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[Alatarisches Reich] Der Pfad den man geht. (Teilnahme gew.)

Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2015, 23:37
von Gast
In dieser Nacht werden sich, langsam, Schritt für Schritt, alle letharischen Wachen aus dem rahalischen Reiche zurückziehen, zum Leth'Axorn. Wappenröcke, Symbole und dergleichen, die sie mit dem Reiche verbinden, wurden abgelegt und werden in der Landschaft des Westens zu finden sein. Von den Blauhäuten fehlt jede Spur. Auch werden alle Ausgänge, welche den Menschen bekannt zu sein scheinen, über Nacht verschüttet. So kann keiner hinein, aber auch anscheinend keiner hinaus.

Die Nacht im Westen schien verdammt ruhig zu sein, zumindest von den Seiten der Letharen wird nichts mehr zu finden sein. Vielleicht ist es auch Alatar selbst oder der Zufall, dass in dieser Nacht eine dunkle Wolkendecke über das Land zieht, schweren Regen zu Boden rieseln lässt und das Land in tiefes Schwarz hüllt. Gewitter hallt durch das Nass und gibt dem Tag, der in die Geschichte eingehen wird, einen bitteren Beigeschmack.

Und es werden mit den Stunden Stimmen laut, dass Menschen, die sich im Sinne Vaters dem letharischen Volke zuwenden wollen, diese Seite wählen, sich so auch an die Letharen wenden können. Sie würden den Schutz des Volkes genießen und die Anerkennung aus ihrem Handeln.

Nun lag es an den Seelen selbst, welche Seite sie wählten. Welche Seite richtig oder falsch war, wahr oder gelogen. Und über all jenen wachte der Gott, an denen sie alle dachten zu glauben, an welchen sie alle glauben sollten. Das Leben würde sich nun ändern und jeder selbst entschied sich für seinen Pfad. Und begonnen hatte alles mit diesem einen Tag, zu diesem, einen Moment.

Die Abspaltung des letharischen Volkes.
Am 21. Eluviar 258

Bild

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 07:33
von Gast
Die Miene des Ritters verfinstert sich, während der Blick auf dem Aushang der Altruisten gerichtet ist und die pechschwarzen Augen über die Zeilen schweifen. Beinahe starr mag er vor diesem Aushang stehen, während langsam die Wangenknochen hervortreten und ein Knirschen der Zähne gut hörbar ist in der näheren Umgebung. Eine Blutader am Hals mag mehr und mehr sichtbar werden. Nachdem sich der Ritter sodann recht zügig von dem Aushang abgewendet hat werden tiefe Furchen das Pergament zieren und es kaum noch lesbar machen.

Noch in der selben Nacht werden Boten im Schutze bewaffneter Vasallen des Ritters, im Reiche Schreiben verteilen.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 10:32
von Gast
„Frau Swynedd. Frau Swynedd!“ Das Rufen des Jungen vor Ihrer Haustüre wurde von Sekunde zu Sekunde eindringlicher. „FRAU SWYNEDD. Öffnet die Türe!“, zusätzlich zu dem immer lauter werdenden Geschrei, polterten nun auch die Fäuste des Burschen gegen die geschlossene Haustüre vor Ihm. „Ehrlich, Frau Swynedd. Es ist wichtig! Diesmal ist es WIRKLICH wichtig!“.

Im Inneren des Hauses war bereits Dunkelheit eingekehrt. Lediglich direkt vor dem Kamin war noch ein einzelner Lichtschein zu erkennen, in dessen fahlen Zwielicht die Blonde Platz genommen hatte. Auf Ihren Beinen lag ein Buch, auf dessen Rücken man einige letharische Runen erkennen konnte. Es war nicht so, als würde sie im Moment lesen, oder habe Ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Lektüre gerichtet, stattdessen verlor sich Ihr Blick in einer regelrecht meditativen Ruhe in dem letzten Glimmen der Holzscheite.

„Bei Alatar! IM ERNST. Es ist wichtig. Ich glaube es gibt nichts Wichtigeres im Moment! ÖFFNET!“, erst diese Worte schafften es nun an Ihr Bewusstsein heran zu dringen. Das stetige Klopfen an der Türe hatte ein unangenehmes Pochen in Ihrer Schläfenregion hinterlassen, was ein unwilliges Murren aus der Kehle quellen ließ. „Ich komme, Junge. Ist ja gut.“, presste sie noch hervor, ehe sie sich beinahe schon widerwillig vom Stuhl erhob, um die wenigen Schritte zur Haustüre zu nehmen. Das letzte Mal klopfte er, um Ihr mitzuteilen, dass Ihr Pferd sich vom Pfosten losgerissen hatte, um nun seelenruhig neben dem Tempel zu grasen. Das zweite Mal meldete er sich hektisch bei Ihr, weil er vergessen hatte, an wen er das Pergament übermitteln sollte und das dritte Mal kam er leichenblass zu Ihr, nachdem er eine Botschaft in die Höhlen der Letharen bringen sollte und Ihnen offenbar nicht mit dem entsprechenden Respekt gegenüber trat und sie Ihm eine Lektion verpasst hatten – zu Recht. Doch all diese Dinge bezeichnete er schon damals als wichtig. Was also war es wohl diesmal?
Die Faust, die Ihr entgegen schlug, als sie die Türe öffnete, hielt nur wenige Zentimeter vor Ihrem Bauch inne. Ein entschuldigender Blick traf sie seitens des Jungen, dann schnappte er auch schon nach Luft und wedelte ungeduldig mit einem Pergament in seiner anderen Hand herum: „Habt Ihr das schon gesehen? Habt Ihr? Es ist DAS Gesprächsthema in der Stadt.“. Allmählich ging Ihr die Hektik des Jungen auf die Nerven, das Pochen Ihrer Schläfen wurde dadurch nicht besser und so schnellte die Hand nach vorne, um Ihm das Pergament grob aus der Hand zu reißen. Mit einem düsteren Blick rief sie Ihn stumm zur Vorsicht, während bemüht ruhig das Schriftstück auseinander gerollt wurde.

Das Schauspiel, das sich dem Jungen wenige Sekunden danach bot, kam einer Naturgewalt gleich. Die sonst so beherrschte Miene der Blonden, entglitt Ihr regelrecht, so dass sich nicht nur die Augen weiteten und die Brauen sich in Richtung Haarschopf anhoben, sondern auch die hellen Lippen sich einen Spalt weit öffneten. Wie vom Donner gerührt stand sie im Türrahmen, während die aufgeregten Blicke des Jungen diesen Moment schier aufsogen. Leise, beinahe unverständlich murmelte er noch: „Seht Ihr. Ich sagte doch, es ist wichtig.“. Weitere Silben aber drangen nicht an sie heran, als sie sich auch schon herumdrehte um stapfenden Schrittes zurück in Ihre dunklen Räumlichkeiten zukehren. Im Gehen zerrissen Ihre behandschuhten Hände den Aushang der Altruisten noch, so dass der Teil mit dem Siegel und der Unterschrift verloren in Richtung Boden segelte, nur um dort von einem Windstoß, verursacht durch die immer noch offen stehende Türe, erfasst zu werden und nach draußen in die Straßen Rahals zu segeln.

Zu neugierig, um sich von den Launen der Frau vertreiben zu lassen, trieb sich der Junge noch eine Weile vor dem Wohnhaus herum. Ein Blick hier in das Fenster, ein Schritt dort in Richtung der geöffneten Haustüre und erneut ein Blick in das andere Fenster. Vielleicht, musste er sich eingestehen, war es auch ein wenig Sorge, die Ihn hier behielt. Immerhin stand die Haustüre achtlos sperrangelweit offen und gerade jetzt, in diesen unruhigen Zeiten, sollte man Schloss und Riegel vorschieben, um ein Stück weit Sicherheit in den Abendstunden genießen zu können. Ein krachendes Geräusch, gefolgt von dem Hall schwerer Schritte, ließ seine Aufmerksamkeit wieder auf den Eingangsbereich des Hauses fallen. Dort stand sie – gerüstet, mit Ihrer Klinge an der Seite und einem Blick, der vor Entschlossenheit nur so strotzte. Er hatte sie lange nicht mehr so gesehen und wusste, dass das ein gutes Zeichen war. Ein Stück Ihres altes Ichs war wieder hier. Ein Bruchteil dessen, was sie in den letzten Monaten Tag um Tag eingebüßt hatte.

Und so war er sich auch sicher, wohin sie Ihr Weg hier und heute nun führen würde. Er musste Ihr nicht folgen. Er wusste es. Es war Ihr Weg, schon immer.

… Sie würde zu den Letharen gehen.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 10:48
von Giselle Thronis
Als Sie am Morgen einige der Aushänge erblickt, wird jener Aushang Rasch gelesen.

"Gegen die Kinder des Einen? Niemals!" Die ganze Zeit kam es Ihr Seltsam vor, wie die Menschen
sich gegenüber den Letaren verhalten haben seit Ihrer Rückkehr. Der Rat Ihrer Meinung nach ein
Haufen Witzloser Ungläubiger die...nur sich selbst Dienen wollten, nicht Dem Herrn selbst.
"Gefahr für die wahren Gläubiger?" Das Sie nicht lachte, so zeigten sich die wahren Ungläubigen...
Und auch auf den Schutz konnte sie gut verzichten. Sie konnten sich selbst nicht schützen, wie
wollen sie die anderen Schützen?

Fragen über Fragen doch Sie kennt Ihren Weg bereits.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 13:02
von Gast
Eine weitere Nacht des nicht schlafen können's, zu sehr gingen ihr das erzählte von Rilytia durch den Kopf. Die Brauen ziehen sich leicht zusammen während sie ihren Mantel über streift und sich auf den Weg der leeren Gassen begibt. Heute war etwas anders...heute war es stiller als sonst, bedrückend still, lediglich der ständige Regen welcher mit rießigen Tropfen auf die Erde niedergingen durchbrachen diese Stille. Erst nach einigen Momenten wird sie an einer Tafel inne halten und den Blick auf das Pergament wenden. Langsam wandern die Brauen empor, erstaunen macht sich breit und irgendwie auch eine gewisse ungläubigkeit. War es ihr Ernst? Wollten sie gegen die Kinder des All-Einen ziehen? Ein Reichsbann? Ein leises Lachen dringt aus der Kehle ehe der Kopf ungläubig hin und her geschüttelt wird. Dann wird sie auf dem Absatz kehrt machen, sich gemächlichen Schrittes wieder zum Haus begeben, einige Utensilien richten und einen Brief auf dem Tisch, gut sichtbar, hinterlassen. Ebenso wird ein Bote in Richtung Grenzwarth geschickt welcher dem Magister Althan einen Brief überreichen wird.
Seinen Segen mit dir Bruder,

ich weiß meinen Platz, du wirst mich dort finden und ich hoffe du wirst folgen.


gez

Ina.

Noch in der selben Nacht wird sie sich dann auf den Weg machen, vollgepackt und gerüstet. Scheppernd wird der Beutel in der Burg abgestellt, die Augen einen Moment schließend um zu lauschen ob noch andere in jener verweilen ehe sie sich gemächlich daran macht ihre Studienschriften auszupacken und ihrem Tagwerk nachzugehen.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 14:01
von Gast
"Ich konnte diese Wichtigtuer-Elfen sowieso nie leiden", murmelt Sophie mit einem gehässigen Grinsen zu sich selbst, als die Neuigkeiten an ihr Ohr dringen. "Meine bedingungslose Treue gilt dem Orden. Kein Buckeln und keine gespielt ehrfürchtigen Grüße mehr. 'Oh, ehrenwertes Kind des Einen', bah!" Im Laufe des Tages dringt ein Schnaufen durch ihre Lippen und mit einem flüchtigen Blick aus dem Fenster wird sie sich, trotz ihrer definitiven Entscheidung, der Letharenseite nicht zu folgen, einer unangenehmen Tatsache gewahr: "Schade um Schmied Xen und die neugierige Lex."

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 14:40
von Maya Taruval
Und die Arkoritherin zögerte nicht lang als die Vorkommnisse an ihr Ohr drangen.
Unmittelbar nach der Besprechung mit Rat und Ritterschaft informierte sie den Orden:
Maya Taruval hat geschrieben:*ein Aushang hängt in der Burg an dem folgendes geschrieben steht:*

Adavens Segen mit Euch Brüder und Schwestern,

Nach den gestrigen Vorkommnissen ist es wichtiger denn je,
dem Reich Einigkeit zu zeigen. Solange das Kriegsrecht ausgerufen
ist, liegt die Befehlsgewalt bei der Ritterschaft. Der Orden steht in
diesem Konflikt an der Seite von Tempel und Ritterschaft; die
Ordensleitung erwartet daher dass ein jeder von euch bedingungslos
den Worten der befehlshabenden Ritter Folge leistet solange es nicht
entgegengesetze Anweisungen der Ordensleitung gibt.
Der Reichsbann der Letharen ist kein Scherz und wurde im Beisein
und Einverständnis sowohl des Maestro als auch meiner Person beschlossen.
Das schließt explizit mit ein, Gewalt gegen die Kinder des All-Einen
anzuwenden. Zögert nicht aufgrund des Glaubens! Sie dienen nicht ihrem
Vater, sondern ihren eigenen Zwecken. Das gestrige Gemetzel im Palast hat
uns ihr wahres Gesicht offenbart und galt mehreren Würdenträgern
menschlicher Institutionen des Reiches. Diese Respektlosigkeit werden wir uns
nicht bieten lassen! Zeigt diesen fehlgeleiteten Halbelfen keine falsche Gnade!
Zeigt Euch entschlossen!


Macht und Stärke,
Maya Taruval
Elegida des hohen Ordens der Arkorither
... als auch die Ritterschaft und den Tempel.
So ergehen sehr kurze Schreiben an Muireall, Dazen, Fenia und Aliyahna:
Seinen Segen mit Euch, Ritterin/Ritter/Tetrarchin/Clerica

Der Orden steht geschlossen an der Seite von Tempel und Ritterschaft.
Für die Zeit während der das Kriegsrecht ausgerufen ist leistet
jeder Arkorither den befehlshabenden Rittern bedingungslos Gehorsam.

Für den Orden,
Maya Taruval
Elegida

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 14:52
von Gast
"Ich bin bereit, Elegida. Endlich kriegen diese Scheißelfen ihr gerechtes Urteil. Sollte mir ein einzelner dieser widerlichen Dreckhaufen vor die Füße laufen, sprechen Waffen und Blitze, statt Worte." Im Zuge eines kurzen Selbstgesprächs äußert Sophie ihre Gedanken durch leises Gemurmel, nach einer aufmerksamen Lektüre des Informationsschreibens, und wendet sich herum. Daheim werden Trankreserven überprüft, Waffen geschärft und Rüstungen bereitgelegt. Die rothaarige Schwarzmagierin ist eingerostet, wie sie feststellen muss. Keine Konfrontation mit einem Letharen sollte einfach ausfallen.

Als Antwortschreiben an Maya fungieren wenige Worte, die Sophie unterhalb ihrer Nachricht anbringt:
  • Adavens Segen mit Euch, ehrenwerte Elegida,

    Euer Wunsch ist mir - mit Freude - Befehl.

    Magistra Tangran

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 15:16
von Kava Shasul
Ein wenig mulmig war Kava in Anbetracht der jetzigen Situation schon. Wie konnte er als Ritter Alatars die Waffe gegen ein Kind Alatars erheben ohne die Gunst des Herren zu verlieren, die Kraft die Kava tagtäglich stärkt.

Stirnrunzelnd nahm er die Nachricht seiner Waffenschwester entgegen, die Augenbrauen zogen sich in die Höhe als er vernahm, dass ein Teil der Kinder des All-Einen den Rat der Alturisten niedergemetzelt haben. In den Augen des Ritters nahezu absurd, sind die Letharen in den Wahnsinn getrieben worden?
Für ihn war es Hochverrat gegenüber dem Alka, die höchste Instanz im alatarischen Reich, der Vertreter Alatars.

Schnell war für ihn klar das Blut fließen wird. Nur welches Blut das wird wohl daran liegen auf welche Seite man sich stellen würde, für wen man kämpt, die Letharen oder die Menschen. Klar war auch, dass diese Situation das Reich in zwei Hälften spalten wird.

Spät am Abend saß er in seinem Kämmerlein und blickte auf den Stein seiner Gemeinschaft bevor er dann zu Hammer und Meißel griff und die Namen der zwei Letharen: Aron'deryl und Gor'mashkal aus dem Stein raus meißelte.

Kurze Zeit später folgte dann auch ein Schreiben welches sichtbar vor dem Axorn aufgehangen wurde.

Schattenwinkel
22. Eluviar 258 im Jahr des All-Einen

Seinen Segen, [Aron'deryl / Gor'mashkal]

aufgrund der Vorfälle und der Teilnahme auf dem Angriff auf den Rat der Alturisten werdet ihr mit sofortiger Wirkung aus der Gemeinschaft der Schatten des Panthers entlassen.

Aufgrund des Reichsbann der gegen die Letharen verhangen wurde ist es euch leider nicht möglich die Burg aufzusuchen und eure Schlüssel sowie eure Kleider abzugeben, daher verbrennt bitte all euren Besitz der mit unseren Farben gezeichnet wurde.

Möge seine mächtige Pranke über Euch wachen!

Ritter Shasul

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 15:21
von Gast
Ein dunkler Schatten, der kurze Zeit später am Axorn vorbei huschte entfernte die Nachricht und überbrachte sie den beiden Lethyren höchstpersönlich

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 15:46
von Saajid Tamam
Es dauerte wahrlich nicht lange bis die Kunde über die Unstimmigkeiten im Reich des Brudermörders auch ihren Weg über die Landesgrenzen Menek'Urs fand.
Die Mundwinkel des Shojen zuckten verzückt... eine Situation wie sie nur die All-Mara für uns bereiten konnte.

Vom Vorhof des Familienhauses erhob sich ein prächtiger Falke in die Lüfte und setzte zu einem längeren Zug über das alatarische Reich an. Jede Truppenbewegung, jede kleinste Regung wurde genau beobachtet und verinnerlicht. Sicherlich würde er mit unverfälschten Informationen zurückkehren - der Emir musste über die jüngsten Ereignisse unterrichtet werden.

Und als sich der Falke schon auf den Rückweg machte, traf der scharfe Blick einen der Gardisten Grenzwart's der sich wohl gerade zum Wachwechsel bewegte.

Ein kleines Stück abseits im Unterholz wandelte sich die gefiederte Gestalt des Shojens in eine menschliche... die Gabe die ihm innewohnte war ein weiteres mal dienlich. So nahm er das Aussehen eines durchschnittlichen Nordländers an, fahle Haut - dunkle Stimme.

Oh wenn es eines gab, das den Menekanern schon in meisterlicher Anmut in die Wiege gelegt wurde, dann war es ihr Wissen um Intrigen und Fehden. Nachdem er sich der Umgebung gewahr gemacht hatte, ging er zielgerichtet auf die Wache zu....:


Herr, helft mir!
Die Kinder des All-Einen - ein Kampf!
Kommt schnell, kommt schnell!

Und als der arme Tropf den Weg in das Unterholz wählte dauerte es nicht lange, bis er sich nach einem schneidenden Eingriff im Klanggefüge nichtmehr regen konnte. Die Muskeln waren versteinert, lediglich die Vitalfunktionen schienen nicht außer Kraft gesetzt. Vergangene Kämpfe waren nicht vergessen... es fiel ihm nicht schwer, den Dolch zu zücken um von hinten an den Krieger heranzutreten und das Kinn leicht zu heben.

Mit den Lippen dicht am Ohr des Recken folgte nun...


Du hattest jeden Tag deines Lebens die Möglichkeit, dich von deinem Herren loszusagen.
Du bittest um Erlösung und Erlösung wirst du erfahren..

Abeer Eluive

Hauchte er die Rechtfertigung noch leise hinterher als der Schnitt die Kehle öffnete. Sich des Ablebens versichert, blickte der Shojen ein weiteres mal nervös und aufmerksam durch das Dickicht. Sicher dauerte es nicht lange bis man den Wachmann vermisste - ein Pergament wurde geschrieben und auf der blutverschmierten Brust abgelegt.


Vaters Zorn wird euren Frevel vergelten.


Unbemerkt trat er dann auf schnellstem und vorsichtigstem Wege die Heimreise an, nur um Wimpernschläge später ein Schreiben an den Emir aufzusetzen.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 15:59
von Gast
Hasse.

Verachte.

Benutze.

Zerstöre.

Du bist Nichts. Niemand. Allein.
Manchmal, gab es Tage, an denen sich Je’yuxalae wünschte endlich verrückt zu werden. Den Verstand zu verlieren, statt mit wachsendem Entsetzen in den Augen, die Wahrheit zu erkennen. Welche Wahrheit? Und vor allem, wessen?

Vater..

Die Neuigkeiten trafen Je’yuxalae wie ein Schlag ins Gesicht. Jahrelanges mühsames Vertrauen aufbauen, Kennenlernen, Beobachten und Einschätzen der Menschen, die sie umgaben, die Gründung der Prätorianer durch Cha’xyrol ihrem Männchen, endlich ihren Platz in der Gemeinschaft gefunden….alles umsonst.
Vernichtet an nur einem einzigen Abend.

Und wohin würde das führen? Welche Ziele verfolgten die Höheren?
Nur jene und Vater alleine kannten wohl die Antworten. Sie selbst war viel zu unbedeutend, um in die größeren Pläne einzuweiht zu werden.

Du bist Nichts. Niemand. Allein.

Die gesamte Welt stand nun also gegen ihr Volk. Die Oberfläche bot keinen Rückzugsort mehr, das Axorn fühlte sich schon nach nur einem Tag erdrückend an.
War sich die Führung der Letharen so siegessicher? Die Menschen so sicher, im Recht zu sein? Auch wenn sie es niemals offen zugeben würde, Je’yuxalae zweifelte, dass dies alles ein gutes Ende nehmen würde.
Ein gutes Ende. Nein.
Ein Ende.

War es nicht das, was Vater wollte?

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 16:35
von Beyla Tjosfin
Kaum, dass die Sonne im Osten am Horizont kratzte, stand Beyla schon vor ihrem Waschzuber und versuchte irgendwie, den Schlaf aus den Augen zu bekommen. Früh war sie am vergangenen Abend schon zu Bett gegangen, wissend, dass auch heute früh wieder die Arbeit auf sie wartete. Und sie war froh darum, morgens, in aller Stille, die Tiere versorgen zu dürfen. Dabei blieb ihr viel Zeit, um über alles mögliche nach zu denken und in ihren Gedankengängen die Tiere um Rat zu fragen. Natürlich erwartete sie keinerlei Antwort, aber es versprach ihr immer etwas Erleichterung.

Doch heute schienen die Tiere irgendwie unruhiger. Eigentlich waren sie morgens immer unruhig und warteten darauf, dass Beyla endlich mit dem Frühstück erschien. Doch heute war es anders... Irgendwie lag Spannung in der Luft, zusätzlich zur normalen Unruhe. Die Kühe muhten nicht, aber schritten nervös durch das Gatter. Die Pferde im Stall wiehrten, als wolle ein Räuber an ihr Fell. Und auch die Hühner eilten unruhig durch ihr Gatter, flatterten, pickten sich gegenseitig.

Beyla verwirrte es zusehens, denn selbst das dargebotene Futter vermochte keines der Tiere zu beruhigen. Es lag wohl irgendetwas in der Luft. Vielleicht ein Sturm, ein Gewitter. Wer konnte das schon im Voraus erahnen.
Als sie gerade mit den Tieren fertig war und eine Runde durch Düstersee drehen wollte, wie jeden Morgen, fiel ihr ein Aushang ins Auge, welcher direkt an ihr Tor genagelt war. Kurz überflog sie die Zeilen und ihre Brauen senkten sich mit jedem Wort, jedem Buchstaben ein Stück tiefer.

"Haben die denn alle... Verdammt noch mal... Jetzt geht es die Bachgasse runter..."
Der Zettel wurde rasch abgenommen und in der Stube auf dem Tisch ausgebreitet, damit ihn auch alle anderen rasch finden mögen und lesen.

Dann wurde ein Zettel und ein Stift geholt und rasch darauf gekritzelt:


Silea! Lies erst den Aushang, den ich auf den Tisch gelegt habe. Ich werde dir eventuell eine Zeit lang nicht zur Verfügung stehen. Es herrscht Kriegsrecht. Werde im Gardedienst stehen und mich in Düstersee postieren. Findest mich an den Toren.
Beyla

Danach holte sie ihre Uniform, darauf bedacht, Lotte nicht zu wecken und schlüpfte wieder aus dem Schlafzimmer der beiden. Unten angekommen wurden weitere Zettel hergenommen, um die Aushänge in Düstersee zu ergänzen und die Maßnahmen der Garde kund zu tun. Sie nahm sich das recht jetzt einfach heraus, für Düstersee zu entscheiden und die Tore zu sichern. Es schien nicht an der Zeit, erst nach Rahal aufzubrechen, um sich Befehle zu holen. Dafür war sie nicht ausgebildet worden. Sondern darauf, selbst zu entscheiden, wenn Gefahr drohte. Und diese war praktisch Spürbar.

Wo ihr Platz nun ist, in dieser dunklen Stunde, war ihr schon immer klar. An der Seite der Kameraden der Garde und der Bürger von Düstersee. Da gehörte sie hin, hier war sie zu Hause.

Kaum waren die Aushänge beschrieben, zog sie schon los, jene in Düstersee auszuhängen, nur, um weiter zu den Toren zu ziehen und diese zu Sichern.

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 17:25
von Dazen Wolfseiche
  • Verrat trennt alle Bande.
    Johann Christoph Friedrich von Schiller

Erst als Ruhe einkehrte in der Festung begann mir ganz langsam zu dämmern, was überhaupt geschehen war. Tatsächlich war alles sehr zügig gegangen und die Zeit danach fühlte ich mich zum einen wohl zurecht und buchstäblich zerschlagen, zum anderen wie betäubt. Ich funktionierte eben, das war aber auch schon alles. Bewusst nahm ich an all dem nicht teil, es rauschte mehr an mir vorbei.
Jetzt, da alle weg waren, Fenia sich bereits zu dem ihr zugewiesenen Schlafplatz zurückgezogen hatte, saß ich nahe der Türe hinter der sie vermutlich versuchte Schlaf zu finden und kritzelte mir auf den Knittelzettel drauf, was zu tun war.
  • -  Ankündigung für das Volk
    -  Zugänge der Letharen nachhaltig verschließen
    - Tore schließen
    - Wachen verdoppeln


Die Liste wuchs, langsam aber stetig. Einiges davon wurde schon erledigt, während ich noch vor mich hinbrütete. Zwischendurch fragte ich mich, ob eine klare Darlegung der Geschehnisse half oder eher Gegenteiliges bewirkte.
Mein Blick lenkte sich auf den riesigen Kamin, in dem nur ein klein gehaltenes Feuer brannte. Wiederholt überlegte ich, was hätte anders laufen müssen, aber in der Summe der Vorfälle, wurde immer deutlicher, dass die ganze Angelegenheit eine klar vorbereitete Sache war, mit dem Willen das Reich nachhaltig zu spalten.
Es hatte angefangen mit dem Ausspionieren der Gemeinschaften, von dem ich wusste – von Anfang an. Die Fortsetzung war das weitere Spionieren vor den Türen, sobald man nur mit ihnen unterwegs war. Dazu das Verfälschen von jedweden Tatsachen zu eigenen Gunsten, um das für sich gesetzte Ziel zu erreichen. Nachfolgend die ständigen Provokationen in den letzten paar Wochen, die auf nichts anderes hinzielten, dass irgendwann irgendwer die Nerven verlor, um darauf zeigen zu können am Ende, und sagen zu können: Der war’s.
Und das I-Tüpfelchen waren dabei noch die Auftritte in Düstersee und beim Rat, sowie die öffentliche Denunzierung von Würdenträgern.
Ein Volk, das behauptete, sich nur auf getätigte Leistungen zu berufen, aber sich benahm wie der Adoraner Adel auf Grund ihres Geburtsrechts zu sein, was sie waren. Was eine Blasphemie dem All-Einen gegenüber. „Denn wir sind etwas Besseres, weil wir geborene Kinder des All-Einen Gottes sind, ihr aber seid nur niedere, unterprivilegierte Diener, Kanonenfutter, Dreck unter unseren Fingernägeln, egal, was ihr leistet. Ihr werdet es immer sein, Würdenträger oder nicht. Nur solange der Nutzen für uns, die von Geburt wegen Besseren, groß ist, dulden wir, dass eure Füße den gleichen Boden berühren wie den unseren.“
Wenn das nicht gegen die Gebote ging, was dann? Mochte der Allmächtige richten. Bislang war der Blitz noch auf keinen von uns niedergefahren. Schien Ihn also nicht zu kümmern. Vielleicht war Er auch eher der Ansicht, dass es wieder an der Zeit war auszusieben. Da stellte sich nur die Frage, wen er ausgesiebt haben wollte.

Ich schob die Gedanken erst einmal beiseite, verließ die Festung und ließ diese auch gut verschlossen zurück, machte mich auf den Weg nach Rahal. Mitten in der Nacht, die Hand an der Waffe. Ruhe würde ich keine finden, und es war besser früher anzufangen als später.
Ich scheuchte einige Leute aus den Betten, unter anderem Tasador, die Tempelwachen, die teilweise Nickerchen hielten, diese naiven Idioten, und eben die, die ich noch so auftreiben konnte zunächst. Keine Stunde später waren sie an allen bekannten Ecken fleißig zugange die Zugänge des Axorns zu versiegeln, gründlich, nachhaltig, ohne Wenn und ohne Aber. Es sollte nicht so einfach möglich sein, diese wieder zu öffnen. Weder mit Liedwirkerei, noch anderweitig.
Es machte Arbeit, es sollte ihnen genauso viel Arbeit machen aus ihrem erbärmlichen Rattenloch wieder hervorschlüpfen zu können. Während ich mit den anderen schuftete, oder zwischendrin die Wachablösung zur Sicherung übernahm, stellte ich zunehmend fest, das meine einstige hohe Achtung vor den Kindern ins Bodenlose gefallen war.
„Und, Cha’xyrol? War es das, was du dir vorgestellt hast, von deinen Kindern? Das, wohin der Weg führen sollte? Irgendwie bezweifele ich das. Und es ist eine dieser Zeiten, wo ich mir wünschte, du wärest nicht verreckt, du Arschloch“, murmelte ich vor mich hin.
Erst in den frühen Morgenstunden war die Arbeit getan, der Eingang auch vor Rahal dicht, gut durchsickert mit stinkendem Sumpfwasser, damit Lehm, Stein und Dreck sich gut zusammenfügten am Ende. Was so ein verdammter Eingang an Material fraß, um ihn dicht zu bekommen, war unfassbar. Trotzdem, es war geschafft. Und es würde sicher kein einfaches Unterfangen für irgendwen, da wieder herauszukommen.

Müde, völlig erschlagen, kehrte ich zur Ritterfestung zurück, in der sicheren Annahme, die Elegida hatte daheim bescheid gegeben. Ich hoffte, das Haus stand nun leer – vorerst zumindest.

Trotz Müdigkeit kehrten die Gedanken zurück zu den Vorfällen, wie an einer Schnur gezogen. Mit wem hatte es angefangen? Wann genau? Ich schob die müßigen Fragen beiseite und lauschte auf mein Bauchgefühl, das mir sehr deutlich machte, wer in meinen Augen den ganzen Sermon massiv vorangetrieben hatte. Dumme Runenlose, die nichts geleistet hatten bis dahin, erst recht nicht für das Reich. Eine rhetorisch völlig unterlegene und dadurch verzweifelte Vicaria, die krampfhaft versuchte sich aufzuplustern und groß zu fühlen. Wie stets stellte sich hier die Frage, wie groß die Bereitschaft mancher sein würde, sich von diesem Gefasel blenden zu lassen. Denn im Grunde war sie eine arme, verunsicherte und an Alatar versagende Kreatur. Fast also ein Subjekt, das Mitleid verdiente – wären wir denn alle genauso verblendete Temorianer, wie sie eine verblendete Lethra war, die den Titel Vicaria nicht mal verdiente – geschweige denn einen Höheren.
Mit Bedauern aber stellte ich fest, dass Ceylin’Tyrs an dem Punkt vermutlich völlig hinter ihren Geschwistern stehen würde. Dies.. wirklich mit tiefstem Bedauern. Eine der wenigen Kinder, vor denen ich noch Respekt und Ehrfurcht empfand.
Wie groß die Enttäuschung bei einem weiteren davon war, konnte ich kaum in Worte fassen. Die Wut darüber schnürte mir regelrecht die Kehle zu.
Kurz vor den Toren der Festung hielt ich inne und sah nach Norden. Mir fiel ein, dass ich noch zwei von ihnen zu meiner Gemeinschaft zählte. Und der Gedanke insbesondere die Lethra fortzuschicken, zog sich mir der Magen zusammen und mir wurde übel. Ich war mir nicht sicher, ob sie das je verzeihen konnte, aber in der Konsequenz blieb mir nichts anderes übrig. Außer sie bekannte sich zu uns und verließ ihr Volk. Ob sie das und die damit verbundenen Folgen allerdings in Kauf nähme?
  • Löblich ist verzeih’n.
    Doch Menschenquälern die Wunden zu balsamen,
    ist gegen die Menschheit Verrat.
    Johann Gottfried von Herder

Verfasst: Freitag 22. Mai 2015, 18:59
von Kysira Bagosch
Als sie die Grenze ins Reich überflog, war nichts zu bemerken. Die Flügel des Falken schlugen im gleichmässigen Takt, der Blick zielte auf ihr Heim im Wald vor Düstersee. Gedanklich war sie noch bei den nett gemischten Getränken vom Vorabend. Sonne, Strand, ein paar Freunde.... La Cabeza. Erst im Anflug auf das Gebäude bemerkte sie die verdoppelte Wache und die herabgelassenen Tore. Ein Falke zu sein hatte Vorteile. So flog sie weiter, überquerte die Mauern der nahen Siedlung um auf dem Platz in deren Zentrum zu landen.
Auch hier... Gardisten.
Einige hoben ihre Waffen als der Wanderfalke in einer Wolke von Schatten aufging und sich langsam veränderte. Als ihr Körper sich unter hässlichen Geräuschen und knackenden Knochen zurückverwandelt hatte, legten die Schatten sich um sie, bildeten ein Kleid aus Schwärze und Magie um die kleine Blondine.
Mit Freude stelte sie fest, das sie offensichtlich bekannt genug war, nicht in der Verwandlung erschossen zu werden. Sie verbuchte dies als Pluspunkt und betrachtete die verschiedenen neuen Aushänge.

Ein tiefes Seufzen entfuhr der Arkoritherin. Für einen Moment wünschte sie sich, die Form eines Mantels statt eines Kleidchens gewählt zu haben. Ihr war danach den Kragen hochzuschlagen und ihn um sich zu ziehen.
Der Weg würde sie noch nicht heimführen, zuerst hiess es andere Orte anzustreben.

Kurze Zeit später verliess sie Düstersee durch das einzig offene Tor, und wenige Schritte später kreischte der Falke auf als er sich in die Höhe zog. Ihre Reiseziele lagen klar vor ihren Augen:
-Schwarze Festung
-Prätorianer
-Bibliothek abschliessen

Mayas Nachricht in der Festung der Arkorither war nicht schwer zu finden, sie war klar und eindeutig. Sie selbst war froh über diese Entscheidung. Mit Tinte und Feder setzte sie nur ein Wort unter das Schreiben der schwarzhaarigen Zauberin:

Hanna

Mehr bedurfte es nicht. Zur Kenntnis genommen und Kenntnisnahme bestätigt.

Der Weg in die stadt hinunter war nur ein kurzer Sturzflug, direkt in den Innenhof des Gemeinschaftsgebäudes hinein. Auch hier sah sie nach dem Rechten, traf aber niemanden an. Verständlich, alle hatten nun zu tun. Dennoch trieb sie noch etwas anderes durch das große Haus.
Sie suchte einen bestimmten Stuhl auf, in den etwas eingeritzt worden war vor langer Zeit. Das Zeichen wurde abgemalt, dazu malte die Magierin ein primitives Glas mit einigen Fischsymbolen darin.
Eine Künstlerin war an ihr nicht verloren gegangen, soviel war klar. Aber es würde den Zweck hoffentlich erfüllen.

[img]http://fs2.directupload.net/images/150522/bgou3jcr.png[/img][/c)

Dieser Zettel fand sich wenig später an einem Baum vor Rahal wieder, so aufgehangen das er vom Eingang des Axorn aus sichtbar sein würde.
Erst danach konnte sie sich aufmachen und daheim nach dem Rechten sehen. Sie würde die Türen abschliessen müssen. Krieg war niemals gut für das hüten oder verbreiten von Wissen.
Ein Schreiben fand sich neben der Tür des Hortes angebracht.



Des All-Einen Segen mit den Gläubigen des Reiches.

Aufgrund der angespannten Situation bleibt der Hort des Wissens bis auf weiteres geschlossen. Die Wissenssuchenden seien aufgefordert, schriftlich einen Termin auszumachen für einen Besuch.

Kysira Bagosch