Die Erlebnisse einer angehenden Heilerin
Verfasst: Dienstag 27. Mai 2014, 03:07
Arejia wusste wohl, das nicht jeder Tag von Erfolg gekrönt war, aber sie konnte es nur schwer hin nehmen.
Immer wieder vermochte man die Flaschen klirren oder auf dem Boden aufschlagen zu hören im Auktionshaus von Rahal.
Die Gäste mögen dies wohl vernommen haben, mögen einmal den Kopf drehen ehe das Wort "Verdammt" durch das Haus hallte.
Selbst sie schien nach draußen kurz zu schielen und meinte zu sich, einige Vorhänge könnten wohl nicht schaden.
Dann wurde der Besen zur Hand genommen und das Chaos im Alchemiezimmer beseitigt.
Was man anfängt sollte man auch beenden waren dabei die Gedanken der jungen Frau, ehe sie sich wieder ans Werk machte.
Etwas davon und etwas hiervon wurde in den Mörser gegeben bevor es mit dem Stößel pulverisiert wurde.
Immer wieder dachte sie daran sich einen Lehrer zu suchen der sein Handwerk nicht nur verstand sondern auch mit Begeisterung erledigte.
Jemand der den Menschen gerne half wenn es ihnen schlecht ging.
So orientierte sie sich an Büchern und an das Wissen ihrer Mentoren.
Eine Wunde nähen und auch zu säubern und zu desinfizieren mag nicht sonderlich schwer sein.
Sie hat mindestens zwei hauseigene Mischungen für das desinfizieren von Wunden.
Es mangelte ihr jedoch sehr an Rezepturen.
So verbrachte sie manchmal lange vor ihren Büchern und studierte diese.
Leider war nicht alles Wissen darin zu finden, weshalb sie oft verzweifelte.
Der Tag des Stöberabends war nun gekommen und sie konnte ihrer Arbeit nicht nach gehen, so dachte sie.
Es war ein gut besuchter Abend mit einigen vertrauten Gesichtern.
Sie mochte solche Aufläufe nicht, da sie befürchtete das es irgendwo wieder Ärger geben würde.
Der Adel setzte sich und genoss Speis und Trank.
Die suchenden wurden meist fündig.
Nur einer meinte aus der Rolle zu fallen und das war der jungen Dame ein Dorn im Auge.
Nach einigen kecken Sprüchen ihrer seits wandte sie sich der Treppe zu um nach Tarina zu rufen.
Natürlich wurde jener Störenfried sofort entfernt.
Erleichterung machte sich breit.
Als der Stöberabend zu Ende ging ging sie wieder hinunter in das kleine Labor.
Und wieder dachte sie sich das Vorhänge nicht schaden könnten.
Immerhin wollte sie in Ruhe arbeiten und auch die Gäste nicht stören.
Das eine oder andere Geheimnis wie sie ihre Tränke herstellte und mit welchen Kräutern sollte nicht unbedingt an die Öffentlichkeit dringen.
Ansonsten könnte wohl jeder jene Tränke selber produzieren, was nicht gut für das Geschäft wäre.
Einige Zeit verging nachdem alle das Haus verließen.
So nutzte sie die Zeit und studierte weiter.
Aber die Einsamkeit sollte wohl nicht von langer Dauer bleiben.
Kaum entschloss sie sich nach oben zu gehen, schon durfte sie wieder herunter.
Eine Gardistin wurde verletzt und ihr wurde befohlen sich von Arejia behandeln zu lassen.
Erst dachte sie sich, es wäre nur eine Prellung.
Aber als ihr Gast den Rock erhob erkannte sie die Dringlichkeit einer guten Behandlung.
Es war eine tiefe Schnittverletzung.
So mischte sie eine Kräutermischung zusammen die desinfizierend war.
Sie säuberte das Bein der Gardistin, bekam von Enomis Nadel und Faden und machte sich ans Werk.
Ein Glück war es, das Enomis versuchte Ray auf andere Gedanken zu bringen, aber Arejia wusste das es sie dennoch schmerzen würde.
Es hatte sich wohl bezahlt gemacht vorher das Schneiderhandwerk ausgeübt zu haben.
Die Naht war fest und schloss die Wunde völlig.
Aber das reichte ihr noch nicht.
Sie verabreichte ihr noch einen Verband mit einer anderen Kräutermischung die vor Wundbrand schützen sollte.
Es mochte schon lange her sein, als sie solch eine Wunde versorgte aber sie war mit sich und dem Resultat durchaus zufrieden.
[/s]
Immer wieder vermochte man die Flaschen klirren oder auf dem Boden aufschlagen zu hören im Auktionshaus von Rahal.
Die Gäste mögen dies wohl vernommen haben, mögen einmal den Kopf drehen ehe das Wort "Verdammt" durch das Haus hallte.
Selbst sie schien nach draußen kurz zu schielen und meinte zu sich, einige Vorhänge könnten wohl nicht schaden.
Dann wurde der Besen zur Hand genommen und das Chaos im Alchemiezimmer beseitigt.
Was man anfängt sollte man auch beenden waren dabei die Gedanken der jungen Frau, ehe sie sich wieder ans Werk machte.
Etwas davon und etwas hiervon wurde in den Mörser gegeben bevor es mit dem Stößel pulverisiert wurde.
Immer wieder dachte sie daran sich einen Lehrer zu suchen der sein Handwerk nicht nur verstand sondern auch mit Begeisterung erledigte.
Jemand der den Menschen gerne half wenn es ihnen schlecht ging.
So orientierte sie sich an Büchern und an das Wissen ihrer Mentoren.
Eine Wunde nähen und auch zu säubern und zu desinfizieren mag nicht sonderlich schwer sein.
Sie hat mindestens zwei hauseigene Mischungen für das desinfizieren von Wunden.
Es mangelte ihr jedoch sehr an Rezepturen.
So verbrachte sie manchmal lange vor ihren Büchern und studierte diese.
Leider war nicht alles Wissen darin zu finden, weshalb sie oft verzweifelte.
Der Tag des Stöberabends war nun gekommen und sie konnte ihrer Arbeit nicht nach gehen, so dachte sie.
Es war ein gut besuchter Abend mit einigen vertrauten Gesichtern.
Sie mochte solche Aufläufe nicht, da sie befürchtete das es irgendwo wieder Ärger geben würde.
Der Adel setzte sich und genoss Speis und Trank.
Die suchenden wurden meist fündig.
Nur einer meinte aus der Rolle zu fallen und das war der jungen Dame ein Dorn im Auge.
Nach einigen kecken Sprüchen ihrer seits wandte sie sich der Treppe zu um nach Tarina zu rufen.
Natürlich wurde jener Störenfried sofort entfernt.
Erleichterung machte sich breit.
Als der Stöberabend zu Ende ging ging sie wieder hinunter in das kleine Labor.
Und wieder dachte sie sich das Vorhänge nicht schaden könnten.
Immerhin wollte sie in Ruhe arbeiten und auch die Gäste nicht stören.
Das eine oder andere Geheimnis wie sie ihre Tränke herstellte und mit welchen Kräutern sollte nicht unbedingt an die Öffentlichkeit dringen.
Ansonsten könnte wohl jeder jene Tränke selber produzieren, was nicht gut für das Geschäft wäre.
Einige Zeit verging nachdem alle das Haus verließen.
So nutzte sie die Zeit und studierte weiter.
Aber die Einsamkeit sollte wohl nicht von langer Dauer bleiben.
Kaum entschloss sie sich nach oben zu gehen, schon durfte sie wieder herunter.
Eine Gardistin wurde verletzt und ihr wurde befohlen sich von Arejia behandeln zu lassen.
Erst dachte sie sich, es wäre nur eine Prellung.
Aber als ihr Gast den Rock erhob erkannte sie die Dringlichkeit einer guten Behandlung.
Es war eine tiefe Schnittverletzung.
So mischte sie eine Kräutermischung zusammen die desinfizierend war.
Sie säuberte das Bein der Gardistin, bekam von Enomis Nadel und Faden und machte sich ans Werk.
Ein Glück war es, das Enomis versuchte Ray auf andere Gedanken zu bringen, aber Arejia wusste das es sie dennoch schmerzen würde.
Es hatte sich wohl bezahlt gemacht vorher das Schneiderhandwerk ausgeübt zu haben.
Die Naht war fest und schloss die Wunde völlig.
Aber das reichte ihr noch nicht.
Sie verabreichte ihr noch einen Verband mit einer anderen Kräutermischung die vor Wundbrand schützen sollte.
Es mochte schon lange her sein, als sie solch eine Wunde versorgte aber sie war mit sich und dem Resultat durchaus zufrieden.
[/s]