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Haileys grosser Kampf mit sich selbst

Verfasst: Montag 20. März 2006, 16:06
von Hailey MacCaron
Hailey war sehr erschöpft als sie bei den Hinrahs ankam. Sie war so froh, nicht mehr auf der Insel zu sein und das irritierte sie irgendwie. Warum war es ihr dort nur so unbehaglich zumute? Sie war verwirrt und ihre Kräfte schienen immer mehr zu schwinden. Was war nur mit ihr los? Sie war doch eine recht gute Kriegerin und sie ging nur zu gerne zur Jagt. Hailey hatte nie ein Problem damit gehabt, im Gegenteil normalerweise fand sie es eigentlich immer sehr entspannend.
Doch diese Träume, die sie immer wieder verfolgten, liessen sie nicht mal am Tage in Ruhe. Immer wieder sah sie eine Flut von Untoten auf sich zukommen und sie verfolgen. Es war so furchtbar, dass sie nicht mal mehr schlafen mochte. Sie hatte zum ersten mal, in ihrem Leben, richtige Angst. Und viel schlimmer für sie war, sie wusste nicht mehr weiter und nicht mehr, wer sie wirklich war. Sie war doch eine Kriegerin, oder etwa doch nicht? Sie war sich nicht mehr sicher. Sie schämte sich so sehr. Denn offensichtlich hatten alle anderen die letzten Tage, gut überstanden, ausser ein paar wenigen Blessuren. Warum nur hatte sie solche Probleme?
Sie wusste nicht mit wem sie reden sollte. Sie hatte solche Angst, dass sie keiner verstehen würde oder sie auslachen würden. Denn damit rechnete sie fest, sie verstand es ja selber nicht. Nur was sollte sie tun? Sie wusste nicht mehr weiter?

Verfasst: Mittwoch 22. März 2006, 04:58
von Hailey MacCaron
Es war ein anstrengender Tag, zwar hatte sie nicht wirklich viel getan, doch war sie sehr erschöpft. Sie hatte wieder die halbe Nacht wachgelegen, immerwieder von ihren Träumen aufgeweckt.
Ausserdem war es schwer für sie , den unangenehmen Fragen der Anderen auszuweichen. Wohl hatte sie versucht sich zu öffnen, doch hatte Argos sie wohl nicht richtig verstanden. Sie war verzweifelt, was sollte sie nur tun? Und wer war sie überhaupt wirklich?
Alle diese Fragen quälten sie so sehr. Und dann diese Träume, die sie ja selbst am Tage verfolgten. Sie war erschöpft, und hatte langsam auch keine Hoffnung mehr. Anfangs hatte sie geglaubt, das sie nur erschöpft war und ihre Gedanken ihr Streiche spielten. Aber nun glaubte sie, sie würde langsam aber sicher verrückt. Und sie schämte sich so dafür. Wie sollte sie denn noch jemand ernst nehmen, vor allen Dingen als Kriegerin. Sie wollte doch so gerne eine sein, aber sie konnte ja zur Zeit nicht mal mehr jagen gehen. Zu gross war ihre Angst und sie wusste nichtmal warum sie diese hatte. Als sie dann am Abend mit Falk, Caillean und Leif in der Tarverne saß, freute sie sich eigentlich auf die Geschichte, die Falk erzählen wollte. Doch die Geschichte war so spannend und so grusselig, dass sie aus Anspannung ihren Rock kaputt riss. Sie fürchtete sich und hatte mühe es zu verbergen. Auch sah sie zwischenzeitlich wieder die Untoten auf sie zu kommen.
Sie wollte sich ablenken und ging zu ihrer Stute um bei ihr Beruhigung und Geborgenheit zu suchen. Sie streichelte sie sanft und redete mit ihr. Dann ging sie zu den anderen Pferden und versorgte sie mit Futter. Tiere beruhigten sie immer. Zudem hatte sie das Gefühl, dass sie im Moment nur diese hatte. Sie hörten ihr zu und konnten sie nicht auslachen. Ja bei den Tieren fühlte sie sich wohl.
Plötzlich wurden die Tiere allesamt unruhig. Hailey versuchte noch, sie zu beruhigen, als Falk plötzlich Leif und sie zusammenrief. Sie wollten draussen schaun, was vor sich ging. Nur wiederwillig ging sie mit, da sie immer noch die Furcht in ihren Knochen spürte.
Sie hielt die Fackel in ihren zitternden Händen, in ängstlicher Erwartung was nu kommen mag. Als der Schein der Fakel nun auf den Bären traf, blieb sie starr vor Schreck stehn, die Fakel zitternd höher haltend. Der Bär sah so bedrohlich aus und als er sich dann auch noch aufrichtete, wich aus Hailey auch der Rest des Mutes, den sie hatte. Falk schickte sie zurückt, als der Bär immer bedrohlicher näher kam. Und sie wich ängstlich und langsam zurück, den Bären nicht aus den Augen lassend.
Sie war froh, denn sie konnte ihre Furcht nicht mehr kontrollieren. Sie ging wieder zu den Pferden in die Box, Schutz suchend voller Panik, die in ihr aufstieg. Sie kauerte sich zusammen und fing an sich vor und zurück zu wiegen. Sie wollte nichts mehr mitbekommen, nichts mehr sehen und nichts mehr hören. Als sie dann auch noch Falks Schrei hörte, wollte sie sich nicht mehr gehorchen. Sie vergrub ihr Gesicht in den Knien und hielt sich die Ohren zu. Leise fing sie an zu wimmern, und nichtmal das merkte sie mehr. Auch das Falk sie suchte nahm sie nicht war, erst als er sie berührte, schrak sie auf. Sein sanfter Ton holte sie aus der Apartheit zurück. Hailey fiel dem grossen Mann in den Schoss und weinte bitterlich.
Nur langsam beruhigte sie sich und als sie merkte, wie sie sich gerade aufgeführt hatte, wich sie beschähmt zurück. Sie wollte nicht das sie jemand so sah und sie schämte sich in Grund und Boden.
Hailey war regelrecht froh als Falk sie bat sich um den verletzten Leif zu kümmern. Zu sehr brauchte sie diese Ablenkung. Doch Leif schien es nicht zu brauchen. Vorsichtig versuchte er sie aufzumuntern und schickte sie zu Viola in die Felle. Kraftlos lies sie es zu und ging in Violas Zimmer. Auch wenn sie grosse Angst hatte die verwundete Viola zu stören oder zu wecken.
Sie legte sich in die Felle und schlief erschöpft ein. Doch auch dise Nacht sollte nicht erholsam sein. Immer wieder suchten ihre Träume sie heim und schreiend schreckte sie jedesmal wieder auf. Nur um sich dann wieder in den Schlaf zu weinen.

Verfasst: Donnerstag 23. März 2006, 17:57
von Hailey MacCaron
Sie hatte wiedermal sehr schlecht geschlafen. Doch war sie froh, dass Leif sie am Abend zuvor in sein Zimmer zu Viola und Freia schickte. So war sie nicht allein und musste sich nicht zu sehr fürchten. Viola hatte sich zwischendurch in an sie gekuschelt. Hailey genoss diese Nähe. Es war schon seltsam, sie war immer sehr selbstständig gewesen, doch brauchte sie Nähe und Geborgenheit in letzter Zeit mehr als alles andere.
Hailey fühlte sich wie ein kleines, hilfloses Kind. Und genau das war sie im Moment auch, doch mochte sie es sich nicht eingestehen. Denn das würde ja nicht gehen, schliesslich wollte sie doch eine gute Kriegerin sein.
Der Clan Hinrah kümmerte sich rührend um sie, instinktiv schienen sie genau zu wissen, was Hailey brauchte. Und das wusste sie ja nicht mal selbst.
Langsam öffnete sie sich ihren Freunden immer mehr, sie erzählte nun auch Leif von ihren Träumen. Denn auch wenn Argos sich grosse Mühe gab und sehr einfühlsam war, hatte sie doch das Gefühl er würde sie nicht ganz verstehen. Zwar lachte er sie nicht aus oder machte dumme sprüche, aber irgendwie fehlte ihm wohl etwas das väterliche Geschick.
Und eine Vaterfigur brauchte sie. Seltamerweise hatte Leif genau das, und das obwohl er gerade mal einen Winter älter war als sie.
Als Leif von ihren Träumen erfuhr versuchte er sofort mit Argos, sie zu kurieren. Sie wollten mit ihr zur Arena. Nur wiederwillig ging sie mit und ebenso wiederwillig zog sie dann auch ihre Rüste an. Sie wollte sie nicht mal anziehen, ja eigentlich nicht mal anschaun. Aber sie tat es trotzdem, sie wollte ihren Freunden nicht vor den Kopf stossen, sie gaben sich doch solche Mühe. Und sie wusste auch, dass sie ihr ja eigentlich nichts böses wollten. Sie konnten ja nicht ahnen welche Qualen sie ihr bereiteten. Sie versuchte mit allen Kräften sich gegen ihre Furcht zu wehren, doch gelang es ihr nicht. Als sie dann auch noch ihre Waffe zur hat nehmen sollte, konnte sie sich nicht mehr halten. Hailey warf sie weg und rannte davon. Sie konnte das einfach nicht, und sie schämte sich wieder. Hatte Argos ihr doch gerade noch gesagt das ALLE an sie glauben würden, dass ER an sie glauben würde.
Wieso konnte sie denn nicht an sich glauben? Es war alles so verworren, sie war so verzweifelt.

Argos fand sie weinend an der Hausmauer kauernd. Er nahm sie in den Arm und beruhigte sie und sie gingen gemeinsam zurück. In der Tarverne dann kuschelte sie sich bei ihm ein, sie brauchte jetzt die Nähe. Langsam holte sie die Erschöpfung ein und sie schlummerte in Argos Armen ein.

Als Hailey dann später wieder aufwachte, wieder von Träumen gequält, fand sie sich bei Viola wieder. Hailey freute sich, denn offentsichtlich ging es Viola wieder viel besser. Viola stand vor ihr und Lächelte matt. Hailey fing an sie zu bewundern, dieses junge Mädchen schien soviel stärker zu sein als sie.
Sie ging runter um sich umzuziehen, und bemerkte den kleinen Tulmult überhaupt nicht. Nachdem sie sich umgezogen hatte setzte sie sich in die Taverne. Leif kamm nach. Ein wenig verunsichert schaute sie zu dem, in sich hinhein grinsenden Leif. Hailey fragte sich warum. Denn immerhin war sie der festen Überzeugung, sie hätte ihm vor den Kopf gestossen und er könnte bös auf sie sein. Doch dann zuckte er nur mit den Schultern und meinte grinsend, dass Alvis gerade von ihm den ersten Segen bekommen hätte. Hailey verstand es nicht, und er erklärte es ihr sofort. Sie machte grosse Augen und war etwas erschrocken, als sie dann den, doch schlimm zugerichteten Alvis sah. Doch musste sie schmunzeln und wünschte sich sogleich, dass sie jemanden hätte der das Gleiche auch für sie tun würde. Zwar hatte sie Anghus, doch irgendwie konnte sie mit ihm nicht so reden. Also fasste sie sich allen Mut und fragte Leif ob er denn sowas auch für sie tun würde. Sie war froh als Leif sie warm anlächelte und meinte, dass er es sehr gerne tun würde.
Hailey war so stolz.

Verfasst: Donnerstag 23. März 2006, 20:07
von Argos Hinrah
Argos wollte einfach nur helfen....
Er kann es nicht verstehen warum Haliey ihre Rüstung nicht an sehen kann und noch weniger warum sie nicht Kämpfen kann.
Für ihn ist es einer der besten Gefühle in der Rüstung zu stecken und mit seiner Klinge zu Kämpfen.
Er fragte Haliey immer wíeder was sie doch habe, doch er bekamm nichts aus ihr herraus, garnichts. Sie verfiel nur mehr und mehr in Tränen als das es ihr helfen würde.
Ist dies alles nur wegen den Kampf auf Fuchtero?
Kann es an den unzähligen Untoten liegen?
Argos verstand es einfach nicht!

Wie sehr wünschte er sich das doch Haliey mal wieder ruhig schlafen kann.
Oder das sie mal wieder behertzt zu ihrer Waffe greift.
Er hoffe sie am Tunierplatzt zusammen mit Leif dazu zu bewegen.
Es dauerte ewig bis Haliey mal in der nähe des Ringes kamm und dann mindistens gebau so lange bis sie ihn entlich betratt.
Sehr, Sehr zögerlich betratt sie jennen Ring aber nur. ARgos musste sie sogar noch ein wenig hinein zerren.
Ehe sie aber mit Tränen die ihr über den Wangen liefen den Ring wieder schleunigst verliess.

AN einer Haus wand hocken fand er sie dann wieder...
Er wollte sie in die ARme schließen um ihr kraft und Halt zu geben. Um ihr zu zeigen das man voll und ganz hinter ihr steht.

Nach der Situation am Tunierplatz fing Argos sich an gedanken zu machen...
Und immer wieder wurde ihm klar das dieses problem HAliey alleine ausfechten muss...
Doch sollte sie hilfe brauchen würde Argos hinter ihr stehen

Die Zeit wird es sicher Heilen...

Verfasst: Sonntag 26. März 2006, 17:05
von Hailey MacCaron
Durch Auris Tränke schlief Hailey nun viel besser. Auch die Träume wurden verhindert und so kam sie langsam wieder zu Kräften.
Sie war so froh, um die vielen Leute um sich rum, die sie so herzlich empfangen haben und sich so rührend um sie kümmerten. Und das brauchte sie jetzt, mehr als alles andere.
Warum nur fühlte sie sich hier so heimisch? Und warum hatte sie dieses Gefühl nicht so stark auf der Insel?

Den ganzen Tag über bekamen die Hinrahs Besuch und Hailey taute langsam auf. Doch als sie das große Tor öffnete, blieb sie vor schreckt stehen. Vor ihr stand Jamie.
Er lächelte sie an und meinte dann , das er doch gewusst hätte, dass sie hier war. Jamie ging auf sie zu und drückte sie, Hailey konnte es einfach nicht erwiedern. Sie war so traurig. Wenn sie gewusst hatten wo sie war, warum ist ihr Clan dann nich schon früher gekommen? Und genau das warf sie ihm dann auch an den Kopf. Er sollte ruhig spüren das sie verletzt war. Er versuchte sich und den Rest des Clanes zu entschuldigen. Sie hätten nur gedacht sie wolle ihre Ruhe haben, und lauter solche Sachen. Hailey konnte es nicht so recht glauben , zu wirr und dunkel waren ihre Gedanken. Sie spielten ihr Streiche. Sie wollte eigentlich nicht so denken, aber sie tat es, und das beschämte sie.
Sie versuchte ihm ihre Situation zu erklären, doch er verstand nichts. Statt dessen meinte er immer wieder, sie wäre doch erwachsen und könne sich um sich selbst kümmern. Wie nur sollte sie ihm erklären, dass sie im moment alles andere als erwachsen war. Sie fühlte sich wie ein hilfloses kleines Kind. Die Hinrahs schienen das zu verstehen. Hailey war verzweifelt und wusste nicht mehr was sie tun sollte. Sie konnte Jamies Worten "wir vermissen und brauchen dich" , keine rechten Glauben schenken. Wenn es doch so war, wären sie dann nicht viel eher gekommen, um sie zu holen?

Später am Abend sprach sie dann noch mit Leif. Sie sprachen darüber, wie sie sich fühlte und was in ihrem Kopf vorging. Auch über die Ahnen sprachen sie ein wenig. Hailey wurde neugierig und wollte wissen ob die Ahnen ihr diese Träume schickten, um ihr etwas mitzuteilen. Leif nickte leicht, meinte aber dann sie solle mal mit Falk oder Laila darüber reden. Sie nahm sich fest vor dieses auch mal zu tun. Dann erzählte sie zum ersten Mal, was sie wirklich in ihren Träumen sah. Nicht wie sonst die kurze Zusammenfassung, nein alles. Und sie blieb diesmal seltsam ruhig dabei. Sie brach nicht zusammen, wie sonst wenn sie nur an diese Träume dachte. Nein sie war zwar etwas unruhig, es schien ihr aber gut zu tun sich das einmal von der Seele zu reden.
Hatte sie den ersten Schritt nun geschafft?
Würde es ihr bald besser gehn?

Verfasst: Montag 27. März 2006, 14:34
von Anghus MacIora
So langsam machte sich Anghus Sorgen um Haileys Zustand. Jamie war sie beim Clan Hinrah, besuchen gegangen und berichtete Anghus, das es ihr nicht besonders gut ginge.
Er konnte sich nicht erklären was mit dem Mädchen los war, wollte sie doch nach der ganzen Aufregung auf der Insel etwas Abstand gewinnen und Ruhe finden.
Anghus hatte ihr erlaubt die Hinrahs zu besuchen und so Falk Hinrah keine Einwände hatte, einige Tage dort zu bleiben. Doch nun war sie schon eine ganze Weile fort und laut Jamie hatte sich ihr Zustand nicht gebessert.
Anghus hatte gehofft das der befreundete Clan sie aufmuntern könne und sie vom Geschehen auf Fuachtero ablenken würde. Er war sich sicher, dass Hailey bei ihnen in den besten Händen war und doch wollte er selber gehen um zu sehen was mit ihr geschehen war. Warum sie nicht zurück kam oder Nachricht schickte. Anghus hoffte das sie bald wieder die „alte“ sein würde
und er sie zu Hause begrüßen konnte.
Er bereitete seine Abreise vor und machte sich auf zum Hafen um zum Festland überzusetzen.

Verfasst: Montag 27. März 2006, 15:34
von Leif Bunjam
Hailey MacCaron, eine freundliche Junge Frau, stammend aus den Reihen der Anguren. Leif machte sich von ersten Tage Ihres “_Besuches_” sorgen um sie. Immer wieder versuchte er Hailey aufzumuntern, mit einer Geschichte oder einem Sprechgesang. Führte belanglose Gespräche mit Ihr oder auch tiefgründigere.
Doch was Leif am besten konnte war Zuhören. An dem Tage wo Leif den Traum von Hailey lauschte und Ihre Interpretation verstand machte er sich noch mehr sorgen um Hailey als zuvor. Wollte ihr einen guten Ratschlag geben, doch das was er da hörte .. *er schüttelte seufzend den Kopf* .. Nein, da konnten Ihr nur Falk und Anghus helfen.
Leif wusste das Hailey sich unter dem Clan der Hinrah langsam immer wohler fühlte, mit Stolz verzeichnete er Ihre Entwicklung die langsam ins bessere wanderte.
Sie trug wieder eine Rüstung, fort von der Angst. Sie kämpfte Seite an Seite gegen die Monster in der Tiefe des Flusses.
Doch was ist wenn sie sich vielleicht zu wohl fühlt, .. was ist wenn Anghus kommt und sie einfach mit zurück nimmt auf die Insel?
Leif gewöhnte sich daran, dass ein neues Gesicht täglich in Grimwould sein Tagewerk vollbringt.
Hailey sicher auch, .. wäre es überhaupt klug jetzt auf dem Wege der Besserung sie hier noch fort zu drängen? Für sich Insgeheim wünschte er, dass diese große Frau, die wie ein Familienmitglied für ihn wurde, .. hier in Grimwould bleiben würde.
Doch dies war nicht seine Entscheidung, er konnte nur Zuhören und einer guten Freundin beistehen. Und hoffen das es ihr bald wieder gut geht, ob sie bleibt oder geht.

Verfasst: Dienstag 28. März 2006, 12:56
von Aurora Silbersee
Auri hatte sich mittlerweile auch daran gewöhnt, dass Hailey bei ihnen war und sie hatte sie gern hier.
Aurora wusste auch das Hailey gerne für immer hier beim Clan bleiben würde.
Sie hatte mit Falk gesprochen und es schien von Seiten der Hinrah`s keine Wiederreden zu geben, dass Hailey bleiben könne.
Doch Auri machte der Gedanke zu schaffen was Anghus dazu sagen würde.
Die beiden Clans waren befreudet und verbündet. Ein Bündniss das einen großen Stellenwert hatte, wie Auri meinte.
Wie würde Anghus es verstehen wenn Mitglieder seines Clans nun zu den Hinrah "wechseln" würden?
Es war ungewiss und Auri hielt Anghus für einen anständigen Kerl, aber sie kannte den Stolz den die hühnenhaften Männer mit Schöpflöffeln gefressen hatten. Das war ganz sicher bei den Anguren nicht anders als bei den Tiefländern auch.
Was nur würde mit Hailey geschehen?
Auri hatte einige Gespräche mit ihr geführt. Erfahren wie wohl sie sich hier fühlte und wie anders die Fürsorge um sie hier in Grimwould war. Das sie etwas empfand das ihr auf Fuachtero fehlte. Auri hatte das etwas gewundert zu hören, doch sie verstand Hailey sicher besser als die meisten hier in Grimwould.
Die Hinrah wussten es einem das Gefühl von Wärme und Familie zu vermitteln. Etwas das Auri am eigenen Leib erfahren hatte und tag täglich erfuhr und sie wollte es ebenso an Hailey weiter geben.
Vielleicht würde die große Frau ja bald ein Clansschwert sein. Vielleicht auch nicht.
Welchen Ausgang das alles nehmen würde wusste Auri nicht aber sie war überzeugt, dass am Ende alles gut würde.

Verfasst: Dienstag 28. März 2006, 17:24
von Caillean Hinrah
Es verwunderte sie nicht dass Hailey so lange blieb. Es war schon seltsam wie der Clan - jeder fuer sich hatte eine geschichte, hatte narben, sichtbare und unsichtbare - sich zusammenfuegte. Sie schuettelte den Kopf. Nein nicht seltsam.

Heilsam.

Jeder wusste eine andere Geschichte von Verlust erzaehlen. Von Raub, Mord. Tot. Doch der Kern eines jeden war Sanftmut und Guete. Zaertlichkeit und Freundlichkeit und Respekt herrschte im Clan.

In Cailleans Augen hatten sie die Balance gefunden zwischen all den Chaoten im Clan und das gab ihr selber viel Auftrieb.
Alles weitere wuerde sich zeigen

Verfasst: Freitag 31. März 2006, 21:36
von Hailey MacCaron
Mit der Zeit ging es Hailey immer besser. Der Clan Hinrah hatte sich solche Mühe gegeben, sie hatten sie dazu bewegt zu kämpfen. Zwar war es immer noch ein unangenehmes Gefühl, doch es wurde langsam besser. Ob das mit der Gedankenreise mit Falk zu tun hatte? Sie hatte danach zwar noch Ängste, doch schien es als könne sie sie jetzt kontrollieren und sie sogar nutzen.

Es gab da aber noch eine andere Angst.
Die Angst vor dem Gespräch mit Anghus. Würde er es verstehen können? Sie war anderes und fühlte sich deshalb unwohl, deshalb wollte sie gehen. Sie wusste nicht wie sie es im erklären sollte, dass es werder am ihm noch am Clan. Im Gegenteil Anghus und auch der Rest des Clanes waren ihr sehr wichtig. Anghus überraschte sie jedoch, er verstand es auf anhieb. Auch er hatte es bemerkt und hatte sich wohl auch schon Gedanken darüber gemacht, wie er ihr wohl helfen könnte. So war er ihr auch nicht böse darüber, dass sie fort wollte. Hailey war froh darüber, dass er nicht enttäuscht von ihr war, sondern nur traurig das er ihr nicht helfen konnte.

Hailey ging noch ein letztes mal auf die Insel um sich zu verabschieden und ihre Sachen abzuholen. Leider war nur Anghus da, gerne hätte sie sich auch von den anderen verabschiedet. Ihnen erklärt, dass sie nicht wegen ihnen ging. Also verabschiedete sie sich im Stillen und beschloss ihrem ehemaligem Clan einen Brief zu schicken. Sie hoffte das Anghus sie bald besuchen kamm und auch ihre geliebte Schwester mitbrachte. Und sie hoffte das auch der Rest des Clanes sie mal besuchte.

Nur langsam wurde ihr bewust, dass sie jetzt frei war und nur noch sie die Konsequenzen für ihr Tun zu tragen hatte. Zumindest fürs erste, denn vielleicht hatte sie schon bald einen neuen Clan, eine neue Familie.