Seite 1 von 1

Ein bisschen Urlaub

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 19:56
von Thelor Reensdorf
Familie , Segen aber Manchmal auch Fluch

Endlich, ein paar Tage weg von dieser Insel. Rahal verhielt sich relativ Ruhig in letzter Zeit und er hatte die Reise zu seiner Tochter schon viele zu lange aufgeschoben. Ein Paar wenige Sachen hatte er für seine Reise zusammen gepackt und auf sein Packpferd geladen. Die Goldene Rüstung war Aufpoliert und sicher Verstaut, das Kettenhemd aus dem Diamantenden Erz hatte als bequemere Reiselösung am Kronritterlichem Körper platz gefunden. Seit Jahren die erste Reise die er ganz für sich machen wollte, keine Begleiter, keine Knappen an seiner Seite , es gab auch wenig Grund dazu, immerhin lag Wellenberg im Inland und die Meisten Räuber oder Wegelagerer hatten genügend Respekt wenn sie Rüstung oder Kronritterliches Streitroß sahen. Seit dem Tode seiner Frau Anetta geborene des Hauses Wellenberg hatte er seine Tochter zu ihrem Onkel Sir Miracell in Ausbildung gegeben und seit Langem fragte er sich schon wie sie sich Machte. Ohne Bedrohung und Krieg vor der Tür und einem Onkel der sich voll um die Ausbildung und Erziehung kümmern konnte, hatte sie sich voll auf ihre Aufgaben als Erbin von Wellenberg und nun Freiin von Schwertfluren vorbereiten können. So in Gedanken, trabten, dann der Kronritter mit dem Packpferd im Schlepptau gen Neu errichteten Hafen in Adoran.
Kaum durchs Hafentor geritten, drangen auch die ungemein harmonische Geruchsmischung aus Meeresbriese und in der Sonne vergammelnder Fischüberreste in seine Nase und schlagartig wurde ihm das größte Problem seiner Reise wieder vor, naja quasie in, die Nase geführt! Das Meer! Naja vielmehr die Schiffsfahrt. Wenn es etwas gab das dem Kronritter von vornherein Angstschweiß und so ein ungutes Magengefühl brachte, das war es der Gedanke an eine Seefahrt. Das Problem an Inseln wie Gerimor war nun mal, dass sie anderthalb Tagesreisen vom Festland entfernt lagen und man bisher aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen noch keine Brücke oder Tunnel hat bauen können. Es half nichts der Stolze Ritter hatte sich auf einem kleinerem Kutter eingeschifft, dieses Bräuchte zwar Zwei ganze Tage, war aber für Wochen das Einzige Schiff das auf direktem Kurs das Festland ansteuern würde. Zwei Tage mit dem Schiff, zweieinhalb Tagesritte und endlich wäre er da. Was Tut man nicht alles für die Familie, manchmal eben doch ein Fluch!

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 19:58
von Thelor Reensdorf
Eine Seefahrt die ist Lustig, eine Seefahrt die ist ………… !

Die fahrt aus dem Hafenbecken hinaus ging noch und bis zum frühen Abend lag die See Ruhig vor ihnen. So Ruhig, dass das kleine Schiff noch Gerudert werden musste, damit man überhaupt etwas an fahrt machte. So würde die Fahrt zwar länger dauern, aber immerhin war das mal eine Seefahrt auf Magenschonendere Art und weise. Nunja was soll man sagen, lobe nie den Tag von dem Abend.
Es war die Zeit der Sommerstürme und ein solcher holte den Magen des Kronritters auch dann auf den Boden der Tatsachen zurück. Die See Peitschte Rau übers Deck , Blitze erhellten für den Bruchteil einer Sekunde den sonst Rabenschwarzen Himmel und das Schiff Tanzte, wie der Weinkorken, in dem durch Kinder aufgewühlten Badzuber, auf den Wellen umher. Erst unter Deck, sah man dann in all der Hektik der Schiffsbesatzung an Bord, einen sehr schnell werdenden Kronritter der den Weg aufs Deck und sein Mageninhalt den Weg über die Reeling suchte.

Natürlich hat man in solch einer Situation anderes im Kopf als unbedingt darauf zu achten wie und wo man steht, während sich der Würgreflex und der vor Leere sich verkrampfende Magen versuchen noch das letzte bisschen Auswürgbares zu finden, aber auf Deck eines Schiffes steht man selten gut mit einem Bein in der Schlinge eines aufgerollten Tampens. Das losgemachte Segel Flatterte schon eine ganze weile wild im Wind des Sturmes umher als der gelöste Tampen durch den Fuß des Kronritter unerwartet wiederstand bot. Wie mit einem Peitschenknall Spannte sich das Segeltuch und mit einem ähnlichen Geräusch zog es dem Kronritter das Standbein empor und der Kopf des Kronritters machte Bekanntschaft mit dem Deck des Schiffes. Immerhin hatte es das gute, dass er Augenblicklich die Besinnung verlor und wäre nicht der erste Maat zur stelle gewesen, der den Tampen Kappte ehe der Kronritter noch von Bord ging wäre es sicher nicht das einzige gewesen, dass er an diesem Abend verloren hätte.
So aber erwies es sich sogar als halbwegs praktisch, denn als er wieder Zur Besinnung kam lag er unter Deck in einer Hängematte und der Schiffszimmermann, der in solchen Situationen auch den Arzt mimte kümmerte sich um ihn. Einen Dicken Verband hatte er am Kopf und als der Zimmerman sagte er läge 5 Tage Ohnmächtig da und man sei schon wieder ausgelaufen Schreckte er hoch und Eilte zum Deck. Lachend kam der alte Seebär hinterher und erklärte Ruhig, dass man grade erst einliefe und er nur einen Tag neben sich war. Immerhin wusste er so, dass er noch alle seine Sinne beisammen habe! Eine Schifffahrt die ist Lustig , eine Schifffahrt die ist….. geht mir bloß weg damit!

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 20:00
von Thelor Reensdorf
Das Roß, der beste Freund des Ritters!

Er fühlte sich wie zwischen Schmiedehammer und Amboss gekommen und so ließ er den ersten Tagesritt etwas gemütlicher Angehen. Gegen Abend erreichte er eine sehr kleine Ortschaft mitten im Wald, eigentlich nicht mehr als eine Ansammlung von 3 bis 4 Häuschen aber eine Art Taverne oder Schenke gab es. Die Pferde wurden im Angrenzenden Stall untergebracht und der Schankraum betreten. Der Raum war Verraucht und es Stank nach Bier, Schnaps, Schweiß und Blut. Nichts ungewöhnliches für eine Schenke mitten im Wald zu dieser Zeit. Er suchte sich einen kleinen Rundtisch in der Ecke aus und nach kurzem kam auch eine der Bedienungen. Eine Schlanke Frau mit Schwarzen Haaren , recht üppigem Vorbau und für diese Gegend sehr Südländischem Antlitz . Sie Trug ein Schankkleid wo auf die Verschnürung grade im Bereich des Vorbaus nicht sehr geachtet wurde, naja belebt das Geschäft.
„Was treibt einen der Hohen Herrschaften in solch Gefilde und vor allem in unsere Bescheidene Taverne und was kann ich für euch tun?“ fragte sie schließlich nachdem sie die Erscheinung des Kronritters nicht ohne Etwas Argwohn gemustert hatte ob der Prunkvollen Kleidung und den schönen formvollendeten Stirnreif aus Leinentüchern.
„Ich bin nur auf der Durchreise, daher hätte ich gerne ein Zimmer für die Nacht, meine beiden Pferde draußen brauchen etwas Verpflegung und ich hätte gerne 2 Krug klares Wasser.“ Bekam sie als Antwort mit der sie auf den Hacken kehrt machte und gen Tresen stolzierte.
Nun ließ der Kronritter auch den Blick durch den weiteren Schankraum streifen. Am Tresen lungerten 3 ziemlich Verwahrloste Leute herum die sich aber Blendend mit der Bedienung zu verstehen schienen und ebenfalls dieses südländischeres Aussehen hatten. An einem anderem Rundtisch schien sich ein Händler samt 2 Wachen niedergelassen zu haben, sonst war es recht Leer. Als die Bedienung dann die Krüge brachte und nach draußen geeilt war, wusch er erstmal seine bandagen aus um sich eine neue angemessene Stirnbereifung zu fertigen und sich dann selber ein Schluck Wasser zu gönnen. Als die Junge Bedienung aus dem Stall zurück kam wechselte sie sehr aufgeregt einige Worte mit dem Größten der 3 Burschen am Tresen, aber für Heute war es zu Spät sich noch Lange dem geschehen im Schankraum hinzugeben und so bezog er Recht früh an diesem Abend sein Nachtquatier.

Mitten in der Nacht schreckte er durch ach so bekanntes Gewiehers auf. Rasch zog er sich seine Sachen an und ging durch den Schankraum hinaus gen Stallung. Mit einem amüsierten Schmunzeln betrachtete er das Treiben dort. Der Mann der am Abend noch mit Bedienung redete hatte das Packpferd sowie das Schlachtross am Zügel gepackt und wollte sie aus dem Stall führen doch das Schlachtross bewegte sich keinen Schritt weit und wieherte nur auf wenn er Zog.
„Das hat keinen sinn, diese Tiere werden auf ihren Besitzer abgerichtet, es wird sich keinen Meter bewegen bei euch. Ihr hättet das Packpferd nehmen und das Weite suchen sollen.“ Sprach Thelor aus dem Türrahmen heraus und der Kerl fuhr durch Mark und Bein erschrocken herum.
Mit einer Raschen Bewegung hatte er einen festen Knüppel bei der Hand und ging auf den Kronritter los. Dem ersten hieb wich er problemlos aus und beim Zweiten blitzte fahles Gold auf als die Kronritterliche Klinge zuerst aus der Schwertscheide, anschließend durch das Holz des Knüppels bis tief in den Oberarm des Schergens fuhr. Mit einem Schrei des Schmerzens lies er den Überrest des Knüppels fallen und kauerte sich den Oberarm haltend in die Ecke des Stalls, als hinter ihnen durch die Tür seine beiden Gefährten hereinkahmen.
„ Fred der Kerl war nicht in seinem Zimmer.“ Keuchte der eine von ihnen.
„Kann er auch nicht, er ist ja auch hier!“ Sagte Thelor aus der dunklen Ecke des Stalls tretend, in die er sich grade noch Rechtzeitig stellte, ehe sie hereingepoltert kamen. Fassungslos blickten sie Zwischen Thelor mit der blutigen Klinge in der Hand und ihrem Kumpanen Fred in der Ecke hin und her.
„nehmt euren Freund und verschwindet mög……“ weiter kam er mit seiner Ausführung nicht da hatte sich der eine der beiden überlegt es wie Fred zu versuchen nur hatte er eine Ältere Kurze leicht von Rost befallende Klinge in der Hand, doch waren weder Klinge noch Fertigkeit denen des Kronritters entsprechend und unter einem Seitlichem hieb des Kronritters Splitterte die Rostige klinge und der Streich fuhr ohne wiederstand durch die Kehle des Mannes, der Gurgelnd und Röchelnd Vornüber sackte . Als der Kronritter nun gen 3. Blickte sah er nur wie jener kehrt machte und Reiß aus nahm. Mit einem Festen griff drehte er den noch immer Röchelnden Mann auf den Rücken und mit einem Gezieltem Stoß mit dem Gnadendolch ließ er die Röchelnden Geräusche Verstummen.
Warum vergeht eigentlich nie eine Reise ohne das er einmal gezwungen wäre die Waffe zu benutzen? Ein blick zu Fred dessen Gejammer sich in eine Ohnmacht ergeben hatte und so Zog er es vor diese Nacht schon zum weiterkommen zu nutzen.
Etwas das sich sogar als vorteilhaft herausstellte, denn abgesehen vom Starken und unangenehmen Regen erreichte er am folgenden Abend noch die Burg und das Anwesen von Sir Miracell von Wellenberg.

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 20:03
von Thelor Reensdorf
Ein frostiges Wiedersehen

Endlich allen Strapazen zum Trotz war er Angekommen. Gernot der Torwächter ließ ihn ein und brachte die Tiere im Stall unter ehe Bernard ihn am Tor abholen kahm und in die Große halle führte. Am Kopf des Tisches saß der sehr Alt wirkende Sir Miracell welcher sich auch prompt beim Anblick des seltenen Gastes erhebt und Thelor mit einer höflichen Verneigung begrüßte welche Geste natürlich durch den Kronritter erwidert wurde. Mit Zittriger und sehr Heiseren Stimme begann der Ritter zu Sprechen, „Sehr Erfreut euch hi….,“ als ihm die Stimme abbricht, erhebt sich eine kleine junge Dame zu seiner Rechten, von einem für sie viel zu Großem Stuhl . „Bitte verzeiht meinem Onkel, der Herr, Sir Miracell ist Abends immer etwas Schwach bei der Stimme, erlaubt mir euch bei uns Begrüßen zu dürfen Hoher Herr, mein Name ist …“ begann die kleine Dame zu Reden ehe Thelor ihr ins Wort viel.
„Marie Elisabeth von Schwertfluren“ . „ Mar……“ Mit einem Lauten Gekrächztem auflachen unterbrach Miracell weitere Konversation. „ Marie … das ist dein Vater!“
Mit großen Augen blickte die Junge Dame an Thelor auf und ab , „entschuldigt mich.“ Und schon verschwand Marie schnellen Schrittes aus dem Saal und Thelor stand mit fragendem Blick mitten im Saal.
Gebrechlich wirkte Sir Miracell als er langsam zu Thelor herab kam und leise zu sprechen begann, was deutlich besser funktionierte als quer durch den Saal zu sprechen. „ Sir entschuldigt ihr benehmen, sie hat euch 5 Jahre nicht gesehen und nun steht ihr hier vor ihr, gebt ihr etwas zeit.“
„An ihrem benehmen habe ich nichts Auszusetzen Miracell , ich hätte mir eine etwas andere Reaktion erwartet.“
„ Thelor sie benimmt sich wie eine Dame, aber sie versteht noch nicht alle hintergründe, sie war als sie zu mir kam, weggegeben vom Vater, woher soll sie wissen wie Krieg ist? Alles was sie liebte ist in Gerimor geblieben, das Grab ihrer Mutter, ihr Vater alles, sie kam sich vor wie weggegeben und nun steht ihr hier. Wie lange könnt ihr bleiben?“
„Ich denke ein Paar Wochen, aber ihr habt sicherlich Recht, vielleicht kann ich die Zeit nutzen ihr zu erklären warum sie bei euch lebt Miracell.“
Der Abend verging noch mit einigen Erkundigungen über die Reise und die Eigenartige Kopfzierde und endlich fand sich Zeit das sie der Hofheiler die Wunde ordentlich besehen konnte.

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 20:08
von Thelor Reensdorf
Wellenberg
Wellenberg war ein kleines Lehen und Nach Anettas Tod wurde der Familie die Zusage gegeben das einst Marie Elisabeth jenes Lehen erhalten würde. Solange bleibt es in der Verwaltung von Sir Miracell der es einst seinerseits als Ritterlehen zum Schutz der Handelsroute erhalten hatte.
Die Burg Wellenberg lag nahe dieser Straße auf einer kleinen Anhöhe und vom Burgfried aus ließ sich fast das ganze Lehen überblicken. Miracell selber war nun alt und konnte der Aufgabe an sich selber nicht mehr nachgehen aber durch die Lage im Landesinneren ergaben sich außer einiger kleineren Räuberbanden kaum Probleme und seine Getreuen übernahmen die Aufgabe besten Gewissens. Er selbst hat sich zur Aufgabe gemacht Marie für die Kommenden Aufgaben vorzubereiten und seit er so Probleme hat übernimmt sie mehr und mehr schon in ihrem Alter manch eine Aufgabe.

Thelor traf Marie am nächsten Morgen im kleinen Hofgarten an, ein Ort den sie wie er durch Miracell noch erfuhr häufiger aufsuchte. Sie saß am kleinen Brunnen und Zupfte eine Handharfe und Summte dazu eine liebliche und melodische Melodie.
„Das hast du von deiner Mutter,“ meinte Thelor nachdem er eine Weile in ihrem Rücken an einem Apfelbaum gelehnt und ihr gelauscht hatte. Erschrocken brach sie ab blickte ihn mit großen Augen an und wollte aufspringen.
„ Bitte Marie, bleib…..“ sie hielt inne und nahm wieder Platz am Brunnen während sich Thelor daneben setzte. „Du bist gestern Abend so schnell zu Bett gegangen, willst du mich den gar nichts fragen?“ Lange blickte sie stumm zu Thelor auf, ehe dann mit leicht feuchten Augen ein leises Wispern folgte, „ nur eines Sir, warum?“ Lange blickte der Kronritter die feine Dame neben sich an dann Antwortete er. „Weil ich dich über alles Liebe Marie.“ Staunen und Ratlosigkeit mischte sich in den Blick der Jungen Dame.
„ Du gibst mich fort, lässt mich alleine? Lässt mich im stich weil du mich Liebst?“
Sie wollte aufstehen doch die Hand des Kronritter legt sich auf ihre Schulter und drückt sie sanft aber bestimmt zurück auf den Brunnen.
„Lass mich versuchen es zu erklären Marie. Du warst noch sehr klein damals als deine Mutter ermordet wurde. Bis da war alles in Ordnung, deine Mutter hat sich um dich kümmern können ich habe dem Reich als Ritter gedient und du warst behütet. Danach habe ich versucht mich um dich zu Kümmern aber das Reich hat mich oft gefordert, das Land ist dort im Krieg, du warst da nie sicher, ich habe ein gefährliches Leben Marie, ich kann jeden Tag im Kampf fallen und dann wärst du alleine in Gerimor geblieben. Ich konnte das nicht alles alleine und …… naja ich habe mich für das sicherste und meiner Meinung nach beste für dich entschieden. Wellenberg war sicher, Miracell war seit deiner Geburt in dich Vernarrt und als dir nach Anettas Tod Wellenberg zugesprochen wurde war er die Logische Wahl. Ich hätte dich gerne bei mir gehabt aber Ich ,….. Ich wäre daran Zerbrochen.“
Lange blickte sie ihn nur stumm an, dann stand sie auf , er hielt sie auch nicht wieder zurück und verschwand in die Burg.
Die nächsten zwei Tage Sah er sie nur beim gemeinsamen Abendmahl am Tisch wenn sie zur rechten und Thelor zur linken von Miracell speisten. Bei so einem Abendmahl traf auch der Bote aus Gerimor ein, die Farben in Rot und Gold waren unverkennbar und Thelor stand sofort auf als er in den Saal geführt wurde.
„Rahal bedroht das Herzogtum Sir von Schwertfluren ihr werdet dort benötigt.“
Mit einem Tiefen Seufzer nickte der Kronritter
Ich werde Morgen Fr……“, „NEIN“ jaulte die kleine Stimme neben Miracell auf und schon war sie an Miracell vorbei in dem Armen von Thelor. „bitte geh nicht wieder weg“ jammerte sie und Thelor strich ihr sanft durchs Haar. „Ich muss Marie, ich muss…. aber ich werde wiederkommen, das verspreche ich dir.“

Verfasst: Freitag 18. Juli 2014, 20:09
von Thelor Reensdorf
Der Heimweg

Am nächsten Morgen, waren der Bote und Thelor dann zum Aufbruch bereit. Diesmal in Strahlenden Goldenen Rüstung der Kronritter gerüstet und ohne Packpferd . „ Ach wie gern würde ich euch begleiten Sir Thelor“ murmelte Miracell als er den Kronritter zum abschied umarmte. „ Komm bald zurück Thelor“ murmelte Marie während sie ihm nochmal um den Hals fiel. Dann Verließen der Kronritter und der Bote das Ritterliche Anwesen und in schnellem Ritt gen Küste.
Wieder im Wald angelangt verlief der Ritt ohne nennenswerte Vorkommnisse, die einzigen beiden Zwielichtigen Gesellen machten sich beim Anblick der beiden Gerüsteten schleunigst aus dem Weg und Thelor hatte den Eindruck als ob der eine den Arm in einer Schlinge trug.
So verlief der weg bis zur Küste und bald war auch ein Schiff gefunden für die überfahrt nach Gerimor und nach Zwei Tagen gähnender Magenleere oder Opfergabe an die Fische lief das Schiff im Hafen von Adoran ein.
Grade mal 13 Tage nach beginn der Reise war der Kronritter zurück in heimischen Gefilden