Nüchtern betrachtet ...
Verfasst: Dienstag 28. Februar 2006, 09:56
Ein Kind. Da schlief ein Kind in ihrem Hause. Solveigh wusste noch nicht recht, wie sie das Ganze einordnen sollte.
Nüchtern betrachtet gewährten sie dem kleinen Mikilas Unterkunft.
Solveigh hatte ihn vor den Mauern Varunas aufgelesen. Ein kleiner vier jähriger Junge, ohne Habe, ohne Bleibe. Und das mitten im Winter.
Eine Nacht nur in der er Kälte, vieleicht ohne einen wärmenden Stall, und er wäre tot.
Wer gab ihm zu essen ? Wer die Nähe, die ein Kind in dem Alter haben sollte ?
Sie hätte ihn nie und nimmer dort allein zurückgelassen.
Nun schlaf er ruhig und wohl erschöpft in den Fellen ... und nüchtern betrachtet ... gewährten sie dem Kleinen Unterkunft.
Solveigh konnte das nicht nüchtern betrachten.
Die Freude in Mikilas Gesicht, seine herzliche kindliche Umarmung ... nein mit der Nüchternheit war es vorbeigewesen, bevor es angefangen hatte,..., dennoch ...
Sie hatte Mikilas weder überredet mitzukommen, noch gezwungen. Wenn der kleine Mann sich nicht selbst entschieden hätte, ihr nicht vom Wesen her hätte vertrauen können, dann wäre es sehr schwer geworden.
Vieleicht war es einfach nur ihrer Ausstrahlung zu verdanken gewesen, dass das Ganze so schlicht und einfach vonstatten gegangen war.
Ohne falsche Bescheidenheiten, ohne Hintergedanken.
Und nun schlief ein Kind in ihrem Haus.
Cyrion hatte das aufgeweckte Kerlchen ebenso selbstverständlich angenommen wie sie.
Man konnte ein Kind welches ohne Eltern hier gestrandet war, nicht einfach in der Kälte allein lassen.
Alles in einem sagte das, und es gab scheinbar keinerlei Zweifel daran, ... nüchtern betrachtet.
Es war nicht ihrer beider Kind und wenn Solveigh in diesen ersten Tagen nicht versucht hätte immer wieder die Vernunft herauszukehren, sich zu sagen, dass es sicher nur für eine Kurze Zeit so wäre, dass Mikilas bei ihnen sei, dann hätte sie sich tatsächlich darüber freuen können.
Sie wusste, dass sie sich freute, aber sie lies es noch nicht recht zu. Wer hoch flog, der fiel auch tief.
Wohin sollte Mikilas sonst gehen ? Wo würde er es besser haben ?
Es gab keine wirklichen Zufälle, Mutter hatte ein Kind in ihr Heim gebracht.
Ungewolltes Herzklopfen hatte sich eingestellt und Solveigh hielt die Luft an.
Nüchtern betrachtet gewährten sie dem kleinen Mikilas Unterkunft.
Solveigh hatte ihn vor den Mauern Varunas aufgelesen. Ein kleiner vier jähriger Junge, ohne Habe, ohne Bleibe. Und das mitten im Winter.
Eine Nacht nur in der er Kälte, vieleicht ohne einen wärmenden Stall, und er wäre tot.
Wer gab ihm zu essen ? Wer die Nähe, die ein Kind in dem Alter haben sollte ?
Sie hätte ihn nie und nimmer dort allein zurückgelassen.
Nun schlaf er ruhig und wohl erschöpft in den Fellen ... und nüchtern betrachtet ... gewährten sie dem Kleinen Unterkunft.
Solveigh konnte das nicht nüchtern betrachten.
Die Freude in Mikilas Gesicht, seine herzliche kindliche Umarmung ... nein mit der Nüchternheit war es vorbeigewesen, bevor es angefangen hatte,..., dennoch ...
Sie hatte Mikilas weder überredet mitzukommen, noch gezwungen. Wenn der kleine Mann sich nicht selbst entschieden hätte, ihr nicht vom Wesen her hätte vertrauen können, dann wäre es sehr schwer geworden.
Vieleicht war es einfach nur ihrer Ausstrahlung zu verdanken gewesen, dass das Ganze so schlicht und einfach vonstatten gegangen war.
Ohne falsche Bescheidenheiten, ohne Hintergedanken.
Und nun schlief ein Kind in ihrem Haus.
Cyrion hatte das aufgeweckte Kerlchen ebenso selbstverständlich angenommen wie sie.
Man konnte ein Kind welches ohne Eltern hier gestrandet war, nicht einfach in der Kälte allein lassen.
Alles in einem sagte das, und es gab scheinbar keinerlei Zweifel daran, ... nüchtern betrachtet.
Es war nicht ihrer beider Kind und wenn Solveigh in diesen ersten Tagen nicht versucht hätte immer wieder die Vernunft herauszukehren, sich zu sagen, dass es sicher nur für eine Kurze Zeit so wäre, dass Mikilas bei ihnen sei, dann hätte sie sich tatsächlich darüber freuen können.
Sie wusste, dass sie sich freute, aber sie lies es noch nicht recht zu. Wer hoch flog, der fiel auch tief.
Wohin sollte Mikilas sonst gehen ? Wo würde er es besser haben ?
Es gab keine wirklichen Zufälle, Mutter hatte ein Kind in ihr Heim gebracht.
Ungewolltes Herzklopfen hatte sich eingestellt und Solveigh hielt die Luft an.