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Agitation!

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 10:46
von Gast
In den frühen Morgenstunden werden von einem Berg an der Seite Rahals immer wieder fliegende Wesen ihren Weg durch die Luft zu suchen. So man sich unbeobachtet fühlt, werden Pergamente in Rahal und im Reich selbst verteilt werden, auf welchem folgende Worte stehen. Fernab jeglicher Zuordnung, fernab von Runen und dergleichen. Worte, die aus jeder Richtung hätten kommen können, jedoch auf eines bedacht:

Agitation

Was ist der Glauben, was die Wahrheit?
Ein Rat, der unseren Alka ersetzen sollte. Ein Rat, der jedoch, außer der Hauptmann Lilien niemanden mehr in sich besitzt, der vom Alka selbst gewählt wurde, selbst die Tetrarchin hinaus warf.

Ein Rat der sich dauerhaft an den vierten Leitgedanken klammert, aber alle anderen dabei vergisst. Wie weit ist es noch Intrige, Schattenkunst und Hinterlist, dass der Ritter Wolfseiche schon seit Monden mit dem Ketzerreich in Bajard per 'Du' ist. Mit den Thyren redet, als wären sie Freunde und so gut wie nie die Waffe ergreift, um mit Blut zu richten?
Diese perfiden Anhänger verzerren den vierten Leitgedanken und nutzen ihn für ihre Ausflüchte zu einer Abnormalität, die als nichts anderes als Häresie bezeichnet werden kann, während die drei restlichen Leitgedanken im Reich kaum noch Beachtung finden.

Eine Clerica, die es von allen am besten wissen sollte. Die Schneiderin, die zuvor mit Freunden eine Art Bordell im Hafenviertel besetzte. Sie sitzt nun im Rat der Altruisten, stellt sich über den Meister der Letharen und denkt noch, sie ist im Recht. Zitiert Leitgedanken, Gebote. Welche sie selbst nicht einhält.

Wo sind diese Leitgedanken, diese Gebote. Wenn Honigfeste im Reich veranstaltet werden, wenn Piraten gewünscht sind aber die Kinder Alatars nicht. Wenn die eigenen Interessen, gar Liebe, über all das Andere gestellt wird?

Sie verbannen Ritter aus der Oberstadt und untergraben die Hierarchie in aller Öffentlichkeit. Und stellen sich dann als die Gläubigen hin!

Wer ist hier der Ketzer, wenn er behauptet die Kinder Alatars seien die, welche die Gebote und Leitgedanken nicht verfolgen und jene aus dem Reiche verbannen. Wer glaubt wahr und wer nicht!

Führt euch folgende Zeilen zu Gemüt und dann denkt darüber nach, wer wirklich noch das ist, was er glaubt zu sein und wer gestürzt gehört! Lasst euch das nicht bieten, steht auf, stellt euch dagegen und lasst uns Rahal zu dem machen, was es einst war, geführt von Kompetenz und nicht von einem inadäquaten Rat, der über drei Monde braucht um ein einfaches Problem zu lösen und bei Strafen, wenn man zweimal nicht erscheint, auf einmal schnell handeln kann!

Wir klagen den Rat der Altruisten an, gegen Verstöße gegen:

1. Dir zu dienen heißt Ehrfurcht zu lernen,
um nicht im falschen Hochmut den Sinn unseres Strebens aus den Augen zu verlieren.

2. Dir zu dienen heißt Gehorsam zu lernen,
denn aus ihm erwächst das Vertrauen sein Leben in die Hände deiner Geweihten zu legen.

3. Dir zu dienen heißt Treue zu lernen,
denn aus ihr erwächst der große Geist, welcher all deine Geweihten gleichermaßen erfüllt.

4. Dir zu dienen heißt den Rat der Älteren zu erhören und zu befolgen,
denn aus ihnen erwächst deine Weisheit, welche du ihnen in langen Jahren zuteil kommen ließest.

6. Dir zu dienen heißt weltlichem Besitz abzuschwören,
denn nicht der Reichtum des Einzelnen zählt, sondern nur das fort kommen deiner Sache.

9. Dir zu dienen heißt keine Almosen oder Geschenke anzunehmen,
da nur mit eigenen Händen erarbeitetes vor deiner Präsenz bestand hat.

10. Dir zu dienen heißt sich völlig aufzugeben,
denn nur in Nileth Azhur an deiner Seite können wir zur absoluten Vollkommenheit finden.


1.1. Hass, Rachsucht und Zorn

Auch der Hass ist es, welcher dem Herrn seine Kraft gibt. So wie jeder Einzelne Stärke gewinnt, wenn er sich mit dem brodelnden Zorn des Herrn verbindet, so gewinnt der Herr Kraft aus jeder dieser Verbindungen. Ob jene nun bewusst, oder unbewusst stattfinden ist gleichgültig, so manche Berserkerwut könnte wohl auf den Herrn zurückgeführt werden. So obliegt es als oberste Pflicht den Templern Alatars Hass zu sähen und zu kultivieren.

Der Hass ist zumeist geboren aus Demütigung, Erniedrigung, Ungerechtigkeit oder Zorn. Die Demütigung ist der Anfang, gefolgt vom Zorn, der zu Rachsucht und purem Hass führt. Kaum einer seiner ehrfürchtigen Diener weiß nicht von Hass zu berichten aus seinem Leben, ist es doch der Weg zur Stärke und zu Alatar selbst.



1.2. Ehrfurcht, Macht und Stärke

Hass und Zorn kanalisiert und zielgerichtet eingesetzt vermögen ungeheure Kräfte zu entfalten und Seinen Jünger über sich selbst hinauswachsen zu lassen. Doch die Kontrolle des Zornes ist eine schwere Aufgabe, welche es zu erlernen gilt. Denn ungezügelt verschlingt der Zorn Verstand und Seele zugleich. Zugleich ist blinde Wut wenig machtvoll, richtet sie sich doch gegen alles und jeden. Dagegen vermag man mit kanalisierten Hass nahezu jeden Gegner bezwingen, wie die schlanke, zielgerichtete Stichwaffe, welche die Lücken in der Rüstung des Gegners findet um sich in sein Fleisch zu bohren. Doch nicht allein die Stärke, die dem Hass entwächst ist in Seinem Sinne.

Auch das stete Streben zur Vervollkommnung, der Fortschritt in Seinem Namen, der unablässige Wunsch Ihm besser zu Diensten zu sein. So obliegt es einem Gläubigen nie in Stagnation zu verharren und sich müßig seiner Erfolge auszuruhen. Der wahrhaft Gläubige strebt unbeugsam nach Einfluss, um Alatar noch besser zu dienen.

Doch gleich welche Macht ein einzelner Diener erlangt, nie würde er es wagen, dem Einen zu widersprechen, gelten seine Wünsche ihm doch Befehlen gleich. Aus Ehrfurcht vor den Einen wird er es nie wagen, seine Macht und Dominanz je anzuzweifeln.

1.3. Dominanz, Hierarchie und Tyrannei

Der Herr steht unangefochten an der Spitze der Hierarchie. Die Dominanz seiner Macht ist Grundpfeiler unserer Ordnung, seine allumfassende Macht gibt Stabilität. Alatar ist der Herrscher über alle Menschen und kein Götze wird je neben ihm geduldet. Auch die Liebe darf sich nie zwischen Alatar und seinen Jünger stellen. Ausgedrückt durch Barmherzigkeit und Nachgiebigkeit verzerrt sie das Gefüge der Stärke und des Strebens nach Vollkommenheit.

Die Gesellschaft ist nach dem Wunsch Alatars in eine feste, unumstößliche Hierarchie gegliedert. Es handelt sich um eine stark theokratische Gesellschaft, bei der religiöse und öffentliche Pflichten fließend sind. Wenngleich es Räte gibt, die über manche Belange abstimmen, handelt es sich dennoch um eine Alleinherrschaft, an deren Spitze der Alka, der alleinige Stellvertreter Alatars in unserer Welt steht. Alatar steht dabei über allem und regiert erbarmungslos als ein Tyrann über seine Jünger. Er wünscht nicht, er fordert. Sein Wohlwollen ist verzehrend, sein Zorn zerschmetternd, und Versagen in Seinen Diensten ein tödlicher Frevel.

Der Wunsch der Jünger ist es in seiner Gunst empor zu steigen, ist sie doch eng an die verheißungsvollen Positionen innerhalb einer Hierarchie gebunden. Doch umso höher man aufsteigt, umso tiefer kann man fallen, besagt ein altes Sprichwort. Die Positionen sind dabei oft begehrt und nicht selten bedient man sich dabei perfider Methoden, um an sein Ziel zu gelangen. Denn der Eine blickt mit Wohlwollen auf Intrigen und Pläne, die die Stärke seiner Jünger prüfen und bestätigen.


1.4. Hinterlist, Intrigen und Schattenkünste

Der Ehrgeiz in der Gunst des Einen zu steigen treibt seine Jünger oft weit voran, wobei auch nicht vor Intrigen, Hinterlist und Tücke zurückgewichen wird. Am Ende zählt nur das Erreichte, nicht der Weg dorthin. Alatar selbst schätzt Intrigen, dienen sie zweierlei, dem Isolieren der Schwachen, als auch dem Weiterkommen der von ihm Gesegneten. So widerspricht es auch keineswegs dem Glauben sich der Illusion der scheinbaren Schwäche hinzugeben, nur um dann umso brutaler den Hochmut der Feinde zu bestrafen.

Nicht selten sehen auch Diebe, Räuber und jene Schergen, Kinder der Schatten, Alatar als ihren Patron an. Gleichsam einem Panther schenkt er ihnen geschmeidige Geschicklichkeit, den lautlosen Gang einer Katze, den Orientierungssinn in der Dunkelheit, als
wären ihre Augen imstande die Nacht zu durchdringen. Somit ruht seine Pranke wachsam über Jenen, die sich der Schattenkünste bedienen und so seinem Ziel dienlich sind. Gifte und andere Tücken sind seinen Dienern ebenso Freund auf dem Schlachtfeld, sehen sie darin doch lediglich die Effizienz und keineswegs unlautere Mittel und Wege.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 23:04
von Yxul'lerlatox
Weitere Pergamente werden am späten Abend in der Stadt verteilt.

2.Agitation

Gläubige des Einen.

Finstere Zeiten sind es, wenn Bruder gegen Bruder, Schwester gegen Schwester und Gläubiger gegen Gläubiger steht. Noch finstere Zeiten, wenn mit Lügen und falscher Kunde Gift in die Herzen jener verabreicht wird, die eigentlich gemeinsam gegen die wahren Feinde des Glaubens zusammenstehen sollten. Noch finstere, wenn dies von jenen getan wird, die eigentlich einen sollten, anstatt in krankhaftem Ehrgeiz den vierten Leitgedanken Alatars - Hinterlist, Intrigen und Schattenkünste - zu pervertieren.

Es sind Lügen, die der Tempel über die Kinder des All-Einen verlautbaren lässt!

Es ist wahr, in den späten Stunden des gestrigen Tages kam es zu Kampfhandlungen in jenen Hallen, die der Hülle des geheiligten Alka als Heimstatt dienen. Aber weder wurde dies vom Volk der Letharen von langer Hand geplant, noch ist es wahr, dass dabei der Rat selbst als Ziel diente.
Wahr hingegen ist, dass von der Clerica Fenia Treublatt ungerechtfertigt Anschuldigungen gegenüber dem Meister der Letharen geäußert wurden, woraufhin dieser in letzer Konsequenz - und nach mehrmaliger Verneinung einer Entschuldigung - die Clerica in rechtschaffenem Zorn in den Staub schickte. Erst dann geschah es, dass, bis auf den Maestro der Arkorither, die übrigen der Ratsmitglieder ihre Waffen ergriffen und sich der Meister der Letharen ihrer Angriffe erwehren musste, in welchem Zuge die Angreifer niedergestreckt wurden.

Die Arena, die Stadtbefestigung und Verteidigungsanlagen Düstersees, die Burg der Ritterschaft und auch die Türme bei Menek'Ur sind alle vom letharischen Volke entworfen worden und teilweise gebaut. Durch die Kinder des All-Einen sind die Herzstücke des rahalischen Reiches nun das, was sie sind. Zeitgleich wird von den Letharen verlangt, dass sie sich mehr in das menschliche Volk einbinden. Einbindung definiert sich anscheinend nur nicht aus dem Erarbeiteten, was dem Wohl der Sache des Einen dient.

Und die Unwissenheit der Hochrangigen wird noch unterstrichen, man glaubte nicht, dass das möglich ist: Es gibt keinen letharischen Adel, somit auch kein Geburtsrecht. Das sind Dinge, die aus Adoran kommen, aus dem Osten. Die Obrigkeiten müssen von diesen verblendet worden sein, als sie sich dort in den Kerkern befanden!
Jeder Lethar, dem ihr begegnet, wurde über Jahrzehnte im Glauben und Ehrfurcht vor Alatar geprüft. Länger noch als sogenannte Templer des Tempels Rahals überhaupt Leben. Es ist kein Geburtsrecht, dass die Kinder Alatars so handeln lässt wie sie es tun, es sind Dekaden voller Hingabe, Schmerz und Ehrfurcht die ihren Glauben derart gefestigt lässt, dass sie sensibel für Verfehlungen geworden sind. Denn warum sonst schicken die Heerführer ihre Knappen zu den Letharen, wenn der Glauben gefestigt werden soll?

Geleistete Eide unter den Altruisten sind nichts mehr Wert, unsere Eide gelten Alatar und dem Glauben und nicht jenen, die seine Kinder anklagen und der Irrlehre bezichtigen! Ihre Handlungen sind falsch, sie sind verblendet von falschen Fakten, von einem Irrglauben. Jeder, der sich gegen ihre Weisungen auflehnt, begeht keinen Verstoß gegen Alatar. Er handelt dem Glauben entsprechend.

Führt euch vor die Augen, was ihr in den letzten Monden vom alatarischen Reiche gesehen habt. Was für Handlungen durchgeführt wurden. Erinnert Euch daran, wie wir in Schwingenstein standen und die Obrigkeiten uns wieder hinaus riefen. Wie in Schwingenstein die Templer standen und die Hände der Ketzer hielten, weil sie Angst hatten. Wo wir fragwürdige Verfahren der Abstimmung haben, wo das Volk über einen Statthalter abstimmt, was fernab jeglicher Dominanz und Tyrannei ist. Wie weit wollen wir uns noch von dem Weg des Allmächtigen entfernen?

Ein Spinnennetz aus Lügen wurde geformt, Lügen, welche so penetrant verfolgt wurden, dass die Verblendeten mittlerweile selbst daran glauben. Aber das Leben unter Alatar besteht nicht aus ehrenhaften Duellen, angenehmen Unterhaltungen mit dem Feind und der Verbreitung von Lügen über das letharische Volk.

Seht die Vorbereitungen des Krieges gegen die Kinder Alatars. Wie oft zögerte der Rat und das Heer? Wie oft wurden Verhandlungen mit dem Volk der Wüste geführt? Doch der Wunsch nach dem Blut der Kinder Alatars ist so groß, dass der Rat an einem Tag zum Kriege ruft, was er zuvor in Monden nie schaffte. Weit mehr als falsches Verständnis des Pantherwillens sieht dies nach Einflüssen der Ketzer aus, die offene Ohren fanden.

Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2015, 00:32
von Jaryan'dolor
Weitere Pergamente werden am späten Abend in der Stadt verteilt.

3.Agitation


Gläubige des All-Einen.

Auch wenn der Rat der Altruisten mehrmals in einem Pergament erwähnen musste, dass er selbst vom Alka erwählt wurde, entspricht dies nicht der Wahrheit. Unsere Heiligkeit wurde seit über einem Jahr nicht mehr gesichtet. Wer versichert uns also, dass es wirklich unsere Heiligkeit selbst war, der die derzeitigen Mitglieder in diesen Rat gewählt hat?

Wieder werden Lügen und Halbwahrheiten durch den Rat verkündet!

Wahr ist, dass die Clerica Fenia Treublatt ihrer Strafe zugeführt wurde. Wahr ist aber auch, dass dabei Altruist gegen Altruist handelte. Doch sahen es die Altruisten, abgesehen von Maestro Githago, als nötig an die Waffen gegen den Letharen zu erheben. Konnten sie in wenigen Lidschlägen überhaupt ein Urteil fällen oder war dies gar geplant? Die ketzerische Provokation der Clerica ersonnen um einen Angriff auf den Altruist Syrr’ael zu rechtfertigen? Mehr noch griffen alle menschlichen Wachen ein, um sich einzig auf den Letharen zu stürzen. Doch wie konnten jene Wissen was vor sich geht? Kämpften nicht Altruist gegen Altruist? Wurden vielleicht auch sie bereits im Vorfeld instruiert?

Der Mael’qil selbst wurde angeklagt den Eid der Wache missachtet zu haben. Doch gilt dieser Eid Alatar selbst!
Es wurde nie ein Schwur auf die Garde oder Würdenträger geleistet. Nein, es wird geschworen Alatar zu dienen und die wahren Gläubigen zu schützen. Eben dies geschah am Abend der Ratssitzung.

Doch fehlt bei alledem eine weitere Wahrheit. Die Wahrheit über Clerica Treublatt:

Eine Schneiderin, die den Weg des Tempels geht ohne über ihr Nähkästchen hinaus gekommen zu sein. Vor Monden schon stand sie dem Ketzer und Überläufer Vaughain van Nordwind bei als die Streitkräfte des Herren ihn stellten. Sie drohte damit an der Seite des Ketzers gegen die Streiter des Panthers zu kämpfen, sollten Waffen erhoben werden. Beeinflusste der Wille der Ketzer die Dienerin des Tempels damals schon, nachdem der Ritter die Seiten wechselte und bereits unzählige Gläubige erschlug?
Damals bereits zeigte sich das mangelnde Verständnis der Clerica, wie auch in den letzten Wochen so häufig offenbart wurde.
Sie stellte mehrfach den Respekt des Altruisten und Meister des Axorns Syrr’ael vor Alatar selbst in Frage und verweigerte eine Entschuldigung, sowie die Einsicht in ihr Fehlverhalten.
Weiterhin verkündete die Clerica sich offen gegen jeden zu stellen, ihn gar zu bekämpfen, der dem Reich oder dem Glauben schadet.
Jetzt jedoch prangert eben diese Person das Handeln der Letharen an?
Gewarnt wurde sie, oft und mehrfach, doch nun folgen Taten.
Es zeigt sich die Doppelzüngigkeit der Tempeldienerin, die nur den eigenen Launen und Vorteilen dient, die die Gebote benutzt und verdreht wie es nur ihr nützt, nicht aber dem All-Einen!

Nun also fordert der Rat die Auslieferung des Meisters Syrr‘ael. Eine Forderung, die seiner Heiligkeit nie in den Sinn gekommen wäre, wüsste er doch um dessen Unmöglichkeit. Es bleibt nur der Schluss, dass der Rat fordert was nicht geleistet werden kann, um das Volk der Letharen als Feinde darzustellen. Feinde, die angeblich keine Lösung anstreben.
Doch wer droht dem eigenen Volk mit Tod? Ist den Bürgern bekannt, dass die Altruistin und Hauptmann der Garde befahl, dass schon der Kontakt mit Letharen zur Häutung und Erhängung führt? Wäre selbiges mit jedem geschehen, der Worte mit den Ketzern des Ostens oder Süden führte, das Reich hätte keine Bürger mehr. Doch wir sahen keinen Ritter gehäutet am Galgen baumeln, der lachend mit den Adel Adorans anstieß.

Die Zurücknahme dieser Befehle verdeutlicht nur, dass diejenige, die euch alle leiten, handeln ohne nachzudenken. Wollt ihr jenen folgen? Handelt so ein weiser, weitsichtiger und besonnener Rat, wie er einst gedacht war?

Ist das der Rat, von dem ihr euch vertreten lassen wollt?


Verfasst: Sonntag 21. Juni 2015, 00:08
von Gast
Aggression des Rates der Altruisten:

Wahre Diener des Pantherfürsten gebt auf Euch acht! Auch ihr seid vor der Willkür des Rates der Altruisten nicht sicher!

So spricht man über Reichsbann und Hochverrat so man sich mit den Kindern Alatars einlässt und von Straffreiheit so Altruist Dazen Wolfseiche mit den Ketzern Milch trinkt und gemütlich am Lagerfeuer mit ihnen redet und spricht als seien es gute und geschätzte Freunde?

So spricht man über Verfall aller Titel und Ränge, sowie dem sofortigem Erlöschen aller Privilegien und Rechte und von Hochverrat wenn man sich mit den Kindern des All-Einen einlässt und von Straffreiheit so sich Altruistin Fenia Treublatt schützend vor den Oberst der Ketzer stellt und ihn mit Ihrem Leben beschützt, Seine Kinder davon abhält Alatars Willen, Alatars Gebote durchzusetzen?

Erwachet Diener des allmächtigen Zerstörers! Der Rat der Altruisten handelt nur noch im eigenen Interesse, das Vertrauen seiner Heiligkeit durch die Ernennung ihrer wurde von ihnen scharmlos ausgenutzt.

Verrat wurde vom Rat der Altruisten begangen!


Verrat an Seinen Dienern!
Verrat an Seinen Streitern!
Verrrat an Seinen Kindern!
Verrat an Seiner Heiligkeit Isidor!
Verrat an Alatar dem Gottkönig selbst und Seinen Geboten!


Erwachet wahre Diener des All-Einen, denn der Herr wird richten zwischen denjenigen die in Seinem Willen, nach Seinen Geboten leben und denen die nur nach ihren persönlichen Interesse handeln!

Erhebt Euch wahre Streiter des Herren, erhebet Eure Waffen gegen jene Willkür des Rates der Altruisten, gegen jene Tyrannei!

Erhebt Euch und lasset das heilige alatarische Reich nicht unter der Führung der Altruisten untergehen!

Alatar wird über unserer aller Taten richten!

Lang lebe seine Heiligkeit Isidor!

Für das heilige alatarische Reich!
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