Veränderung, es kann jeden treffen.
Verfasst: Samstag 15. November 2014, 10:09
Prolog
Geboren und aufgewachsen, etwas nord-östlich vor Bajard auf einem kleinen Gehöft seiner Eltern. Sie waren nicht wohlhabend, doch Hunger leiden mussten sie seltenst. In den wenigen Jahren die er bei Ihnen war, war das was das Leben Ihm geboten hatte Ehrbare Arbeit auf dem Hof, ein Dach über den Kopf und seine Eltern die Ihn liebten. Seine Mutter war eine wunderschöne zierliche Frau, naheliegend das er von Ihr viel geerbt hatte. Sein Vater war ein durschnitlich großer, knorriger Mann. Etwas ruppig in seiner Art aber ein guter Mensch.
Doch sollte es so nicht weiter gehen. Ein mehr als undankbarer wilder Sturm, Donner und Blitz im Schlepptau veränderten alles für Ihn. Sein Heim zerstört und die Eltern vom einstürzenden Haus begraben. Ein Wunder oder vielleicht doch nur Glück das er überlebte.
Einige Tage nach tiefster Trauer und der Beerdigung sitzt er neben dem vom Sturm zerstörten Haus. 7 Jahre alt und von dem was er liebte allein gelassen.
Geschichte
Mittlerweile sind 14 Jahre vergangen als das Unglück über Ihn und seine Familie gekommen ist. Ein Ende hat es bisweilen auch noch nicht gefunden. Sein Onkel mütterlicherseits, hat Ihn einige Tage nach dem Unglück zu sich geholt. In eine Herberge nördlich der Landesgrenzen zum Reich der Menekaner. Seine Herbege oder vielmehr das was es mal war. Ein runtergekommenes Haus, innen meist dreckiger wie aussen. Eine Bleibe die kaum ein Reisender in Anspruch nahm. Verständlich. Die wenigen, die sich doch in dieses Loch verirrten blieben nie länger wie einen Tag. Das wenige was an Geld zur Verfügung stand versoff sein Onkel immer in kürzester Zeit. Mühsam und immer der Pein des Onkels ausgesetzt versuchte er die Situation in der Herberge zu verbessern. Doch seine möglichkeiten waren beschränkt. Kein Geld, kein Werkzeug und keine neue Einrichtung und dennoch versuchte er mit der Ihm möglichen Kraft die Herberge ansehnlicher zu machen. Getrieben von der Hoffnung das mit mehr Gästen, mehr Geld der Onkel zufriedener wird und somit weniger Prügel für Ihn. Gelfrat gab sich selbst die Schuld an der Situation.
Die Tage in den Jahren verliefen zumeist ähnlich. Reisende auf der Straße anbetteln. Das Haus am zusammenbruch hindern. Das wenige was im Garten anzubauen war zu Pflegen. Abend als Dankes Lohn eine Tracht Prügel für das halbe Leib Brot was er mit Nachhause brachte und ein paar Münzen für den billigen Most des Onkels.
Die einzige Abwechslung brachten die 1-2 Gäste im Monat die über nacht blieben. Mehr Zimmer waren auch nicht bewohnbar. Ein Sauberes Bett und Frühstück gab es hier schon lange nicht mehr und keiner, der jemals hier übernachtete kam ein zweites mal vorbei.
Keiner bis auf einen. In seinem 17. Lebensjahr kam er zum ersten mal in die Herberge. Ein Mann anfang der 40, graue Haare und hagerer Körperbau. Er blieb auch immer nur eine Nacht. Er stellte sich nie mit einem Namen vor, er zahlte das Zimmer und blieb weithin wortkarg. Zumindest in Anwesenheit von anderen. All abendlich, in den Nächten die er da war betete er. Viele Worte die Gelfrat nicht kannte und doch gaben sie Ihm Kraft. In dem herunter gekommenen Haus mit seinen dünnen Brett Wänden musste er sich nicht einmal anstrengen Ihm zu lauschen. Gelfrat wusste nicht wo er herkam und wo er hin wollte. Von einem Vogelschrei getrieben brach er immer zu selben Zeit auf. Noch ehe er am Horizont verschwand stellte er sich die selbe Frage, kommt er nächstes Jahr wieder? Meist holt Ihn ein kräftier Schlag in den Rücken aus seinen Gedanken, insofern der Onkel wach war. So vergingen die Jahre, immer hoffnungsvoll warten ob der Fremde widerkehrt. Hoffend auf Worte die er kaum zu deuten wusste und die Ihn doch wärmten.
Doch im darauf folgenden Jahr kam er nicht mehr. Er blieb fern. Etwas brach in Gelfrat, dass letzte bisschen Glück das er einmal jährlich erfahren durfte verschwand nun auch. Es war konfus, er wusste nicht weiter obwohl es sich nur um einen Tag im Jahr von vielen handelt. Den Launen des Onkels, dem Betteln und Prügeln überdrüssig peitsche immer regelmäßiger ein Gedanke in Ihm. Träume, in denen er sich gleichsam wie den Fremden in frühen Morgenstunden weg gehen sieht. Doch konnte er den Onkel nicht allein lassen, schließlich war alles ja seine Schuld.
Abermals wie so oft früh morgens versuchte er irgendwie etwas aufzuräumen. Doch an jenem morgen war es anders als sonst. Ein Vogelschrei, ziemlich der selbe die den fremden Wanderer zum Aufbruch bewegte. In einem Augenblick des Mutes und vermeindlicher unbedachtheit öffnete er die Tür und schaute hinaus. In seinen Gedanken die Bilder aus dem Traum. Plötzlich riss es Ihn in Atemnot aus den Gedanken. Als er sich etwas gesammelt hatte und sich wieder dem wesentlichen zuwendete stand er mitten auf einem der Handelswege, unweit des Hause. Es war kein Traum, er ist gerannt. Er wollte umkehren, doch er besinnte sich darauf weiter zu gehen. Weiter irgendwohin, er kannte als dies nicht. Nachdem er schon lange unterwegs war, pausierend an unterschiedlichen Lagerplätzen mit unbekannten Menschen an unbekannten Orten hörte er es..Es waren die Worte des fremden, doch nicht seine Stimme. Entgegen seines Bauchgefühls entschied er sich den fremden danach zu fragen. Jener lachte er hörte aber sofort auf als er merkte das Gelfrat die Frage ernst meinte.
Es ist ein Gebet der Tochter Eluives, Temora ist Ihr Name. Der man brachte das Gebet zu Ende und wieder verspürte er die selbe Hoffnung und wärme die Ihm einst der fremde mit jenen Worten gab. Noch lange unterhielten sie sich über das Gebet und die Göttin. Der Fremde erzählt Ihm auch vom Kloster Schwingenstein. Ein Ort wo jene Worte gelehrt werden, ein Ort der Tugenden und nächsten liebe. Ein Ort wo man helfen kann und geholfen bekommt. Gelfrat war sich sicher, das genau dies der Traum zeigen sollte. Der Fremde erzählte Ihm auch vom Adler, der Symbolisierung Temoras. Der Vogelschrei dachte er sich als er die Worte hört. Gelfrat war sicher das dies sein Weg sein wird. Lernen,verstehen und selbst die Hoffnung den Menschen bringen die keine mehr haben.
Geboren und aufgewachsen, etwas nord-östlich vor Bajard auf einem kleinen Gehöft seiner Eltern. Sie waren nicht wohlhabend, doch Hunger leiden mussten sie seltenst. In den wenigen Jahren die er bei Ihnen war, war das was das Leben Ihm geboten hatte Ehrbare Arbeit auf dem Hof, ein Dach über den Kopf und seine Eltern die Ihn liebten. Seine Mutter war eine wunderschöne zierliche Frau, naheliegend das er von Ihr viel geerbt hatte. Sein Vater war ein durschnitlich großer, knorriger Mann. Etwas ruppig in seiner Art aber ein guter Mensch.
Doch sollte es so nicht weiter gehen. Ein mehr als undankbarer wilder Sturm, Donner und Blitz im Schlepptau veränderten alles für Ihn. Sein Heim zerstört und die Eltern vom einstürzenden Haus begraben. Ein Wunder oder vielleicht doch nur Glück das er überlebte.
Einige Tage nach tiefster Trauer und der Beerdigung sitzt er neben dem vom Sturm zerstörten Haus. 7 Jahre alt und von dem was er liebte allein gelassen.
Geschichte
Mittlerweile sind 14 Jahre vergangen als das Unglück über Ihn und seine Familie gekommen ist. Ein Ende hat es bisweilen auch noch nicht gefunden. Sein Onkel mütterlicherseits, hat Ihn einige Tage nach dem Unglück zu sich geholt. In eine Herberge nördlich der Landesgrenzen zum Reich der Menekaner. Seine Herbege oder vielmehr das was es mal war. Ein runtergekommenes Haus, innen meist dreckiger wie aussen. Eine Bleibe die kaum ein Reisender in Anspruch nahm. Verständlich. Die wenigen, die sich doch in dieses Loch verirrten blieben nie länger wie einen Tag. Das wenige was an Geld zur Verfügung stand versoff sein Onkel immer in kürzester Zeit. Mühsam und immer der Pein des Onkels ausgesetzt versuchte er die Situation in der Herberge zu verbessern. Doch seine möglichkeiten waren beschränkt. Kein Geld, kein Werkzeug und keine neue Einrichtung und dennoch versuchte er mit der Ihm möglichen Kraft die Herberge ansehnlicher zu machen. Getrieben von der Hoffnung das mit mehr Gästen, mehr Geld der Onkel zufriedener wird und somit weniger Prügel für Ihn. Gelfrat gab sich selbst die Schuld an der Situation.
Die Tage in den Jahren verliefen zumeist ähnlich. Reisende auf der Straße anbetteln. Das Haus am zusammenbruch hindern. Das wenige was im Garten anzubauen war zu Pflegen. Abend als Dankes Lohn eine Tracht Prügel für das halbe Leib Brot was er mit Nachhause brachte und ein paar Münzen für den billigen Most des Onkels.
Die einzige Abwechslung brachten die 1-2 Gäste im Monat die über nacht blieben. Mehr Zimmer waren auch nicht bewohnbar. Ein Sauberes Bett und Frühstück gab es hier schon lange nicht mehr und keiner, der jemals hier übernachtete kam ein zweites mal vorbei.
Keiner bis auf einen. In seinem 17. Lebensjahr kam er zum ersten mal in die Herberge. Ein Mann anfang der 40, graue Haare und hagerer Körperbau. Er blieb auch immer nur eine Nacht. Er stellte sich nie mit einem Namen vor, er zahlte das Zimmer und blieb weithin wortkarg. Zumindest in Anwesenheit von anderen. All abendlich, in den Nächten die er da war betete er. Viele Worte die Gelfrat nicht kannte und doch gaben sie Ihm Kraft. In dem herunter gekommenen Haus mit seinen dünnen Brett Wänden musste er sich nicht einmal anstrengen Ihm zu lauschen. Gelfrat wusste nicht wo er herkam und wo er hin wollte. Von einem Vogelschrei getrieben brach er immer zu selben Zeit auf. Noch ehe er am Horizont verschwand stellte er sich die selbe Frage, kommt er nächstes Jahr wieder? Meist holt Ihn ein kräftier Schlag in den Rücken aus seinen Gedanken, insofern der Onkel wach war. So vergingen die Jahre, immer hoffnungsvoll warten ob der Fremde widerkehrt. Hoffend auf Worte die er kaum zu deuten wusste und die Ihn doch wärmten.
Doch im darauf folgenden Jahr kam er nicht mehr. Er blieb fern. Etwas brach in Gelfrat, dass letzte bisschen Glück das er einmal jährlich erfahren durfte verschwand nun auch. Es war konfus, er wusste nicht weiter obwohl es sich nur um einen Tag im Jahr von vielen handelt. Den Launen des Onkels, dem Betteln und Prügeln überdrüssig peitsche immer regelmäßiger ein Gedanke in Ihm. Träume, in denen er sich gleichsam wie den Fremden in frühen Morgenstunden weg gehen sieht. Doch konnte er den Onkel nicht allein lassen, schließlich war alles ja seine Schuld.
Abermals wie so oft früh morgens versuchte er irgendwie etwas aufzuräumen. Doch an jenem morgen war es anders als sonst. Ein Vogelschrei, ziemlich der selbe die den fremden Wanderer zum Aufbruch bewegte. In einem Augenblick des Mutes und vermeindlicher unbedachtheit öffnete er die Tür und schaute hinaus. In seinen Gedanken die Bilder aus dem Traum. Plötzlich riss es Ihn in Atemnot aus den Gedanken. Als er sich etwas gesammelt hatte und sich wieder dem wesentlichen zuwendete stand er mitten auf einem der Handelswege, unweit des Hause. Es war kein Traum, er ist gerannt. Er wollte umkehren, doch er besinnte sich darauf weiter zu gehen. Weiter irgendwohin, er kannte als dies nicht. Nachdem er schon lange unterwegs war, pausierend an unterschiedlichen Lagerplätzen mit unbekannten Menschen an unbekannten Orten hörte er es..Es waren die Worte des fremden, doch nicht seine Stimme. Entgegen seines Bauchgefühls entschied er sich den fremden danach zu fragen. Jener lachte er hörte aber sofort auf als er merkte das Gelfrat die Frage ernst meinte.
Es ist ein Gebet der Tochter Eluives, Temora ist Ihr Name. Der man brachte das Gebet zu Ende und wieder verspürte er die selbe Hoffnung und wärme die Ihm einst der fremde mit jenen Worten gab. Noch lange unterhielten sie sich über das Gebet und die Göttin. Der Fremde erzählt Ihm auch vom Kloster Schwingenstein. Ein Ort wo jene Worte gelehrt werden, ein Ort der Tugenden und nächsten liebe. Ein Ort wo man helfen kann und geholfen bekommt. Gelfrat war sich sicher, das genau dies der Traum zeigen sollte. Der Fremde erzählte Ihm auch vom Adler, der Symbolisierung Temoras. Der Vogelschrei dachte er sich als er die Worte hört. Gelfrat war sicher das dies sein Weg sein wird. Lernen,verstehen und selbst die Hoffnung den Menschen bringen die keine mehr haben.