Seite 1 von 1

Rabendiener Schwingen im Wind

Verfasst: Mittwoch 14. Januar 2015, 14:11
von Christo
Seinen freien Arm ausgestreckt, betrachtet er die Hand sehr genau, deren Finger er immer wieder mal auseinader spreizt und so seinen Blick auch auf die Decke richten kann. Je länger er sich auf die ruhige und monotone Bewegung konzentriert, desdo leichter kann er sich seinen Gedanken fern des Raumes hingeben und seine Pläne in die Ferne fliegen lassend.

Garnicht so fern von diesem nun so warmen Ort, in seinem eigenen Haus warteten noch zwei geheime Dinge auf ihn, die trotz seiner neu gewonnenen Geselligkeit noch unentdeckt geblieben waren bis jetzt. Eines war schlicht verborgen in einer seiner drei großen Truhen, welche so offen standen wie seine Türen für seine Geschwister und andere Gäste. Das Andere ... verborgen unter einem Bodenbrett und gut verschlossen in einer kalurischen kleinen Truhe. Diese beherbergte gleich drei Bücher, eine davon so abgegriffen das er es bald neu binden wird lassen müssen, eines davon so unschuldig und unauffällig wie ein Kitz im Wald und zuletzt das dickste, ein ehr aus zufall in roten Stoff gewickeltes Werk an dem er seid seinem Aufstieg gearbeitet hatte.
Bald würde er es brauchen und erweitern.


Kurz ließ ein angenehmes und nun vertrautes Geräusch an seinem Ohr ihn die Konzentration etwas verlieren, doch dann kam der nächste Gedank doch ach so schnell und er entfernte seine Gedanken wieder aus dem Hier und Jetzt.

Richtung Bajard flogen seine Überlegungen, gingen dann dort im Herzen des Ortes nieder. Der Friedhof von Bajard wird sein erstes Ziel werden. Nein nicht ganz es soll _Unser_ erstes Ziel sein. Wobei unser Ziel ? Er hatte sich entschlossen nun dem negativen Vorbild seines Bruders zu folgen und seine Verbündeten... nicht Helfer wie bei ihm... auszuwählen statt es jedem anzubieten sich an einem Großen und Ganzen zu beteiligen. Im Hier und Jetzt bewegten sich die ausgestreckten Finger zählend. Er hatte genug leute dennen er Vertraute und genug Leute dennen er sein Wissen anbieten wollte. Bajard... Adoran... Berchgard.. und dann auch noch am Kloster zu arbeiten würde gefährlich sein. Zumindest für den Einen oder auch Anderen unter seinen Geschwistern würde es aber auch eine Lektion sein.

Mit einem leisen seufzen holte er sich zurück in das hier und jetzt... drehte sich und legte den etwas kühl gewordenen Arm wieder um die Quelle seiner Zufriedenheit und seines Wunsches mehr Stärke zu finden.

"Nur für dich ..." flüsterte er in das Ohr der Schlafenden, nur um sich dann ebenso wieder dem Frieden des Schlummers hinzugeben.

Verfasst: Mittwoch 21. Januar 2015, 14:39
von Christo
Vorbereitung 1: Schaffung der Basiselemente

Was ist es was man für einen Plan, ein Haus und ein Ritual gleichsamm braucht ?
Eine Basis.
Ein Plan erfordert viele Dinge, ebenso wie ein Haus nicht nur aus Stein entsteht und ein Ritual nicht nur ein Opfer.


Fames sah sich im flackernden Kerzenlicht um und es gefiel ihm was er sah. Schatten von großen und kleinen Sammelstücken die über die Wandfugen hinweg miteinader tanzten. Bücherrücken und offene Seiten die im Zwielicht mal in ihrer Farbe und mal im finsteren Dunkel ihres Inhalts zu sehen waren. Am beruhigensten war jedoch trotz dieses neuen Ortes das _alte_ Gefühl das er mitgebracht hatte. SEIN Blutkristall war in diesem Haus nun verborgen. Er hatte es in keines der Anderen Häuser offen platziert, hier nun hatte er ein wundervolles Versteck dafür erschaffen und konnte so der beruhigenden Resonanc seines eigenen Lebenstackts lauschen.

Das Arbeitszimmer hatte er mit besonders viel Überlegungen hergerichtet, neben seinem kleinen Tisch, der für das studieren eines einzelnen Buches oder das schreiben eines Briefs grade den ausreichenden Platz bot, standen da noch zwei Stühle. Nicht mitten im Raum, an der anderen Wandseite, vor und neben einer großen Arbeits und Schreibfläche. Dort standen auch alle seine weniger geheimen und weniger kostbaren Bücher, bereit von den Augen seiner Schüler eifrig erforscht zu werden.

Seine nun ZWEI Schüler würde ihm bei seinem Plan sicher mit freude helfen... andere würden sagen dienen... doch nicht er. Es wäre auch nicht die Wahrheit würde er es behaupten.Mit einer Geste seiner Hand, einem hauchenden, gezischten Gebet, sammelten sich die Schatten um ihn, hüllte sich seine Gestalt in die kalten Falten der Robe Krathors. Erst dann setzte er sich nahm sein Tintenfass hervor und schlug die Seiten zu seinem kommenden Werk auf. Die Seiten bisher Leer bis auf den Titel doch nun folgte der erste Satz:
Zur Erschaffung befinde ich es für richtig jeden heiligen Ort des lichten Pantheons aufzusuchen, etwas zu stehlen was mit ihm verbunden ist und jeglichen Hauch Heiligikeit darin zu verwandeln, ich werde jedes Stück neu Heilig sprechen. Mein Gott Krathor will es so !



"Kommt nun ihr Raben...
pickt das Wissen auf ...
Ich bin hier allein....
der Meister ! "

Verfasst: Samstag 31. Januar 2015, 15:19
von Christo
Vorbereitung 2: Scheckliste der Kernpunkte

Er saß früh am Morgen schon an seinem Schreibtisch, das in Rot gebundene Buch vor ihm auf den Tisch füllte er bereits einige der mittleren Seiten mit seinen Überlegungen und Planungen zum Thema Robe des Krathors.

"Wasser das im Alltag der Menschen Verwendung als Nahrung und Reinigungsmittel findet kann und wird von mir dazu verwendet werden etwas in die Robe Krathors hinnein zu spühlen. Unter Verwendung des Wassers das ich vorhabe vom Kloster zu gewinnen, werde ich die Energie des Kristalls lange genug betäuben können um sie in den Stoff der Robe zu spülen und zu binden. Sofern etwas an der Sache mit der Reinheit, von Wasser das ja scheinbar unter dem Kloster entspringt ist ist, wird dies die erste Weihe sein, mit der ich bei diesem Ritual Krathors Unterstützung sichern will. Die Menge von etwa vier Trinkschläuchen sollte genügen."


Die nächste Seite aufschlagend, wechselte seine Aufmerksamkeit kurz einmal nach vorne. Für seine Schüler würde er noch etwas Besorgen müssen beim Schneider, das sie wärend des letzten Rituals tragen sollten. Die Größe von ihr war ihm mitlerweile in Leib und Seele eingeprät, von ihm würde er wohl etwas schätzen müssen, besser etwas größer als kleiner.

"Für das Binden der Macht an die Robe plane ich die dafür meiner Meinung nach geeigneste Reagenzie zu nutzen, Efeu. Efeu erscheint mir daher am besten da sie sich mit ihren Wurzeln ebenso kompromisslos in Wildes wie auch von Menschen erbautes heftet. Efeu von geweihtem Boden zu stehlen ist nicht sonderlich schwer, die Menge ist ebenso kaum relevant, doch habe ich mich entschieden etwas von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen und als Quelle für dieses bindende Kraut die Mauern des Ordens ebenso zu erleichtern, wie die der Kappele von Berchgards Friedhof. Beide Orte erscheinen mir von guten Segnungen so ausreichend durchflossen, das es eine weitere Rabenweihe sein sollte Krathors Geschenk nun durch sie binden zu lassen."

Mit dem Federkiehl etwas in der Tinte rührend ging er nochmal im Kopf durch auf welche seiner Geschwister er sich wohl würde verlassen können. Es waren erstaunlich viele Namen die ihm vor seinem geistigen Auge erschienen und das war ein gutes Zeichen für die Diener an für sich. Selbst wenn er versagen würde, könnte er so ein Beispiel dafür liefern das nicht alle Pläne Krathors Segnung finden konnten, egal wie ausgeklügelt sie waren.

"Erde wird in diesem Ritual als eine Art Filter dienen. Sicher ob des Wassers wird es mehr Matsch sein, doch das ist nicht von großer Wichtigkeit für den Nutzwert. Die Erde soll die Unruhe die ich selbst in den Blutkristall brachte aufsaugen und mit seiner ewigen Beständigkeit vermischen. Der zusätzliche Effekt durch den Fakt das ich Graberde aus Bajard zu benutzen gedenke, besteht darin eine Verbindung zum Tod selbst zu haben. So wird meine mangelhafte Konzentration von damals gemildert und die Verbindung zum friedlichen Tod kann durch die Macht des Untodes die ebenfalls im Kristall enthalten ist, geweiht werden."


Es gab noch mehr was aufzuschreiben galt, aber mit dem Klopfen an der Türe wusste er das er schon länger am Pult saß als er vorgehabt hatte. Die Anderen Dinge würde er wohl erst aufschreiben wenn er die ersten Reagenzien bereits gesammelt hatte. Rasch verbarg er das Buch bei seinen Geschwistern unter den Bodendielen, um dann ohne eine Spur finsterer Pläne hinaus zu der wartenden Person in die Sonne zu gehen. Es war ein schöner Tag.

Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 23:40
von Christo
Der Abend war Ideal für dieses wichtige Unterfangen, nach Tagen und Nächten die er Adoran überflogen hatte,beobachtet hatte, war eines klar.. der Friedhof war kein Ort an dem man in den späten Stunden oft Menschen sah. Warum hätte es auch Anders sein können, selbst der heiligste Friedhof ist im Dunkel unheimlich.


So sah man vermutlich auch nicht wie eine der Schwestern des kleinen schwarzen Vogels und Dienerin Krathors mit dem Klagen der Seelen zusammen aus dem Schatten tratt, in dem sie durch Krathors Macht erscheinen konnte. Durch Krathors Gnade aufzutauchen war ein Risiko für sich, doch immerhin hatte Fames die letzten Tage immer darauf geachtet wann es am wahrscheinlich sichersten war... und zum Glück für sie Beide hatte er Recht behalten.

Die Tat sollte an einem möglichst unbesonderen Grabstein vollzogen werden. Einem kleinen und durch die Lage in einer der Ecken doch ehr unauffälligen Exemplar der Grabeszierde, die Fames jedoch als eine der letzten Reagenzien für sein Ritual benötigte. Diesem Ritual das dann wiederrum dafür sorgen sollte das man genau das konnte was er nun vermeiden wollte, Krathors Macht spüren.

[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150225/j4vuvyz7.jpg[/img][/URL]

Ein Blick nach Links, einer nach Rechts, selbst einer nach Oben zu den Raben auf der Mauer, der die Umgebung beobachte folgte von der Schwester dort unten am Boden, doch nichts war störend im Moment für ihr Vorhaben. So fing die Schwester mit Krathors Segen an, den Stein durch rütteln.. schütteln und dagegenpressen langsam zu lockern.

[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs1.directupload.net/images/150225/ohuhsnfl.jpg[/img][/URL]

Diese Methode brauchte eine gewisse Zeit und diese Art und Weise kann man zum Glück der Rabendiener nicht so gut zu lauschen. Ein schmatziges Geräusche hier, ein leises Knacken nur ein oder zwei Mal wenn die Verwitterung half. Es dauerte wohl fast fünf Minuten intensiver körperlicher Arbeit und angestrengtem Lauschen und beobachten, bis der Stein locker genug war um...

[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs2.directupload.net/images/150225/b7fl3xiz.jpg[/img][/URL]


Das Seufzen eines Raben mag nicht mit dem eines Menschen vergleichbar sein. Doch erleichtert ließ Fames die Körperspannung fahren und rieb die Augen und den Schnabel durchs Gefieder. Scheinbar hatte er bekommen was er wollte ohne das unmittelbar Jemand etwas mitbekommen hatte, was so nah von Kathedrale und Glaubenshaus nicht selbstverständlich für ihn gewesen war, trotz der kaum genutzen Macht ihres großen Gottes. Nun würde er jedoch noch etwas abwarten... ob dies so bleiben würde bis der Stein an einem anderen Ort sicher in sein Versteck gebracht worden war er schätze, es würde ehr länger hier bleiben, als es nötig war... und beobachten.

Verfasst: Dienstag 3. März 2015, 01:39
von Christo
Jemand hätte es ihm vielleicht ausreden sollen.. vielleicht davor warnen sollen das ein Moral und Ehrenkodex nichts ist das man sich erst aufbaut und dann einem Plan opfert.Fames spüre einen Stich im Herz, dem ehnlich den er zuletzt gespürt hatte als die Gefahr im Raum gestanden hatte das er seine Schülerin verlieren könnte. Nun war der Schmerz wieder da, auch wenn es diesmal seine Dummheit und seine Schwäche waren die ihm dieses Gefühl bescherten.

Fames war seid langem kein guter Mensch mehr, das wusste er. Doch hielt er sich immer für gerecht, worttreu und ehrlich. Krathors Gerechtigkeit hatte er die vergangenen Monate.. fast Jahre nur jenen zugefügt die es in seinen Augen verdienten. Straßenräubern und Banditen, jene Menschen die sich freiwillig dafür entschieden hatten im Dreck ihrer Mittmenschen zu leben und in finsteren Ecken auf jene zu lauern. Worttreu war er auch gewesen, er hielt sowohl Zusagen, als auch Versprechen und Schulden ein, niemand der über seine Rabenrobe hinwegblicken konnte ... und selbst jene die ihn nur als Krathori sahen, konnten das leugnen. Auch ehrlich war er, nun auch wenn er oft nur langsam alles Preisgab. Er war ehrlich und Stolz darauf.


Jetzt lag vor ihm blutig ein gehäuftes Bündel von Kummer und mit ihm seine Ideale im Dreck.
War es gerecht das grade dieses junge Leben ausgelöscht wurde von ihm ?
Warum hatte er seinen Eid nur schlechte Menschen zu richten gebrochen ?
Würde er ehrlich sein und diesen Fehltritt als solchen zugeben ?


Den Kopf des jungen Wesens lag in seinem Schoss, leises tropfen kündete davon wie sich ein paar letzte Tropfen in eine große Flasche stürzten. Wie kalt der Körper schon wahr, wie weich dabei noch das Haar und wie allein sich Fames doch grade jetzt fühlte. Er sehnte sich nach ihrem Bett und etwas Gesellschaft, vielleicht sogar ehr nach dem Trost von Wärme und Atmung. Hatte er es verdient diese Nacht allein zu sein ? Ja das hatte er !

Vorsichtig rollte er die schlafende junge Gestalt von seinem Schoss und hob die Flasche gegen den Mond. Das Blut eines unschuldigen Menschens. Die letzte Reagenzie. Die einzige Reagenzie die einen unersetzbaren Verlust bedeuten würde für jemanden, der nun von einem geliebten Mensch bis zum Ende des Lebens getrennt sein würde. Doch darüber hinaus ? Fames hatte die Seele nicht an Krathor gesand, hatte keine Worte an den Rabenherren gesprochen und auch kein Zeichen gesetzt damit der Rabe diese Seele leichter finden würde. Es hätte sich falsch angefühlt.

Langsam bewegte sich sein Finger über den Flaschenhals und sammelte eine Blutträne auf die dort herrab ran. Es sah aus wie das Blut jedes Schuldigen, doch auch wenn er ein gewisses Aroma schmecken konnte, seine Zunge erfreute diese kleine Probe diesesmal einfach nicht und so würde dieser Körper auch von seinen Messern und seiner Speisekammer verschont bleiben. Er richtet sogar das Halstuch so über die Wunde das der tiefe Schnitt nicht sofort würde sichtbar sein.

Den leblosen Leib wie schlafend liegen lassend erhob er sich, korkte die Flasche zu und wenige Schritte entfernt, ging ein seufzen in ein krächzen über und Rabenflügel schwangen sich in die Lüfte.


Und allein neben einem Baum liegend, ruht eine ewig schlummernde Gestalt, blass wie der Mond im Nachthimmel.

Verfasst: Freitag 13. März 2015, 13:41
von Christo
Es war nur wenig Licht im Keller, eine einzige der Feuerschalen war entzündet und brannte bereits in den letzten Zügen die Kohle herrunter. Fames saß neben diesem Lichtspender an die Wand gelehnt und verzog das Geicht während er die Bandagen vorsichtig mit den Zähnen von der Hand lösste. Stück für Stück kam die frische Haut ans Licht, hier und da sprudelte wieder etwas Blut hervor wo das Fleisch noch fast blank lag. Der Schmerz war mit den riesigen Brandblasen fast verschwunden, doch weder die volle Beweglichkeit noch das Gefühl in den Fingern wollte sich bis jetzt wieder ganz einstellen. Die Bandagen neben sich in eine kleine Wasserschale legend betrachtete er seine Hände einige Zeit im flackernden Licht.

"Der Preis für den Erfolg. Wahrlich mein Herr, niemand kann sagen das du leicht verdient Lohn vergibst."

War es denn Erfolg was ihm beschieden war bisher ? In den ersten paar Tagen hatte er nicht daran geglaubt, doch in seinem Versteck war ihm etwas an seinem Mahnmal aufgefallen. Der Stoffrest der nach dem Ritual übergeblieben war, er wuchs herran ! Wie der Blutkristall der nun zerschlagen worden war, hatten Robe und Fames nun eine Verbindung. Je mehr Fames den Schmerz verlor, desdo mehr breite sich der Stoff aus, desdo dichter wurde das Haar auf der Robe und je mehr spürte Fames auch das die Macht die er an den Kristall verloren hatte, nun endlich wieder sein wurde.

"Wer von euch hat wohl Freude darüber empfunden das ich versagt habe ?"


Fragte er laut in den Raum hinnein, die Augen jedoch meditierend geschlossen um sich die Masken und Gesichter einiger Geschwister vorstellend, ging er diese im Kopf durch.
Mio hatte es bestimmt geschmerzt ihn so zu sehen.. und gefreut das er ihr erhalten geblieben war.
Pademian und Neor scheinen Beide zumindest besorgt um seinen Zustand, wenn auch nicht um den Ausgang des Rituals.
Was die Anderen anging war er sich nicht sicher.. und sollte Mio mehr wissen, so wusste er zumindest noch nicht mehr, denn die letzten Tage wollte er nicht reden und war nur selten nicht in seinem Arbeitszimmer oder seinem Versteck. Langsam bewegte er die Finger, hier und da konnte er bereits eine weitere Verbesserung zum Vortag erahnen.. aber andere Stellen blieben recht unbeweglich und schmerzten noch immer. Neben sich in einer anderen Schüssel, mit einigen Tränken angereichert, schwomm bereits der Verband den er sich nun um Finger und Handfläche binden würde. Allein der Blick auf die Robe die mit ihm heilte, ließ ihn den bitteren Geschmack im Mund vergessen, als er mit den Zähnen die Knoten zu zog.