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Des Nachts im Hause Ifrey....
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 03:19
von Gast
*Das Haus lag in völliger Stille und Dunkelheit da. Alle Bewohner waren schon lange schlafen gegangen und befanden sich im Reich der Träume, wenn sie nicht gerade in der Armee wache schieben mussten.
Nur eine Natifah...
Die war wach. Mit einem kecken, frechen Grinsen auf den Zügen huschte sie durchs Haus, dabei darauf achtend, dass sie keiner sah.
Einem dunklen Schatten gleich, huscht sie in die Küche, blickt sich um und hebt eines der Kissen um den Esstisch an. Genau das Kissen, auf dem ein gewisser Mann immer sitzt, der, der immer dieses wunderschöne, kleine Tintenfässchen mit sich herum trägt.
Ein nicken folgt, ein letzter Blick durch die Gegend, ehe sie eine spitze, längere Nähnadel aus dem Kleid zurrt, die sie durch das Kissen schiebt.
Das Kissen wird wieder genau auf seinem Platz ausgelegt, so, als wäre nie etwas passiert.
Dann huscht sie die Treppen hinauf, mit einem breiten Grinsen auf den Zügen.
Der erste, der sich am morgen auf genau dieses Kissen setzen wird, wird wohl von einer Nadel im Allerwertesten getroffen. *
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 10:50
von Gast
Rija stand nach der etwas längeren Nacht auf. Etwas verschlafen wankte sie in die Küche und machte erstmal Tee. Mit diesem in der Hand machte sie sich ans aufräumen in der Küche, doch es dauerte nicht lange als die Sonne schon so hoch am Himmel stand, das der Lichtkegel der durchs Fenster fiel, eine bestimmte Stelle am Boden erreichte.
Eilig huschte sie zu den Rindern und versorgte auch die Hühner, das Schaf und die Ziege. Dann ging ihr Weg weiter in Richtung Oase um dort nach reifen Dattel ausschau zu halten. Die Datteln waren bei allen aus ihrer Familie beliebt...
Überglücklich einen schön gefüllten Korb zusammen bekommen zu haben ging sie zurück. Sie wusch sich die Hände und steuerte dann auf den Familientisch zu. Sie schappte sich die erste Dattel und schnitt sie schon beim hinsetzten auf um den Kern herausholen zu können da passierte es.
AUUUUU...tsch!
Grummelnd landetet ihr Po auf einem der Kissen und sie steckte den Finger in den Mund. Sowas selten dämliches war ihr schon lange nicht mehr passiert. Das durfte sie keinem sagen...
Was aber hätte passieren können, hätte sie sich auf ein bestimmtes anderes Kissen gesetzt....
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 15:59
von Gast
*einen Berg voller Papierkram, wird er sehr mühsam und gequält abarbeiten... genervt von den vier eigenen Wänden und nahezu mit erdrückendem Gefühl saß er nicht mehr lange bei sich daheim.*
Genug gearbeitet...
*Erklingt es ziemlich dunkel unter seiner Kopfbedeckung heraus, welche er halbwegs wie im Schlaf noch über das Gesicht zieht, damit die Sonnenstrahlen seine müden Augen nicht weiter belasten mit dem grellen Licht.*
*Unterwegs in das große Anwesen der Ifrey, meint er noch zu sich selbst*
Ich darf mich nicht aufregen... Keine Emotionen... Schließlich wurde es mir verboten...
*Noch ganz gemütlich wurden die Stiefel aufgeschnürt, anfangs das Rechte und demnach das Linke von dem Stiefelpäärchen. Abgestellt in dem Schuhregal, entspannt ausatmend und Hände reibend betritt er nun den Aufenthaltsraum der stolzen Familie Ifrey. Die verzierte Feder und das Tintenfässchen mit den elegant geformten Mustern darauf werden direkt schonmal auf die Tischplatte abgelegt.*
Noch diese letzten Schreiben und ich kann den Tag genießen bis zum Abend hin....
*Genau, diese Worte wird er bereuen. Nichts ahnend kniet er sich herab, genau auf dieses.... dieses eine Kissen, welche missbraucht wird zu der Sabotage eines bestimmten Wüstensohnes! Erst das rechte Bein und darauf hin folgt das linke Bein herab - die Augen aufgerissen, die Augenbrauen schießen hinauf*
JAAAAAHUUUUUUUUU!!!!!!!!
*Ein Schrei welchen man wirklich nicht erwartet hätte, doch dies hatte auch bestimmte folgen zugleich - unbewusst fühlte sein Körper sich bedroht und die Konzentration greifte ungewollt und ungeschickt auf das Lied ein. Folgend zu den Klängen hin, für die Materialien der Küche - sämtliche Messer und Gabeln, Löffel und Schüsseln, Teller und Töpfe, knallen alle über die Arbeitsplatte der Küche bis herab auf den Boden. Ein großes Orchester der sämtlichen Dinge der Küche ertönen laut im Ifreyanwesen und könnten mit Sicherheit auch einige Familienangehörige aus Ihrem leisen Schlummerchen brutal und radikal herausreissen...
Kurz leuchten die Augen für einen halben Moment eines Pulses der Ader auf, bis er die beiden Hände zu dem linken Schienbein hält und über seinen Schmerz, welcher ihn gerade quält, ergehen lässt. Zu dieser Zeit werden die Klänge im Lied wieder Ihre relative Normalität wieder annehmen und er scheint auch kaum etwas davon bemerkt zu haben. Alles was Ihn jetzt nur noch durch den Kopf schießt ist*
Aiwa? Eine Nadel?! Soso... das riecht nach Vergeltung...
*Die zornigen Schritte gehen hinaus aus dem Anwesen, ohne nur einmal zurück zu blicken, was eigentlich in der Küche vorgefallen ist. Auf dem Weg bis zu seinem Heim überlegte er ziemlich angestrengt und schmiedete schon seinen ersten Plan.*
Eine Natifah hält sich nur in der Küche oder in dem Zimmer der Blüten auf... Also gut, nun werdet ihr frechen Blüten Eure bösartigen Dornen auch los!
*Sein Weg führte ihn zum Hafen, wo er das Schiff nahm um nach Bajard zu kommen. Dort kaufte er von einem Händler eine sehr billige und eklige Flasche selbstgebrannten Schnaps. Bis zu den Sümpfen hin suchte er dann nach etwas, was Ihm für passend erschien. Eine kleine Ratte, zerzaust und eklig und frisch gestorben. Er kippte das hochprozentige Alkohol über dieses Kadaver und steckte es in Ledertücher hinein. Zurück im Anwesen der Ifrey, schleichte er sich hin bis vor die Türe der Natifah und legte die tote in Alkohol desinfiziert und getunkte Ratte demonstrativ zu Boden, dass wenn jemand hinaustreten würde, es direkt sehen könnte. - Daneben wird in krackeliger Handschrift zu lesen sein, sofern man es entziffern möchte:*
HERAUSFORDERUNG ANGENOMMEN
*in menekanischer Schrift*
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 18:08
von Gast
Spät am Tag, eigentlich zu spät, erwachte die junge Magierin, aus ruhigem, seeligem Schlaf. Ein leises Ächtzen erklang, als sie sich erhob und sich blinzelnd im Raum umsah.
Natifah Schlafsaal... Aiwa...
Gähnen, Strecken, dann waschen, kämmen, bis sie wieder annehmbar aussah.
Mit kleinen Augen tappste sie auf die Türe zu, insgeheim freute sie sich auf einen starken, süßen Mocca und ein bisschen Obst.
Kaum an der Türe angekommen, zog sie diese auf und wollte in Richtung Treppe abdrehen, als sie im letzten, wirklich allerletzten Moment dieses komische Etwas erblickte, das da auf dem Boden lag und auf das sie -beinahe- draufgetreten wäre.
„Ieeehhhhh“, erklang es angewidert und lauter, als beabsichtigt.
Die Mine verzog sich vor Ekel, die Nase wurde kraus gezogen.
Dann wandert der Blick zu dem krakeligen Pergament.
Ein leises schnaufen erklingt, und die Augen verengen sich.
„So so, er nimmt die Herausforderung an. Na dann wollen wir mal sehen“, murmelt sie und beginnt mit spitzen Fingern, die tote Ratte und den Zettel zu entsorgen.
Als sie nach unten kam, und sich schon immer mehr auf ihren Mocca freute, machte die junge Magierin erst einmal große Augen, als sie sich in der Küche umsah.
„Verflucht... Hoffentlich hat Rija das noch nicht gesehen...“
Eilig begann sie, die Küche aufzuräumen.
Bis alles wieder sauber und ordentlich war dauerte es eine Weile und statt des Moccas nahm sie sich einen Becher Saft, lies sich auf eines der Kissen im Essbereich fallen und sah zu Razyr's Kissen hinüber.
Vorerst würde sie das ganze Ruhen lassen....
Wie lange? Keine Ahnung!
Wahrscheinlich bis ihr der nächste Unsinn in den Kopf kam.
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 18:29
von Callista Anisa Ifrey
Als sie am frühen Mittag vom Tempel wiederkam fühlte sie sich wie gerädert. Sie hatte einmal wieder die ganze Nacht nicht geschlafen. Der Boden des Tempels war einfach umbequem, aber in ihr Zimmer im Ifreyhaus zog es sie momentan ganz und garnicht.
Jedoch half alles nichts, sie musste sich wenigstens kurz dort blicken lassen, bevor sie wieder abziehen konnte irgendwo anderes hin. Und wenn Razyr darauf aufmerksam werden würde, dass sie schon die zweite Nacht in folge aus der Hintertür abgehauen war, dann würde es richtig ärger geben und bei Eluive, das würde kein schöner Ärger werden.
Mit leicht zerknautschter Robe und schlecht sitzendem Schleier stiefelte sie also den Berg hinab zurück.
Die Wache am Ifreyviertel musterte sie argwöhnisch als sie mit einem leisen Salam an ihr vorbeihuschte.
Sonst war gerade keiner zu sehen, eindeutig alle ausgeflogen. Als sie jedoch über den Wohnbereich nach oben in ihr Zimmer schleichen wollte stockte sie.
Woher bei Eluive kam dieser riesen Haufen scherben und der ganze Unrat der in der Küche rumflog.
Ihre Nase zog sich dabei rythmisch einige male Kraus und sie war kurz daran zu überlegen ob sie das aufräumen sollte.
Der Innere kleine Nimmersatt jedoch sagte ihr eindringlich und im honigsüßen Ton es zu lassen und so zog sie am Scherbenhaufen vorbei weiter zu ihrem Zimmer.
Sollte es der Wegräumen der es verbockt hat.
So schlich Callista nach einem guten Stundenlauf mit frischer Kleidung am Leib und einem Buch unterm Arm über den Hintereingang wieder hinaus.
An ihrer Zimmertür klebte ein Zettel mit: NICHT STÖREN ICH SCHLAFE. DHABIR
Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 19:15
von Gast
Als Talib gegen Mittag vom Ahnengrab zurückehrte und sich eigentlich nur eine Tasse Mocca zu hohlen geschah es. Achtlos gng er um die Seule herum in die küche als ein stchender schmerz seine Fussohle durchfuhr. Die Augen weiteten sich aus zweierlei Gründe, zum einen vor dem brennenden schmerz zum anderen bezüglich des Zustandes der Küche.
Erst wurde er rot die Backen weiteten sich die Luft wurde tief eingezogen um sich in einem lauten donnergrollendem
NNNAAAAAAAATTIIIIIIIIFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHH
entlädt. Danach folgt nur ein
SOFORT IN DIE KÜCHEEEEEEE
Dort wird er warten, bis sie erscheinen, solte dieses nicht schnell genug geschehn, wird er an jeder Türe zu einem Raum der Natifahs anklopfen, an jede Türe.