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Truppenberichte der Garde in Düstersee wärend der Krise

Verfasst: Samstag 23. Mai 2015, 20:55
von Beyla Tjosfin
Verfasst und begonnen durch Trabant Tjosfin.

Ich habe mich dazu entschlossen, da ich wohl auf unbestimmte Zeit hier meinen Dienst verrichten werde, alles, was ich als wichtig erachte, in diesem Buch nieder zu schreiben, bis ich wieder meinen Dienst in Rahal antreten kann. Es soll als Nachweis über alle Vorkommnisse dienen, so lange das Kriegsrecht im Reich aufrecht erhalten wird.

22. Eluviar 258

In den frühen Morgenstunden

Sofort nach Kenntnisnahme des Kriegsrechts und Reichsbann der Letharen Maßnahmen innerhalb Düstersees getroffen. Nordwesttor und Osttor geschlossen. Gardisten hinter die Mauern beordert, Anweisung gegeben, dass die beiden Tore nicht geöffnet werden dürfen.
Am Nord Tor ebenfalls die Gardisten hinter die Mauern befohlen und zu verstärkten Kontrollen aufgefordert. Bürger erhalten Einlass, nicht Bürger je nach Grund und auf eigenem Ermessen der Gardisten. Letharen haben bei Sicht ergriffen und unschädlich gemacht zu werden, auf jeden Fall dürfen sie nicht in die Stadt gelassen werden.
Aushänge mit den Maßnahmen innerhalb der Mauern ausgehangen.
Über den Tag verteilt Wachgänge durch Düstersee unternommen. Alles ruhig. Scheinbar haben sich die Bewohner hinter ihre Mauern verzogen. Kaum jemand auf den Straßen.

19. Abendstunde

Das erste Mal festgestellt, dass das Osttor geöffnet wurde. Weitere drei Mal an diesem Abend noch so vorgefunden. Keinerlei klärende Aussage, wer das Tor geöffnet hat. Positionierten Gardisten erneut darauf hingewiesen, niemand an die Winden zu lassen.

20. Abendstunde

Zwei Männer in Düstersee aufgegriffen. Ein Bürger namens Xontor und ein Mann namens Karlmann. Scheinbar gehört das Gespann zusammen.
Bevor ich mich versah, hatten sich diese beiden dem Schutz Düstersee verschrieben. Laut eigener Aussage schon früher jene Aufgabe erfüllt. Allerdings haben sie mir auch Treue geschworen und reden mich als Herrin an und wollen alles für das Hause Tjosfin tun. Ich fühle mich damit nicht wohl, aber für den Schutz von Düstersee ist mir alle Hilfe willkommen.
Bürger Ben Acalon stieß später noch zum Gespräch hinzu, dabei ging es um Maßnahmen, um Düstersee besser verteidigen zu können.
Beschlossen wurde eine Verbarrikadierung der schon geschlossenen Tore sowie spitze Pflöcke vor den Toren, um das Vorankommen für Angreifer zu erschweren.
Weiter wurden Herr Xontor und Herr Karlmann ausgesendet, um weitere Materialien zu besorgen, um im Belagerungsvoll nicht auf dem Trockenen zu sitzen.

22. Abendstunde


Vermummte Person wurde in Düstersee von Herrn Acalon gesichtet und verfolgt, allerdings entkam jene Person durch das wieder geöffnete Osttor. Yascara gab noch eine weitere Beschreibung der Person, dass sowohl etwa 1,60m groß sei und schlank/drahtig. Von der Beschreibung her könnte man auf einen Kundschafter der Letharen schließen. Es wurde zu noch größeren Wachsamkeit ermahnt.
Stadthalter Daley stieß in dieser Situation dazu und es wurde noch einmal die verschlossenen Tore kontrolliert. Am Nordtor sowie Nordwesttor war alles in Ordnung. Das Osttor stand abermals offen. Daher wurde der Mechanismus außer Kraft gesetzt und das Tor verkeilt.
Zusammen mit Ritterin Lilienhayn wurden weitere Maßnahmen beschlossen, um die Stadt abzusichern. Innerhalb der geschlossenen Tore wird noch ein Fang gebaut aus Holzstämmen. Werde mir noch Gedanken zum Nord Tor machen.

Obendrein wurde mir die Verteidigung der Siedlung von Ritterin Lilienhayn und Statthalter Daley übertragen.

23. Abendstunde

Dienstschluss. Habe mich noch dazu entschlossen, vor dem Schlafen gehen ein paar Pfähle anzuspitzen. Ich bin zwar tot müde, aber ich bekomme kein Auge zu.

Verfasst: Dienstag 26. Mai 2015, 12:32
von Beyla Tjosfin
25. Eluviar 258

Die letzten Tage war es ruhig. Keine Vorkommnisse, gar nichts. Wache war ruhig und ereignislos. Lediglich dieselben Gesichter.
Heute in den Abendstunden werden die Verteidigungsmaßnahmen verstärkt. Gegen wen, wird sich zeigen.


20. Abendstunde

Mit den Bauarbeiten wurde begonnen. Anwesend sind: Trabant Fangkitz, Xontor, Karlmann, Gerolt Steinbach, Ben Acalon, Verol Treveren, Bran. Später stieß noch Fräulein Eri hinzu. Herr Aschengardt und Herr Veltenbruch brachten den Wunsch hervor, der in der Reichsgarde zu dienen.
Maßnahmen: Am Nord Tor wurde innerhalb der Mauern ein Schlupf errichtet, um etwaige Eindringlinge zu verlangsamen und jene nur einzeln eindringen zu lassen. Vor dem Tor wurden angespitzte Pfähle als Hindernis versenkt und ebenfalls verteilt aufgestellt, um ebenfalls das Vorankommen zu erschweren.
Am Osttor wurden Gräben vor dem Tor ausgehoben, in welche auch noch angespitzte Pfähle versenkt werden sollten. Innerhalb der Mauern wurde Schutt aus Stein und Holz am Tor aufgeschüttet und mit dem Bau eines Sacks begonnen, damit etwaige Eindringlinge uns bei der Verteidigung nicht sofort in den Rücken fallen können.
Selbe Maßnahmen sollen noch am Nordwesttor ergriffen werde. Jedoch waren weitere Maßnahmen an jenem Abend nicht weiter ausführbar, da eine Armee der Letharen sich vor dem Osttor sammelte, an welchem wir gerade arbeiteten.

21. Abendstunde und eine halbe

Jene Armee, die sich vor dem Osttor sammelte, bestand in etwa aus 12-15 Personen, geschätzt aus meiner Position auf dem Wehrgang. Eventuell nicht nur Letharen, allerdings waren jene Personen vermummt und aus der Ferne heraus nicht aus zu machen.
Wachtmeister Bruchsteig, der den Maßnahmen zum Verstärkungsbau beiwohnte, eröffnete mit dem Anführer einen Wortwechsel über Glauben, Irrglauben und den rechten Weg. Im Verlauf dieses Disputs wurde offensichtlich, dass wohl kein Angriff auf Düstersee erfolgen würde.
Der Anführer der Letharenarmee gab wörtlich wieder, dass sie Frieden mit all jenen wünschen, die dem wahren Glauben angehören und das all jene nichts zu befürchten hätten. Sie würden keine Ungläubigen aus dem Osten oder Süden über die Reichsgrenze kommen lassen und sich nur dann der Siedlung nähern oder sie betreten, wenn es gelte, Gläubige vor Ketzern zu schützen.
Da Vorsicht besser als Nachsicht ist und ich nichts auf Worte gebe, sondern lediglich auf Taten, wurde auf Befehl von Wachtmeister Bruchsteig die Worte des Anführers per Aushang verkündet, obendrein weitere Anweisungen für die Bürgerschaft.
Anweisung erging ebenso an die Stationierten Wachen, noch wachsamer zu sein und sich nicht von Worten blenden zu lassen. Es ist weiterhin jedem Letharen nach Aussprache des Reichsbanns verboten, die Siedlung zu betreten oder sich an der Oberfläche aufzuhalten. Ausnahme bildet hier nur, wenn andere Feinde des Reiches, gleich wen welche, sich der Siedlung nähern. Dann ist kein Gläubiger des Herren vor den Mauern zu halten, jedoch sollen die Kinder des All-Einen in diesem Fall nicht aus den Augen gelassen werden und wenn möglich direkt in die Verteidigung eingebunden werden. Von den Wachen her soll es auch keinerlei Provokation oder Aggression gegenüber den Kindern des All-Einen geben noch sollen sie sich provozieren lassen. Es soll keine Ergreifung stattfinden, lediglich ein Befehl zum Abzug erfolgen. Die Positionen innerhalb der Mauern dürfen auf keinen Fall verlassen werden, egal aus welchem Grund. Auf Öffnung der Tore aus nicht oben genanntem Grund erfolgt eine Bestrafung wegen Verrates und Befehlsmissachtung.

Die Maßnahmen zum weiteren Ausbau sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Ein Dank hierfür allen Bürgern des Reiches, die an der Umsetzung mitgewirkt haben und im Ernstfall mit der Waffe bereit standen, die Siedlung zu verteidigen und doch besonnen und ruhig reagierte, so dass der Ernstfall nicht eintrat.


24. Abendstunde

Dienstschluss

Zeichnungen der errichteten und geplanten Verstärkungsbauten sind beigefügt.


Beyla Tjosfin

Trabant der Reichsgarde

[url=http://www.creative-werbung.net/data/nordtor.jpg]Anhang 1[/url]

[url=http://www.creative-werbung.net/data/ost-nordwesttor.jpg]Anhang 2[/url]