Ein Neubeginn - auf nach Bajard!
Verfasst: Sonntag 3. Mai 2015, 16:50
Kaum war das Schiff angelegt, machte ich mich in die Stadt - oder wohl eher in ein größeres Dorf. Man sagte, dass wir in Bajard wären, einer Fischerstadt. Wie gesagt, für mich war es eher ein Dorf, aber jedem das seine. Ich suchte mir direkt eine Unterkunft und landete im torkelnden Oger, der größten und ich glaube einzigen, richtigen Taverne in Bajard. Mir wurde ein kleines Zimmer zugeteilt, welches ich aber nur für einen knappen Wochenlauf haben konnte. Immerhin konnte ich hier etwas auf meiner Laute üben und eventuell ließ man mich unten im Schankraum etwas spielen.
Es lief gut und ich durfte abends etwas spielen und verdiente mir ein paar Goldstücke. Nach ein paar Tagen sah ich zwei Gestalten an einem Tisch, die mich zu sich winkten. Sie spendierten mir ein Essen und etwas zu trinken, da sie meine Musik vorher so genossen hatten. Sie waren ganz passable Gesellen und wir stießen mehrere Male an. Ich erzählte ihnen von meiner Reise und woher ich kam. Sie erzählten etwas über sich, was sie so trieben, wie sie ihr Gold verdienten und so weiter.
Wir sahen uns die Tage darauf immer wieder im Oger und aßen und tranken immer zusammen, wenn ich fertig war mit meinen Auftritten an dem Abend. Dann musste ich jedoch ausziehen und suchte mir eine andere Bleibe. Spielen durfte ich leider auch nicht mehr und so war ich nur noch ab und zu im Oger, wenn die anderen auch anzutreffen waren. Es hatten sich noch ein paar andere dazugesellt mit der Zeit. Man könnte schon geradezu von einem Stammtisch reden, was mir aber sehr gefiel, da ich ja sonst niemand hatte. Ich denke es war einfach die Stimmung und die Geschichten die wir uns erzählten, was uns zusammen brachte. War ja auch nicht normal, dass man so schnell Anschluss fand in einem neuen Land. Ich genoss die Zeit jedenfalls, lebte mich nach und nach mehr ein, auch wenn die Treffen etwas seltener wurden. Wir trafen uns aber auch nicht nur im Oger sondern gingen mal jagen oder hatten ein Fest in Bajard organisiert. Ich war froh Leute gefunden zu haben.
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Ein Freund, er weiß es zu schätzen wenn ich sing,
er hört zu, lächelt mich an selbst wenn ich mal hing.
Ein Feind, der schaut nur böse und verachtend,
pfeift schräg, und schüttelt seinen Kopfe lachend.
Ich singe für die Ersteren,
die die ich meine Freunde nenn.
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Irgendwann hatte ich mir so viel Gold erspielt, dass ich versuchte mir eine kleine Wohnung an zu mieten. Ich war schon etwas im Lande umhergezogen und hatte mir die eine oder andere Stadt angeschaut und auch noch jede Menge andere Personen kennengelernt, aber Bajard fand ich doch ganz nett, da hier so viele verschiedene Personen lebten und durchreisten. Leider sagte man mir, dass sich hier bis auf ein paar Ausnahmen, wie der Bürgermeisterin oder den Gaststätten nur Handwerker oder Fischer mit ihren Familien niederlassen durften, was mich etwas traurig stimmte. So ersuchte ich ein Gespräch mit der Bürgermeisterin Gesine Nussbaum. Leider musste ich mir von ihr aber das gleiche anhören und war nach dem Gespräch etwas niedergeschlagen. Ich saß noch vor ihrem Haus und überlegte was ich nun tun könnte. Da wurde auf einmal wieder die Tür geöffnet. Gesine stand da und blickte mich mit neugierigem Blick an. Sie meinte zu mir, dass ich doch sehr aufgeschlossen und lebensfroh wäre, gerne mit Menschen zu tun habe und ich gerne in Bajard bleiben würde. Ich nickte nur und blickte sie fragend an. Dann winkte sie mich wieder zu sich rein und erneut fand ein Gespräch statt. Nun jedoch wollte sie das Gespräch und ich wusste nicht so recht, um was es ging.
Nach einer halben Stunde stand ich nun wieder vor Gesines Haus und hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich würde Bajard nun also doch erhalten bleiben und zusätzlich würde ich für Gesine neben meiner Musik noch arbeiten. Ich wusste zwar nicht recht auf was ich mich eingelassen habe, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, sagt man ja gerne mal. Ich war selbst noch nicht Ewigkeiten in Bajard und wusste, dass es anfangs schwer war sich zurecht zu finden. Reisende, die im Hafen ankamen, hatten es hier immer schwer sich zurechtzufinden.
Es lief gut und ich durfte abends etwas spielen und verdiente mir ein paar Goldstücke. Nach ein paar Tagen sah ich zwei Gestalten an einem Tisch, die mich zu sich winkten. Sie spendierten mir ein Essen und etwas zu trinken, da sie meine Musik vorher so genossen hatten. Sie waren ganz passable Gesellen und wir stießen mehrere Male an. Ich erzählte ihnen von meiner Reise und woher ich kam. Sie erzählten etwas über sich, was sie so trieben, wie sie ihr Gold verdienten und so weiter.
Wir sahen uns die Tage darauf immer wieder im Oger und aßen und tranken immer zusammen, wenn ich fertig war mit meinen Auftritten an dem Abend. Dann musste ich jedoch ausziehen und suchte mir eine andere Bleibe. Spielen durfte ich leider auch nicht mehr und so war ich nur noch ab und zu im Oger, wenn die anderen auch anzutreffen waren. Es hatten sich noch ein paar andere dazugesellt mit der Zeit. Man könnte schon geradezu von einem Stammtisch reden, was mir aber sehr gefiel, da ich ja sonst niemand hatte. Ich denke es war einfach die Stimmung und die Geschichten die wir uns erzählten, was uns zusammen brachte. War ja auch nicht normal, dass man so schnell Anschluss fand in einem neuen Land. Ich genoss die Zeit jedenfalls, lebte mich nach und nach mehr ein, auch wenn die Treffen etwas seltener wurden. Wir trafen uns aber auch nicht nur im Oger sondern gingen mal jagen oder hatten ein Fest in Bajard organisiert. Ich war froh Leute gefunden zu haben.
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Ein Freund, er weiß es zu schätzen wenn ich sing,
er hört zu, lächelt mich an selbst wenn ich mal hing.
Ein Feind, der schaut nur böse und verachtend,
pfeift schräg, und schüttelt seinen Kopfe lachend.
Ich singe für die Ersteren,
die die ich meine Freunde nenn.
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Irgendwann hatte ich mir so viel Gold erspielt, dass ich versuchte mir eine kleine Wohnung an zu mieten. Ich war schon etwas im Lande umhergezogen und hatte mir die eine oder andere Stadt angeschaut und auch noch jede Menge andere Personen kennengelernt, aber Bajard fand ich doch ganz nett, da hier so viele verschiedene Personen lebten und durchreisten. Leider sagte man mir, dass sich hier bis auf ein paar Ausnahmen, wie der Bürgermeisterin oder den Gaststätten nur Handwerker oder Fischer mit ihren Familien niederlassen durften, was mich etwas traurig stimmte. So ersuchte ich ein Gespräch mit der Bürgermeisterin Gesine Nussbaum. Leider musste ich mir von ihr aber das gleiche anhören und war nach dem Gespräch etwas niedergeschlagen. Ich saß noch vor ihrem Haus und überlegte was ich nun tun könnte. Da wurde auf einmal wieder die Tür geöffnet. Gesine stand da und blickte mich mit neugierigem Blick an. Sie meinte zu mir, dass ich doch sehr aufgeschlossen und lebensfroh wäre, gerne mit Menschen zu tun habe und ich gerne in Bajard bleiben würde. Ich nickte nur und blickte sie fragend an. Dann winkte sie mich wieder zu sich rein und erneut fand ein Gespräch statt. Nun jedoch wollte sie das Gespräch und ich wusste nicht so recht, um was es ging.
Nach einer halben Stunde stand ich nun wieder vor Gesines Haus und hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich würde Bajard nun also doch erhalten bleiben und zusätzlich würde ich für Gesine neben meiner Musik noch arbeiten. Ich wusste zwar nicht recht auf was ich mich eingelassen habe, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, sagt man ja gerne mal. Ich war selbst noch nicht Ewigkeiten in Bajard und wusste, dass es anfangs schwer war sich zurecht zu finden. Reisende, die im Hafen ankamen, hatten es hier immer schwer sich zurechtzufinden.