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[Quest - Prüfstand]Der Sanjak verkündet - Hauslose
Verfasst: Dienstag 21. April 2015, 21:39
von Gast
An jeder Schnittstelle der Stadt, sowie den Stadttoren wird folgender Aushang angebracht.
Salam Aleikum Kinder der Durrah,
auf Grund von Wohnungsknappheit innerhalb der Stadt sei im Namen des Emirs verkündet, dass ab dem heutigen Tage, dem 21. Wechselwind, kein Hausloser, dies schließt natürlich Mitglieder niederer Familien, sowie Menekaner ohne Familie ein, mehr die Stadt bewohnen soll. Ein jeder, der zur Zeit eine Behausung innerhalb der Stadt sein Eigen nennt, hat bis zum 26. Wechselwind Zeit, diese zu räumen. Wer sich nicht daran hält, dem wird die Armee tatkräftig bei der Räumung zur Seite stehen.
Durch die Güte unseres Emirs ist es den Hauslosen weiterhin gestattet, das Hauslosenviertel zu bewohnen.
Im Namen des Emirs

- Sanjak des Reiches der Sonne
Verfasst: Dienstag 21. April 2015, 21:45
von Gast
Eine ganze Weile stand sie vor diesem Aushang. Mit einem tiefen Durchatmen sind die Mundwinkel deutlich bemüht nicht hinab zu sinken, als sie sich von dem Pergament abwendet. Als sie den ersten Hauslosen im Hintergrund hört, wie er sein Bedauern ausdrückt und zu jammern beginnt, sind jegliche Bemühungen dahin und sie wirkt deutlich unzufrieden.
Verfasst: Dienstag 21. April 2015, 23:58
von Gast
*Wie immer hüpft Ayasha fröhlich ihrer Natur durch die Straßen der Goldenen Stadt. Als sie dann an dem Aushang vorbei hüpft bleibt sie einige Meter weiter stehen und tapst hastig zurück um die Neuigkeiten zu lesen.
Während sie noch den Aushang liest sacken ihre Schultern runter und ihr Mundwinkel ebenso. Sichtlich enttäuscht und verärgert schlägt sie einmal heimlich neben den Aushang als sie für sich selber ihren geliebten Lebensraum verlieren soll um erneut in die Schäbige Welt vor des Hauslosenviertels einzutauchen.*
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 00:38
von Gast
*Sie macht gerade ihren üblichen Spaziergang mit Arif im Arm durch Menekur als ihr blick auf den Aushang fällt, ein leises aufseufzen ist zu vernehmen und als sie ihren Weg fortsetzt liegt ihre Stirn nachdenklich in Falten. Die ganze Mühe von Noelani war dahin und sie selbst hatte vor gehabt den Weg den ihre Cousine beschritten hatte weiter zu gehen. War das jetzt wirklich alles dahin? Sie haucht Arif einen sanften Kuss auf die Stirn ehe sie sich erhebt und zurück zum Palast geht*
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 03:27
von Saajid Tamam
Ruhiger Schritte führt der Weg des Shojen durch die Straßen und Gassen der goldenen Stadt, ehe die räumenden Bewohner alsbald die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Sorgsam betrachtete er die Aushänge, hat sie wieder und wieder gelesen, verinnerlicht.
Ein leises Seufzen war zu vernehmen, gleichsam mit stark zusammengezogenen Augenbrauen. Die Hände verkrampften sich an ihrer gewohnt ruhigen Haltung am Rücken und der Blick wanderte ungläubig von einem zum Anderen.
...Nach all der Zeit? Und dann gleich mit Drohung...?
ein weiteres, sehr bedachtes und leises Seufzen folgte den ruhig gemurmelten Worten. Die Verkrampfung der Finger löste sich, stattdessen wandelte sich dies nun in ein beruhigendes Tippeln der Fingerkuppen auf dem Stoff der weiten Robe. Einige größere Goldbeutel fanden den Weg in die Hände der tatkräftigen Kistenschlepper. Die wenigen Habseligkeiten die er in seinem neuen Haus aufgestellt hatte, wurden so zusammengeräumt und in einem der zahlreichen Lager verstaut.
Er stattdessen wendete sich den anderen Hauslosen zu... Nachbarn... Freunden... vereinzelt sicherlich ehrbare Menekaner. Begleitet von beruhigenden Worten und Gesprächen mit einigen Wenigen würde er ihnen helfen, ihre Habseligkeiten aus den Häusern zu räumen.
Wir werden eine neue Bleibe finden... der Wohlstand und Friede der gut gesstellten Gesellschaft baut auf den Pfeilern und Leistungen der niederen Masse.
Ruhig und leise sprach er die Worte das ein oder andere mal zu sich selbst, eine Art und Weise der Beruhigung? Als ein Großteil der Bevölkerung sich vor den Toren der Stadt eingefunden hatte, ihre Zelte aufgeschlagen und die wenigen Ruinen bezogen waren, betrachtete er die Silhouette der goldenen Stadt. Es zog ihn fort... auf einer größeren Düne weit abseits den Mauern der Stadt, saß er nun und musterte die Szenerie nachdenklich...
Eigentlich waren es doch die Menekaner, die sich auf Leistungen und Erinnerungen aus vergangenen Tagen verstanden. Ehre durch Familie... Anerkennung durch Taten... Die vollkommene Entehrung hinterließ eine tiefe, klaffende Wunde - wenigstens für den Moment.
Dies ist also die Zukunft, die Mara für mich ersonnen hat?
Neben Verrätern... Verbrecher... Säufer... Dreck und Abschaum?
Als er sich des späteren Abends noch einmal unter die anderen Ehrlosen, Hauslosen mischte wurde das gesamte Ausmaß gewahr. Es galt vieles zu überdenken.
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 05:51
von Jussuf
*Jussuf steht vor dem Aushang und liest ihn ein zweites Mal. Dann brummt er leise und schaut sich sofort um, so als ob jemand in der Nähe sein könnte, der seine Gedanken liest.*
Eine dunkle Zeit ist angebrochen!
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 08:38
von Gast
Mit seinen Freiheiten war er in gewissem Maße überfordert und schlenderte dort gedankenverloren durch die Straßen des Reiches. Die Arme hinter dem Rücken verschränkt wollte er fast schon summend zu einem Liedchen anstimmen. Ein Seitenblick, der dort an einem der Pergamente haften blieb, trieb ihm ein Runzeln auf die Stirn. Ein trockenes Lächeln war alles, was er sich abgewinnen konnte und wiederholte seine eigenen Worte von damals: "Wir sind ein Volk, wir sind eine große Familie" und fügte dann leise die neuen Worte hinzu - außer das Hauslosenpack. Das muss draußen bleiben - ungeschützt. Der kalte Sarkasmus war Begleiter seines Bedauerns.
Es durfte ihn nicht mehr kümmern. Ein Janitschar dient und gehorcht.
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 11:55
von Valentina Sturmkamm
Aalissay hatte den Kleinen gerade schlafen gelegt als ihr die Nachricht zu getragen wurde. Mit einem tiefen Seufzen fuhren ihre Augen immer wieder über die Zeilen...
Hasim war schon eine Weile bei seinen Eltern, da er seinem Radeh helfen musste und nun musste sie binnen 4 Tagen das Haus räumen. Als sei es nicht schwer genug für die Familie gewesen, dass sie abgestuft wurden, nun durften sie nicht mehr im Schutze der Stadtmauer leben.
Ein kurzer Blick durch ihr Haus, gefolgt von einem weiteren tiefen Seufzen. Wie sollte sie das nur ihren Eltern erklären... aus dem stolzen Blute der Ifrey, zu einer stolzen Blüte aus dem Hause Bashir, hinausgeworfen in die Durrah...
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 12:55
von Hajifa Yazir
Mit großer Nachdenklichkeit wurde der Aushang gelesen. Vor wenigen Monaten noch waren die kleinen Familien aufgewertet worden, zu einem wichttigen Bestandteil des Stadtlebens erkoren, machten sie doch oft die wichtigen und doch eher unbeliebten Arbeiten. Sei es nun als Wache oder Händler. Nun aber wurden sie im wahrsten Sinne in den Staub getreten.
Die Zeit der großen Harmonie, die sich Imraan gewünscht hatte und welche nie wirklich eintrat, war nun endgültig vorbei. In Menek'Ur würde das Leben wieder rauer und härter werden. Der Kampf ums Überleben war eines der Leitmotive in der Schöpfung der Mara.
In diesem Augenblick war Hajifa schlicht froh, dass sie diesen Kampf nun als Teil des Hauses Yazir bestreiten würde, denn in solchen Zeiten war Khalida zu haben sicher ein Trumpf.
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 13:15
von Ali
Überrascht las Ali den Aushang. Alle Hauslosen mussten nun bei ihm im Hauslosenviertel wohnen? Ohje... das würde ja richtig eng werden.
Vielleicht könnte er ja seinen Keller untervermieten, dann würde er sich noch ein klein wenig Gold nebenbei verdienen. Gar keine schlechte Idee!
Sofort rieb er sich die Hände und machte sich daran Mieter für seinen Keller zu finden.
Der neue Emir ist wahrlich ein kluger Mann...
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 13:16
von Gast
Ab dem nächsten Tag stehen drei Bedienstete vor dem Palast. Einer dieser drei wird verkünden, dass sie im Auftrag Noelani Banus, aus dem ehrenwerten Hause der Omar, hier weilen und jedem 'Hauslosen' ihre Hilfe anbieten, wenn sie denn welche benötigen. Für das Tragen, Abbauen oder sonstige Dinge, die anfallen. Zusätzlich wird, sollten diese Dienste genutzt werden, angemerkt sein, dass die Blüte des Hauses Omar bemüht ist, diesen Umstand erträglicher zu gestalten.
Imraan selbst wird vielleicht auffallen, dass die Angestellten, die sich sonst um sein Wohl, so wie das seiner Frau, kümmern, die kommenden Tage wohl mit anderen Dingen beschäftigt sind. Lediglich die Hebamme wird noch aufzufinden sein.
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 14:41
von Gast
Nachdem Ayasha mit ein wenig Hilfe ihr Laden geräumt hat was einiges an Zeit verschluckt hatte zog sie nun ins Hauslosenviertel.
Nachdem die Arbeit verrichtet war und sie die neue Ruine als ihren Laden erklärte war er durchaus gemütlich und Hübsch eingerichtet.
Dennoch hatte sie immer und immer wieder mit den tränen zu Kämpfen, den nun war sie nicht mehr nahe bei jenen die sie in ihr Herz geschlossen hatte und eine wahrlich schöne Zeit genossen hatte.
Sie steigt in die Oberste Etage ihres neuen Zuhause und blickt aus der zerfallenen Ruine in die Schutzlose Durrah hinaus.
Ihr blick ist glasig und verängstigt den ihr Laden der durchaus gut lief ist nunmehr ungeschützt zu der Schweren Zeit des Nahen Krieges.
Der suchende blick in die Ferne galt Alatarischen Truppen und Plünderer die ihr Leid zufügen koennten und den Laden bedrohen.
Sie ist sich nun durchaus bewusst , dass es Lange Nächte für sie werden würde, den nun hatte sie mehr damit zu tun die Durrah im Auge zu behalten als sich angenehmeren Sachen zu widmen.
Es wurde an jenem Abend schon spät und es hat eine weile gedauert bis sie sich laut im Hausenlosenviertel nicht nur alleine sondern auch in den Schlaf geweint hatte.
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 22:01
von Gast
*Wie Ayasha vermutet hatte war es nun soweit. Lautes Geplärr und rufe nach den Hauslosen des Reiches der Sonne.
Alatharischen Truppen stolzieren und Marschieren durch das Hauslosenviertel.
Ayasha die gerade beim Kochen war erschrickt und versteckt sich erstmals in ihrem Leben aus Angst hinter der Theke.
Kurz darauf klingelt es bei ihr und war heilfroh das die Truppen fundlos die Durrah verließen. Es waren die anderen Hauslosen und niederen Familien mitglieder die sowas wie eine kleine Bürgerwehr auftaten und geschlossen mit der Ayasha auf der suche nach den Rahalischen truppen waren, um diese schlussendlich zur rede zu stellen. Den das war einfacher als jeden Abend im Turm zu sitzen und ausschau nach den Truppen des Alatarischen reiches zu halten. Wenig später fand die kleine Bürgerwehr die Abziehenden Truppen und es eskalierte in einem kleinen Scharmützel.....
Als Ayasha wieder zu sich kam humpelt sie stützend auf ihrem Speer wieder in die Heimat zurück.*
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 23:36
von Gast
*Im Palast vernahm man die Worte das Rahalische Truppen es wagten das Reich der Sonne zu betreten und vor den Häusern des Viertels für Schrecken zu sorgen. Auf des Emirs Befehl hin wurden nun mehrere Janitschare ausgesendet um sich für die Sicherheit des Volkes zu kümmern die in diesem Viertel lebten*
Verfasst: Mittwoch 22. April 2015, 23:52
von Thahida Atiika Yazir
Freiwillig meldete ich mich zum Nachtdienst, schwer war es anzusehen das so viele Natifah's in gefahr geraten und ich sah es in meiner Pflicht nicht nur als Natifah sondern auch als Janitschar das Volk zu beschützen.
Nicht nur das ihre Freunde nun ungeschützt waren auch Mütter mit ihren Kindern wie die Kinder ohne Familien.
Nach dem besuch bei Ayasha war ihr klar das, dieser Dienst nicht der letzte für sie war, sie würde alles tun um sie zu schützen und natürlich auch die anderen.
Es sollte eine kalte und lange Nacht werden und so machte ich mich auf den Weg und ritt in regelmässigen Abständen um das Hauslosenviertel herum, die Wachen die ebenfall anwesend waren wurden immer wieder in kleinen Gruppen in die Durrah geschickt um nach dem Rechten zu schauen.
Alle hofften das die Mara uns in dieser Nacht gut im Auge hat und dafür sorgt das keinem ein Leid angetan wird.