freudiger Erwartung was fuer vogel dort in den eiern wohnten.
dann eines abends wollte sie gerade die decke wieder auf die eier legen als eines langsam anfing risse zu bekommen.
Sie hatte die tage davor schon etliche wuermer gefangen damit die voegel auch gleich nahrung hatten.
Dann langsam durchhieb der kleine blassorange Schnabel die eierschale und sie sah dann wohl mit erstaunen das es Falkenbabys waren.
sie befreite den Jungfalken von der schale und trocknete ihn soweit es geht ab.
Er sah sie als erstes und dachte nun Livial wäre seine mutter. Sie lächelte bei dem gedanken eine Falkenmutter zu sein und gab dem Vogel einen kleinen wurm, welchen er auch sogleich gierig verschlang.
Dann kam auch schon seine schwester aus dem anderen Ei und auch bei ihr wiederholte sie die prozedure.
Sie hatte es geschafft neues Leben zur Welt zu bringen und war nun eine Mutter wenn auch von zwei winzig kleinen falken..
Verfasst: Freitag 31. März 2006, 21:02
von Talua Sae´zara
Es war im nicht entgangen, dass sie versuchte die Eier auszubrüten. Er sah das Nest und wolte es grade ansich nehmen als er sie sah.....
Einen Moment überlegte er ob er die Eier ihr anvertrauen kann. Schließlich wurde es vertraun aufs tiefste zerstört. Mit zusammen gedrückten Augen, drehte er sich um und konnte doch noch genug vertrauen aufwenden. Er ging somit fort und überlies ihr die Eier.
Doch schencke er ihr wenig Beachtung beim ausbrüten der Eier. Er hatte doch Lysira versprochen sich von ihr fern zu halten. Doch kammen immer wieder die Gendanken auf "warum?"
...War es so das sie ein solches Nest findet?
...Ist es ein zufall?