Die Adoranerin
Verfasst: Sonntag 15. Februar 2015, 00:44
„Du elendiger Hornochse! Du Rindvieh! Du blödes! Bist du den wirklich so unfähig mir zu sagen das du eine reinrassige Schimmelstute mitbringst? Warum zum Henker steht davon nichts in deinem verfluchten Brief! Hm? Was meinst du was mir grade für Geld durch die Lappen gegangen ist. Boar ich glaub das alles nicht!...“
So schrie Ziemel seinen armen Schwager noch eine ganze Zeit lang an. Ich hörte es schon gar nicht mehr und war vor Glück im sprichwörtlich siebten Himmel.
Gestern Abend war ich bei dem Pferdehändler gewesen und hatte meine ersten beiden Zuchthengste abholen können. Eigentlich wollte ich noch eine Stute für meine kleine Zucht, aber die Stute die Ziemel noch im Stall hatte lahmte rechts auf der Hinterhand. So lies ich es lieber bleiben. Ziemel aber (ganz Geschäftsmann) erzählte mir, das sein Schwager nach Bajard kommen würde und einige Stuten und Hengste mitbrächte. Er würde mir einen guten Preis machen wenn ich alle nehmen würde, aber ich müsse mich jetzt gleich entscheiden.
Puh das war nicht leicht. Eine richtig schwere Entscheidung war das gewesen. Ungesehen 8 Tiere zu kaufen für so einen Batzen Gold? Aber was wollte ich machen, gab es nur ihn im Moment auf ganz Gerimor.
Ich nahm allen Mut zusammen, betete und sagte im Vertrauen auf Eluive zu.
Die Nacht über konnte ich nicht schlafen. Mir war ganz übel beim Gedanken an morgen Abend. Meinem Mann Ben erzählte ich erst gar nichts von meiner immensen Ausgabe. All unsere Ersparnisse würden Morgen Abend den Besitzer wechsen. Ohne Lea´s Versprechen, wenn etwas schief gehen sollte würde sie uns Helfen hätte ich das nie getan. So aber stand ich schon sehr früh auf und ging hinüber zu ihrem Hof. Ich arbeitete so hart ich konnte um meine Aufregung im Zaum zu halten.
Dann war es soweit, Lea und ich machten uns auf den Weg. Ziemel hielt schon kurz nachdem wir uns begrüßt hatten die Hand auf . Lea´s Blick sprach Bände und ich dachte wahrscheinlich genau das gleiche. „Oh Göttin was hab ich nur getan.“ Misstrauisch warteten wir dann auf die Ankunft seines Schwagers.
Er führte zuerst die drei Hengste heraus. Einer von ihnen war ein wundervoller Schimmel. Ein Rotschimmel um genau zu sein.
Und dann nach dem eine ruhige, kleine, stämmig wirkende Stute das Schiff verlassen hatte verschlug es mir den Atem!
Mein Herz setzte aus,
stolperte
und fing an vor Aufregung zu hüpfen.
Da kam wirklich und wahrhaftig eine schneeweiße Adoraner Stute von Bord.
Lea zwickte mich unaufgefordert in den Arm, aber die Stute verschwand nicht! Ziemel hantierte derweilen mit seinem Kassenbuch und einer Schreibfeder herum und sah gar nicht auf. Er murmelte nur was davon, das wir ihm schon das Gold gegeben hatten und mit einem Handwink wies er den grade Angekommenen uns die Pferde gleich zu übergeben. Bis zum Hals pochte mein Herz als Ziemels Schwager mir die Zuchtunterlagen gab. Ich öffnete das kleine Buch und in dem Moment sah der Pferdehändler was er mir unwissend und so leichtsinnig gestern per Handschlag verkauft Hatte.
Schneechen
hieß sie und ganz gleich wie sehr sich Ziemel zeterte und sich aufregte. Jetzt gehörte sie mir!
So schrie Ziemel seinen armen Schwager noch eine ganze Zeit lang an. Ich hörte es schon gar nicht mehr und war vor Glück im sprichwörtlich siebten Himmel.
Gestern Abend war ich bei dem Pferdehändler gewesen und hatte meine ersten beiden Zuchthengste abholen können. Eigentlich wollte ich noch eine Stute für meine kleine Zucht, aber die Stute die Ziemel noch im Stall hatte lahmte rechts auf der Hinterhand. So lies ich es lieber bleiben. Ziemel aber (ganz Geschäftsmann) erzählte mir, das sein Schwager nach Bajard kommen würde und einige Stuten und Hengste mitbrächte. Er würde mir einen guten Preis machen wenn ich alle nehmen würde, aber ich müsse mich jetzt gleich entscheiden.
Puh das war nicht leicht. Eine richtig schwere Entscheidung war das gewesen. Ungesehen 8 Tiere zu kaufen für so einen Batzen Gold? Aber was wollte ich machen, gab es nur ihn im Moment auf ganz Gerimor.
Ich nahm allen Mut zusammen, betete und sagte im Vertrauen auf Eluive zu.
Die Nacht über konnte ich nicht schlafen. Mir war ganz übel beim Gedanken an morgen Abend. Meinem Mann Ben erzählte ich erst gar nichts von meiner immensen Ausgabe. All unsere Ersparnisse würden Morgen Abend den Besitzer wechsen. Ohne Lea´s Versprechen, wenn etwas schief gehen sollte würde sie uns Helfen hätte ich das nie getan. So aber stand ich schon sehr früh auf und ging hinüber zu ihrem Hof. Ich arbeitete so hart ich konnte um meine Aufregung im Zaum zu halten.
Dann war es soweit, Lea und ich machten uns auf den Weg. Ziemel hielt schon kurz nachdem wir uns begrüßt hatten die Hand auf . Lea´s Blick sprach Bände und ich dachte wahrscheinlich genau das gleiche. „Oh Göttin was hab ich nur getan.“ Misstrauisch warteten wir dann auf die Ankunft seines Schwagers.
Er führte zuerst die drei Hengste heraus. Einer von ihnen war ein wundervoller Schimmel. Ein Rotschimmel um genau zu sein.
Und dann nach dem eine ruhige, kleine, stämmig wirkende Stute das Schiff verlassen hatte verschlug es mir den Atem!
Mein Herz setzte aus,
stolperte
und fing an vor Aufregung zu hüpfen.
Da kam wirklich und wahrhaftig eine schneeweiße Adoraner Stute von Bord.
Lea zwickte mich unaufgefordert in den Arm, aber die Stute verschwand nicht! Ziemel hantierte derweilen mit seinem Kassenbuch und einer Schreibfeder herum und sah gar nicht auf. Er murmelte nur was davon, das wir ihm schon das Gold gegeben hatten und mit einem Handwink wies er den grade Angekommenen uns die Pferde gleich zu übergeben. Bis zum Hals pochte mein Herz als Ziemels Schwager mir die Zuchtunterlagen gab. Ich öffnete das kleine Buch und in dem Moment sah der Pferdehändler was er mir unwissend und so leichtsinnig gestern per Handschlag verkauft Hatte.
Schneechen
hieß sie und ganz gleich wie sehr sich Ziemel zeterte und sich aufregte. Jetzt gehörte sie mir!