Seite 1 von 2
Umbau des Mineneingangs zu Berchgard [Teilnahme erwünscht!]
Verfasst: Mittwoch 5. November 2014, 21:28
von Hrorin
Schon seit einer Weile hatten die Bewohner Berchgards und die Khaz-Aduir Nilzadans ein neues Kapitel aufgeschlagen, als man den alten Tunnel zwischen Nilzadan und Berchgard wiederausgegraben und funktionstüchtig gemacht hatte.
Mit der Zustimmung des Rates und Sir Thelors Einverständnis war die alte neue Verbindung zwischen der Oberwelt, wo die Menschen wohnten, und der kalurischen Unterwelt, dem Großreich Kalurien und Nilzadan, entstanden und seither blühte der Handel zwischen den Völkern erneut auf.
Eine Freundschaft und Partnerschaft war zwischen den Handelsgilden der Khaz-Aduir und dem Handelshaus zu Gerimor erwachsen, aber auch von weiter her kamen immer wieder Händler aus den entlegendsten Teilen des Landes um mit den Kaluren über Preise und Rohstoffe zu feilschen und sich das kostbare Bergblau zu erwerben oder auch einfach nur um die sagenumwobene Stadt im Berg zu beschauen.
Die Zwerge fuhren im Gegenzug mit großen Steinbeißerkolonnen aus um ihrerseits wichtige Rohstoffe bei Bauern im kronwalder Umland zu kaufen oder um auf schnellerem Wege nach Adoran zu gelangen. Für diese Handelskolonnen hatte der gütige Stadthalter Sir Thelor von Schwertfluren eigens eine Erlaubnis für die Zwerge erlassen ihre Konvois gerüstet auf direktem Weg vom Minenausgang zum Stadttor zu führen.
Doch weiterhin bestanden einige Probleme über denen Hrorin Gildenmeister Graufels brütete. Der Ausgang der Mine zur Stadt Berchgard selbst war recht eng und es war schwierig mit größeren Kolonnen in einem Zug hindurchzuziehen.
Auch gab es nur eine schmahle Steige herauf, kaum mehr als eine Leiter.
Das war vor allem für die Händler von außerhalb ein großes Problem, denn ihre Packpferde und Lastentiere waren selten mit dem geschickten Klettervermögen der flachen Steinbeißer gesegnet und auch waren sie höher von Statur, was das Unterfangen für viele Händler unnötig schwierig gestaltete.
Daher ersann sich der junge Graufels einen geschickten
Plan zur Verbreiterung und zum Ausbau des Ausgangs der Mine nach Berchgard.
[img]http://s7.postimg.org/rqj2kssff/20141019_13_48_48.jpg[/img]
Die fertigen Pläne schickte er rasch an Sir Thelor und an die Leitung der angesehenen Berchgarder Gilde des Handelshauses zu Gerimor:
http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=76511
Nachdem er den Zuspruch der Gilde erreicht hatte begaben sich Shyra und Hrorin gemeinsam zu Sir Thelor, der bereits König Ador die Pläne vorgelegt und seine Zustimmung für den Umbau der Mine zu Berchgard gegeben hatte.
Nun übertrug er die Leitung und die Ausführung der Bauarbeiten an seine beiden Gäste und ein jeder machte sich auf das nötige Handwerkszeug und die Arbeiter zusammenzurufen. Hrorin sicherte die Hilfe der Khaz-Aduir der Handelsgilde zu und hing noch am selben Abend den folgenden Aushang an das Gildenhaus in Nilzadan:
Cirmias zum Gruße, Gildenfreunde!
Zur Verbesserung des Handels mit der Außenwelt habe ich die Zustimmung von Zâr Thelor Khem Rûnar von Schwertfluren zu Berchgard
geholt einen Ausbau des Eingangsbereiches der Mine nach Berchgard hin durchzuführen. Ich habe dabei die tatkräftige Unterstützung der Handelsgilde zugesichert und erwarte dass ihr zahlreich mithelfen werdet, die Arbeiten zu einem erfolgreichen Abschluss mit kalurischem Sachverstand zu bringen. Shyra Dynar wird überall in Berchgard nach Arbeitern suchen und wir werden mit unseren Steinbeißern und Werkzeugen und unserem Fachverstand helfen und die Handwerker der Langbeiner unterstützen.
[img]http://s13.postimg.org/uqv80tr37/hka_siegelklein.jpg[/img]
Cirmias' Segen

Verfasst: Mittwoch 5. November 2014, 22:51
von Shyra Dynar
Werter Bürger Berchgards und des lichten Reiches
Unsere Handelspartner die Kaluren und das HhG haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Mineneingang zum unterirdischen Teil der Berchgard Mine zu verändern und tierfreundlicher zu gestalten.
Anhängend eine Zeichnung was angedacht ist. Wir bitten die Minennutzer und die Bewohner Berchgard um tatkräftige Unterstützung, bei der Umsetzung des Vorhabens. Für unsere Handelsbeziehungen mit den Kaluren kann das nur von Nutzen sein.
[URL=http://www.directupload.net][img]http://s14.directupload.net/images/141105/kybil4oy.png[/img][/URL]
Shyra Dynar
Handelshaus in Berchgard
Verfasst: Sonntag 9. November 2014, 13:22
von Hrorin
Nachdem Hrorin genügend Jungtiere aus der Steinbeißeraufzucht der HKA zusammengetrieben hatte, nahm er sich einen Stock und machte sich daran die Meute über die engen Brücken von Nilzadan und in die Mine von Berchgard zu treiben. In der Mine angekommen, wo er gleich auf die ersten Arbeiter aus der Stadt traf, machte er sich mit den Beißern gleich ans Werk.
Er ließ sie umgehend auf das Stalagmitenfeld am Fuß der Treppe los und sie verrichteten ihr Werk unter den staunenden und teils ängstlichen Blicken der versammelten Arbeiterschaft.
[img]http://s3.postimg.org/lwkcgtj1f/20141109_12_56_20.jpg[/img]
Hungrig und forsch machten sich die jungen Steinbeißer über die leckeren Stalagmiten her, für sie nicht nur ein gefundenes Fressen sondern auch ein beliebtes Leckerli.
Und bald schon waren die Stalagmiten fast gänzlich weggefuttert. Auch oberhalb der alten Treppe ließ er die Tiere "grasen", so dass der Weg frei wurde für die zu errichtenden Rampen für Tier und Mensch auf dem Weg in die Mine und nach Nilzadan.
Leider schien der Ausgang versperrt zu sein. Hrorin kam mit seinen Steinbeißern nicht hindurch. Da nahm er sich einen der Berchgarder beiseite, die dort ebenfalls mit ihren Lampen und schwitzigen Oberkörpern herumstanden und die Picken geschwungen hatten ehe die Steinbeißer gekommen waren.
"He dar! Komsi! Hier gibb nor gul vêg für daz Khrôrin!"
Mit einigem Unverständnis blickte der Minenarbeiter auf den kleinen Kaluren herab, bemüht den Sinn hinter seinen Worten zu verstehen.
"Gibb dar nû eyn gul Hannetverker! Hier muz daz Ramppen hin, zô daz vollek kan vêg nêma, noh!
Hôl dar nû rask eyn gûth sreiner! Komsi Aleyna-zâr für daz Rampp odr daz HHG viel aikh. Oder dar kan gul eyn ramppen gêba?".
Was der bemühte Kalure sich auf Kômon zu sagen bemühte war das folgende:
Die Rampe musste erneuert und gut gebaut werden, am besten von einem erfahrenen Schreiner oder Schreinermeister. Und so versuchte Hrorin den Arbeiter in die Stadt Berchgard zu schicken, einen guten Schreiner und Handwerker zu holen. WER WÜRDE DIE RAMPE BAUEN KÖNNEN???
Verfasst: Sonntag 9. November 2014, 14:02
von Aleyna Nekal
Der Arbeiter musste auch nicht lange suchen, denn im Handwerkshaus in Berchgard wurde wie immer fleißig gewerkelt. Aleyna nahm sich seiner an und besprach mit ihm was sie mitzunehmen gedachte um die Rampe vor Ort anzupassen. Rasch war das Holz die Nägel und sonstiges Werkzeug eingepackt und aufs Packpferd verladen. Der Tross machte sich auch recht bald auf den Weg zur Mine. Nicht viel später hallten die Schläge des Hammers in der Mine wieder. Das Gerüst welches die Rampe tragen sollte war mit Hilfe der Arbeiter auch recht bald fertig gestellt. Es wurde gesägt und gehobelt um die Bretter für die Rampe zu fertigen. Brett um Brett wurde dann fest angenagelt und so entstand eine feste Rampe, die selbst einen Ochsen tragen konnte, geschweige einen Steinbeißer. Nach getaner Arbeit stellt sich Aleyna hin und bewunderte ihre Arbeit. Ein weiterer Schritt war getan um den Handel zwischen den Kaluren und den Menschen einfacher zu gestalten.
Verfasst: Sonntag 16. November 2014, 12:52
von Darogan
Die unermüdlich fleißig arbeitenden Zwerge erweiteren die Stollen an allen Ecken und Enden, gruben hier noch einen Schach, verbreiterten dort die Gänge, sie bauten die Stadt regelmäßig um und nun werkelten sie scheinbar auch noch an der Mine der Langbeiner herum - Viele Baustellen also, und alle sollten sie Cirmias Segen tragen. Die Gesellin der Bauhütte wünschte sich sehnlichst einen fleißigen Lehrling her, der ihr einen Teil der Aufgaben abnehmen konnte, so viel gab es zu tun! Bei dem Aufruhr um die schändliche Zurschaustellung der Abrichtung eines der heiligen Tiere Cirmias' vor den Toren Bajards hatte Darogan die Berchgarder Baustelle glatt vergessen.
Rasch griff sie einen Krug gesegneten Bieres, eine Hand voll verschiedenster nilzadanischer Pilze, sowie ein kleines metallenes Kistchen, außen gründlich mit Stoff gepolstert, in dem sich einige glühende Stückchen Kohle aus der heiligen Esse der Bauhütte befanden, und natürlich ihre Priesterrobe, die sie im Gehen überwarf.
Interessiert betrachtete sie das Bauwerk, die Beißer hatten ganze Arbeit geleistet und die Rampe - hach, nun auch noch eine Rampe aus Holz! Wollte der Tag denn kein Ende nehmen? Mit einem Seufzen packte sie die Pilze aus, zerrieb sie unter kalurischem Gemurmel und streuselte sie in Runenformen an verschiedene Stellen der Baustelle. Mit der Kohle der heiligen Esse zündete sie die Pilzrunen an, die daraufhin zu schwelen und zu rauchen begannen, und einen bestialischen Geruch verströmten. Nun stimmte Darogan einen kalurischen Bauhüttengesang an, der mit jeder Strophe tiefer und tiefer wurde, bis einzelne Wörter auch für Kaluren kaum mehr zu verstehen waren und nur ein tiefes, sonores Brummen wahrgenommen wurde. So tief, dass das Brummen den Berg durchdrang. Der Berg schien ganz sachte und sanft zu vibrieren, gleich einer wohlig schnurrenden Katze.
Während dessen wanderte Darogan umher, tauchte den Zeremonienhammer in den Krug mit gesegnetem Bier und versprenkelte hier und dort einige Tropfen, auf dass die dem Bier immanente Heiligkeit auf das vollbrachte Werk übergänge.
Der Gesang wurde leiser und verstummte schließlich. Die Runen aus zerriebenen Stollenpilzen würden noch eine Weile qualmen und die Halle reinigen - in spiritueller Hinsicht, versteht sich. Denn geruchsmäßig schienen sie alles andere als rein. Die Menschen würden wohl hoffen, dass die Höhlenwinde günstig standen, sonst könnte der durchdringende, stechende Geruch womöglich noch in die Stadt hoch ziehen.
Darogan war derweil ganz zufrieden mit ihrem Werk. Ob es ausreichen würde um auch die hölzernde Rampe, und die sie Benutzenden zu schützen würde man sehen müssen.
Verfasst: Sonntag 16. November 2014, 19:11
von Tamar
Ja ja, die jungen Zwerge, nichts als graben und bauen im Sinn. Damals, als ihr Bart noch dunkel war und die Gelenke noch nicht knackten und knirschten, ja, daaa, da hatte sie auch gegraben und gehämmert, wie es sich für eine gute Kalurin gehört. Doch jetzt, in ihrem Alter, da würde sie sich damit begnügen, die Arbeiter mit stärkendem Bier und Brotkvas auszustatten. Ein kleines Wägelchen mit den zwei Fässchen hinter sich herziehend machte sie sich auf den langen Weg durch die Mine.
Angekommen bei den verschwitzten, halbnackten Jünglingen suchte sie sich eine Stelle mit gutem Ausblick und begann das Bier zu zapfen. Nicht lange dauerte es bis die Arbeitenden die Werkzeuge ablegten um bei gutem Bier eine Pause einzulegen. Sie kühlten die von der harten Arbeit erhitzten und schwieligen Hände an dem Bier, ehe sie sich wieder ans Werk machten.
Doch Tamars Blick war auch auf die Hände gefallen, und so machte sie sich, nachdem sie mit dem Wägelchen wieder nach Hause gezuckelt war, an die Arbeit und schnippelte und schneiderte fleissigst in ihrem Geodenkämmerlein, bis sie eine kleine Kiste voll feinster Handschuhe in verschiedensten menschlichen und kalurischen Größen aus weichen Zottelrattenleder gefertigt hatte. Von nun an würden die Arbeiter noch besser voran gehen!
Verfasst: Montag 17. November 2014, 22:11
von Gast
Schon den ganzen Tag hatte der schlaksige Mann mit dem wirschen Blick in der Stadt nach Arbeit gesucht um sich einen Tagelohn zu verdienen, mit dem er sich und die alte Mähre durch den Tag bringen können würde, doch ein Handwerker nach dem anderen schickte ihn fort. Bei einem Mischwarenhändler namens Bruno gab er schließlich seinen alten Ring als Pfand ab und einiges an Fallgut ab, das er unterwegs im Wald gesammelt hatte und konnte sich so ein kleines Zimmer in der ortseigenen Herberge leisten. Argwöhnisch hatte ihn der Wirt gemustert und die Goldmünze gebissen. Seine Kleidung war seit dem Überfall auf der Landstraße etwas in Mitleidenschaft geraten. Das Zimmer war karg eingerichtet, doch es bot dem schlaksigen Mann aus den Wäldern des Ostens auf seiner Suche nach dem schwarzen Eber von Gerimor und seinem treuen Spielmann Fiedelmann, dem grimmen Fiedler, etwas Schutz. Ein Bett und eine Waschschale standen bereit. Mehr brauchte der dürre Mann nicht.
Ungewohnt war für ihn die trockene Höhenluft der Bergsiedlung.
Als er sich mit seinem Sack und Pack auf der Suche nach Arbeit in den Straßen herumdrückte sah er schließlich einen Anschlag an einer der Tafeln:
Shyra Dynar hat geschrieben:Werter Bürger Berchgards und des lichten Reiches
Unsere Handelspartner die Kaluren und das HhG haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Mineneingang zum unterirdischen Teil der Berchgard Mine zu verändern und tierfreundlicher zu gestalten.
Anhängend eine Zeichnung was angedacht ist. Wir bitten die Minennutzer und die Bewohner Berchgard um tatkräftige Unterstützung, bei der Umsetzung des Vorhabens. Für unsere Handelsbeziehungen mit den Kaluren kann das nur von Nutzen sein.
Shyra Dynar
Handelshaus in Berchgard
Schutt wegräumen und Steine zerschlagen, das könnte sicher auch ein ungelernter Knecht wie er. Körperliche Arbeit war ihm ohnehin von seiner Jugend an nicht fremd gewesen. Er schaute an seinem sehnigen dürren Körper herab und betrachtete seine alten Hände. Er erinnerte sich an die Leibeigenschaft im Osten. Die Arbeiter, die er an der Mine traf waren sehr verschlossen und sprachen nicht viel mit ihm. Den Vorarbeiter konnte oder wollte ihm keiner weisen. Da begab er sich zum Handelshaus, von dem er auf der Tafel gelesen hatte und als auch dieses verschlossen war, hinterließ er dort eine Nachricht:
Die Hand zum Gruße und der Götter Segen, ehrbare Damen und Herren des Handelshauses.
Ich, Mettis Kirsinen, bin auf der Suche nach Arbeit und möchte gerne beim Bau im Bergwerk helfen. Sagt mir wann ich anfangen kann und an wen ich mich wenden muss.

Verfasst: Montag 24. November 2014, 12:02
von Shyra Dynar
Am Abend spät noch sie war grad von der Baustelle gekommen, traf sie auf auf einen Herrn der nach Arbeit suchte. Lange unterhielten sie sich und ich bat ihn doch sich dem Kontor anzuschließen, umso seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Wie sich jedoch heraus stellte, suchte Herr Kirsinen, wie er sich nannte jedoch nur eine Gelegenheitsarbeit um sein Zimmer in der GAstwirtsstube zu finanzieren. Er war auf der Suche nach Karlmann, den ich aus Bajard kannte, jedoch ewig nimmer gesehen hatte. Ich versprach ihm zu sehen, was man da machen könnt eund verabschiedete mich langsam. Es war spät geworden und der Tag war hart gewesen, miene Glieder schmerzten von der ungewohnten ARbeit am Kontor sowie am neuen Mineneingang. Sie würde drei Kreuze machen wenn die Bauarbeiten endlich abgeschlossen waren.
Verfasst: Montag 24. November 2014, 17:03
von Hrorin
Bei den Umräumarbeiten wird ihr ein kleines Zettelchen in die Hände fallen, das wohl irgendwo zwischen die Kisten gerutscht ist.
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2014, 19:44
von Hrorin
So richtig wusste er gar nicht was passiert war als er im Lazarett zu sich kam. Was war das für ein Dröhnen? Agh... und dieser Schmerz in seinem Schädel. Ihm war als sei eine Steinbeißerherde über ihn hinweggelaufen.
Da war ein Verband auf seinem Kopf....
Er strengte sich an nachzudenken, wie er in diese seltsame Lage geraten war, doch es fiel ihm nicht ein. War er nicht in Berchgard gewesen?
Ja, richtig... Er inspizierte die Arbeiten an der Mine. Stimmt!... aber danach konnte er sich an nichts mehr erinnern, egal wie er sich auch anstrengte.
Dumpf dröhnten die Worte "HOLT EINEN HEILER!!" in seiner Erinnerung
[img]http://s13.postimg.org/e9yyygrt3/RP_unfall.jpg[/img]
Ein dumpfer Schlag, ein Sturz? Was war passiert?
Irgendwas war passiert, sonst wäre Hrorin wohl kaum hier, im Lazarrett der Khazad-Graik, der mächtigen Festung im Eingangsbereich Nilzadans.
Es ging ihm bald besser, doch sowohl den Wundflickern in der Graik als auch ihm war bewusst geworden, dass er noch lange an den Folgen der Verletzung zu knabbern hätte. Das Feinschmieden schien ihm plötzlich fremd und uninteressant, aber was noch viel schlimmer wog, das war, dass ihm das Gespür für Erze und Gestein scheinbar gänzlich abhanden gekommen war. Hrorin erschrack als er seine geliebte Zwergenarmbrust, die Jötunsbani, Verderberin der Riesen, nicht mehr vernünftig bedienen konnte.
Er seufzte und brachte einen fragenden Gedanken an den Bergvater.
Doch dann erinnerte er sich an einen der Gesänge der Runenschmiede und da wurde es ihm klar. Wie der Nagel nicht weiß wieso der Hammer ihn trifft, so wusste Hrorin nicht wieso das Schicksal ihm diesen Schlag verpasste. Doch konnte er sich eines gewiss sein: Dass Bergvater Cirmias, der Weltenschmied, einen Plan hatte und Hrorin passend formte.
Da dankte er dem Bergvater trotz seiner Kopfschmerzen und des Verbandes und er lobte feierlich sich selbst gegenüber die Künste neu einzustudieren und erneut zum Meister des Handwerks zu werden!
Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 11:17
von Erondil Ehrenstein
Erondil traf, zusammen mit Hrorin Graufels, am Eingang der Mine ein und ließ sich erklären, wie genau er den Kaluren helfen könnte.
Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 11:47
von Hrorin
Arbeiter aus Berchgard, die hier gemeinsam mit ein wenig Hilfe kalurischer Arbeiter und Steinbeißer arbeiteten, erklärten Erondil was zu tun sei.
Sie wiesen ihm auf die Werkstücke in den Ecken und die Modelle der Rampe.
Hier würden noch Gerüste für den Bau gebraucht, dort würde noch ein Geländer angebracht werden müssen. Einige Stücke standen bereits angefangen, aber unvollendet herum, da viele Arbeiter spontan für den Umbau Berchgards abgezogen worden waren.
Am wichtigsten war jedoch die Fertigstellung der Rampen um den Schutt besser abtransportieren zu können. Die alte Rampe war an einer Stelle eingebrochen - womöglich war das Holz morsch gewesen?
Mit einiger Ratlosigkeit und verlegenem Schulterzucken zeigte der lange, verrußte Arbeiter Erondil die eingebrochene Rampe. Auch ein Stück des brüchigen Holzes wurde ihm zur Begutachtung gereicht.
Währenddessen kam aus Nilzadan ein weiterer Steinbeißertreiber, dessen Tier sich wie ein Staubsauger über die letzten Stalagmitenstubbel hermachte.
Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 12:09
von Shyra Dynar
Ich war keine gute Handwerkerin, aber was ich tun konnte war Holz hacken und so machte ich mich wieder einmal auf in den Wald und schaffte für die Arbeiter Holz ran. Erondil konnte so mit den anderen zügig an der Rampe weiter arbeiten und musste so nicht noch in den Wald. Mein Pferd wurde allmählich immer voller und als es fast nichts mehr tragen konnte, begab ich mich zurück zur Mine. Mühsam schleppte ich alle Balken, naja schleppen konnte man das nicht nennen, ich rollte sie eher nachdem ich sie abgeladen hatte in die Mine. Auch meine Kräfte schienen leicht nachzulassen, zuviel harte Arbeit stürzte zur Zeit auf einen ein. Aber es musste getan werden damit man endlich wieder in Ruhe und unter besseren Bedingungen, den Handel mit den Kaluren fortführen konnte. Sobald auch hier wieder ein wenig Zeit zum Luftholen blieb, schlich ich mich weg Richtung Kontor um auch da nach dem Rechten zu sehen und mit anzupacken.
Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 17:28
von Erondil Ehrenstein
Erondil hörte sich die Probleme der Arbeiter aus Berchgard an und sprach auch mit den Kaluren, ließ sich alles zeigen und studierte die Pläne, soweit er diese überhaupt richtig verstehen konnte. Denn er war zwar durchaus begabt, Holz zu verarbeiten aber mit dem lesen von Bauzeichnungen hatte er bisher noch keine Erfahrung. Bisher stellte er jedoch auch nur Möbel und allerlei andere Dinge her, die keine großartigen Statik-Kenntnisse erforderten. Natürlich mussten auch diese stabil und gerade sein und ein gewisses Gewicht tragen aber an einem solchen Projekt hatte er bisher noch nicht mitgewirkt und so versuchte er seine Erfahrungen und die Arbeit mit den kleinen Dingen aus Holz auf das große Projekt zu übertragen. Dabei war ihm einer der Arbeiter aus Berchgard sehr behilflich, welcher die Bauzeichnungen nicht nur lesen, sondern auch erklären konnte, wenn etwas unklar gewesen war. Dafür war er wiederum nicht sonderlich begabt darin, die dort gemachten Anforderungen in die Tat umzusetzen und so ergänzten sich beide, sehr zur Freude Hrorins, prächtig und fertigten die erste Teile für die neue Rampe an.
Zunächst untersuchte er die Qualität und Beschaffenheit des alten, brüchig gewordenen Holzes und stellte dabei fest, dass es sich dabei um kein sonderlich hochwertiges Holz gehandelt haben musste. Er schlug vor, mindestens Eichen-, Walnuss- oder gar Mahagoniholz aufgrund der Holzstärke zu verwenden, da man bedenken müsse, dass nicht nur viele Personen, sondern auch Lasttiere und vielleicht auch Handkarren die Rampe nutzen würden. Zudem empfahl er, die Rampe weiter zu verstärken, indem man die dicken, tragenden Holzbalken mit Stahlbeschlägen fixiert, so dass diese auch bei stärkeren Erschütterungen nicht nachgeben und in der vorgesehenen Position verharren würden.
Als Shyra ihn nun auch um Hilfe beim Bau des Dachstuhls vom Kontor fragte, hatte Erondil bereits zwei Arbeiter aus Berchgard eingearbeitet, welche ihm bei der Rampe schon tatkräftig zur Hand gingen und es so ermöglichten, dass Erondil sein Werk hier kurz unterbrechen konnte um am Kontor beim Dachstuhl zu helfen. So eilte er mit Shyra zusammen zum Kontor, nachdem beide eine kleine Pause gemacht und etwas gegessen sowie getrunken hatten. Sobald die Arbeiten am Dachstuhl abgeschlossen wären, würde Erondil wieder zurück kehren um die Arbeiten an der Rampe weiter zu begutachten und mit anzupacken.
Verfasst: Montag 22. Dezember 2014, 15:51
von Hrorin
Hrorin war schon eine Weile nicht mehr am Bau gewesen und schaute sich zufrieden die Fortschritte an. Es hatte sich mittlerweile einiges getan. Die Rampe war nun vollständig erneuert und fertiggestellt mit Hilfe der Pläne von Erondil Ehrenstein.
Aber auch die Zwerge hatten ganze Arbeit geleistet und Stalagmiten und überflüssiges Gestein aus dem Weg geschlagen. Die Treppe war nun erneuert worden.
Hrorin wusste nicht welche weiteren Pläne noch der Vorarbeiter hatte oder ob noch weitere Arbeiten vorgesehen waren. Ihm hatte jedenfalls keiner mehr bescheid gesagt und so war er zufrieden mit dem Umbau des Eingangs, der nun viel besser für den Warenverkehr geeignet war als zuvor.
Nach Hrorins Verständnis waren die Arbeiten - in jedem Fall für die Zwerge - nun deutlich beendet. Er stellte Überlegungen an, die Arbeiter beider Seiten zu einem Umtrunk in die Taverne einzuladen.