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In Rahal erzählt man sich

Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2014, 14:08
von Rayana Daley
In Rahal munkelt man der Tage von einer jungen Frau.
Inzwischen soll sie im Hafenviertel wohnen, wohl hätte sie sich als erstes ein großes Doppelbett angeschafft. Sicher nicht nur um darin zu schlafen.

Wenn man dem Gemauschel glauben darf nutzt sie die Freundlichkeit der Herren schonungslos aus! Einer wollte ihr mit einer Gewandung helfen mehr her zu machen um Fuß zu fassen und sie habe dreist für fast 20 Kronen eingekauft.

Am nächsten Tage sei sie am Arm eines anderen Herren wieder anspaziert um sich noch mehr kaufen zu lassen.

Gar soll sie die Möglichkeit einer kriegerischen Ausbildung vertan haben, da sie sich dem verlobten Mann lieber an den Hals werfen wollte. Vermutlich dachte sie daran mit einem anderen Schwerte umzugehen als er angenommen hatte.

Man spricht gar schon von 'so' einer ohne ihren Namen zu nennen und wundert sich wie jemand es schafft in so kurzer Zeit soviel Unmut bei verschiedensten Bürgern Rahals hervor zu rufen.

Auch in den Tavernen soll sie sich den Herren dreist an den Hals werfen, nutzt ihre weiblichen Reize und nimmt was sie bekommt.
Dabei fällt immer wieder der Name Rebecca.

Gemunkel

Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2014, 17:04
von Gast
Wäre der Kopf der jungen Frau nicht so leer, sie würde ja glatt über die Gerüchte lachen, die über sie im Umlauf sind. Ist ja nichts Neues, das geredet wird, das war am gestrigen Abend ja schließlich schon im Handelshaus zu Rahal Thema gewesen.

Schmunzelnd hatte sie den Abend über darüber nachgedacht. Sie hatte schließlich keinerlei Gegenleistungen erbracht und auch nicht vor, irgendwas in der Art zu tun. Egal mit wem.

Besonders belustigend war jedenfalls dieses neueste Gerücht über sie und Dietbald. Dieser eitle Schönling war kein lohnenswertes Ziel für ihr Herz und irgendwelche Gelüste - welch arroganter Fatzke. Aber um mit ihm durch die Gegend zu ziehen und ihm dabei Sprüche an den Kopf zu werfen, kam er ihr gerade recht.

Nun. Mit den Geschenken soll jedenfalls Schluss sein.

Wäre da nicht nur diese durch ihre Amnesie verursachte Leere im Kopf, es würde ihr gut gehen.

Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 00:04
von Gast
Sie ist einfach nicht der Typ, sich Gedanken über anderer Leute Liebesleben zu machen,
sich darüber das Maul zu zerreißen und ihre wohl verdiente Freizeit
damit zu verbringen sich den Kopf über irgendwelche flüchtigen Bekanntschaften zu zerbrechen.
Jene Rebecca war jedoch penetrant, frech, dreist, und... kopflos.
Erst zwei Mal war Tarina ihr begegnet, erst als diese Frau sich bei Enomis
auf die Kosten eines Herren einkleiden lies,
dann als sie das Doppelbett in einer... wie sagte sie... weiblichen Zypressen-Färbung bestellte.
Weibliche Farbe... In Tarinas Augen eine Flittchenfarbe, was sie auch unverhöhnt und direkt mitteilte.
Dirnen finden diese Farben toll. Weiber die nichts von sich halten außer ihrem Körper.

Sie lies sich beschenken, ob Kleider, Rüstungen...
Geschenke im Reich des All-Einen?
War sie eine Ketzerin?
Jene Gedanken mussten mit ihrem Verlobten geteilt werden...

Doch sonst, ach, was interessiert es sie, was diese Frau mit den Kerlen macht.
Wenn die sich ausnehmen lassen!?
Immer und immer wieder beteuerte diese Frau in ihrem Laden,
dass sie kein Flittchen sei. Und dennoch... Ihre Art sich zu kleiden,
ihre Art mit den Männern zu reden...
Vielleicht wusste dieses kopflose Ding nicht einmal, dass sie ein Flittchen ist!
Sie lässt sich dafür nicht bezahlen, das beteuerte sie.
Der Herr erhielte keine Gegenleistung.
Und doch erhielt er eine. Ob ihre Gunst, ihre Nähe, oder nur ihre Zeit.
Sie verkaufte sich, und der Preis, war sogar ziemlich niedrig.

All das waren Sachen, die Tarina, so wie sie eben ist, ziemlich am Allerwertesten vorbeigingen.
Sie machte sich Späße draus, in Gegenwart der Dame ein wenig darauf herumzureiten.
Tarina ist eben nicht auf den Mund gefallen, das Leben ist zudem düster genug
um nicht hin und wieder mit ein paar aufheiternden Wortgefechten Abhilfe zu schaffen.
Doch dann, als es sich entschied, ob Tarina Sympatie für eine Person empfindet, oder eben nicht,
hat sie den Bock geschossen... Und alle im Laden haben es gehört...

"Miststück"

Ihr Körper spannte sich an, ihre Muskeln zuckten wild unter der Haut, als sei sie gewillt
den nächst möglichen Gegenstand zu nehmen und ihrem Gegenüber
wortlos über die hohle Rübe zu ziehen.
Sie beherrschte sich. Nicht im Laden. Diese Sauerei, wer macht die weg?
Also versuchte sie ihrem Unmut Luft zu machen, durch Worte.
Jeder der Tarina kennt weiß, dass die Worte helfen, doch nur vorrübergehend.
Tarina ist zu impulsiv und vor allem zu nachtragend.
Zu viel hat sie erlebt und durchgemacht, um sich von einem - ja - Flittchen -
beleidigen zu lassen. Der Bock war geschossen, nun geht es nur noch darum,
den richtigen Zeitpunkt abzupassen, an dem sie sich nicht mehr im Griff haben muss....