Es beginnt ...
Verfasst: Montag 6. März 2006, 11:27
Endlich war sie da. Angekommen. Er hatte sie hier her geführt. Hier in diesen schmalen Höhlengängen konnte sie Ihn deutlicher spüren denn je zuvor. Den Vater..
Eine lange Zeit verharrte sie am Eingang der Höhlen, schloß die Augen und genoß das Gefühl der Verbundenheit zu Ihm. Die junge Lethry Nyrae Xy´rael spürte dennoch eine andere Anwesenheit und so wandt sie mit geschlossenen Augen den Kopf etwas zur Seite. Als sie sie schließlich öffnete, sah sie sich einem Letharen gegenüber, der sie mit festem Blick fixierte. So wandte sie sich ihm ganz zu und trat an ihn, eine Weile musterten sie sich stumm und es schien als würden sie beide die besondere Gabe des Vaters an ihrem jeweiligen Gegenüber spüren. Shan´Rhyl war es. Ihm wurde sie als Schülerin übergeben, als der Weise Mory´tael die Zeremonie vollzog.
Lange hatte sie sich auf jene vorbereitet und als sie endlich vor Mory´tael kniete um ihre Zeichen zu erhalten, konnte sie ihre Erregung kaum verbergen. Der Schmerz, der süße Schmerz, der wild durch ihren Körper zuckte als der glühende Dolch sich in das Fleisch ihrer Schulter bohrte und Mory`tael ihn langsam an ihrem Hals hinaufführte bis zu ihrem Wangenknochen. Sie spürte wie die Kraft des Schmerzes wirkte und der Zorn ihr fast die Sinne raubte. Als Mory schließlich endete, schrie sie laut in die Höhlen, brüllte ihren Zorn hinaus und erhob sich schließlich als Lethry und Schülerin des Shan´Rhyl…
Nun war es an ihr. Hart würde der Weg werden und Versagen noch härter bestraft. Jeden Tag würde sie sich erst zur Ruhe begeben wenn sie die Grenzen ihre Belastbarkeit erreicht hätte. Der Vater hatte einen Grund auch ihr die seltene Gabe zu verleihen und sie würde ihn nicht enttäuschen. Es war an ihr Ihm zu beweisen, daß er recht entschieden hatte sie auf diesen Weg zu führen.
Doch wurde ihr schnell klar, worin sie sich zunächst zu üben hatte. Als sie mit Shan´Rhyl einem Haufen schwertschwingender Menschen gegenüberstand, war ihr Zorn kaum zu bändigen. Sie stand hinter Shan und konnte sich doch nur schwer beherrschen. Die Menschen vor ihr standen hämisch Grinsend vor ihnen, wie immer zeigend wie ‚stark’ sie doch sind.. Dieses arroganten Kleingeister, denn so waren sie einzuschätzen, zeigten ihr mit den Stärken doch gleichzeitig auch ihre Schwächen..
Doch auch Nyrae schallt sich innerlich, kein Wort brachte sie ihrem Gegenüber entgegen, denn wahrscheinlich hätte sie ihnen ihren Zorn entgegengebrüllt, konnte nur steif da stehen, den Kopf bewußt gesenkt haltend, sie wollte ihren Zorn nicht zeigen. Sie durfte nicht…
Seit dem zog sie sich zurück, suchte die Einsamkeit in den Höhlen, um sich auf ihre Schülerschaft zu konzentrieren. Sie war unnachgiebig und ehrgeizig. Ab und an begleitete sie die anderen Letharfen wenn sie die Krypta aufsuchten, dort konnte sie ihren Zorn am besten bewußt und gebündelt einsetzen. Die Abendstunden, meist bis tief in die Nacht jedoch, waren stets genutzt um ihren Geist zu stärken. Sie hatte viel vor…
Eine lange Zeit verharrte sie am Eingang der Höhlen, schloß die Augen und genoß das Gefühl der Verbundenheit zu Ihm. Die junge Lethry Nyrae Xy´rael spürte dennoch eine andere Anwesenheit und so wandt sie mit geschlossenen Augen den Kopf etwas zur Seite. Als sie sie schließlich öffnete, sah sie sich einem Letharen gegenüber, der sie mit festem Blick fixierte. So wandte sie sich ihm ganz zu und trat an ihn, eine Weile musterten sie sich stumm und es schien als würden sie beide die besondere Gabe des Vaters an ihrem jeweiligen Gegenüber spüren. Shan´Rhyl war es. Ihm wurde sie als Schülerin übergeben, als der Weise Mory´tael die Zeremonie vollzog.
Lange hatte sie sich auf jene vorbereitet und als sie endlich vor Mory´tael kniete um ihre Zeichen zu erhalten, konnte sie ihre Erregung kaum verbergen. Der Schmerz, der süße Schmerz, der wild durch ihren Körper zuckte als der glühende Dolch sich in das Fleisch ihrer Schulter bohrte und Mory`tael ihn langsam an ihrem Hals hinaufführte bis zu ihrem Wangenknochen. Sie spürte wie die Kraft des Schmerzes wirkte und der Zorn ihr fast die Sinne raubte. Als Mory schließlich endete, schrie sie laut in die Höhlen, brüllte ihren Zorn hinaus und erhob sich schließlich als Lethry und Schülerin des Shan´Rhyl…
Nun war es an ihr. Hart würde der Weg werden und Versagen noch härter bestraft. Jeden Tag würde sie sich erst zur Ruhe begeben wenn sie die Grenzen ihre Belastbarkeit erreicht hätte. Der Vater hatte einen Grund auch ihr die seltene Gabe zu verleihen und sie würde ihn nicht enttäuschen. Es war an ihr Ihm zu beweisen, daß er recht entschieden hatte sie auf diesen Weg zu führen.
Doch wurde ihr schnell klar, worin sie sich zunächst zu üben hatte. Als sie mit Shan´Rhyl einem Haufen schwertschwingender Menschen gegenüberstand, war ihr Zorn kaum zu bändigen. Sie stand hinter Shan und konnte sich doch nur schwer beherrschen. Die Menschen vor ihr standen hämisch Grinsend vor ihnen, wie immer zeigend wie ‚stark’ sie doch sind.. Dieses arroganten Kleingeister, denn so waren sie einzuschätzen, zeigten ihr mit den Stärken doch gleichzeitig auch ihre Schwächen..
Doch auch Nyrae schallt sich innerlich, kein Wort brachte sie ihrem Gegenüber entgegen, denn wahrscheinlich hätte sie ihnen ihren Zorn entgegengebrüllt, konnte nur steif da stehen, den Kopf bewußt gesenkt haltend, sie wollte ihren Zorn nicht zeigen. Sie durfte nicht…
Seit dem zog sie sich zurück, suchte die Einsamkeit in den Höhlen, um sich auf ihre Schülerschaft zu konzentrieren. Sie war unnachgiebig und ehrgeizig. Ab und an begleitete sie die anderen Letharfen wenn sie die Krypta aufsuchten, dort konnte sie ihren Zorn am besten bewußt und gebündelt einsetzen. Die Abendstunden, meist bis tief in die Nacht jedoch, waren stets genutzt um ihren Geist zu stärken. Sie hatte viel vor…