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Forschungsarbeit Teil 1

Verfasst: Dienstag 10. März 2015, 16:34
von Faeniel en Giliath
Theorie der Ebenen – der deskriptive Melodienfluss der Ebenen


Unter deskriptive Melodie der Ebenen ist jene Theorie zu verstehen, welche die Ebenen beschreibt. Dabei beschäftige ich mich mit der Existenz der Ebenen. Fae kenne bisher eine Ebene, die edain nennen sie die Ebene der Reise. Diese Ebene hat mir stets Unbehagen bereitet und mich aber letztendlich gefordert meine Theorie aufzustellen. Fae würde sie eher als Ebenenfluss unter vielen bezeichnen. der eine wurde zufällig entdeckt und wird benutzt ohne näher auf die Existenz unter vielen und deren Auswirkungen einzugehen, die erst vor kurzem sichtbar wurden, was wiederum meine Theorie bestätigt könnte.

Meine Theorie setzt voraus, dass außerhalb der uns sichtbaren Weltmelodie noch weitere Existenzen existieren. Wobei jene extraplanaren Vorgänge auch die hiesigen Weltmelodie beeinflussen, z.B. jegliche Form von astralen Energieklängen(wie zb. jenen der Gestirne oder jene der Therebene ), abgesehen von Dämonen und dergleichen. Unter dem Begriff Dämon verstehen wir ein ziemlich mächtiges und wenig gutmütiges Lebewesen aus einer anderen Ebene stammend, meistens aus dem Melodienfluss der unteren Ebenen.
Beschäftigen wir uns mit dem Melodienfluss der Ebenen, taucht die Frage auf, wo sich jene, die wir nicht sehen können, befinden. Um dies zu klären, ist es notwendig einige Begriffe zu definieren, die des Öfteren verwendet werden.
Der erste und wichtigste Begriff ist jener der Ebene. Eine Ebene ist ein Raum ohne Begrenzung, also ein unendlich großer Raum in welchem Welten enthalten sind. Und zwar in einer Anzahl, die jeglicher Vorstellungskraft sprengt. Was nun eine Schwierigkeit darstellt, wenn zwei beliebig große Räume in einem weiteren Raum platziert werden sollten, ohne dass diese einander stören, und somit nun nicht mehr unendlich groß sind.
Dazu folgendes Beispiel: Betrachten wir die Bodenplatten in Ered Luin als große Fläche, die wiederum in viele einzelne Flächen aufgeteilt ist. Nehmen wir nun an jede dieser Platten sei eine Ebene, so wird jene doch durch ihre Nachbarplatte begrenzt. Es ist also ein Paradoxon, wenn wir den Ebenenbegriff als unendlich großen Raum definieren wollen. Dennoch ist es ein Faktum, dass eine Ebenenmelodie kein räumliches Ende kennt. Wie lösen wir dieses Dilemma?
Was uns zum zweiten grundlegenden Konzept der Ebenen führt, der Polydimensionalität. Dieser Begriff beinhaltet, dass es zusätzliche räumliche Dimensionen gibt, die mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar sind. Also nicht nur Länge, Breite und Höhe aufweisen, sondernd zusätzliche Dimensionen enthalten, um zu unterscheiden zwischen Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung. Es werden die Begriffe für spatial für räumlich und planeral für Ebenenbezogen eingeführt. Die Vorstellung, dass ein Raum mehr als 3 Dimensionen hat, sprengt jedoch das Vorstellungsvermögen der edain, da deren Melodien der Sinne als auch des Geist nur auf die Wahrnehmung von 3 Dimensionen ausgelegt wurde.

Da wir nur mit jenen Dingen arbeiten können, die wir uns auch vorstellen können, bedienen wir uns mit sogenannten Modellvorstellungen, in diesem Fall mit Ebenenmodelle, die zwar vom tatsächlichen Aufbau abweichen, uns es dennoch ermöglichen das Gefüge, welches wir Multiklangversum nennen, zu verstehen.

Das einfache Ebenenmodell gründet sich auf die Vorstellung, dass ein Klangmuster einer Ebene, eine Ausdehnung in den drei spatialen Dimensionen hat, also räumliche Klänge (Höhe, Breite, Tiefe) und Klänge der Ausdehnung der Ebenenstruktur. Jene räumliche Ausdehnung ist unendlich groß, und hat keine Ausdehnung in den Gesamtebenen Dimensionen. Also müssen im einfachen Ebenenmodell die Ebenen übereinander gestapelt werden um auf dem selben Raum untergebracht zu werden. Das einzige worin sich ein beliebiger Punkt auf der einen von der anderen Ebenenmelodie unterscheidet sind die Ebenenklänge der Höhe.

Folgerung: In dem einfachen Ebenenmodell wird das Klangmuster des Multiversum, die Ansammlung aller uns bekannter Ebenenmelodien, als ein Stapel von Ebenen definiert, die in spatialer Dimension den selben Raum einnehmen, sich jedoch in ihrer planaralen Attitude unterscheiden.
Ich gehe davon aus, dass der Raum in der Liedstruktur in dem sich die Ebenen befinden unendlich groß ist, und es die Möglichkeit gibt eine unendliche Zahl von unendlich großen Ebenenklängen unterzubringen, was zur Folge hat, dass das Paradoxon hiermit gelöst wurde.

Die vier Klassen des Melodienflusses der Ebenen (Primärebenen, materiellen Ebenen, transienten Ebenen und inneren Ebenen) von großen Ebenen, die einige sehr markante Merkmale gemeinsam haben.

Die materiellen Ebenen oder sogenannte Primärebenenklänge
bilden zusammen mit den übrigen Ebenen die große Gruppe der bekannten Ebenenmelodien, die in der Energiequelle, also dem Lied, zu finden sind.
Primärebenenklangmuster, also Welten wie dies unsere, zeichnen sich durch eine unglaubliche Vielfalt an Gestaltung und Leben aus, was wir dieser Energiequelle zu verdanken haben.
Die zweite Klasse, die sogenannten unteren Ebenen, habe ein Merkmal, das sie von den anderen unterscheidet, die Gesinnung. Auch sie sind natürlich Teil der Energiequelle.

Aber doch nicht die negativen Gesinnungsklänge? Doch behaupte ich, auch sie sind Teil dieser Energiequelle. Das Schöpfungslied in seiner reinsten Form war natürlich von den reinsten Melodien der Hamonie beseelt, aber wie alles auf dieser Welt ist es nicht stehen geblieben, hat sich weiter entwickelt aufgrund der Vielzahl der Strophen und Klänge, die es aufgenommen hat und es weiterhin tun wird. Und ja es haben sich auch Klänge der Disharmonie gebildet, die das Gleichgewicht in der Liedstruktur halten.

Das erklärt das Gesinnungsklangmuster der unteren Ebenen, die Wesen eines bestimmten Gesinnungstypus beherbergen. Um das zu veranschaulichen entwerfe ich das Bild eines Gesinnungsrhombus. Eine Achse des Rhombus enthält die Gesinnungsklangmuster Gut und Böse als moralische Kräfte, die andere jene der Ordnung und Chaos als ethische Kräfte. Beide Achsen stehen sich im Rhombus senkrecht gegenüber. Jede Ebene nun hat ein dominantes Gesinnungsklangmuster, eine von 9 möglichen Kombinationen der Grundkräfte.

Die beiden letzten Gruppen von Ebenen sind die 18 inneren oder sogenannten Transienten Ebenen, auch Elementarebenen genannt. Diese teilt man erneut in 4 Unterklassen, den Energieebenen, die harmonische und disharmonische Energieebenen beinhalten. Die Primärelementarebenen bestehen aus den Ebenen der 4 Grundelemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Die nächste Gruppe bilden die 4 Paraelementarebenen, diese entstehen aus einer Kombination von je zwei benachbarteten Primärelementen, Magma aus Erde und Feuer und Rauch aus Feuer und Luft, Eis aus Luft und Wasser und Schlamm aus Wasser und Erde. Kombinationen von Luft und Wasser bzw. Luft und Erde gibt es nicht. Die letzte Gruppe der inneren Ebenen umfasst die 8 Ebenenstrukturen der Quasielemente, die aus einer Kombination je nach Energieebene und einer Primärelementarebene entstehen. Aus dem Primärelement Feuer wird somit die Asche bei disharmonischer also negativer und die Strahlung bei harmonischer also positiver Energie, aus Wasser der Dampf bei positiver und das Salz bei negativer, aus Erde die Mineralien oder Edelsteine bei positiver und Staub bei negativer, aus Luft die Ebene der Blitze bei positiver und die des Vacuums bei negativer Energie.
Die letzte Gruppe von Ebenen sind die transienten Ebenen, deren es 2 gibt. Die gemeinsamen Eigenschaften ist das Fehlen bzw. weitgehendes Fehlen jeglicher Materie und die Eigenschaft, dass sie im Gegensatz zu anderen Ebenen sehr wohl eine Ausdehnung in den planaren Dimensionen haben, dazu noch alle anderen Ebenen umschließen, keinen Zeitfluss haben ( verständlich ausgedrückt: sie waren immer da und werden immer da sein) und fehlende Schwerkraft. Wir sprechen von dem Astral- und Therebenenmelodienfluss. Die Astralebene ist angefüllt mit einem Gewebe, bestehend aus Fäden von positiver und negativer Energiemelodie. Die Therebene hat die gleiche Ebenenmelodie nur fehlt das Gewebe, sie ist angefüllt mit thermischer nicht greifbarer energieloser Protomaterie, also der Urmaterie der ursprünglichen reinen harmonischen Schöpfungsenergie und bei dem Zusammenspiel dieser beiden Ebenenklangmustern würde ich, was wir so schlicht Zeit nennen, ansiedeln.

Forschungsarbeit Teil 2

Verfasst: Dienstag 10. März 2015, 20:04
von Faeniel en Giliath
Mae, nun kommen wir zum weitaus interessantem Teil des Melodienflusses der Ebenen. Von klein auf lernen wir aus dem Volk der eledhrim den Klängen zu lauschen. Zuerst der Klangvielfalt unserer Eltern. Mae ich habe genau unterschieden wenn besorgte Stimmklänge oder die Melodie einer Überraschung meiner adaneth mich erreicht haben, ich habe auch als Elfenkind die Klänge eines jeden edhil zu unterschieden gelernt, dann den Klangvariationen des Nebelwalds in seiner Vielfalt, auch jene Vielfalt meines Seelentiers mit dem ich eine elleth auf ewig nun verbunden bin, später im Unterricht dann lauscht ich den Klängen meines Seelenlieds, ein komplizierter Strophen- und Klangkomplex, der stetig zunimmt und sich erweitert, denn das sind wir so einmalig ein jeder von uns eledhrim. All das ist sehr wichtig für uns Liedweber und bestimmt unser Leben. Aber es ist nur ein Teil der Vielfalt von Klängen und Strophen, die wir täglich dazu lernen und das bis zu unserem Ende, unserem Aufgehen im Lied.

1. Warum also sollten die Ebenen jede für sich nicht unzählige Klangvariabeln und –muster haben? Schließlich haben sie einen Melodienfluss, davon bin ich überzeugt.

2. Eine weitere Frage, die ich mir gestellt habe, wie wirken diese Klangvariabeln- und muster aufeinander. Besteht da eine Verbindung, nebst jener dass sie Teil der Weltmelodie sind?

Betrachten wir als Beispiel nun, das ist nicht nun nicht wörtlich zu verstehen, eine der unteren Ebenen also der Gesinnungsebenen, jene der Dämonen.
Begegnen wir ein Wesen aus dieser Ebene in der unseren, dann merken wir in welcher Vielfalt der Melodienfluss seiner Ebene, die für ihn wie gemacht ist, uns in seinen Klangvariabeln überrascht. Manche meinen er würde weben, wie wir es tun.
Law, sage ich, dem ist nicht so.
Durch dieses Wesen sprechen die Energieklänge seiner Ebene eindeutig, die er kurz verlassen musste, und die Teil seiner Existenz sind und wo er eigentlich hin gehört. Was verständlich wäre, wenn wir bedenken, wie es uns ergehen würde, wenn wir gezwungen wären den Melodienfluss unserer Ebene zu verlassen. Bei dem Allweisen, es wäre schrecklich, denke ich.
Wieso dann, frage ich mich, verlässt so ein Wesen den Melodienfluss seiner Ebene?
Damit wäre ich bereits bei Punkt 2 oben meiner Theorie. Und die Antwort darauf wäre die Polydimensionalität. In diesem Raum der Liedstruktur sind unendlich viele Ebenenklänge untergebracht. Wie unendlich viele winzige Spinnenfäden, so könnte man es sich vorstellen, greifen sie unsichtbar ineinander, kreuzen sich, sind aber getrennt durch ihre Ebenenmelodie.
Man könnte es eine Art Barriere nennen. Die Ebenenmelodie, die alles dort verwahren sollte, was dahin gehört.
Ich betone sollte.
Was würde nun geschehen, wenn die Klangmuster einer bestimmten Ebene, jener Gesinnungsebene, wo unser Dämon verweilt, aus Versehen andere Klangmuster, die nicht für sie gedacht sind, kurz in sich aufnehmen, und somit Spalt öffnen, einen Durchschlupf der Wesen dieser Ebene durchlässt?
Was wir ja bei diesem Dämon nun erkennen würden, er ist scheinbar präsent und angepasst an unserer Ebene.
Wenn es uns aber mit viel Mühe gelingt ihn dahin wieder zurück zu weisen, wo er eigentlich sein sollte, dann bemerken wir eine leblose Hülle des Wesens, die hier kurz verweilt aber nach und nach entschwindet. Was aber von Anfang an nicht zurück bleibt, dies kann ich durch aufmerksames Lauschen und Suchen von Klängen bestätigen, sind jene differenzierten disharmonischen Klangmuster seiner Ebene, die kehren vor der leblosen Hülle dahin zurück, wo sie hingehören – auf die Gesinnungsebene. Offensichtlich haben dies Klangmuster einer Ebene eine Art Sog, so könnte man es umschreiben, die fehlgeleitete Klangvariablen der Ebene wieder zurück bringen und da vereinen.
Was aber an dieser Theorie beunruhigend ist für mich, ist die Tatsache, dass es den Klangmustern diverser Ebenen überhaupt möglich wäre, aus Versehen oder vielleicht sogar beabsichtigt andere Klangmuster für kurze Zeit aufzunehmen. Derzeit nur für kurze Zeit, das behaupte ich, offensichtlich tragen diese Ebenenklangmuster in sich den Drang wieder in das ursprüngliche Klangmuster der Ebene zurück zukehren, ein status quo.
Nur wie stabil ist jener?
Was wäre wenn die Zeitebene, als eine Art Wächterfunktion dieses „ Aufsaugen und dann als Folge Ausbruchs der Ebenenklangmuster“ steuert um das Gleichgewicht zu halten?

Teil 3

Verfasst: Freitag 13. März 2015, 09:56
von Faeniel en Giliath
Je komplexer faes Theorie des Melodienflusses der Ebenen wird umso mehr muss fae nun mit logischen Anhaltspunkten arbeiten, die auf Blätter gezeichnet und an Wände gehängt oder auf den langen Tisch ihres Mentors befestigt werden, da dessen Räumlichkeit bei weitem größer ist, und der Schreibtisch nicht mehr der Fülle der beschriebenen Blätter gewachsen ist.

Fae bin mir bewusst, dass dieses Wirrwarr an Zeichnungen und Skizzen mit unzähligen Querverbindungen und diversen Fragezeichen bei vielen meiner gwe-edhil die Spitzohren aufstellen mag sind sie doch derartiges in der Räumlichkeit meines mentors nicht gewohnt. Fae hilft es jedoch klare Überlegungen zu fassen und ab und an hilft fae mein Freund der Wind, der meine glühende Stirn kühlt und faes Konzentration wieder auf das eine lenkt, faes Arbeit.
Immer größer werden die Stapel auf dem Tisch, jenes was verworfen wurde wird achtlos zerknüllt und auf den Boden geworfen.
Zum ersten Mal fühlt Faeniel die Freude, die ihr diese Arbeit bereitet. Aber auch die Klänge der Verzweiflung, wenn sie einen Gedanken verwirft, und das beschriebene Blatt zerknüllt und die Klänge des Sturms für den Hauch eines Augenblicks ihr Seelenlied erfüllen. Aber so schnell wie die Klänge kommen, verfliegen sie und anstelle der Rastlosigkeit erfüllt sie der Wille, der sie drängt weiter und weiter zu arbeiten bis alles vollendet ist und mit dem Mentor debattiert werden kann.