Eine Nachricht für Razyr auf dem Küchentisch
Verfasst: Sonntag 12. April 2015, 13:14
Salam Alaikum, mein Stern.
Ich weiß, dass du gerade einige Tage auf Reisen bist und bevor du Zeilen liest, die dein Gemüt trüben, so will ich dir versichern, dass ich mich auch auf deinen Reisen dir nahe fühle und mein Herz von dir in jedem Moment spricht und leise nach dir ruft.
Niemanden mehr vertraue ich als dir und beinahe hätte ich in meiner Auflösung falsch gehandelt, besann mich aber auf deine Weisheit und will dir weiter in die Hand legen, wie mit dem verfahren werden sollte, das ich heute erblickte.
Als ich neues Heu im Gatter neben dem Basars verteilen wollte, hörte ich schon das Blöken und Brummen der Ziegen und Kühe. Sie zeigten sich beunruhigt und drängten sich aus der Mitte ihres Geheges fort. Majid, der kleine Junge, dem wir so oft begegnet waren und von dem ich glaube du hast deine besondere Aufmerksamkeit auf ihn gelegt, hat einen großen schwarzen Hund dazu gebracht, eine der Milchziegen zu reißen und zu fressen. Der Junge zeigte keine Spur von Reue oder Unrecht, meinte nur, sein Hund esse eben kein Obst. Ich stand schon vor der Wache und wollte sein Vergehen melden, denn er hat uns allen in der Stadt Schaden gemacht. Und die Ziege lag mir sehr am Herzen, ich hatte sie in den letzten Wochen mit Mühe aufgepäppelt. So wie das Tier erlegt wurde, muss nun jemand sehen, ob er zumindest noch etwas von der Ziege verwerten kann.
Ich will aber keinen Schaden verursachen, so sagte ich im Basar lediglich, dass ein Tier gerissen wurde und die Tore kontrolliert werden müssten. Ich bitte dich, dass du weiter entscheidest, ob man den Jungen eine Strafe und Wiedergutmachung aufbürden sollte oder direkt den Weg zur Wache geht. Ich glaube nicht, dass die Tiere, die uns alle versorgen sollen, willkürlich von Hunden gerissen werden sollten.
Möge Mara dich mit ihrer Güte und ihrem Schutz geleiten.
[img]http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/nahlahunterschkq7tb2pvsh.png[/img]
Ich weiß, dass du gerade einige Tage auf Reisen bist und bevor du Zeilen liest, die dein Gemüt trüben, so will ich dir versichern, dass ich mich auch auf deinen Reisen dir nahe fühle und mein Herz von dir in jedem Moment spricht und leise nach dir ruft.
Niemanden mehr vertraue ich als dir und beinahe hätte ich in meiner Auflösung falsch gehandelt, besann mich aber auf deine Weisheit und will dir weiter in die Hand legen, wie mit dem verfahren werden sollte, das ich heute erblickte.
Als ich neues Heu im Gatter neben dem Basars verteilen wollte, hörte ich schon das Blöken und Brummen der Ziegen und Kühe. Sie zeigten sich beunruhigt und drängten sich aus der Mitte ihres Geheges fort. Majid, der kleine Junge, dem wir so oft begegnet waren und von dem ich glaube du hast deine besondere Aufmerksamkeit auf ihn gelegt, hat einen großen schwarzen Hund dazu gebracht, eine der Milchziegen zu reißen und zu fressen. Der Junge zeigte keine Spur von Reue oder Unrecht, meinte nur, sein Hund esse eben kein Obst. Ich stand schon vor der Wache und wollte sein Vergehen melden, denn er hat uns allen in der Stadt Schaden gemacht. Und die Ziege lag mir sehr am Herzen, ich hatte sie in den letzten Wochen mit Mühe aufgepäppelt. So wie das Tier erlegt wurde, muss nun jemand sehen, ob er zumindest noch etwas von der Ziege verwerten kann.
Ich will aber keinen Schaden verursachen, so sagte ich im Basar lediglich, dass ein Tier gerissen wurde und die Tore kontrolliert werden müssten. Ich bitte dich, dass du weiter entscheidest, ob man den Jungen eine Strafe und Wiedergutmachung aufbürden sollte oder direkt den Weg zur Wache geht. Ich glaube nicht, dass die Tiere, die uns alle versorgen sollen, willkürlich von Hunden gerissen werden sollten.
Möge Mara dich mit ihrer Güte und ihrem Schutz geleiten.
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