Seite 1 von 1

Kleine grüne Füßchen oder der Schatz eines Kobolds

Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 18:21
von Ronya Sotan
Eilig zog sich Ronya um , noch wenige Minuten bis zum beginn des Trainings das Farbiano wie jede Woche mit der Truppe abhielt.
Sie wollte wie in den Wochen zuvor auch diesmal nicht zu spät sondenr eher zu früh erscheinen.
Also begab Sie sich ans Lagerfeuer , nahm eine Holzschale des dampfenden Gulaschs aus dem kessel und begann zu essen.
Farbiano lies nicht lange auf sich warten und man verfiel schnell in ein anregendes Gespräch über die aktuelle Lage der Söldnertruppe und allem was es sonst noch so neuen gab das die Gemüter erhitzte.
Endlich erscheinen dann auch Johan und Florence und man begann damit den Heutigen trainingstag mit ein wenig trockener aber interessanter Theorie anzufangen.
Johan spielte dabei die Rüstung gekleidete Vorführpuppe und Farbiano konnte einmal mehr sein Wissen unter beweis stellen und zeigte den anderen wertvolle tricks .
Grade als farbiano erklären wollte wie man einen Gerüsteten Gegner an einer seiner schwächsten Stellen zu fall bringen könne , begann eine der nahe stehenden Übungspuppen im wind zu schauckeln und das davon asugehende quitschen lies alle herumfahren.
Nur eine der 4 Pupen bewegte sich und das war dann doch etwas seltsamm.
Kurz darauf grade als der Trupp der sache auf den Grund gehen wollte , wurde es laut im nahen Hühnerstall.
Eilig rannten alle dorthin und im laufen zog Ronya ihren vergifteten Dolch aus dem Gurt.
Am Hühnerstall kam ihnen aufgeregtes gegacker entgegen und eilig durchsuchte man die umliegende Gegend für den Grund.
" Da war irgendwas kleines grünes " Rief Farbiano und schickte sich an in den Hühnerstall zu klettern .
Grade wollte Ronya ihm eine Räuberleiter machen als alle anwesenden einen lauten RATSCH hörten.
So aös würde ein starkes großes stück Stoff zerreissen.
Eilig lies jeder das was er grade vorhatte sein und rannte in diese Richtung.
Eines der Banner vor dem Gemeinschaftszelt der Trupp hing in zwei Fetzen herab.
Dann war ein kichern zu vernehmen ud nun zog selbst der letzte seine Waffe.
Eilig rannten alle 4 durch das Lager und kamen letztendlich hinten am großen Zelt zum stehen.
Von aussen war ein kratzen zu hören , wie wenn jemand über einen Stein kratzt und schabt.
" Da drinnen steht unser Stein auf dem alle namen eingeritzt sind " meinte Farbiano und noch ehe er die Türe öffnen konnte hörte man wieder stoff zerreissen .
Farbiano gab allen einen Wink und die truppe rannte mit gezückten Waffen ums Zelt.
Grade noch eine kleine grüne Gestalt konnten sie ausmachen die sich eilig in den nahen Wald entfernte.
" Was zum ..... " hub Ronya an zu sprechen und hielt dann sofort inne.
" man gab die Verfolgung auf und Farbiano war der erste der aussprach wsas alle dachten aber keiner sagen wollte.
" Das war ein Kobold."
Ungläubig schüttelte Ronya den kopf denn Kobolde waren für sie höchstens Amenmärchen die man im Waisenhaus erzählte, um den Kindern angst zu machen nicht alleine in den Wald zu gehen.
Doch was sollte es sonst gewesen sein ?
Es war grün und für einen Ork zu klein.
" Vielleicht ein junger Ork der aus der Höhle am Sumpf seiner Familie entflohen war " Warf Ronya ein.
Man beschloss also jene Höhle zu durchsuchen , musste aber nach geraumer zeit festellen das hier nicht der Ursprung dieser Kreatur lag.
Die Truppe kehrte also nun zum Lager zurück ,nun jedoch nur noch zu dritte denn eigentlich war die Zeit des trainings nun schon um und Florence hatte bereits neue Termine.
Also wurde nun den drei verbliebenen beraten was es zu tun galt.
Letztlich hatte Farbiano die zündende Idee .
" Lass uns dem Kobold eine Falle stellen "
Der Plan war so einfach wie genial.
Man legte eine Spur aus mehreren Goldhaufen zwischen zwei der am dichtesten beisammen stehenden Zelte .
Rechts und links dahinter verbargen sich Ronya und Johan und Farbiano bezog vor dieser Gasse aufstellung um dann wenn der Kobold darin war laut zu rufen auf das die anderen ihre verstecke verliesen.
Eine weile passierte nun nichts.
Ronya ihrerseits schloss die Augen , wusste sie doch das das Gehör anders und feiner arbeitete wenn man nicht durch das gesehene abgelenkt würde.
Dann nach vielen Minuten des wartens tat sich scheinbar etwas.
Das Tippeln kleiner Füsse schien sich zu nähern und grade als Ronya sich auf dieses geräusch näher konzentrieren wollte kam Farbianos ruf.
" LOOOOS " brüllte er und schon zog Ronya ihr Schwert und sie und Johan stürmten auf die Gasse zwischen den beiden Zelten ein und machten dabei mächtigen Lärm.
Was sie dann sah konnte sie kaum glauben.
Das war doch tatsache ein echter Kobold , den sie bis dato nur von Bildern kannte.
Der kleine grüne kerl schien vollkommen zu erstarren und die Goldmünzen die er grade aufsammelte , fielen durch seine kleinen schlanken Hände auf den Boden.
Farbiano packte den Kobold von hinten und Ronya warf ihm eine alte Tunica zu .
" Wickle ihn darin ein dann kann er sich nicht bewegen."
Johan udn Farbiano wickelten den kleinen grünen Wicht ein , welcher sich mächtig wehrte.
Er strampelte udn sprach in einer sehr merkwürdigen sprache die keiner der Anwesenden je gehört hatte.
Endlich schien seine kraft zu schwinden und Ronya fasst den Mut diese Kreatur anzusprechen.
Mit ihrer eigentümlichen und tiefen warmen Stimme , redete sie auf den Kobold beruhigend ein.
" Keiner will dir was tun mein kleiner , doch du hast hier einige Dinge zerstört "
Der Kobold schien zu verstehen und schaute sie ängstlich und ruhiger werdend an.
Und dann sprach er mit dialekt zwar aber verständlich auf die anwesenden ein.
" Freilassen " konnte man verstehen.
" Vielleicht sollten wir ihn in eine Kiste sperren und abwarten was er anzubieten hat . " Schlug Ronya gemein grinsend vor.
" Ich gebaaa euch Goldschatz " brüllte der kleine Kobold " Dann Freilassen" rief er ängstlich und denoch fordernd.
farbiano hielt inne .
" Wie war das ? " Fragte er .
" Goldschatz ? Wo ?
" Unter Baumwurzeln nicht weit " krakehlte der kleine in gebrochener Handelssprache.
" Führe uns hin " Sprach Farbiano ohne an seiner Stimmlage einen zweifel zu lassen das er es nicht ernst meinte.
Er setzte den kleinen ab und schaute ängstlich auf die Waffe die Ronya ihm entgegenstreckte.
Auf einen wink Farbianos hin , senkte sie diese und der kleine Kobold griff sofort nach Farbianos Hand um ihn zu führen.
Unweit am Sumpf an einem der Bäume blieb er stehen.
" Hier sein Goldschatz " sagte er " Kann ich nun gehen ? "
Nachdem die schar den baum umringte und nichts fand schauten alle auf den Kobold.
" Da ist nichts " sagte Ronya.
" Graben müsst ihr " erwiederte der kleine grüne Kerl.
Ronya fing an zu graben und nach einer Weile fühlte sie tatsächlich etwas das sich wie ein Lederbeutel anfühlte zwischen den Fingern.
" HA " rief sie .
" Ich hab hier was. "
Sie grub weiter von den erwartungsvoll blickenden anderen beobachtet.
Endlich förderte Sie einen lederbeutel zu tage und reichte ihn hoch zu Farbiano.
Er Schaute rein seine Augen begannen zu glänzen und er meinte :
" Das müssen wohl so an die 5 Kronen sein "
" Darf ich nun gehen ?" Fragte der Kobold.
Farbiano nickte.
" Du hast dir grade deine Freiheit erkauft , geh nun. "
Der Kobold rannte fort und im rennen rief farbiano noch :
" Wenn du wieder mal hier bist dann frag wenn du Hunger hast und wir geben dir was "
Der kleine grüne Bursche blieb stehen und sein gesicht verfinsterte sich .
Es schien fast so als ob er eine geste um die drei Söldner zog und dann murmelte er etwas in seiner Sprache das alles andere als freundlich klang.
Dann rannte er schnell wie der Wind davon und ward alasbald verschwunden.
" Das war zu einfach " meinte Ronya und gemeinsamm gingen die drei zurück ins Lager.
Dort teilten sie gemeinsamm die Beute und wieder einmal an jenem Tag war Ronya sich sicher das Farbiano über Hervoragende Führungsqualitäten verfügte , denn sie hätte den Kobold mit sicherheit nicht so freundlich behandelt.

Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 20:36
von Farbiano Tohries
Als Farbiano das Gold gerrecht aufgeteilt hatte, begarb er sich nach einiger zeit zu seinem Haus um sich ein wenig auszuruhen.
Nach einiger Zeit spürte er ein leichtes kraten im Hals was nach und nach sterker wurde , nach einiger Zeit merkte er das er wohl eine Grippe hatte, doch woher und wiso kann sie so schnell? Er suchte erst einmahl seine Schränke duch, da er glaubte noch ein Heiltrang zu besitzen , er wurde fündig und trang diesen auch sogleich.
Ihm viel auf einmahl wider die Woret des Kobolds ein , die es noch brabelte bevor er verschwand. Vileicht hatte der Kobold etwas mit der plötzlichen Grippe zu tuhen?
Er rante gleich darauf zu Ronyas Zelt und erzählte ihr diese Geschichte.
Worauf sei mir erzählte das sie auch eine Grippe hätte.
Worauf er sich auch zum Zelt von Johan machte und ihn Fragte ob er auch eine Grippe hatte. Johan nickte nur etwas überrascht und fragte woher er das wüste. Farbiano meinte das der Kobold alle drei wohl verflucht hätte.
Farbiano begarb sich wider zu seinem Haus und schwor sich noch dafür zu rechen, denn er meinte eigentlich den Kobolt nicht gerade unfreundlich behandelt zu haben und aus seiner sicht hätter er soetwas nicht verdient.

Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 21:53
von GM Cerberus
Ein Kobold Untertage, tanzte in seiner Hoehle.

Welch Schmacht wurde ihm angetan... bedroht wurde er und auch sein Gold musste er lassen, fuer das schlichte wollen eines jeden Lebewesens.

Freiheit.

Ihm viel zum Glück die Worte seines alten Koboldmeisters ein.

"Snarfon, du bist was du bist. Dein Goldversteck ist dein wichtigstes Gut, wird es dir genommen, so tue was ich dir beigebracht habe."
Natürlich sind solcherlei Worte in einer Sprache umhuellt, die ein anderer nicht verstehen weiß.

Und wie sich Snarfon erinnerte, als ihm sein wichtigstes Gut entrissen wurde. Kann ein Kobold etwas dafür, dass er Spiele liebte... auch wenn sie anderen schädlich waren?
Ihm deswegen seines Goldes berauben, nein, dass konnte er nicht begreifen.

Die Rache folgt auf die Tat, und die drei Räuber - wie er sie gern bezeichnete - wären sich schon bald einer Krankheit anbehaftet gegenüber stehen, die ihnen für ein paar Tage Kopfschmerzen und Fieber, vielleicht auch Nasenlaufen brachte. Nein wie gemein war doch Snarfon's Plan in dem er Sie verfluchte.

Schon triumpfierend ergriff er eine Goldmünze, zweifelsohne eine, die er sich ergaunerte. Dann wendete er sie vor seinen Augen und besah sie sich freudigen erwartens, bald mehr davon zu stehlen.

Niemand erwartete, das ein Kobold etwas verstehen würde von Sitte und Anstand. Das falsche Spiel könne schließlich jeder spielen, warum nicht auch ein gebeutelter Kobold?

In seiner Grotte aus Wurzelgeflecht und Erde, heckte er bald mehr Streiche aus, die er zu seinem Spaße über die Menschen könne bringen.