Die Geschichte einer Schuetzin
Verfasst: Freitag 3. März 2006, 14:08
Bruchstuecke aus der Kindheit
"Livial..", die Stimme gehoert einer etwas älteren frau.Das Mädchen saß nur frech im gras und spielte mit ihrem Holzbogen, die Ohren wohl verschließend vor dem Ruf der Mutter.
"Livial du freches Gör komm sofort her...", nun scheint sie sich ergebenzu haben und das junge Mädchen ging dann mit trotzigen Smaragdgruenen Augen ins Haus.
AUch hier roch es wie draussen nach Schweinestall und Kuhdung.
"Livial...schau wie du wieder aussiehst..ganz schmutzig.." sie ignorierte das Geschimpfe der Mutter und setzte sich neben ihre beiden älteren brüder.Sie wollten bald ausziehen in die große schlacht.
Livi blickte immer sehnsuechtig zu den beiden auf.Sie war gerade mal sechs Sommer alt und ein bildschoenes Maedchen welches den Reiz besonders in ihren augen hatte in denen sich ihre Gefuehle immer spiegelten.
Doch noch recht jung wuenschte sie sich immer wieder hinaus in die weite Welt.Sie blickte auf und betrachtete ihre Eltern.
Ihrer Mutter sah man den hunger an genauso dem Vater.
Arm waren sie ohne frage und doch so viele Kinder..
Ihre Mutter hatte langes blondes Haar und ebenso gruene Augen wie Livial doch ihr Vater hatte dunkles Haar und goldbraune Augen.
Doch mochte sie den Vater nicht, sie hasste es sogar regelrecht in seiner Nähe zu sein.Er liebte es zu trinken und so trank er das ganze Gold der Familie weg.
Besonders schlimm war es wenn sie abends etwas später nach hause kam, dann nahm er schonmal den Prügelstab und verhaute sie bis sie kaum noch sitzen konnte.
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[Ende der Kindheit
Wieder einmal wuerde sie spät nach hause kommen, doch es war einfach zu faszinierend im Wald zu spazieren.Sie liebte es im Wald zu sein und dann auf einmal zwischen grasenden rehen zu stehen ohne das sie es bemerkten.
Mit der Zeit hatte sie gelernt nahezu lautlos zu gehen wohl auch um im Haus niemanden zu wecken. Doch ihr Vater stand meistens schon mit dem Stab in der Hand vor der Tuer wenn sie heimkam.
Die Nacht brach ein und langsam machte sie sich auf den Weg nach hause. Ihre Nase nahm den Geruch von feuer wahr und so rannte sie bis sie den abhang erreichte, in dessen tal das dorf stand.
Alles brannte lichterloh und sie hoerte die Schreie und sah brennende menschen aus den häusern kommen. Das darf nicht sein, schoss es ihr in den Kopf.
SIe suchte nach irgendeiner Moeglichkeit, doch fiehl ihr keine ein in der panischen Angst welche ihr Herz umfasste. So drehte sie sich um und rannte so schnell es ihre Fueße vermochten.
Sie lebte lange in der Natur und lernte zu ueberleben durch Beeren und krankes oder angeschossenes Getier was sie fand.
Sicher verbrachte sie so zwei Sommer ehe sie eine verlassene Huette vorfand in welcher sie von nun an wohnte.
Genauer gesagt bis zu ihrem 13. Wiegenfest.
Denn da passierte das schlimmste. Zwei dunkel gekleidete Maenner kamen durch die Tuer und taten ihr gewalt an, doch die Schreie wuerde niemand hoeren. Das Weinen wuerde neimand sehen.
Als sie schließlich im glauben gingen das sie tot war, raffte sie sich hoch und schleppte sich gen Wasser.Ihr Lebenswillen versank mit ihr als eine Welle sie unter sich begrub.
Die Kindheit war vorbei...
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Ein neuer Anfang?
Sie erwachte an einer Kueste.Wohl hatten die wellen sie dorthin getragen. Sie fasste den Entschluss weiterzu leben und sich nicht von irgendwas niederringen zu lassen.
Seit jeher trug sie immer einen Bogen und einen Dolch bei sich. Maennern war sie zu diesem zeitpunkt skeptisch gegenueber.
So vergingen einige Sommer...
"Livial..", die Stimme gehoert einer etwas älteren frau.Das Mädchen saß nur frech im gras und spielte mit ihrem Holzbogen, die Ohren wohl verschließend vor dem Ruf der Mutter.
"Livial du freches Gör komm sofort her...", nun scheint sie sich ergebenzu haben und das junge Mädchen ging dann mit trotzigen Smaragdgruenen Augen ins Haus.
AUch hier roch es wie draussen nach Schweinestall und Kuhdung.
"Livial...schau wie du wieder aussiehst..ganz schmutzig.." sie ignorierte das Geschimpfe der Mutter und setzte sich neben ihre beiden älteren brüder.Sie wollten bald ausziehen in die große schlacht.
Livi blickte immer sehnsuechtig zu den beiden auf.Sie war gerade mal sechs Sommer alt und ein bildschoenes Maedchen welches den Reiz besonders in ihren augen hatte in denen sich ihre Gefuehle immer spiegelten.
Doch noch recht jung wuenschte sie sich immer wieder hinaus in die weite Welt.Sie blickte auf und betrachtete ihre Eltern.
Ihrer Mutter sah man den hunger an genauso dem Vater.
Arm waren sie ohne frage und doch so viele Kinder..
Ihre Mutter hatte langes blondes Haar und ebenso gruene Augen wie Livial doch ihr Vater hatte dunkles Haar und goldbraune Augen.
Doch mochte sie den Vater nicht, sie hasste es sogar regelrecht in seiner Nähe zu sein.Er liebte es zu trinken und so trank er das ganze Gold der Familie weg.
Besonders schlimm war es wenn sie abends etwas später nach hause kam, dann nahm er schonmal den Prügelstab und verhaute sie bis sie kaum noch sitzen konnte.
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[Ende der Kindheit
Wieder einmal wuerde sie spät nach hause kommen, doch es war einfach zu faszinierend im Wald zu spazieren.Sie liebte es im Wald zu sein und dann auf einmal zwischen grasenden rehen zu stehen ohne das sie es bemerkten.
Mit der Zeit hatte sie gelernt nahezu lautlos zu gehen wohl auch um im Haus niemanden zu wecken. Doch ihr Vater stand meistens schon mit dem Stab in der Hand vor der Tuer wenn sie heimkam.
Die Nacht brach ein und langsam machte sie sich auf den Weg nach hause. Ihre Nase nahm den Geruch von feuer wahr und so rannte sie bis sie den abhang erreichte, in dessen tal das dorf stand.
Alles brannte lichterloh und sie hoerte die Schreie und sah brennende menschen aus den häusern kommen. Das darf nicht sein, schoss es ihr in den Kopf.
SIe suchte nach irgendeiner Moeglichkeit, doch fiehl ihr keine ein in der panischen Angst welche ihr Herz umfasste. So drehte sie sich um und rannte so schnell es ihre Fueße vermochten.
Sie lebte lange in der Natur und lernte zu ueberleben durch Beeren und krankes oder angeschossenes Getier was sie fand.
Sicher verbrachte sie so zwei Sommer ehe sie eine verlassene Huette vorfand in welcher sie von nun an wohnte.
Genauer gesagt bis zu ihrem 13. Wiegenfest.
Denn da passierte das schlimmste. Zwei dunkel gekleidete Maenner kamen durch die Tuer und taten ihr gewalt an, doch die Schreie wuerde niemand hoeren. Das Weinen wuerde neimand sehen.
Als sie schließlich im glauben gingen das sie tot war, raffte sie sich hoch und schleppte sich gen Wasser.Ihr Lebenswillen versank mit ihr als eine Welle sie unter sich begrub.
Die Kindheit war vorbei...
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Ein neuer Anfang?
Sie erwachte an einer Kueste.Wohl hatten die wellen sie dorthin getragen. Sie fasste den Entschluss weiterzu leben und sich nicht von irgendwas niederringen zu lassen.
Seit jeher trug sie immer einen Bogen und einen Dolch bei sich. Maennern war sie zu diesem zeitpunkt skeptisch gegenueber.
So vergingen einige Sommer...