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Der Phönix ersteigt aus seiner Asche

Verfasst: Sonntag 10. August 2014, 07:20
von Der Phoenix
Langsam stieg er aus dem Bett, vorsichtig, "sie nur nicht wecken" dachte er sich. Er blickte nochmals auf die Schlafende die ruhig weiter atmete. Sie wirkte erschöpft aber es war normal sie hat zuviel gearbeitet.

In dem Untergeschoss wo er und sie schlief war eine alte Truhe er sah sie selten an und sie bemerkte sie nicht, so unscheinbar wirkte sie. Er ging auf die Kiste leise zu und lächelte. Nein normal war die Kiste nicht, wen man sanft über den Deckel fährt spürte man das etwas eingraviert war aber so minimal das man es nur schwer mit dem bloßem Auge erkennen konnte.

Die Truhe selbst war verschlossen aber ein Schloss selbst konnte man nicht ausmachen. Auf jeder Seite waren zehn kleine einbuchtungen, lange war es her das er diese Kiste Kaufte, eine sonder anfertigung und diese war Teuer, sehr Teuer.

Musternd blickte der Mann auf die Einbuchtungen sie waren der Schlüssel um die Kiste zu öffnen.
Er schloss die Augen und fuhr sanft mit den Händen auf jeder Seite der Truhe über die einbuchtungen und drückte sanft auf diese, abwechselnd in bestimmter Reihenfolge.

Es war ein Spiel ein Rätsel das er schon so oft gelöst und gespielt hat das es ihm leicht viel die richtige Kombination zu drücken. Als er den letzten Druck ausübte hörte man nichts kein klacken das dieses Schloss nun offen war leise seufzend drückte er den Deckel in die Höhe und blickte in den Inhalt. Eine Schwarze Lederrüstung und ein in Leinen gewickeltes Buch. Sein Blick streifte nur kurz die Rüstung und ein lächeln huschte über seine Lippen aber es verging als er am Leinen hängen blieb in dem das Buch gewickelt war.

Er nahm das In Leinen umwickelte Buch und ging zu dem Tisch, sein Blick war nun ernst darauf gerichtet er entfernte das Leinen und sah auf den Ledereinband, eine leichte Erhebung sah man Vogel oder etwas ähnliches war darauf in Leder eingearbeitet, er wirkte edel schlank und Kraftvoll doch sah es aur dem Bild aus als wäre er von Flammen umgeben. Sein ernster Blick weichte einem sanften fast schon liebevollen Blick als er mit der Hand über das Bild streifte.

"Der Phönix, es wird Zeit wieder aus der Asche zu steigen."

Bei diesem Gedanken öffnete er entschlossen das Buch.

Verfasst: Dienstag 12. August 2014, 11:44
von Der Phoenix
Die erste Seite war leer, er bätterte um auf der nächsten Seite sah er den selben Vogel wie er am Einband war.

Bei Jedem Körperteil des Vogels standen Verschiedene Namen. Die meisten überflog er nur und bei manchen verharrte sein blick ein wenig länger.

Trelis, die Rechte Klaue, Shakuris die Linke Klaue, Sahira die Stimme.

Er seuftzte und Blätterte weiter. Auf den Folgenden seiten standen verschiedene Aufträge und die Informationen die sie zusammen getragen haben. Spionage, Intrigen, Entführung, Einbruch und so weiter...

Als er am ende ankahm schloss er das Buch wieder, es war lange her das er seine andere Fähigkeiten einsetzte... sie waren eingerostet und um sie wieder erfolgreich einsetzen zu können musste er sie stück für stück langsam wieder aufbauen. Aber der erste Schritt war schon getan, er hatte jemanden gefunden der ihm bei seinem vorhaben unterstützen will, der andere erinnerte ihn an Trelis. Draufgängerisch und für so manches Gesetzeswidriges zu haben. Es war eigenartig aber ein vertrauen in dem Mann wuchs und er setzte seine Hoffnung auch in diesen, doch werden noch andere gefunden werden die sich zu ihm hinzugesellen werden, wie damals...

Er blickte zurück und sah auf die Schlafende Frau die sich in dem moment umdrehte im Schlaf. Er vergewisserte sich das sie schlief bevor er das Buch in Leinen wickelte und es zurück in die Truhe legte.

"Zuerst wieder die alten Kampffähigkeiten zurückerlangen die ich so lange ruhen ließ" dachte er sich. Die Truhe schloss er wieder wie er sie vorhin geöffnet hatte. Danach ging er zu dem Waffenständer dort nahm er einen Stossdolch und einen kleineren Dolch, beide steckte er in scheiden und befestigte sie an seinem Gürtel. Beide hatte er sich von einem Schmied anfertigen lassen, wie die Waffen die er damals benutzt hatte, keine Verzierung war auf den Waffen zu sehen sie waren Schmucklos und eher langweilig anzusehen. Die Waffen des Phönix sollten anders aussehen das wusste er und er hatte auch schon ein Bild im Kopf wie die Waffen wen er bereit ist auszusehen hatten doch wird das wohl noch etwas dauern.

"mal sehen was ich noch behalten habe von damals..." flüsterte er leise zu sich selbst um die Schlafende nicht zu wecken. Danach ging er zu der Türe und machte sich auf um in der Dunkelheit der Nacht seine Fähigkeiten wieder neu anzutrainieren.