Ankunft in Rahal
Verfasst: Montag 24. November 2014, 17:49
Endlich war sie von diesem Kahn runter, die Überfahrt hatte tatsächlich die letzten Münzen verschlungen. Zu Anfang konnte sie sich ihr Brot ohne weiteres leisten, man zahlte gut für ihre Dienste und lud sie öfter einmal ein die Kabinen auch privat zu besuchen was noch ein paar Münzen mehr einbrachte. Nach der Zeit jedoch schien sie ihren Reiz zu verlieren und die Menschen wurden geizig und ihr Brot rar. Kein Blick zurück zu dem Kutter als sie endlich den ersten Fuß nach Bajard setzte und sich fröstelnd über die Arme rieb. Na toll, die letzten anständigen Kleider versetzt und kaum mehr etwas am Leibe um in den Tavernen aufzuschlagen. Nervös biss die junge Frau die Zähne zusammen, ging noch etwas unsicher auf und ab um den Seegang aus dem Schritt zu bekommen und sah sich dann erst einmal um. Informationen gab es zu genüge und schon hatte sie einen Hinweis bekommen wie sie ein paar Münzen klar machen konnte. Also ab in die Wälder.
Durch Strauch und Busch ging es in keine bestimmte Richtung. Hier und da blieb sie stehen, schob Pflanzen bei Seite und schnitt die sich verbergenden Pilze nah dem Waldboden ab. Flink mit einem Tuch gesäubert landeten diese dann in dem abgerissenen Korb. Drei Schritt weiter stand sie dann plötzlich vor einem unglaublichen großen Gebäude dessen Schild bezeugte das gerade geöffnet war. Schulterzuckend ging sie hinein und bliebt an der Türe stehen. Herje sie war eigentlich viel zu dreckig dafür, viel, viel zu dreckig! Der junge Mann erklärte ihr die Hausordnung, bestand darauf das sie Schuhe der Bibliothek anzog um den Dreck nicht herein zu bringen und hatte sie dann tatsächlich auf die Bücher losgelassen. Die schmalen Schuhe an ihren Füßen waren nun wohl das Einzige was an ihr sauber und ordentlich war. Zwar hatte sie die Hände abgewischt doch war sie sicher in den ersten Büchern dunkle Spuren hinterlassen zu haben.
Nervös biss sie sich auf der Unterlippe herum. Was würde Mama nur sagen? Gespannt schritt sie die Regale entlang, steckte hier und da die Nase in ein Buch und fuhr zusammen als hinter ihr ein Geräusch aufklang. Sich wendend sah sie dem Mann entgegen und hatte nichts besseres zu tun als anzukreiden das er keine Schuhe trug wie es die Hausordnung verlangte. Wie kann man nur so dämlich sein? Stehend vor Dreck einen Herren in Rüste.. herje... sofort senkte sich der Blick auf die Dielen und sie war seinen Fragen ausgesetzt. Arbeit bot er an? Der Blick hob sich und sie sah hinauf zu dem Ritter, ein solcher war er nämlich, und stimmte am Ende zu seinen Auftrag zu übernehmen. So also kam sie nach Rahal, in der Schuld eines Ritters stehend einen Kopf voller Anweisungen und eine Aufgabe die es zu bewältigen galt. Du hattest unrecht Mama! Grinsend schrieb sie ihr den ersten Brief.
Ein Bote der diesen Brief dann zum Haus von Belerian und Ashary Nymori brachte war schnell gefunden. Einer jedoch der bereit war auch wirklich darauf zu achten das dieser Brief nur von Ashary entgegen genommen wurde und schwörte nicht zu verraten woher der Auftrag kam, dann schon nicht ganz so leicht. Der Vorschuss des Ritters musste daran glauben und dann endlich schlief ich ein. Es galt viel zu bewältigen wenn ich seine Prüfung bestehen wollte und die Tage waren ohnehin schon kurz.
Durch Strauch und Busch ging es in keine bestimmte Richtung. Hier und da blieb sie stehen, schob Pflanzen bei Seite und schnitt die sich verbergenden Pilze nah dem Waldboden ab. Flink mit einem Tuch gesäubert landeten diese dann in dem abgerissenen Korb. Drei Schritt weiter stand sie dann plötzlich vor einem unglaublichen großen Gebäude dessen Schild bezeugte das gerade geöffnet war. Schulterzuckend ging sie hinein und bliebt an der Türe stehen. Herje sie war eigentlich viel zu dreckig dafür, viel, viel zu dreckig! Der junge Mann erklärte ihr die Hausordnung, bestand darauf das sie Schuhe der Bibliothek anzog um den Dreck nicht herein zu bringen und hatte sie dann tatsächlich auf die Bücher losgelassen. Die schmalen Schuhe an ihren Füßen waren nun wohl das Einzige was an ihr sauber und ordentlich war. Zwar hatte sie die Hände abgewischt doch war sie sicher in den ersten Büchern dunkle Spuren hinterlassen zu haben.
Nervös biss sie sich auf der Unterlippe herum. Was würde Mama nur sagen? Gespannt schritt sie die Regale entlang, steckte hier und da die Nase in ein Buch und fuhr zusammen als hinter ihr ein Geräusch aufklang. Sich wendend sah sie dem Mann entgegen und hatte nichts besseres zu tun als anzukreiden das er keine Schuhe trug wie es die Hausordnung verlangte. Wie kann man nur so dämlich sein? Stehend vor Dreck einen Herren in Rüste.. herje... sofort senkte sich der Blick auf die Dielen und sie war seinen Fragen ausgesetzt. Arbeit bot er an? Der Blick hob sich und sie sah hinauf zu dem Ritter, ein solcher war er nämlich, und stimmte am Ende zu seinen Auftrag zu übernehmen. So also kam sie nach Rahal, in der Schuld eines Ritters stehend einen Kopf voller Anweisungen und eine Aufgabe die es zu bewältigen galt. Du hattest unrecht Mama! Grinsend schrieb sie ihr den ersten Brief.
Gegeben am 23 Rabenmond, 257 Rahal
Liebe Mama,
inzwischen hast du ja bereits gemerkt das ich euch fort gelaufen bin. Kreide es nicht meiner Ziehmama an, sie trägt nun wirklich keine Schuld und fürchte dich nicht um deinen Namen. Mir ist nicht nach Rache oder einem Käfig in den man mich sperrt bis ich keine Gefahr mehr darstelle. Sei versichert das es mir gut geht, ich habe meine erste Arbeit gefunden und werde alsbald meinen Träumen nachgehen. Wo ich bin werde ich dich erst einmal nicht wissen lassen.
Ein Bote der diesen Brief dann zum Haus von Belerian und Ashary Nymori brachte war schnell gefunden. Einer jedoch der bereit war auch wirklich darauf zu achten das dieser Brief nur von Ashary entgegen genommen wurde und schwörte nicht zu verraten woher der Auftrag kam, dann schon nicht ganz so leicht. Der Vorschuss des Ritters musste daran glauben und dann endlich schlief ich ein. Es galt viel zu bewältigen wenn ich seine Prüfung bestehen wollte und die Tage waren ohnehin schon kurz.