Chroniken eines Sandkorns - Saman Yazir
Verfasst: Sonntag 20. Juli 2014, 09:54
Was in der Höhle geschah!
» Du bist ein nichts! Ein niemand! Du wirst deine ganze Familie sterben sehen und nichts dagegen tun können! «
Saman hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu, obwohl das auch nicht nutzte, die Schmerzen, die mit den Worten einher gingen zu lindern. Des Fremden Worte entsprangen nicht seinem Munde, sondern seinem Geiste, oder er pflanzte sie direkt in seinen Kopf, wie auch immer, jedenfalls war es sehr schmerzhaft, weil seine Stimme so unglaublich laut war. Für einen Augenblick glaubte er schon in Ohnmacht zu fallen. Doch irgendetwas ließ ihn Kämpfen und nicht völlig widerstandslos auf den kalten Höhlenboden absacken.
» Wer bist du, das du dich traust solche Worte an einen Mächtigen Hakim wie mich zu richten. «
Rote Augen blitzen am anderen Ende der stockfinsteren Höhle auf. Mutig richtete Saman sich auf und schrie mit stolz geschwellter Brust in die Dunkle höhle hinein.
» ICH BIN SAMAN YAZIR, OBERHAUPT DER FAMILIE YAZIR, LEITER DES MARISTAN, BEZWINGER DER HARPYIEN, VERTEIDIGER DER HEILIGEN STADT GEGEN DAS DUNKLE PACK! «
Doch die Stimme entgegnete ihm nur knapp.
» Deine Worte sind wie Sandkörner in der Wüste! – Zahlreich und wertlos! «
Beleidigt von diesen Worten und gefesselt von seinem eigenen Wahn, griff Saman nach seinen Explosionselixieren und warf einen davon in Richtung der Rot Glühenden Augen. Als die Flasche auf dem harten Höhlenboden aufprallte erleuchtete sie diese für einen kurzen Moment in einem grell strahlenden licht.
Doch da war nichts, rein Garnichts. Mit weit aufgerissenen Augen taumelte Saman zurück an die hinter ihm Liegende Höhlenwand und rang nach Luft. Gedanken rasten durch seinen Kopf.
» Wie konnte das sein? Was ist das? Wer ist das? «
Doch da erhob sie wieder die tief grollende stimme.
» Du weiß es, du spürst es und du willst es, seit du in Menek’Ur eingetroffen bist, war dein Handeln von Selbstsucht und Profitgier geleitet, du liest sie auspeitschen, deine eigene Familie. Du verkauftest dein Handwerk an Fremde. Wer wenn nicht du, wüsste wer ich bin. «
Es fühlte sich für Saman so an als würde er gestreichelt werden, an der Schulter, am Rücken und im Gesicht. Für einen Moment fühlte es sich gut an, im nächsten bekam er Gänsehaut und ekelte sich vor sich selbst. So schrie er!
» NEIN! «
Augenblicklich wirkte es so als wirbelte ein schwarzer Umhang um ihn herum und die zuvor noch sanften und schmeichelnden Berührungen verwandelten sich in Schläge und Kratzer. Die rot Glühenden Augen mutierten auf einen Schlag in ein flammendes Inferno. Der blick war von so viel Hass erfüllt das Saman ihm nicht standhalten konnte. Er sackte zu Boden und rechnete damit jeder Zeit an Ort und Stelle zu sterben, alleine. Niemand würde jemals erfahren was aus ihm geworden ist und niemand würde ihn an diesem von den Göttern verlassenen Ort finden. Wenn sie überhaupt nach ihm suchten. Doch zu seiner Verwunderung erwartete ihn keine Dunkelheit als sein Kopf auf dem Höhlenboden aufschlug. Sondern Licht und eine sanfte Stimme.
» Saman, schlaf nicht ein Saman. «
Die Stimme war so sanft und sie weckte ein Gefühlt in Saman wie er es noch nie zuvor gefühlt hatte. Deshalb brachte er nur leise heraus.
» Mammi? «
Ein helles, wundervolles und sanftes lachen erfüllte seinen Geist.
» Ja und nein mein lieber Sohn. Ich bin hier um dich aus der Dunkelheit zu führen die dich gerade heimsucht, denn deine Familie brauch dich und es werden noch schwere Zeiten auf sie zukommen. So liegt es an dir meinem Sinn zu folgend und deiner Familie und meinen auserwählten Kindern in ihrer Not zu helfen «
Ein gewohntes jedoch nicht sichtbares nicken von Saman folge mit den Worten.
» Ja Mutter, ich werde alles tun was du von mir willst, aber bitte verlass mich nicht. «
Nach dem er diese Worte sprach fühlte es sich so an als würde ihm jene Stimme unter die Arme greifen und ihn Stützen, so stützen das er seine ganze Kraft bündeln konnte und seine Augen aufriss, doch war er vor sich sah war nicht jenes Bild das er noch vor Augen hatte als er in die vermeintliche Ohnmacht viel. Die Roten Glühenden Augen waren riesen groß und vor ihm öffnete sich ein Pechschwarzes maul, dunkler als der Rest der Höhle mit Flammenden klauen und der ganze Boden bebte. Doch Saman nahm all seinen Mut zusammen, wohl wissend nicht alleine gegen diese Ungetüm zu stehen. So griff er nach seinem Wanderstab und Rammte ihn in den Boden dabei seine ganz noch verbliebene Angst raus schreiend.
» DU HAST KEINE MACHT HIER. DIE MUTTER STEHT MIR BEI. ALSO WEICHE! «
Im selben Augenblick erfüllte sich die ganze höhle in einem Hell strahlendem licht und die Kreatur verschwand mit einem laut ächzendem schrei. Noch leicht benommen vom Ausbruch dieser Kraft in sich, zog Saman seinen Wanderstab und rannte wie von einem Skorpion gestochen zum Ausgang der Höhle ins Freie, in die strahlende und wärmende Sonne. Sein Umhang flatterte in der kurzen Briese am Rand der Wüste und er lehnte sich leise seufzend an seinen Stab, als wäre eine unendliche last von seinen Schultern gefallen.
» Du bist ein nichts! Ein niemand! Du wirst deine ganze Familie sterben sehen und nichts dagegen tun können! «
Saman hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu, obwohl das auch nicht nutzte, die Schmerzen, die mit den Worten einher gingen zu lindern. Des Fremden Worte entsprangen nicht seinem Munde, sondern seinem Geiste, oder er pflanzte sie direkt in seinen Kopf, wie auch immer, jedenfalls war es sehr schmerzhaft, weil seine Stimme so unglaublich laut war. Für einen Augenblick glaubte er schon in Ohnmacht zu fallen. Doch irgendetwas ließ ihn Kämpfen und nicht völlig widerstandslos auf den kalten Höhlenboden absacken.
» Wer bist du, das du dich traust solche Worte an einen Mächtigen Hakim wie mich zu richten. «
Rote Augen blitzen am anderen Ende der stockfinsteren Höhle auf. Mutig richtete Saman sich auf und schrie mit stolz geschwellter Brust in die Dunkle höhle hinein.
» ICH BIN SAMAN YAZIR, OBERHAUPT DER FAMILIE YAZIR, LEITER DES MARISTAN, BEZWINGER DER HARPYIEN, VERTEIDIGER DER HEILIGEN STADT GEGEN DAS DUNKLE PACK! «
Doch die Stimme entgegnete ihm nur knapp.
» Deine Worte sind wie Sandkörner in der Wüste! – Zahlreich und wertlos! «
Beleidigt von diesen Worten und gefesselt von seinem eigenen Wahn, griff Saman nach seinen Explosionselixieren und warf einen davon in Richtung der Rot Glühenden Augen. Als die Flasche auf dem harten Höhlenboden aufprallte erleuchtete sie diese für einen kurzen Moment in einem grell strahlenden licht.
Doch da war nichts, rein Garnichts. Mit weit aufgerissenen Augen taumelte Saman zurück an die hinter ihm Liegende Höhlenwand und rang nach Luft. Gedanken rasten durch seinen Kopf.
» Wie konnte das sein? Was ist das? Wer ist das? «
Doch da erhob sie wieder die tief grollende stimme.
» Du weiß es, du spürst es und du willst es, seit du in Menek’Ur eingetroffen bist, war dein Handeln von Selbstsucht und Profitgier geleitet, du liest sie auspeitschen, deine eigene Familie. Du verkauftest dein Handwerk an Fremde. Wer wenn nicht du, wüsste wer ich bin. «
Es fühlte sich für Saman so an als würde er gestreichelt werden, an der Schulter, am Rücken und im Gesicht. Für einen Moment fühlte es sich gut an, im nächsten bekam er Gänsehaut und ekelte sich vor sich selbst. So schrie er!
» NEIN! «
Augenblicklich wirkte es so als wirbelte ein schwarzer Umhang um ihn herum und die zuvor noch sanften und schmeichelnden Berührungen verwandelten sich in Schläge und Kratzer. Die rot Glühenden Augen mutierten auf einen Schlag in ein flammendes Inferno. Der blick war von so viel Hass erfüllt das Saman ihm nicht standhalten konnte. Er sackte zu Boden und rechnete damit jeder Zeit an Ort und Stelle zu sterben, alleine. Niemand würde jemals erfahren was aus ihm geworden ist und niemand würde ihn an diesem von den Göttern verlassenen Ort finden. Wenn sie überhaupt nach ihm suchten. Doch zu seiner Verwunderung erwartete ihn keine Dunkelheit als sein Kopf auf dem Höhlenboden aufschlug. Sondern Licht und eine sanfte Stimme.
» Saman, schlaf nicht ein Saman. «
Die Stimme war so sanft und sie weckte ein Gefühlt in Saman wie er es noch nie zuvor gefühlt hatte. Deshalb brachte er nur leise heraus.
» Mammi? «
Ein helles, wundervolles und sanftes lachen erfüllte seinen Geist.
» Ja und nein mein lieber Sohn. Ich bin hier um dich aus der Dunkelheit zu führen die dich gerade heimsucht, denn deine Familie brauch dich und es werden noch schwere Zeiten auf sie zukommen. So liegt es an dir meinem Sinn zu folgend und deiner Familie und meinen auserwählten Kindern in ihrer Not zu helfen «
Ein gewohntes jedoch nicht sichtbares nicken von Saman folge mit den Worten.
» Ja Mutter, ich werde alles tun was du von mir willst, aber bitte verlass mich nicht. «
Nach dem er diese Worte sprach fühlte es sich so an als würde ihm jene Stimme unter die Arme greifen und ihn Stützen, so stützen das er seine ganze Kraft bündeln konnte und seine Augen aufriss, doch war er vor sich sah war nicht jenes Bild das er noch vor Augen hatte als er in die vermeintliche Ohnmacht viel. Die Roten Glühenden Augen waren riesen groß und vor ihm öffnete sich ein Pechschwarzes maul, dunkler als der Rest der Höhle mit Flammenden klauen und der ganze Boden bebte. Doch Saman nahm all seinen Mut zusammen, wohl wissend nicht alleine gegen diese Ungetüm zu stehen. So griff er nach seinem Wanderstab und Rammte ihn in den Boden dabei seine ganz noch verbliebene Angst raus schreiend.
» DU HAST KEINE MACHT HIER. DIE MUTTER STEHT MIR BEI. ALSO WEICHE! «
Im selben Augenblick erfüllte sich die ganze höhle in einem Hell strahlendem licht und die Kreatur verschwand mit einem laut ächzendem schrei. Noch leicht benommen vom Ausbruch dieser Kraft in sich, zog Saman seinen Wanderstab und rannte wie von einem Skorpion gestochen zum Ausgang der Höhle ins Freie, in die strahlende und wärmende Sonne. Sein Umhang flatterte in der kurzen Briese am Rand der Wüste und er lehnte sich leise seufzend an seinen Stab, als wäre eine unendliche last von seinen Schultern gefallen.