Der Weg des Lebens
Verfasst: Samstag 11. Oktober 2014, 13:04
Über Enttäuschungen
Seufzend saß Valia in ihrem Zimmer im Gasthaus zu Adoran. Ihr Gespräch mit der Vogtin von Belfa lag nun einige Tage her. Das Ergebnis hatte sie mehr als nur schockiert. All ihre Ideale und Vorstellungen hatten sich als Wunschdenken und Kindheitsträume entpuppt.
Sie war im Glauben an Eluive erzogen worden. Jedoch war sie nie sonderlich interessiert an die Geschichte der Gottheiten. Sie war vielmehr der Überzeugung das Ehrlichkeit und Gute Taten wichtiger waren als das klerikale Wissen, geschweige denn das genaue Wissen über den Adel. Dies war allerdings wohl nur ein Trugschluss, solche Tugenden reichten nicht um Bürger des Fürstentum Lichtenthal zu werden.
Was sollte sie nun machen? Es gab zwar viele Menschen sei es Torjan und Fin vom Königlichen Lehrhospital oder Alania vom Bunten Kessel die ihr Hilfe anboten hatten um ihr Wissenslücken zu füllen, doch reichte ihr das? Es war nicht wirklich ihre Unwissenheit die für Valia das tatsächlich Problem darstellte, sondern vielmehr die Prioritäten die man anscheinend an die Bürger von Adoran stellten. Wenn einzig das Wissen über Götter und dem Adel wichtig waren und keine wahrhaften Tugenden, wollte sie dann immer noch Bürger werden?
Seufzend saß Valia in ihrem Zimmer im Gasthaus zu Adoran. Ihr Gespräch mit der Vogtin von Belfa lag nun einige Tage her. Das Ergebnis hatte sie mehr als nur schockiert. All ihre Ideale und Vorstellungen hatten sich als Wunschdenken und Kindheitsträume entpuppt.
Sie war im Glauben an Eluive erzogen worden. Jedoch war sie nie sonderlich interessiert an die Geschichte der Gottheiten. Sie war vielmehr der Überzeugung das Ehrlichkeit und Gute Taten wichtiger waren als das klerikale Wissen, geschweige denn das genaue Wissen über den Adel. Dies war allerdings wohl nur ein Trugschluss, solche Tugenden reichten nicht um Bürger des Fürstentum Lichtenthal zu werden.
Was sollte sie nun machen? Es gab zwar viele Menschen sei es Torjan und Fin vom Königlichen Lehrhospital oder Alania vom Bunten Kessel die ihr Hilfe anboten hatten um ihr Wissenslücken zu füllen, doch reichte ihr das? Es war nicht wirklich ihre Unwissenheit die für Valia das tatsächlich Problem darstellte, sondern vielmehr die Prioritäten die man anscheinend an die Bürger von Adoran stellten. Wenn einzig das Wissen über Götter und dem Adel wichtig waren und keine wahrhaften Tugenden, wollte sie dann immer noch Bürger werden?