Ein Schreiben an die Redaktion der Nebelpost
Verfasst: Sonntag 1. März 2015, 00:35
Ehre der Krone und dem Alumenischen Reich,
Der Lichten Herrin Segen,
An die Redaktion der Nebelpost, Bibliothek Nebelpass, Lichtenthal,
1.Lenzing, 258,
Obgleich die jüngste Ausgabe der Nebelpost, wie stets, ein umfassendes Bild der jüngsten Ereignisse bietet, lassen die Worte der erhabenen Tetrarchin Alyahna das Lichtenthaler Regiment in einem schlechteren Licht stehen, als es wohl angemessen wäre.
Als Oberst sehe ich mich daher in der Verantwortung, eine entsprechende Klarstellung zu verfassen , gleichsam mit der Bitte, jene in der nächsten Ausgabe ebenso vorzustellen.
So wurde seitens der erhabenen Tetrarchin recht unumwunden der Umstand bemängelt, dass Gefangene des Regiments keinerlei Nahrung erhalten würden. Ebenso soll eine Einkerkerung, getarnt als Einladung zum Tee, ausgesprochen und sodenn nicht eingehalten worden sein.
Beides ist eine Verleumdung und vollkommen böswillige Verdrehung der Tatsachen.
Wahr ist, dass gewiss eine Einladung zum Tee, höflich und wohlmeinend, an die erhabene Tetrarchin geäußert wurde. Jedoch nicht anstelle sondern zusätzlich zu bekannter Verhaftung des alatarischen Tempels auf Lichtenthaler Boden.
Zu unserem allergrößten Bedauern zog es die Erhabene allerdings vor, ihre kurze Zeit in Gefangenschaft größtenteils mit rebellischem Auftreten , um nicht zu sagen, direkten Angriffen gegen das Wachpersonal zu verbringen.
Schon um das schlichte Überleben der Wachmannschaft zu sichern musste auf die ausgesprochene Einladung zu Tee und Gebäck, letzteres sei betont um den guten Willen Lichtenthals zu verdeutlichen, verzichtet werden.
Lichtenthal versteht dies aber als einseitige Absage des rahalischen Tempelvorstandes und nicht als Wortbruch.
Getreu der althergebrachten Bauernweisheit "Willst du mit dem Oberst einen Tee dir gönnen, versuche nicht, ihn zu verbrennen" wurde die Einladung daher auf unbestimmte Zeit verschoben.
Was die Anschuldigung betrifft, keinerlei Nahrung erhalten zu haben, so verbleibt ebenso nur auf oben benannte Gründe zu verweisen.
Obgleich die Kapitulation des alatarischen Tempels nicht nur gefordert, sondern auch akzeptiert wurde, verhielt sich ein Großteil der gefangenen Pantherdiener nicht so, wie man es von ordnungsliebenden Gefangenen erwarten durfte.
Eine Fütterung der Inhaftierten war somit nicht ohne weiteres möglich.
Dennoch spricht dies nicht für die gängige Behandlung von Gefangenen des Lichtenthaler Regimentes und mag bestenfalls ein Zeugnis dafür sein,dass auch weiterhin das Leben und Wohlergehen tapferer , lichtenthaler Soldaten über dem persönlichen Wohlbefinden und Bedürfnis nach Luxus besagter Pantherdiener steht.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass in den letzten Jahren nicht ein einziger Gefangener mehr in Gewahrsam verstarb und sich die gängigsten Todesursachen auch weiterhin auf den unbotmässigen Konsum von Seifenwasser beziehen, welcher aber niemandem zur Last zu legen ist.
Ich hoffe, in dieser Angelegenheit ein klärendes Licht gespendet zu haben.
Untertänigst,

Oberst des Lichtenthaler Regiments
Der Lichten Herrin Segen,
An die Redaktion der Nebelpost, Bibliothek Nebelpass, Lichtenthal,
1.Lenzing, 258,
Obgleich die jüngste Ausgabe der Nebelpost, wie stets, ein umfassendes Bild der jüngsten Ereignisse bietet, lassen die Worte der erhabenen Tetrarchin Alyahna das Lichtenthaler Regiment in einem schlechteren Licht stehen, als es wohl angemessen wäre.
Als Oberst sehe ich mich daher in der Verantwortung, eine entsprechende Klarstellung zu verfassen , gleichsam mit der Bitte, jene in der nächsten Ausgabe ebenso vorzustellen.
So wurde seitens der erhabenen Tetrarchin recht unumwunden der Umstand bemängelt, dass Gefangene des Regiments keinerlei Nahrung erhalten würden. Ebenso soll eine Einkerkerung, getarnt als Einladung zum Tee, ausgesprochen und sodenn nicht eingehalten worden sein.
Beides ist eine Verleumdung und vollkommen böswillige Verdrehung der Tatsachen.
Wahr ist, dass gewiss eine Einladung zum Tee, höflich und wohlmeinend, an die erhabene Tetrarchin geäußert wurde. Jedoch nicht anstelle sondern zusätzlich zu bekannter Verhaftung des alatarischen Tempels auf Lichtenthaler Boden.
Zu unserem allergrößten Bedauern zog es die Erhabene allerdings vor, ihre kurze Zeit in Gefangenschaft größtenteils mit rebellischem Auftreten , um nicht zu sagen, direkten Angriffen gegen das Wachpersonal zu verbringen.
Schon um das schlichte Überleben der Wachmannschaft zu sichern musste auf die ausgesprochene Einladung zu Tee und Gebäck, letzteres sei betont um den guten Willen Lichtenthals zu verdeutlichen, verzichtet werden.
Lichtenthal versteht dies aber als einseitige Absage des rahalischen Tempelvorstandes und nicht als Wortbruch.
Getreu der althergebrachten Bauernweisheit "Willst du mit dem Oberst einen Tee dir gönnen, versuche nicht, ihn zu verbrennen" wurde die Einladung daher auf unbestimmte Zeit verschoben.
Was die Anschuldigung betrifft, keinerlei Nahrung erhalten zu haben, so verbleibt ebenso nur auf oben benannte Gründe zu verweisen.
Obgleich die Kapitulation des alatarischen Tempels nicht nur gefordert, sondern auch akzeptiert wurde, verhielt sich ein Großteil der gefangenen Pantherdiener nicht so, wie man es von ordnungsliebenden Gefangenen erwarten durfte.
Eine Fütterung der Inhaftierten war somit nicht ohne weiteres möglich.
Dennoch spricht dies nicht für die gängige Behandlung von Gefangenen des Lichtenthaler Regimentes und mag bestenfalls ein Zeugnis dafür sein,dass auch weiterhin das Leben und Wohlergehen tapferer , lichtenthaler Soldaten über dem persönlichen Wohlbefinden und Bedürfnis nach Luxus besagter Pantherdiener steht.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass in den letzten Jahren nicht ein einziger Gefangener mehr in Gewahrsam verstarb und sich die gängigsten Todesursachen auch weiterhin auf den unbotmässigen Konsum von Seifenwasser beziehen, welcher aber niemandem zur Last zu legen ist.
Ich hoffe, in dieser Angelegenheit ein klärendes Licht gespendet zu haben.
Untertänigst,
Oberst des Lichtenthaler Regiments