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verwirrende Begegung und das Buch der Temora
Verfasst: Samstag 25. Februar 2006, 14:42
von Livial N´antes
Sie hangelte sich von Ast zu Ast hoch und versuchte einen der oberen zu erwischen.Doch stattdessen plumpste sie hinunter und landete mit ihrem Hinterteil in dem kalten gras.
Sie hoerte ein Scheppern und erblickte einen Strahlenden Ritter.Sie vermochte fast ihren Augen nicht zu trauen.Sanft blickten seine Augen sie an und so verging die Zeit und sie erzählte ihm einiges.
Sie war die ganze Zeit im Bann dieser Augen und seiner Haltung zu ihr und doch war er verschlossen. Sogleich er alles offenbarte mit seinen Augen so verschloss er sich mit seinen Worten vor ihr.
Sie wollte ihm sogleich etwas zeigen und dachte er wuerde es bestimmt verstehen und genauso moegen wie sie, aber er schien dies nicht zu wollen.
Er stand vor ihr und doch war er viel zu weit weg als das sie ihn beruehren koennte und auch schienen ihre Worte wie ein unsichtbarer Schleier durch ihn hindurch zu gehen.
Seine Worte haben sie verletzt und er konnte dies nicht mehr rueckgängig machen.Sie war nicht arm und doch sah er sie so an und wollte sie wohl nicht anders sehen.
Dann war da noch ihr Buch.Als Sie nach diesem ereignisreichem Abend ihr Lager im Wald aufschlug setzte sie sich an den Baum und blickte auf den Einband.
Mit goldenen Lettern stand groß auf dem EInband darauf:
Der Weg des Friedens
Sie Drueckte es wieder eng an sich ehe sie dann das Buch langsam aufschlug....
[OOC: Hier koennen gerne alle Temora Anhänger drunter posten um das Buch zu fuellen wenn sie Lust haben.Danke im vorraus :) OOC/Ende]
Verfasst: Samstag 25. Februar 2006, 17:57
von Aradan Krenor
*Die ersten Seiten enthalten ein Vorwort des Authors mit einem kurzen Einblick in seinen Motiven*
"Ofthabe ich mich gefragt wie ich diese Zeilen beginnen soll, wie ich mein Werk beginnen soll und nun wo ich einfach drauf losschreibe stellt sich heraus, dass es das Beste ist was ich tun konnte. Ich stehe hier am Anfang eines Weges. Ein Weg der mich durch die Lande und mitten durch die Herzen der Menschen tragen wird, denn so verschieden die Menschen sein mögen so verbindet sie alle im Stillen doch nur ein Wunsch. In Frieden für sich selbst leben zu können. Es zieht sich wie ein Band durch die verschiedensten Herzen, wird geknüpft mit Vorstellungen, Wünschen und Sehnsüchten und verfestigt sich schliesslich in der Gedankenwelt unter den Begriff Frieden. So gibt es mittlerweile zig Arten von Frieden den jeder für sich ein wenig Anders definiert. Wenn man ein Beispiel zu Rate ziehen möchte, mag man in verheerte oder ständig vom Feinde bedrohte Landen gehen und dort die Menschen oder Krieger fragen für welche der Kampf, der Tod, die Angst sowie das Antlitz des Feindes so alltäglich sind, dass Frieden für sie der Frieden mit ihren Feinden ist, der sie all das Vergessen lässt und nicht wie ein drohender Schatten über ihrer Existenz hängt. Frieden ist für sie also wenn Waffen Ruhen und man keine Angst vor einem Krieg haben muss ... eine Vorstellung welche, wenn man sie nicht näher betrachtet, wohl in den Köpfen vieler wiederzufinden ist. Doch Frieden ist weitaus mehr und er ist in weitaus mehr Dingen zu erlangen. Ich selbst habe es mir zur Aufgabe gemacht, jene Dinge ans Tageslicht zu bringen, sie mit einem friedvollen Geist zu beleuchten und die Eindrücke zu dokumentieren. Ja .. ich würde soweit gehen zu behaupten das ich mich auf eine Pilgerfahrt begebe, eine Fahrt in das innerste vieler Menschen, in das gute ihrer Seelen und ihrer Sicht des Lebens und was sie sich von ihm versprechen und das aus verschiedensten Landen. Ich werde versuchen den Frieden auf seinem Weg durch die Herzen der Menschen zu folgen und diesen für die Nachwelt zu öffnen damit sie verstehen und vielleicht selbst in sich zu gehen und schauen wo der tiefe innere Frieden bei einem selbst ist ... Arne Treuherz"
Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 01:15
von Livial N´antes
1. Kapitel
Die Wuerde des Menschen ist unantastbar
*still las sie die Worte und Tränen bildeten sich in ihren Augen doch wuerden sie niemals den Weg ueber die Wange finden*
Jeder Mensch ist einzigartig deshalb achte ihn so wie du willst das dich dein Gegenueber achtet.
Auge zu Auge Zahn zu Zahn, denke nicht in jener Weise denn diese scheint nicht die richtige.
Jedes Lebewesen was fuehlt und lebt hat auch ein Recht dazu..eine Bestimmung und diese ihm zu nehmen sei ein Verbrechen.
Die Strafe erfolgt im Geiste, denn du wirst niemals gluecklich werden egal wie viel Macht du zu haben scheinst.
Nur ein Lebewesen aus Fleisch und Blut hat eine Seele, denn ohne die sind wir nur ein vor sich hinwegetierendes Leben ohne sinn und verstand.
Kein Mensch hat keine Seele nur scheint bei manchen ein sanfter dunkler schleier sie zu verhuellen und sie zu den Taten zu fuehren.
Andere Seelen zu befreien gehoert nicht zu der Bestimmung der Lebewesen.
Achte jedes Leben.
Jeden alten Mann, jede Frau die ein Kind gebährt und jeden Jungen.In einer Hinsicht sind alle gleich denn alle sind wie du aus Fleisch und Blut.
Auch sie haben Schmerzen wenn du solche ihnen zufuegst, bedenke dies.
Bedenke das dein Talent im Kampfe dir gegeben wurde um zu schuetzen und nicht um zu toeten, die Mutter alles Lebens hat es dir gegeben und nicht umsonst.
Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 03:38
von Aradan Krenor
... so steht es in viele Schriften des Glaubens und vielwahres mag darin sein auch wenn die wenigsten Menschen dies sich dessen gewahr sind und es immer wieder Seelen gibt welche dies nicht beachten. Der obige Auszug stammt von einem Priester den ich auf meinen wanderungen traf, genauer gesagt von einem Pergament das er bei sich trug und ein Teil seiner Überzeugung waren. Ich hoffe ich habe einmal Zeit das lange Gespräch welches wir am Abend vor einem Feuer pflegten fort zu führen. Ich fragte ihn was für ihn der Frieden sei und wie er ihn zu ereichen gedenkt. Als Antwort offenbarte er mir den obigen Inhalt und meinte den Zustand der ausgelöst würde wenn sich ein jeder Mensch an den Inhalt dieser Schrift halten würde...
Ich habe lange darüber nachgedacht, leicht ist es dem zuzustimmend doch haben mich meine Erfahrungen gelehrt das der einfache offensichtliche Weg nicht immer der richtige ist und so dachte ich darüber nach. Es scheint verführerisch dem recht zu geben doch frage ich mich ist das Rezept für Frieden wirklich so einfach? Kann einso umfassender Begriff , nein kein Begriff ein so umfassender Zustand mit so wenig erreicht werden? ... Nein ich wolltees nicht glauben, denn was bringen jene Schriften für die GEfühle tief in uns drin ... Hass Zorn Agression .. wird dies alles nicht durch tiefe Unzufriedenheit ausgelöst .. durch ein Zustand der am weitesten davon entfernt ist wahrhaftigen Frieden in seinem selbst zu fühlen? Was nützt es die Auswirkungen zu unterdrücken wenn die Wurzel des Übels noch nicht bekämpft wird? Frieden .. Frieden kommt, so denke ich ganz persönlich, von Zufriedenheit und so frage ich mich was bringen diese Lehrsätze fürdie Zufriedenheit der Menschen. Jenes mag oberflächlich dem entsprechen was die meisten unter Frieden verstehen .. doch ist Frieden nicht eine Sache des Herzens? Eine Einstellung tief in einem selber? eine innere Zufriedenheit die einen ausfüllt, wämrt und das Herz mit Hoffnung und Zuversicht für das zukünftige füllt? Ich war mir unsicher ... und so setzte ich meinen Weg am nächsten Tage fort undb eschloss die Erfahrung des Abends in zukünftige Gespräche mit einzubringen ..."
Verfasst: Sonntag 26. Februar 2006, 15:38
von Darna von Hohenfels
"Die Geschichte vom Köhler und dem Händler
Es war, daß ich den großen Forst bei Ledwylan verließ und des Rauches einer Köhlerhütte gewahr wurde. Eine laute Stimme war zu hören, als gebe es dorten Streit, und neugierig trat ich näher.
Vor dem winzigen Holzhaus standen zwei Menschen, der eine augenscheinlich der hiesige Köhler, vor ihm ein Herr im pelzverbrämten Mantel, mit goldenen Ringen an den Fingern und mit eindringlichen Gesten auf den Arbeiter vor ihm einredend:
"Ihr müsst doch nicht bei Trost sein, so etwas auszuschlagen! Oder habe ich die Summe falsch gesagt, um die es geht? 7 Taler pro Klafter Holzkohle! 7 ganze Taler, seid Ihr denn taub?"
"Das hab ich wohl verstanden, der Herr, aber mindestens 20 Klafter an jedem Tag, das ist nicht zu machen."
"Ich habe ein Dutzend Köhler an der Hand, die das machen!"
"Dann findet Ihr gewiß auch weitere, aber nicht mich."
Mit einem ernsten Kopfschütteln schien es des Köhlers letztes Wort zu sein, der bislang ganz ruhig schien, während der Händler, nun puterrot im Antlitz, sich abwandte und halblaut etwas von hirnverräucherten Waldschraten murrte, seines Weges auf einem halbbeladenen Karren weiterzog.
Der Köhler wandte sich ungerührt um und warf eine Schaufel feuchter Erde auf einen Meiler. Ich trat näher heran.
"Verzeihung, guter Mann, wenn ich noch einmal stören dürfte?"
Seufzend drehte der rußverschmutzte Arbeiter sich um. "Seid Ihr nun der Lehrling des Pfeffersacks und wollt mich nochmal dazu überreden, mir die Seele aus dem Leib zu schuften?"
Lachend legte ich den Kopf schief und wiegelte ab: "Nein nein, ich wollte nur wissen, warum Ihr das Angebot ausgeschlagen habt, es schien selbst mir um gutes Geld zu gehen, auch wenn ich von Eurem Handwerk keine Ahnung hab."
"Das habt Ihr richtig bemerkt, der Herr", brummte der Köhler, "Mindestens 20 Klafter wollte er jeden Tag haben, daß es zum Ende des Monats stimmen müsse. Doch wenn er dafür Köhler hat, die das machen, dann haben die helfende Familie, oder sie roden gnadenlos ihr Waldstück weg, daß man beten möchte, sie mögen mit einem Waldelfenpfeil im Hintern endlich aufhören."
"Dann habt Ihr also abgelehnt, weil Ihr das Verlangte nicht schaffen könnt?"
"Nein, der Herr - schaffen könnte ich es vielleicht. Ich hab abgelehnt, weil ich meine Ruhe haben wollte." Nun lächelte der Mann verschmitzt und deutete mit dem Daumen in die Richtung, in die der Wagen verschwunden war. "Habt Ihr nicht gesehen, was der rumgefuchtelt und sich aufgeregt hat? Ne, mit dem hätt's nichts als Scherereien gegeben. Ich hab so im lieben Tag meiner kleinen Sorgen genug, ich muß nicht noch größere haben um des Reichtums anderer Leute willen. Was immer er mir anbietet, ich selber werde doch nichts als Köhler bleiben."
Ich nickte verstehend und wünschte ihm Temoras Segen, bevor ich ging - mit dem unbestimmten Gefühl, daß er den schon hätte. Als ich ein Stück weiter des Weges dann weit vor mir den Karren gerade noch hastig angetrieben um eine Biegung verschwinden sah, da fragte ich mich, wer von diesen beiden Menschen reicher gewesen war..."
- aus den Reiseerzählungen von Volkmar, Weltenbummler -