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Das große Krabbeln.. [Quest Adoran, Beteiligung erwünscht]

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 19:09
von Der Erzähler
…In der Perle Lichtenthals, an einem sonnigen Morgen...


Es war ein ruhiger, drückender Tag.
Ihr Dienst wollte einfach keine Ende nehmen, es war einer dieser Tage, bei denen sie sich schon zu Beginn fragte, wann er endlich enden würde.
Vor allem stand sie sich heute die Beine in den Bauch, irgendwann versuchte sie sich mit einer Bestandsaufnahme abzulenken.
Heute wollte ihr nicht einmal einer einen guten Tag wünschen!
Als schließlich die Tür aufschwang und es einen ersten Kunden in ihr kleines Räumchen verschlug, setzte sie ihr höflichstes Lächeln auf und bemühte sich den Anwesenden in ein Gespräch zu verwickeln, allerdings hatte dieser wenig Zeit und beließ es bei knappen, jedoch freundlichen Antworten.

Fast schien es als würde dieser Tag ewiglich gehen, bis Endras von oben herab zu ihr rief, sie soll einmal aus dem Fenster blicken. Erst zögerte sie, sie konnte ihren Posten ja gar nicht aufgeben, dafür war er viel zu wichtig!
Und sie besaß eine hohe Portion Pflichtbewusstsein, also dauerte es einen weiteren Augenblick, bis sie sich einen Ruck gab und näher ans Fenster heran trat...


…. Während dessen unter der Erde....


Das Schaben der Beine hallte in dem Gang wieder, hier und da hörte man geschäftiges Mahlen.
Es war ein ansehnlicher Bau, in dem sie sich eingefunden hatten.
Unter dem leisen, widerhallenden 'Platsch' tropfte es von manchen Stellen der Decke zu Boden, die kleinen Pfützen vermochten es kaum sie bei ihrer Arbeit zu stören, oder gar aufzuhalten.
Unaufhaltsam strömten sie voran.
Den köstlichen Geschmack des Steines... er konnte fast schon wittern was dort auf sie warten würde, wenn sie nur erst einmal dort wären!


… unter den Sonnenstrahlen des Städtchens...


Sie runzelte die Stirn und drückte sich das Näschen an der Scheibe platt, viel war gar nicht zu sehen, es sah aus wie ein kleiner Auflauf.
Aber warum?!?
Was taten sie denn dort?!?
All zu gern, hätte sie ihren Platz aufgegeben, wäre hinaus gerannt und hätte gefragt! Aber das kam nicht in Frage.
Und so beobachtete Sie, wie eine Scharr kleiner Schatten, rasch über den Platz huschte und Hektik in der Gruppe auszubrechen schien. Kleine Schatten? Nein, kleine.. grünlich schimmernde Käfer! Ungewöhnlich schnell und.. nagte da einer an einem Stein?!?
Kampfeslärm entfachte auf dem Platz und kaum darauf, war keines der Krabbeltiere mehr zu sehen.
Dafür sah sie nun dass, was vorher von den Menschen verdeckt war. Was war das nur?!?
Ein riesiges Loch mitten auf dem sonst so hübschen Platz!
Emsiges Treiben entstand, das Loch wurde mit Steinen verschlossen, Holz Barrikaden entstanden als Absicherung.
Noch lange stand sie an ihrem Platz am Fenster, an diesem Abend schritt sie sehr nachdenklich nach Hause.
Wo waren sie wohl her gekommen?
Hing es mit dem drückenden, warmen Wetter zusammen?
War es gar ein Fluch?
Was würde sie morgen wohl vorfinden..?
Mit einem mulmigen Gefühl schlief Kunradine an diesem Abend ein.

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 19:11
von Der Erzähler
… zwei Tage später, an einem immer noch frühlingshaft warmen Abend...


Immer wieder blickte sie in Richtung des Platzes, das mulmige Gefühle hatte sie nicht verlassen.
Aber da war kein Schatten mehr gewesen und sie wachte diese Tage mit Adleraugen über ihre Schätzen.
Ganz langsam beschlich sie schon ein Gefühl der Ruhe, vielleicht war es ja nur ein Versehen, ein Unfall und er war vorbei. Mit einem strahlenden Lächeln begrüßte sie den nächsten Kunden und verwarf all ihre Gedanken wieder.


… da, wo kein Sonnenstrahl mehr den Boden berührt...


Sie waren so kurz vor ihrem Ziel und da hatte sich die Oberfläche wieder verdunkelt. Die Sicht war ihnen genommen wurde und der Geruch... bei dem ihm schon das Wasser im Munde zusammen lief, war schwächer geworden.
Aber diese Kleinigkeit, würde sie nicht aufhalten, sie würden nicht aufgeben, da war Etwas, dass sie wollten.
Ein einzelner Sonnenstrahl berührte den Boden direkt vor seinen behaarten Beinchen... Und schon strömten sie wieder voran.


… durch die geöffnete Tür strömte ein warmer Windhauch...


Langsam begann sie sich wieder zu entspannen, sie räumte die letzten Dinge zusammen und schaute dreimal nach ob auch jede ihrer Truhen, die ihr anvertraut waren, verschlossen waren.
Da vernahm sie von oben wieder Endras Ruf. Dieses Mal zögerte sie nicht einen Herzschlag, bevor sie zum Fenster sah. Und da waren sie wieder!
Die kleinen begierigen Schatten, die in Windeseile über den Platz huschten.
Auch der Tumult lies nicht lange auf sich warten, ebenso wieder Kampfeslärm.
Sie verblieb an ihrem Platz, kaute ängstlich an der Unterlippe und folgte dem dortigen Treiben.
Die Käfer wurden zurückgeschlagen, dann schlug die Hitze der Flammen auf dem Platz selbst in ihr kleines Räumchen.
Aber der Strom der Käfer wollte einfach nicht verebben!
Als nächstes sah sie wie etwas in dem Loch verschwand, mehrere schimmernde Phiolen landeten in der Tiefe.
Wieder herrschte für einen hoffnungsvollen Moment Ruhe.
Doch auch dieses Mal schien es das nicht gewesen zu sein. Und letztendlich beobachtete sie, wie das Loch erneut mit Steinen und flüssigem Metall das bald erkaltete, verschlossen wurde.
Erst Stundenläufe später wagte sie sich aus ihrem Räumchen, längst hatte sich der Mantel der Dunkelheit über die Stadt gelegt, stets im Nacken dieses unangenehme Prickeln, als sei sie nicht allein...

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 19:16
von Der Erzähler
… Schatten...


Das war Alles was er noch sehen konnte.
Eine Abstufung der Grautöne, war alles was ihn seit dem Tag, an dem sich wieder die köstliche Speise hinter einem neuen Hindernis versteckt hatte, geblieben war.
Und doch..? War da nicht wieder dieser Verheißungsvolle Geruch?
Wieder wurde er von seinen Kameraden weiter getrieben, die Geschwindigkeit nahm zu... da war es!


...Eine Unruhe begleitete sie schon den ganzen Tag...


Sie tat sich schwer daran, dieses Mal zu glauben, dass sei es gewesen. Immer wieder wanderte der Blick zum Fenster.
Und tatsächlich, nachdem sie lange genug gestarrt hatte, war da.. nein?! War da … war da wirklich ein Schatten?
Blanke Panik stieg in ihr auf, hatte sie doch kurz zuvor eine große Ansammlung des Regimentes gen Hafen reiten sehen. Waren das alle gewesen?!? Nein, es würden doch niemals alle gegangen sein.
Ein kurzer Blick zur Wache, die vor der Tür weilte. Sie war nicht allein.
Aber auch ein längeres Stehen am Fenster brachte nicht mehr Beruhigung. Sie war nicht allein!!!
Sie waren da tatsächlich und wo war der Auflauf? Wo der Tumult?
Bei Temora, ihr müsste doch wer helfen!
Sie tat alles, was ihr in dieser Situation einfiel, sie kletterte auf ihren Tresen, zog die Beine an und wimmerte.

…Was sie dabei nicht sah...


Die Käfer strömten über den Platz, direkt auf ihr erstes Ziel zu und begannen sich am Fundament der Bank zu sättigen.
Der Rest der schimmernden Grünlinge, schwärmte durch Adoran. Hier und da immer wieder was findend.
Irgendwann tauchten die ersten Retter auf, Kampfeslärm, der zu ihr drang, verriet, dass sie wirklich nicht mehr alleine war.
Ein Aufatmen.
Goldene Rüstungen im letzten Abendlicht – die Ritterschaft.
Bürger Adorans, Ritter und das Regiment kämpften lange in dieser Nacht Seite an Seite.
Und dennoch vernahm sie seltsame Geräusche aus dem Gebäude, es knackte...
Es knirschte..
Und als die ersten Steine der Wände und Schindeln des Daches nach gaben, gab es für sie kein halten mehr, panisch kreischend, mit wehenden Röcken verließ sie den Platz.
Dicht gefolgt von Endras, weniger kreischend, aber nicht minder panisch.


...Was ihnen so entgang...


Mehrere Erschütterungen bebten durch Adoran. Wobei das geliebte Bankgebäude, dem untergrabenen Fundament nachgab und seinen Dienst aufgab.
Auch der Platz selbst wurde nun von erschreckend großen Löchern geziert, alle schienen fast keinen Boden zu haben.
Zumindest keinen, den man bloßem Auge hätte sehen können.
Gemeinschaftlich in einem strategischen Plan wurde ein kleiner See umfunktioniert und damit das entstandene Loch gespült, so dass der Platz bald schon mit einer Wasserdecke bedeckt wurde...
Keinerlei Käfer fanden mehr an die Oberfläche, nur noch reines, spritzendes Wasser, bis auch der See langsam an seine Grenzen kam
.

… in der Dunkelheit...


Er war zurück gedrängt worden, mit einer panischen Welle mitgerissen.. Hier war wieder das Grau und hinter ihm.. ein sprudelndes spritzendes Geräusch, etwas gedämpft, aber es begleitete den Rückzug der Seinen.

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 20:06
von Leazra Ras
Spät am Abend fand die Präcepta etwas Ruhe und ging noch einige Unterlagen in ihren vier Wänden im Büro des Konzils durch. Das sich brechende Licht der Kerzen in den Kristallformationen die an ihren Wänden herangewachsen waren, flutete den Raum in allen möglichen exotischen Farben und stimmte sie nachdenklich.


Schon wieder diese kleinen Biester. Eigentlich hatte sie sich gerade Zeit nehmen wollen, ein paar Worte mit der Candidata zu wechseln, als die Alarmglocken losgingen. Als sie am Platz vor der Bank ankamen war dort niemand außer ein paar Zivilisten und die beiden Magierinnen hatten alle Hand voll zu tun die Käfer in Schach zu halten.

Es schien fast so als hätten die Käfer ein Schwarmbewusstsein, dass die Abwesenheit eines Großteils des Regiments abgewartet hat, um wieder zuzuschlagen, wenn die Gegenwehr am geringsten ist. Nach und nach kam die lang ersehnte Unterstützung durch die Ritterschaft und wenig später kehrte das Regiment in die Stadt zurück. Ab da an wurden die Angriffe immer heftiger und der Versuch die Biester mittels einer riesigen Feuersbrunst auszumerzen, brachte nur vorübergehenden Erfolg. Nachdem sich die Lage beruhigt hatte, strömten noch mehr von ihnen an die Oberfläche und der Boden, sowie die umstehenden Gebäude ächzten unter der Last die auf ihren angeknabberten Fundamenten lastete.

Eine Observation der Sekundärenergien im Untergrund ergab eine beängstigende Abnahme der Dichte der elementaren Erdteilchen, was nur den einen Schluss zuließ: Es war nur noch eine hauchdünne Schicht aus Stein und Erde, die ein riesiges unterirdisches Loch abdeckte. Als die Gefahr schließlich klar wurde, arbeiteten alle Anwesenden rasch zusammen und Befehle wurden ausgegeben, das Loch zu fluten.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele dieser Biester in den Wassermassen ersäuft wurden und nicht schon bald andernorts wieder ans Tageslicht treten würden...

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 20:22
von Hrorin
All diese Observationes der Magii erreichten Hrorin nicht im Geringsten.
Für ihn war es größtenteils die Neugier die ihn nach Adoran getrieben hatte. Zwar hatte man seinen Boten nicht empfangen als er nach einer Genehmigung zur Untersuchung in Adoran gebeten hatte, doch wollte er schauen ob sich in der Zwischenzeit etwas getan hatte in der Stadt. Vielleicht würde er ja auch einen dieser seltsamen Käfer zu Gesicht bekommen und könnte mehr über sie herausfinden. Ihm war gleich der aggressive, grüne Käfer in den Sinn gekommen, der sich vor einiger Zeit in den Keller der Garde eingenistet hatte. Ein garstiges Vieh!

Und das hatte seine Neugier geweckt von der Stunde an als er zum ersten Mal von den Vorkommnissen in Adoran gehört hatte.

Als er ankam war jedoch nichts los. Die Lage war angespannt, aber ruhig. So wie die Ruhe vor oder nach dem Sturm. Er konnte es nicht genau sagen.

Obwohl in Adoran der zentrale Platz mit der Bank abgesperrt ist und überall Wachen postiert sind, gelingt es Hrorin sich durch etwas Geröll an einer schlechter bewachten Stelle durchzuschmuggeln.

Nach seiner Rückkehr nach Nilzadan schreibt er seine Gedanken in feinstem Kalurisch nieder und übergibt die Runen an den Rat.
Der Bhir Dar der Bergwache grüßt den Rat der Khaz Aduir.
Graufels erstattet Bericht von der Situation in Adoran.

Ich war dort und es sieht nach einer Unterhöhlung aus. Es ist eine beträchtliche Menge Wasser auf dem Platz vorhanden, das scheinbar aus dem Inneren der Erde kam. Gebrochene und gerissene Bodenplatten und Löcher im Boden deuten darauf hin, dass sich der Grund abgesenkt hat.
Der Bhir Dar empfiehlt daher mit Vorsicht vorzugehen um nicht in den Boden zu stürzen und er legt der Expedition nahe Seile oder ähnliches mitzunehmen um Herab- und Heraufsteigen zu können.

Das ehemalige Bankgebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen und ist beschädigt. Wände sind kaputt und es finden sich Löcher im Boden.
Hier sind auch die Käfer. Ich habe sie genauer beobachtet und mit dem Käfer im Gardehaus verglichen. Sie scheinen von der selben Art zu sein und ähneln unseren Steinbeißern, sind jedoch wesentlich kleiner und sehr aggressiv. Es ist damit zu rechnen dass sie uns in schneller Folge und großer Zahl hart angehen werden und jeder sollte sich gut im Parrieren und Ausweichen üben, da sie schnell und oft angreifen werden. Sie sind klein und flink und greifen zorniglich an - halten aber nicht sehr viel aus. Wahrscheinlich wäre es trotzdem gut einen Heiler mitzuführen, der sich um kleinere Wunden kümmern kann.

Mir ist nicht bekannt gegen was die Käfer besonder empfindlich wären und ich rate dazu dass jemand mit gutem Auge und Wissen für Tierkunde noch einmal den Käfer im Gardehaus in der Frostklamm untersucht. Womöglich kommen wir ihnen mit Pyrian oder Coelium besser bei!

H.G.

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 21:39
von Gast
Er hatte schon nach dem zweiten Vorfall in Adoran von gwathel Rilya Näheres erfahren. Kleine, grüne Käfer, die sich offensichtlich durch das Gestein des Stadtfundaments beißen und dann an der Oberfäche angreifen. Es war merkwürdig und Ivor war klar, dass irgendetwas da gant gewaltig nicht stimmen konnte. Zwar hatte die kleine Taurandir ihre Bedenken bezüglich der Offenheit der Edain für Hilfe ausgesprochen, doch offensichtlich bekamen sie es nicht alleine hin. Einen weiteren Vorfall hatte es gegeben und noch immer war kein Fortschritt zu erkennen.
Gerade war er auf dem Weg Richtung Ausgang Ered Luins, als er sich doch eines Besseren besann und umkehrte, um den Rat darüber zu informieren. Schnell wurde ein Schreiben aufgesetzt...

Mae govannen, ehrenwerter Rat der Eledhrim!

Sicher habt ihr schon von den neusten Vorkommnissen in Adoran gehört. Dabei beziehe ich mich in diesem Schreiben auf die Sache mit den Käfern. Gwathel Rilya muss wohl bei einem der bisher schon drei Fällen des an die Oberfäche tretens durch diese Wesen dabei gewesen sein und erzählte mir im Anschluss, als ich sie fragte, dass die Edain derzeit nicht den Eindruck machen würden, als fänden sie eine anhaltende Lösung für das Problem. Ich weiß nicht, in wie weit es uns zusteht, einzugreifen, aber ich denke, auch, wenn die Edain mit voller Konzentration dabei sind, dass sie externe Hilfe gut gebrauchen könnten. Mehr Köpfe denken schließlich vielseitiger und auch schneller.
In Hoffnung auf eine baldige Antwort

gez. Ivor'ithil Amdir

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 22:37
von Nyome von Meerswacht
Eiligst werden noch in der Nacht Aushänge in den Straßen Adorans angebracht, in einem rötlich auffälligem Ton schimmern die Aushänge.

Vorsicht!

Volke Adorans!



Wie die meisten Adoraner sicherlich schon bemerkt haben, ist vor einigen Tagen ein Erdloch vor dem Tor des Hafens aufgetaucht. Ebenso ereignete es sich das mehrmals Käfer aus diesem Erdloch hervorkommen und angriffslustig die nähere Umgebung beschädigen.

Um den Ursprung der Käferplage zu ergründen ist das Volk der Kaluren am fünften Tage der Woche nach Adoran eingeladen. Da wir derzeit die Gefahr noch nicht genau einschätzen können, ist dem Volk der Kaluren für diesen einen Abend das Rüstrecht gewährt.

Das Lichtenthaler Regiment wird bis dahin alles in seiner Macht stehende tun um den weiteren Befall oder Angriffe der Käfer auf uns Bürger zu verhindern.

Aus Gründen der Sicherheit, da die Schädigung des Untergrundes von Gebäuden nicht genau abgeschätzt werden kann, sei hiermit jeder Bürger der Stadt, der in näherer Umgebung zu diesem Erdloch lebt, aufgerufen seine Habe zusammen zu stellen um die Gebäude im schlimmsten Falle schnell verlassen zu können und die Schäden gering zu halten.

Sollten sich auch in weiterer Umgebung zum Erdloch, Veränderungen zeigen, wie Risse in den Wänden, knarzende Balkenlager oder einfallender Untergrund vor den Gebäuden, ist ebenso der Anweisung zur schnellen Räumung nachzukommen.

Auffällige Sichtungen sind dem Lichtenthaler Regiment oder der Vogtin unverzüglich zu melden.

Für Adoran

Vogtin Nyome van Belfa


[Details der Räumung bitte dem internen Lichtenthaler Forum entnehmen!]

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2014, 01:39
von Torjan Eichental
Er hatte die Aushänge bemerkt und schmerzhaft festgestellt, dass die Häuser um das Hospital geräumt und von ihren Besitzern verlassen wurden. Es hatte ihn stets beruhigt, durch die Fensterscheiben Bewegung in der Nachbarschaft zu sehen. Nun war Totenstille um das Hospital.

Ruhelos hatte er sich an den Platz begeben, der nun unter Wasser stand, als ihm in der Robentasche sein Höhrrohr in die Finger glitt.
Warum nicht den Boden abhören mit diesem Höhrrohr?
Also tat er es.

Am Platz selbst hörte er nichts, aber an einer der Außenmauern der Bank. Gleich des ihm wohlbekannten Rasseln einer von der Pest geschädigten Lunge erlauschte er der Käfer Mampfen und Krabbeln.

Mit anderen gebar er Ideen, wie man die Bewegungen der Käfer orten oder sie vertreiben könnte. Da Feuer, Gift und sonstiges nichts half, gerieten die Ideen in Richtungen, die völlig unüblich für einen Kampf gegen das präsente Übel waren.

Torjan selbst schlief ruhig in jenen Nächten - zu viel hatte er in seinem langen Leben schon erlebt. Doch beunruhigte ihn, dass welche zu ihm kamen, die seit Ausbruch der Käferplage unter dem Alb litten. Etwas, was ihn sehr beunruhigte, denn nur ein ausgeruhter Bürger oder Regimentler könnte Kräfte aufbringen, um sich gegen die Bedrohung stark im Gemüt zu stellen. Malena könnte da wohl gut helfen, aber die war auf Reisen.

Als er müde in seinen Lehnstuhl glitt, vom Rothaarmäderl noch mit einem Busserl beglückt und die Decke zurechtgerückt und festgestopft, fielen ihm die Augen zu, doch seine Gedanken kreisten noch weiter darum, wie man dieser irgendwo im Untergrund lauernden Gefahr Herr werden könnte.

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2014, 17:00
von Gast
Käfer! Und gleich soviele! Der kleine Lausebengel freute sich, endlich musste er nicht mehr nur in die Wälder um Insekten zu suchen. Nach und nach fing er einen ein, spielte ein wenig mit dem Feuer, schaute wie sie zu Asche zerfielen, spielte Weitwurf mit ihnen oder andere Dinge oder nahm auch mal den einen oder anderen heimlich mit ins Haus von Liliana. Am Anfang merkte er ihre Aggressivität recht gut, und wurde das eine oder andere Mal auch heftig gebissen, wo er sie dann aus Schmerz einfach zertrat.

Jarvid wurde jedoch zunehmend vorsichtiger, betäubte sie mit der Zwille, spiesste sie auf Stöcker auf oder hob sie mit Behältnissen und Blättern an. Der eine oder andere entkam ihm sicher hier oder dort, doch was diese Käfer anrichten konnte, das war dem jungen Burschen noch nicht bewusst. Er hatte anfänglich noch seinen Spaß an den Krabblern und spielte mindestens einmal am Tag mit einem von ihnen.

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2014, 19:59
von Liliana van Drachenfels
Nachdem Lili die beiden Käfer gefunden und sogleich ins Jenseits befördert hatte, schaute sie sich den Schaden an und rannte dann los zur Regimentsgebäude. Dort traf sie Nyome an, die mit ihr zum Haus kam um sich das anzuschauen. Sie empfahl das haus vorsichtshalber zu räumen als der Lausebengel eintraf, der wohl die Käfer eingeschleppt hatte. So richtig böse konnte sie dem Racker allerdings nicht sein, jedoch lag viel Arbeit vor ihr.. die ganzen Möbel mußten eingepackt und eingelagert werden. Dann machte sie sich an die Arbeit, den Rest Tages mochte man sie brummelnd im Haus hören. Den Lausebengel schickte sie zu den Nachbarn, damit diese auch Bescheid wüßten.

Verfasst: Freitag 30. Mai 2014, 16:51
von Ernst von Eichengrund
Pflatsch, Knirsch. Wieder dieses Geräusch unter den Stiefeln als er einen vereinzelten Käfer zertrat. Die Absperrungen waren errichtet, und Gardisten sicherten die Umgebung. Es war ein komisches Gefühl das altbekannte Bankgebäude zerstört zu sehen. Als es mehr und mehr einstürzte waren er und die Truppe dabei gewesen, aber bei der Masse an Käfern die sie attackierten war keine Zeit mehr mit Stützbalken oder ähnlichem abzustützen. Generell erwiesen sich diese kleinen Mistviecher als äusserst hartnäckig, von den grösseren Exemplaren nicht zu sprechen. Feuer hielt sie kaum auf. Immerhin konnte das umleiten des Wassers in die Tunnel sie eine Zeit lang aufhalten.

Skeptisch blickte er auf das Loch. Es gab Dinge daran die ihn stutzig machten, zum einen das keine ertrunkenen Krabbler in dem Wasser aufstiegen, zum anderen das die Viecher nicht in Schwärmen herausgetreten waren als das Wasser einfloss. Wahrscheinlich gab es Seitenarme der grossen Tunnel die vom Wasser nicht überflutet wurden, was bedeuten würde das es mehrere verschiedene Wege gab. Folglich waren sie noch da irgendwo, unter ihren Füssen. Die Delegation der Kaluren würde sich wahrscheinlich besser damit auskennen, immerhin kümmerten sie sich seit Jahrhunderten um die Aufzucht ähnlicher Tiere. Dazu kam das Konzil, er hoffte inständig das die Köpfe der Magier rauchten bei den Versuchen der Lage auf liedkundige Weise Herr zu werden. Solange galt die Order zu bewachen und aufmerksam zu sein. Die Bedenken waren dennoch nicht geschwunden. Er zog die Brauen zusammen und schaut sich um, die Käfer kamen derzeit nur vereinzelt und aus kleinen unbestimmten Ecken. Das bestätigte den Verdacht durchaus, das es weitere Zugänge gab. Die Frage war nur wie lange sie noch klein und unentdeckt blieben. Fakt war, es musste etwas passieren und das möglich schnell.

Er stapfte die Absperrungen nach und nach ab, die schweren Schritte des gerüsteten kündigten ihn auf dem Steinboden zumeist schon an als er um die nächste Ecke bog. Die Gardisten salutierten, er nahm den Salut ab. Eingespielte Normalität in einer Extremsituation, bewundernswert, so oder so. Unnötigerweise wies er die Truppen weiterhin an wachsam zu sein und grössere Ausbrüche zu melden. Orte zu vermerken wo die Brut heraustrat sollten vermerkt werden. Die Gardisten und Rekruten hatten diese Befehle schon dutzende Male gehört, aber Erinnerungen schadeten nie. Sie salutierten. "Verstanden, Korporal Eichengrund!"; "Gut, Weitermachen, Soldaten. Temora beschützt.". Er salutierte ebenfalls. Die Patroullie brachte er zu Ende an der Kommandantur, es folgte das unliebsame abarbeiten der einkommenden Berichte.

Verfasst: Freitag 30. Mai 2014, 18:26
von Helisande von Alsted
Wieder eine Patrouille beendet, wieder nichts Auffälliges außer Adoraner Bürgern, die ihr Hab und Gut zusammenrafften. Eine Notwendigkeit angesichts der bereits entstandenen Schäden, jedoch ein insgesamt trauriges Bild. Die stolze Stadt, die Pracht des Reiches stolpert über Käfer. Die Viecher waren zäh, bissig und schienen alles zu fressen, was ihnen vor die Beißwerkzeuge kam. Bisher hatte jede Maßnahme immer nur für eine trügerische Ruhe gesorgt. Nun hatte sie wieder dieses Gefühl. Es biss sich in ihrem Nacken fest und versuchte sie auf irgendetwas hinzuweisen.
Der Feind, den ich sehe.
Den Feind, den ich nicht sehe.
Welcher ist gefährlicher?
Die Menschen neigten dazu zu negiern, was sie nicht sahen und das solange bis es in der Regel zu spät war. War es das schon? Zweifelnd legte sich der gewittergraue Blick auf die gefluteten Löcher. Die ruhten wie Pfützen nach einem starken Regen oder kleine, stille Seen.
Ihr war zugetragen worden, dass man die Geräusche der Käfer mit einem Hörrohr bis zum See würde verfolgen können.
Bis zum See.
Der Feind, den ich nicht sehe.
Ein tiefes Schnauben entrang sich ihrer Kehle. Müßg hier zu stehen und zu sinnieren. Müßig sich den Kopf zu zerbrechen, obwohl das schon klügere und belesenere als sie selbst taten. Wieder wurde der Blick von einer Bürgerin eingefangen, die ihr Haus räumte. Direkt drängte sich der Soldatin eine Frage auf, die sie nicht mehr loslies.
Wohin?
Notunterkünfte würden wohl benötigt werden. Nicht alle der braven Bürger hatten noch Familie oder anderweitigen Anhang in Berchgard oder Kronwalden. Es würde sicher nichts schaden, wenn sie das Thema mit der Edlen van Belfa ansprach und auch dem Herrn Oberst vortrug. Im schnellen Gedankenflug zählte sie die Möglichkeiten zusammen, die ihr direkt mit Aussicht auf den idyllischen Bruchstein-Käfersee einfielen.
Herbergstaverne Kronwalden, Herbergstaverne Berchgard, vielleicht der Hort des Wissens, der bunte Kessel vor den Toren.
Es blieb zu beten, dass jene Gedankengänge nur eine nette Übung zur Schulung ihres Geistes bleiben würden.
Temora beschützt.
Immer.

Verfasst: Freitag 30. Mai 2014, 22:37
von Aurea
Leise schloss sie an diesem Abend die Türe vom Gästehaus des Klosters hinter sich. Der Glaubensunterricht hatte etwas länger gedauert als erwartet und es lohnte sich kaum noch einmal nach Adoran zu gehen um dort nach dem Rechten zu sehen. Sie ahnte ohnehin dass die Situation mit den Krabbeltieren nicht besser geworden war. Die ersten Bittsteller waren schon zum Kloster gekommen um nach Obdach zu fragen. Natürlich wies sie diese nicht zurück, stand das Gästehaus doch jedem offen, aber sie machte sich Gedanken. Was war wenn die Situation sich noch verschärfte? Wenn das Glaubenshaus und auch die Kirche in Mitleidenschaft gezogen werden würden?

Ohne groß noch über ihre Handlungen nachdenken zu müssen, bezog sie die Betten im Gästehaus frisch, wechselte das Wasser in den Waschschüsseln und legte einige einfache Matten auf dem Boden aus um weitere Gäste beherbergen zu können. Laken darüber, einfache Wolldecken und Kissen dazu und schon würden wieder zwei Personen mehr einen Ort finden um in Sicherheit zu schlafen. Ihre Gedanken kreisten dabei allerdings eher um die Stadt selbst. Die ersten paar Käfer schienen kaum eine rechte Bedrohung zu sein, inzwischen musste man beinahe um sein Leben fürchten, sobald man die Hauptstadt betrat. Sie hatte selbst eine ganze Weile Schulter und Schulter mit den Kameraden des Regiments am Platz vor der Bank gestanden, hatte hier jemanden geheilt und dort eines der Krabbelviecher zerquetscht. Doch sie waren hartnäckig und kaum zu erledigen. Auch wenn der Platz später vor lauter Käferleichen grüner erschien als manch Wiese vor der Stadt, schien das der reinen Masse an lebenden Käfern kaum einen Abbruch zu tun. Irgendwo musste es ein Nest geben. Einen Ursprung dieser Plage.

Nachdem noch zwei weitere Lagerstätten bereitet waren, einige einfache Speisen ihren Weg ins Gästehaus gefunden hatten und das ein oder andre erbauliche Buch bereit lag zur Abendlektüre, ging die junge Geweihte müde und nachdenklich die Stufen hinab und zu ihrem Haus. Vielleicht fände sich irgendwo ein Werk in der Bibliothek über Käfer? Oder über ähnliche Vorfälle in der Geschichte der Insel? Vielleicht hatten auch die Zwerge neue Erkenntnisse gebracht – sie würde Morgen in den Berichten nachlesen müssen. Doch für heute… erst einmal Pause.

Verfasst: Freitag 30. Mai 2014, 22:54
von Nyome von Meerswacht
Wurde eine Stadt von einer überdimensionalen Echse vernichtet, dann war das sicherlich eine Sache auf die man zurück sah und sich dachte, man konnte es nicht verhindern. Wird einem jedoch die Stadt von Käfern, die man sonst mit der Schuhsole begrüßt zum Frühstück verputzt, lag nur noch eines in der Luft, der bittere Duft des Versagens. Wie sehr die junge Vogtin auch gute Mine zum bösen Spiel machte, sie hätte sich lieber übergeben, geschrien und getobt, wäre da nicht ein Wort ständig im Hinterkopf – Haltung!. Eben jene die sie bewahrte und dennoch konnte sie nicht anders nachdem die Herolde instruiert waren und die Aushänge sich auf den Weg machten, nach einem Blick auf die langsam zugrunde gehende Stadt, sich die Augen zu trocknen, Heimat ist nicht da wo man her kommt, Heimat ist da wo das Herz ist.


Sperrgebiet!


Aufgrund des neusten Ausbruchs der Käfer wird die Innenstadt ab sofort als Sperrgebiet angesehen!
Viele der Gebäude sind stark in Mitleidenschaft gezogen und es ist davon auszugehen das große Teile des noch intakten Gebietes unterminiert sind und somit ebenso einsturzgefährdet.

Das Betreten der Innenstadt ist ab sofort für jeden Freien und Bürger verboten!
Ausnahmen sind Bürger die ihre restlichen Habe in Sicherheit bringen wollen, von einem Betreten des Stadtplatzes wird allerdings dringend abgeraten, es besteht Lebensgefahr!

Des weiteren ist ein jeder Bürger dazu aufgerufen seiner Pflicht nach zu kommen und sein best mögliches zu tun, das Feldlager im Norden der Stadt mit allen Mitteln zu unterstützen.

Sein Heim vor sich zerbrechen zu sehen ist ohne Zweifel schrecklich, doch wir alle, Bürger Adoran's – wissen es braucht mehr diese Stadt zu zerstören! Stein um Stein werden wir jedes Haus wieder erbauen, jeden Platz werden wir neu anlegen und jeden Garten neu bestellen!

Auf das Adoran in seinem Glanz schon bald neu erstrahlen möge!


Nyome van Belfa
Vogtin der Stadt Adoran

Verfasst: Samstag 31. Mai 2014, 00:22
von Der Erzähler
...unter dem Erdreich...


Eine ganze Weile war er weiter abgedrängt worden, doch endlich waren sie stehen geblieben, dann hatte die Richtung wieder gewechselt. Die Welt war weiterhin grau.. aber er war wusste, dass war nun wieder näher am Ziel.
Emsig wurde sich an den Steinen und dem Geröll, dass den Weg versperrte wieder zu schaffen gemacht. Auch das Geräusch des fließendes Wassers, war verebbt.


...dort wo die Sonnenstrahlen die Erde berühren...


Es war recht dunkel an ihrem neuen Arbeitsort und so ganz hatte sie sich auch noch nicht daran gewöhnen können nun unter Tage zu sein. Dennoch schlenderte sie jedes Mal wenn ihre Schicht begann, an den neuen Ort.
Sie hatte es nicht einmal mehr bei Tage gewagt sich dem alten Arbeitsplatz zu nähern, viel zu sehr hatte sich dieser geliebte Ort verändert.
Man hatte ihr erzählt, dass Wasser nun den Platz flutete, der einst in der Sonne gestrahlt hatte.
Und so... war sie dem gar nicht mehr näher gekommen.
Dennoch kam sie nicht umhin, den Passanten zu lauschen, die sich zu ihrem neuen Arbeitsplatz verirrten und dem ein oder anderen Gespräch zu folgen.


'Hast du gehört, was am heutigen Abend hier passiert ist?'

'Ich war nicht von Beginn an dort, aber ich habe die Erderschütterungen gespürt. Die Erde hat mehrmals gebebt. Panisch habe ich mein Haus verlassen und bin ins freie gelaufen und dann habe ich es gesehen!'

'Was hast du gesehen? Nun sag schon, als ich kam sah es schon aus wie auf einem riesigen Schlachtfeld. Es erinnert mich fast an Varuna, allerdings fehlen die Brandspuren.'

'Da standen sie, in einer Reihe und blitzenden Rüstungen Seite an Seite.'

'Wer?!?'

'Einfach alle!'

'Wie alle? Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!'

'Also gut.. da stand das Regiment in den heroischen Farben unseres Königs getaucht und Seite an Seite mit ihnen hat ein Jeder gekämpft, die Ritterschaft natürlich, aber auch die Bürger! Jeder der ein Schwert halten konnte. Ich habe auch Kaluren gesehen und die ehrenwerten Edhil, ich habe sogar ganz seltsames gesehen.. Hecken, die aus dem Nichts wuchsen..'

'Sicher, dass du nichts getrunken hast?'

'Ganz sicher! Das war da, glaub mir. Sie standen alle Schulter an Schulter.'

'Was ist dann passiert?'

'Sie haben gekämpft. Gegen jedes Erdloch was sich da aufgetan hat, gegen jede weitere Käferflut haben sie sich gestellt. Und selbst, wenn eine weitere Erschütterung den Verlust eine Gebäudes verkündete gaben sie nicht auf. Sie standen einfach dort, unverrückbar und kämpften weiter.'

'Völlig verrückt.'

'Ja und dann, dann habe ich IHN gesehen.'

'Ihn?'

'Den König, er kam auf den Platz und packte wie selbstverständlich mit an! Er erhob das Schwert und stellte sich unter sie.'

'Du hast dich bestimmt getäuscht.'


'Nein, habe ich nicht, denn später befahl er den Abzug aus Adoran, sie haben jetzt ein Lager errichtet, neben dem bunten Kessel. Die Tore sind geschlossen und die Stadt ist evakuiert. Ich war selbst dort. Stell dir vor, da gab es eine Schmiedin, die hat umsonst Rüstungen geflickt!'


'Nein?'

'Oh doch! Und Jemanden, der sich bereit erklärt hat für alle zu kochen. Und dann, brachten die gesandten der anderen Völker noch Geschenke und man sah sie lange am Feuer sitzen.'


'Ich fass es nicht. Bernd, das nächste Mal .. weckst du mich aber, damit ich nicht alles verschlafe?'


'Na sicher Mathilde.. und wie ich das tun werde.'

Mit einem Lächeln verließen die Beiden die kleine unterirdische Stube. Zurück blieb eine völlig verschreckte Bankdame, mit offenem Munde und großen Augen, die immer noch nicht glauben konnte, was sie da gerade vernommen hatte..