Alleingänge (gern zum Mitmachen)
Verfasst: Samstag 18. April 2015, 14:30
* Die nachfolgende Beschreibung schildert ein paar Blicke von außen auf Lukas Leben. Der Char war tatsächlich unterwegs und ist in einem Engine-Loch hängen geblieben, kommt also allein da nicht weg. Also habe ich daraus eine Geschichte gemacht. Weiß nicht, ob jemand sich einklinken mag.*
Die kühlen Tage des ausklingenden Winters waren schon eine Weile vergangen und der Frühling hatte mit all seiner Pracht in den Lichtenthaler Landen Einzug gehalten. Die warme Luft im lichten Sonnenschein der Tage, drängte Luka immer wieder dazu sich im Freien aufzuhalten. So oft es ihr möglich war betätigte sie sich im Garten der Freifrau oder, wenn es denn Abend war und ihr Tagwerk bei der Adeligen getan, verschwand sie vom dortigen Anwesen, durchquerte die Stadt und saß schließlich in den lauen Abendstunden im Hafengebiet Adorans an der Küste und angelte. Da ließ sie dann ihre Gedanken schweifen oder dachte mitunter auch an gar nichts, genoss einfach die Ruhe, den Blick auf die Wellen und das süße Nichtstun.
Von Lukas Ausbrüchen vom Nobelviertel ins ärmlichste der Stadt, bekam die Freifrau selbst wohl gar nichts mit. Denn bekanntermaßen sind die Tätigkeiten des Adels vielfältig und von großer Wichtigkeit und nötigen sie auch dazu, an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichsten Zeiten ihren Pflichten nachzukommen. Ein Umstand, der dafür sorgt, dass die Freifrau und ihre junge Zofe bisweilen in völlig unterschiedlichem Rhythmus ihr Tagwerk vollbrachten und sich womöglich erst irgendwann im Laufe des nächsten Tages aufs Neue begegneten.
Neben ihren Angelausflügen, war für Luka aber noch etwas anderes von großer Wichtigkeit, nämlich ihr sportliches Training. Sie wollte sich unbedingt für mehr bereit machen! So oft es ihre Zeit erlaubte und auch erst dann, wenn sie genug davon übrig hatte, mühte sie sich, ihren agilen Körper durch weitere Übungen zu stählen. Den Wachen an den Toren der Stadt war sie daher kein unbekannter Anblick, wenn sie in ihrer dunklen Hose und dem flatternden grauen Hemd an ihnen vorbei rannte und ein oder zwei Stunden später erst wieder auftauchte, verschwitzt, abgehetzt, abgekämpft und doch mit einer gewissen Zufriedenheit im Gesicht.
An einem besonders schönen Frühlingstag, noch bevor die Mittagsglocken läuteten, entschwand sie wieder, das graue Etwas, und rannte durch das Westtor nach rechts abbiegend davon. Allerdings kam sie dieses Mal nicht wieder zurück. Das fiel den Wachen nicht auf, denn die hatten zwischenzeitlich Ablösung gehabt und das konnte auch die Freifrau nicht bemerken, denn sie war seit tags zuvor im Palast gebunden. Eigentlich musste es fürs erste überhaupt niemandem auffallen, denn es gab keine Routine, die andere sie hätte vermissen lassen können.
Dies alles trug sich zwei Tage nach Lukas Gespräch mit der Vogtin zu, also genau einen Tag später, nachdem sie besonders schweigsam und in sich gekehrt ihren Pflichten im adeligen Haushalt nachgegangen war.
Die kühlen Tage des ausklingenden Winters waren schon eine Weile vergangen und der Frühling hatte mit all seiner Pracht in den Lichtenthaler Landen Einzug gehalten. Die warme Luft im lichten Sonnenschein der Tage, drängte Luka immer wieder dazu sich im Freien aufzuhalten. So oft es ihr möglich war betätigte sie sich im Garten der Freifrau oder, wenn es denn Abend war und ihr Tagwerk bei der Adeligen getan, verschwand sie vom dortigen Anwesen, durchquerte die Stadt und saß schließlich in den lauen Abendstunden im Hafengebiet Adorans an der Küste und angelte. Da ließ sie dann ihre Gedanken schweifen oder dachte mitunter auch an gar nichts, genoss einfach die Ruhe, den Blick auf die Wellen und das süße Nichtstun.
Von Lukas Ausbrüchen vom Nobelviertel ins ärmlichste der Stadt, bekam die Freifrau selbst wohl gar nichts mit. Denn bekanntermaßen sind die Tätigkeiten des Adels vielfältig und von großer Wichtigkeit und nötigen sie auch dazu, an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichsten Zeiten ihren Pflichten nachzukommen. Ein Umstand, der dafür sorgt, dass die Freifrau und ihre junge Zofe bisweilen in völlig unterschiedlichem Rhythmus ihr Tagwerk vollbrachten und sich womöglich erst irgendwann im Laufe des nächsten Tages aufs Neue begegneten.
Neben ihren Angelausflügen, war für Luka aber noch etwas anderes von großer Wichtigkeit, nämlich ihr sportliches Training. Sie wollte sich unbedingt für mehr bereit machen! So oft es ihre Zeit erlaubte und auch erst dann, wenn sie genug davon übrig hatte, mühte sie sich, ihren agilen Körper durch weitere Übungen zu stählen. Den Wachen an den Toren der Stadt war sie daher kein unbekannter Anblick, wenn sie in ihrer dunklen Hose und dem flatternden grauen Hemd an ihnen vorbei rannte und ein oder zwei Stunden später erst wieder auftauchte, verschwitzt, abgehetzt, abgekämpft und doch mit einer gewissen Zufriedenheit im Gesicht.
An einem besonders schönen Frühlingstag, noch bevor die Mittagsglocken läuteten, entschwand sie wieder, das graue Etwas, und rannte durch das Westtor nach rechts abbiegend davon. Allerdings kam sie dieses Mal nicht wieder zurück. Das fiel den Wachen nicht auf, denn die hatten zwischenzeitlich Ablösung gehabt und das konnte auch die Freifrau nicht bemerken, denn sie war seit tags zuvor im Palast gebunden. Eigentlich musste es fürs erste überhaupt niemandem auffallen, denn es gab keine Routine, die andere sie hätte vermissen lassen können.
Dies alles trug sich zwei Tage nach Lukas Gespräch mit der Vogtin zu, also genau einen Tag später, nachdem sie besonders schweigsam und in sich gekehrt ihren Pflichten im adeligen Haushalt nachgegangen war.