Elfenklang und Windgesang
Verfasst: Montag 26. Mai 2014, 15:15
Zart umspielte der Wind die Gestalt der jungen Elfe, während sie den unzähligen Klängen ihres Seelenlieds mit aufgestellten Ohrspitzen lauschte. Sie hatte einen Platz gefunden in der Meeresbucht mitten auf einer der riesigen Muscheln dort, deren Klangvariationen sie unzählige Male bereits zugehört hatte. Regungslos verharrte sie dort, während der Windhauch ihre Ohrspitzen umspielte, diesmal war es eine liebevolle Berührung, die den sehr empfindlichen Ohrspitzen gut tat. Ab und an führten ihre Ohrspitzen ein Eigenleben, besonders wenn Faen aufgeregt war, begannen sie leicht zu vibrieren oder bei schrecklichen Klängen und Dissonanzen zuckten sie. Aber hier an diesem wunderschönen Ort
waren sie entspannt und lauschten nur.
Faen war sehr bedacht auf Harmonie. Phanodain hatte wohl diese Eigenschaft seiner Schöpfung mitgegeben. Die unbändige Neugierde der jungen Elfe jedoch war ein Teil ihres Seelenlieds und woher diese kam, wusste Faen nicht so recht. Ständig gab es neues zu entdecken und zu erforschen und wäre sie nicht eine elleth, dann wäre sie von Hast und Unruhe getrieben wie diese edain. Einige wenige hatten bereits ihren Weg gekreuzt und sie in Staunen versetzt. Sie waren Geschöpfe Eluives und doch, einige von ihnen schien dies nicht bewusst zu sein, sie tragen böse Klänge in sich, Hass und Neid und auch Missgunst. All das hatte Faen bereits vernommen, aber das schreckte sie nicht ab. Die edain sind eben wechselhaft wie der Wind, manchmal ein laues Lüftlein, dann ein Sturm. Da Faen den Wind mochte, mochte sie auch diese Stadtedain, deren Leben so kurz war.
Aber richtig lieben konnte sie nur ihr Volk, wie Lu’ariel oder Shala, die Lindil, die stets eine Antwort auf die Fragen Faens wussten. Besonders schätzte Faen Lu‘s Baum, wo sie in Gestalt ihres Seelentiers sich heimlich schon ein Nest gebaut hatte. Ein wenig zerrupft war es, aber die junge Schwalbe hatte ihr bestes gegeben. Eigentlich waren es sogar zwei, ein unbewohntes Nest war auf dem Baum von Shala, dort hatte sie sogar einige Nüsse versteckt, man konnte ja nicht wissen, wann man darauf zurück greifen musste, das selber gebaute Nest war eben bei Lu. Da lagen noch keine Nüsse. Diesen Umstand sollte man bald beheben.
Ein Lächeln umspielte die Züge der jungen Elfen als sie an Lharan und Elu’beth dachte. Beiden war sie sehr verbunden, sie liebte diese für sie besondere Stunden, die sie mit den anderen Schülern bei ihnen verbringen durfte und viel von deren Wissen vernahm.
Nach einer Weile erhob sich eine junge Schwalbe von der Muschel breitete ihre Flügel aus und ließ sich vom Windgesang davon tragen. Wohin ihr Weg sie führen würde, wusste sie noch nicht. Es galt ja so vieles noch zu entdecken.
waren sie entspannt und lauschten nur.
Faen war sehr bedacht auf Harmonie. Phanodain hatte wohl diese Eigenschaft seiner Schöpfung mitgegeben. Die unbändige Neugierde der jungen Elfe jedoch war ein Teil ihres Seelenlieds und woher diese kam, wusste Faen nicht so recht. Ständig gab es neues zu entdecken und zu erforschen und wäre sie nicht eine elleth, dann wäre sie von Hast und Unruhe getrieben wie diese edain. Einige wenige hatten bereits ihren Weg gekreuzt und sie in Staunen versetzt. Sie waren Geschöpfe Eluives und doch, einige von ihnen schien dies nicht bewusst zu sein, sie tragen böse Klänge in sich, Hass und Neid und auch Missgunst. All das hatte Faen bereits vernommen, aber das schreckte sie nicht ab. Die edain sind eben wechselhaft wie der Wind, manchmal ein laues Lüftlein, dann ein Sturm. Da Faen den Wind mochte, mochte sie auch diese Stadtedain, deren Leben so kurz war.
Aber richtig lieben konnte sie nur ihr Volk, wie Lu’ariel oder Shala, die Lindil, die stets eine Antwort auf die Fragen Faens wussten. Besonders schätzte Faen Lu‘s Baum, wo sie in Gestalt ihres Seelentiers sich heimlich schon ein Nest gebaut hatte. Ein wenig zerrupft war es, aber die junge Schwalbe hatte ihr bestes gegeben. Eigentlich waren es sogar zwei, ein unbewohntes Nest war auf dem Baum von Shala, dort hatte sie sogar einige Nüsse versteckt, man konnte ja nicht wissen, wann man darauf zurück greifen musste, das selber gebaute Nest war eben bei Lu. Da lagen noch keine Nüsse. Diesen Umstand sollte man bald beheben.
Ein Lächeln umspielte die Züge der jungen Elfen als sie an Lharan und Elu’beth dachte. Beiden war sie sehr verbunden, sie liebte diese für sie besondere Stunden, die sie mit den anderen Schülern bei ihnen verbringen durfte und viel von deren Wissen vernahm.
Nach einer Weile erhob sich eine junge Schwalbe von der Muschel breitete ihre Flügel aus und ließ sich vom Windgesang davon tragen. Wohin ihr Weg sie führen würde, wusste sie noch nicht. Es galt ja so vieles noch zu entdecken.